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Startseite Ratgeber Sammeln Elfenbein: Ein Beitrag zum Tierschutz leisten

Tierhandel

Elfenbein im Handel - Wie Sie einen Beitrag zum Tierschutz leisten können

acer Logo Elefanten benötigen Schutz

Seit Jahrzehnten bereits nimmt die Population der afrikanischen und asiatischen Elefanten durch Elfenbeinwilderei und Zerstörung von Lebensräumen kontinuierlich ab. Weltweit leben noch etwa 150.000 wilde Elefanten, hauptsächlich im Osten und Westen Afrikas. Auch wenn die öffentliche Berichterstattung sensibilisiert und zahlreiche staatliche Programme zum Schutze der Elefanten existieren, ist die Bedrohung immer noch groß. Wir möchten Ihnen in diesem Ratgeber alle wichtigen Informationen zum Thema „Elfenbein auf markt.de“ zusammentragen und so zum Erhalt der Elefanten einen kleinen Beitrag leisten.

Herkunft und Verarbeitung des Elfenbeins

Elfenbein wird hauptsächlich aus den Stoßzähnen der asiatischen und afrikanischen Elefanten gewonnen. Die Zusammensetzung variiert je nach Nahrungsangebot, besteht jedoch grundsätzlich aus verschiedenen organischen und mineralischen Materialien.

Mit der Kolonialisierung des afrikanischen und asiatischen Kontinents begann auch die systematische Jagd auf Elefanten. Ungeachtet der ökologischen Folgen wurde Anfang des 20. Jhr. ganze Populationen geschossen, häufig auch aus Angst und Unwissen der Menschen. Anschließend entfernten die Jäger das Elfenbein und ließen es je nach Zustand und Reinheitsgrad etwa zu Skulpturen weiterverarbeiten.

Elfenbein wird in deutschen und europäischen Produkten nicht mehr verarbeitet und durch Kunststoffe ersetzt. Insbesondere Kunst und Antiquitäten aus dem 19. und 20. Jahrhundert jedoch sind aus Elfenbein hergestellt. Das Angebot reicht von Skulpturen über Schmuck, Werkzeugen, Kämmen, Billardkugeln und vielem mehr. Hier ist Vorsicht geboten. 1989 verpflichteten sich nahezu alle Nationen im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommen zu einem Verbot des Elfenbeinhandels. Eine Verarbeitung von Altbeständen ist nur mit besonderer Genehmigung erlaubt.

Programme zum Schutz der Elefanten

Weltweit existieren ganz unterschiedliche Programme zum Schutz der Elefanten. Innerhalb der großen, umzäunten Nationalparks in Afrika und Asien sorgen „Ranger“ für die Sicherheit der Elefanten. Touristen können die sanften Riesen hier in Ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Auch das komplexe soziale Gefüge der Elefanten fasziniert immer wieder.

Außerhalb dieser geschützten Reservoirs ist sehr schwer, Wilderer von ihrem Treiben abzuhalten. Die Gebiete sind so weitläufig, dass eine effektive Überwachung auch aus der Luft geschehen muss. „Ranger“ entfernen in Zusammenarbeit mit Tierschützern den Elefanten vorsorglich das Elfenbein: Nach einer Betäubung wird dies fachmännisch herausgetrennt ohne dem Tier zu schaden und anschließend gelagert.

Zahlreiche Tierschutzorganisationen wie die IFAW oder der World Wildlife Fond (WWF) informieren detailliert über Programme.

Anonymität im Internet und Elfenbeinhandel

Mit dem Verbot des Elfenbeinhandels brachen die Märkte in Europa, den USA und Japan zusammen. Trotz allem finden Händler in Ostasien und afrikanischen Ländern immer noch zahlreiche Abnehmer für ihre Produkte. Leider eröffnet auch die Anonymität des Internets neue Vertriebswege.

Wir von markt.de möchten an Sie appellieren: Kaufen Sie keine Produkte aus Elfenbein, auch wenn der Verkäufer behauptet, es handle sich um Altbestände. Sie schaffen durch Ihren Kauf weitere Nachfrage und fördern damit die Jagd auf vom Aussterben bedrohte Elefanten. Greifen Sie lieber auf Imitate zurück. Alle Bemühungen der Tierschutzorganisationen verlaufen im Sande, wenn die Nachfrage nach Elfenbein weiterhin existiert.

 

Weiterführende Information hier über Elefanten und Elefenbein als PDF-Download mit freundlicher Genehmigung der ifaw.

 

Bildquelle: © IFAW

 

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Sicherheitshinweise

 

Information zu CITES: Bundesamt für Naturschutz über die Regelungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES)

Quellen: www.ifaw.de, www.wwf.de