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Startseite Ratgeber Pferde Pferdelexikon - Begriffe rund um den Pferde- und Reitsport von A bis Z

Pferderatgeber

Pferde- und Reitsportlexikon - alle Begriffe zu Pferden und Reiten von A bis Z

Das markt.de Pferdelexikon erklärt alle Begriffe rund um den Reitsport und liefert mit Hilfe längerer Artikel einen Einblick in die Welt der Pferde. Pferde verstehen, heißt auch Reitsportsprache verstehen. Im Pferdemarkt, in Pferdekleinanzeigen und im Reitsport werden häufig viele Fachbegriffe verwendet, hier findet sich eine Erläuterung mit Beispielen. Kennen Sie alle Fachwörter?

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A

 

Abreiten
Drei Pferde - PferdeköpfePferde verstehen heißt Reitersprache kennen

Das Abreiten des Pferdes lässt sich mit Dehnungsübungen bei Menschen vergleichen. Der Muskel- und Bandapparat wird gelocktert und die Leistungsbereitschaft des Pferdes erhöht. Darüber hinaus führt Abreiten bei Pferd und Reiter zur "Losgelassenheit" und dient der Gesunderhaltung des Pferdes.

Abstellen

Mit Abstellen bezeichnet man einen Vorgang beim Dressurreiten. Dabei wird der Pferdekopf etwas seitlich gestellt, sodass man in der Lage ist, das Auge des Pferdes zu sehen.

Aktivstall

Als Aktivstall wird seit 200/2001 ein Stall bezeichnet, in dem mehrere Pferde in einer Horde zusammenleben. Bei der Unterbringung können sie sich auf einer eingezäunten Fläche frei bewegen. Beispiele für den Begriff Aktivstall im Pferdemarkt hier.

Anbindehaltung

Bei der Anbindehaltung (Ständerhaltung) wurden die Pferde, vorzugsweise Arbeitspferde, mit dem Kopf Richtung Wand in engen Gängen angebunden, anstatt in einer Box zu stehen. Mittlerweile ist diese Haltungsart für Pferde in Deutschland verboten.

Anlehnung

Unter dem Begriff Anlehnung wird in Bezug auf das Reiten die gleichmäßige, weiche und elastische Verbindung zwischen Pferdemaul und der Hand des Reiters verstanden, die sich das Pferd selbst aussucht.

Anweiden

Unter dem Begriff Anweiden versteht man den erstmaligen Weideauftrieb nach der Winterruhe. Der Weideaufenthalt sollte in den ersten Tagen nur für kurze Zeiträume gewährt werden, da das frische Gras im Frühjahr bei anfälligen Pferden gefährliche Erkrankungen auslösen kann.

Anzen

Die Anzen bezeichnen die zwei Stangen der Schere, die beim Pferdefuhrwerk zum Einsatz kommen und flexibel nach oben geklappt werden können. Dadurch lässt sich das Zugtier an die Kutsche spannen.

Anzug

Der Begriff Anzug beschreibt den jeweiligen Zughebel des Kandarengebisses. Je länger der Anzug konstruiert ist, desto höher sind die auf das Pferdemaul übertragenen Hebelkräfte. Kandarengebisse mit langen Anzügen sollten ausschließlich von erfahrenen Reitern eingesetzt werden.

Arten der Zügelführung

In der klassischen Reitkunde unterscheidet man mit dem langen, dem kurzen und dem hingegebenen Zügel drei Arten der Zügelführung. Im Westernstil ist das Ziel, das Pferd ausschließlich am langen Zügel zu reiten.

Aufsteigriemen

Der Aufsteigriemen ist ein Lederriemen, der am vorderen Teil des Reitsattels befestigt ist. Auf der einen Seite dient er dem Reiter als Aufsteighilfe. Für unerfahrene Reiter ist er obendrein auch ein Sicherheitsgriff.

Ausbildungsskala

In der klassischen Ausbildungsskala werden die Punkte Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichtung und Versammlung als Übersicht und Reihenfolge der wichtigsten Punkte bei der Ausbildung eines Pferdes aufgeführt. Die Grundlage bildet dabei die Zwanglosigkeit.

Ausbindezügel

Ein Ausbindezügel ist ein Hilfszügel, der beim Longieren des Pferdes zum Einsatz kommt. Der Zügel kann eine Länge bis zu 1,50 Meter aufweisen und in der Praxis lassen sich die Ausführungen Lederriemen oder Gurtriemen vorfinden. 

 

B

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Backenstück

Ein Backenstück lässt sich rechts und links bei einem Trensenzaum entdecken. Dort werden sie am Genickstück eingeschnallt und verlaufen dann senkrecht am Pferdekopf, unterhalb des Jochbeins entlang. Am Ende des jeweiligen Backenstücks wird das Gebiss eingeschnallt.  

Bandagen

Bei Pferden werden Bandagen zum Schutz des Röhrbeins und des Fesselgelenks genutzt, sie erfüllen jedoch keine Stützfunktion. Aufgrund des Preises und der leichten Verfügbarkeit sind sie populärer geworden als Gamaschen.

Bahnfigur

Bahnfiguren, oder auch Hufschlagfiguren, sind festgelegte Laufspuren des Pferdes auf der Reitbahn. Aufgrund der internationalen Vereinheitlichung dienen diese oftmals als Beschreibung von Laufwegen bei Reittunieren oder im Reitunterricht.

Ballotade

Die Ballotade ist eine Dressurfigur der Hohen Schule, bei der das Pferd mit angezogenen Vorder- und Hinterbeinen hochspringt und einen Augenblick waagerecht in der Luft zu verharren scheint.

Barocke Reitkunst

Die barocke Reitkunst ist eine an die Lehren des barocken Zeitalters angelehnte Reitkunst, die ihren Ursprung im 16. Jahrhundert hat. Sie beinhaltet dabei die Grundgangarten ohne Gangverstärkungen.

Barrel Race

Barrel Race ist eine Disziplin des Westernreitens. Bei dieser Disziplin muss der Reiter so schnell wie möglich drei in einem Dreieck aufgestellte Fässer umreiten. Wird ein Fass umgestoßen, werden fünf Strafsekunden auf den Gesamtlauf angerechnet.

Besamung

Bei der künstlichen Besamung wird die Stute mittels eines Samenkatheters befruchtet. Der Tierarzt setzt die angereicherten Spermien des Wunschhengstes ein. Der Zeitpunkt der Befruchtung lässt sich besser planen, daher geringere Resorptionsrate. Ebenfalls fällt das Verletzungsrisiko des Freisprungs weg. (mehr zu Zuchtverfahren hier)

Beschäler

Ein Hengst, der durch eine Körung für zur Zucht tauglich eingestuft wurde, kann im Folgenden als Beschäler eingesetzt werden. Er muss dazu typische Rassemerkmale erfüllen und die Hengstleistungsprüfung bestanden haben.

Bewertungssystem

Beim Bewerungssystem erteilen drei Richter eine Wertnote für jede einzelne Lektion. Die Wertnoten liegen zwischen 0 und 10. Die Bewertung berücksichtigt die gesamte Leistung und Erscheinung von Reiter und Pferd.

Birkengerte

Birkengerten werden aus jungen Birkenstämmen und Haupttrieben handgefertigt und traditionell an der Spanischen Hofreitschule verwendet. Das Holz eignet sich wegen seiner besonderen Biegsamkeit und wird zur längeren Haltbarkeit vor Gebrauch in Wasser eingelegt.

Bitless Bridle

Das Bitless Bridle ist ein gebissloses Zaumzeug, welches den Druck gleichmäßig und sanft über den Nasenrücken, die Kinnbacken und das Genick verteilt. Das Bitless Bridle ist für jeden Reitstil geeignet.

Bosal

Das Bosal ist ein Zäumungsteil bei der Kalifornischen Hackamore, die zudem aus der Mecate besteht. Ein Bosal wird aus Rinderrohhaut produziert und liegt auf dem Nasenrücken des Pferdes auf. Ferner gibt es das kolumbianische Bosal, bestehend aus Nasen- und Kinnstück.

Boxenhaltung

Die Boxenhaltung ist die übliche Form, in denen die Pferde nachts, manchmal auch tagsüber gehalten werden. Die Boxen sind Bestandteile eines Pferdestalls, die nach der Deutschen Reiterliche Vereinigung mindestens die doppelte Widerristhöhe des Pferdes im Quadrat entsprechen sollten.

Brandzeichen

Zuchtpferde werden mithilfe eines Brandzeichens im Fohlenalter gekennzeichnet, um dessen Rassenzugehörigkeit zu symbolisieren. Diese Kennzeichnung der Fohlen erfolgt dann in der Regel am Oberschenkel, in der Sattellage oder am Hals.

Brustblatt-Geschirr

Das Brustblatt-Geschirr ist ein leichtes Pferdegeschirr aus Leder, bei dem das Pferd die Last mit der Brust zieht. Das Brustblatt-Geschirr findet hauptsächlich bei leichten Lasten und bei ebenen Straßenverhältnissen Verwendung.

 

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Cadre Noir

Die berühmteste französische Reitschule Cadre Noir wurde 1814 gegründet und befindet sich in Saumur im Westen Frankreichs. Der Name leitet sich von den damals schwarzen Uniformen der Rittmeister ab. Ausgebildet wird heute das Spring- und Geländereiten sowie die Dressur.

Campagneschule

Die Campagneschule steht im Zusammenhang mit der klassischen Reitkunst. Sie beinhaltet die Ausbildung des Pferdes für die Gebrauchsreiterei, wobei eine grundlegende Dressurausbildung im Mittelpunkt steht und das Pferd befähigt wird auf Hilfen zu reagieren und eine gesonderte Haltung zu erlernen.

Chip

Als Chips werden kleine Knochenfragmente bezeichnet, die sich im Gelenk des Pferdes absetzen können und dort Entzündungen oder Knorpelschäden verursachen. Dies ist eine häufig genetisch bedingt stattfindende Gelenkserkrankung des wachsenden Pferdes in der Skelettentwicklung.

Courbette

Die Courbette ist eine Reitfigur aus der Hohen Schule. Bei der Courbette handelt es sich um eine Art Schaukelgalopp auf der Stelle, bei dem nacheinander jeweils beide Vorder- und Hinterbeine in der Luft sind.

Croupade

Bei der Croupade handelt es sich um eine Art Sprung und der Vorstufe zur Kapriole. Das Pferd springt an einer Stelle hoch. Dabei zieht es die Hinterbeine unter den Bauch, während die Sohle des Hufes auf den Boden zeigt.

Cutting

Als Cutting wird eine Disziplin beim amerikanischen Westernreiten bezeichnet. Der Reiter muss ein zuvor ausgewähltes Rind sorgsam vom Rest der Herde trennen, ohne das diese in Aufregung gerät. Geeignete Pferde verfügen daher über eine spezielle Ausbildung.

 

D

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Damensattel

Die Entwicklung des Damensattels begann im 14. Jahrhundert mit dem Sambue, ein mit Stroh gepolstertes Reitkissen, welches eine Lehne und Füßstütze besaß. Im Gegensatz zu früheren Zeiten hat der heutige Damensattel nur noch 2 statt der damals gebräuchlichen 3 Hörner.

Derby

Bei einem Derby müssen Pferd und Reiter bestimmte Leistungsprüfungen ableisten. Es ist das wichtigste der klassischen Flachrennen und die bedeutendste Zuchtprüfung für Vollblüter. Das Derbysystem ist weltweit gültig.

Distanzreiten

Beim Distanzreiten handelt es sich um eine Pferdesportart, bei der eine größere Entfernung möglichst schnell absolviert werden soll. Es gibt Eintages-Distanzrennen mit bis zu 160 km Strecke oder auch seltener Wettbewerbe, die mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Distanzsattel

Ein Distanzsattel besitzt spezielle Eigenschaften und wurde für längere Ausritte konzipiert. Dazu gehört ein verringertes Eigengewicht, große Auflagefläche, eine variable Dreipunktgurtung, hohe Vorder- und Hinterzwiesel sowie diverse Halterungen zur Gepäckbefestigung. Mehr über Pferdesattel hier - Was sie über die verschiedenen Reitsattel wissen sollten.

Doma Clasíca

Die Doma Clasíca oder iberische Reitkunst weist viele Parallelen zur klassischen Reitkunst auf, wird aber auch noch um folkloristische Elemente wie den spanischen Schritt oder in Portugal durch barocke Elemente ergänzt.

Dreieckszügel

Der Dreieckszügel, oftmals auch als Wiener Zügel bezeichnet, ist eine Abwandlung des Ausbinders. Statt einer direkten Verbindung zwischen dem Trensenring und Sattelgurt wird hierbei der Riemen zwischen den vorderen Pferdebeinen hindurch zum Trensenring geführt und seitlich in den Sattelgurt eingeschnallt.

Dressur

Dressur ist die öffentliche Vorführung der Ergebnisse von geschulten Pferden, die auf eine Art und Weise gezähmt und erzogen werden, dass sie auf Kommandos bestimmte Handlungen ausführen können. Dressurpferde und Zubehör für die Dressur werden in den Dressur Kleinanzeigen häufig angeboten.

Dressurfahren

Beim Dressurfahren müssen mit dem Gespann bestimmte Figuren in vorgegebenen Gangarten bewältigt werden. Dabei liegt bei der Bewertung für ein traditionelles Erscheinungsbild auch ein besonderes Augenmaß auf angemessene Ausrüstung, Kleidung und Tiere.

Dressurgerte

Als Dressurgerte wird ein elastischer Stock bezeichnet, dessen Gesamtlänge inklusive Schlag 1,20 Meter nicht überschreiten darf. Unmittelbar hinter dem Schenkel angelegt und behutsam eingesetzt, wirkt sie als treibende Hilfe bei unterschiedlichen Dressurübungen.

Dressurreiten

Das Dressurreiten ist eine graziöse Disziplin, bei der das Pferd aufgrund seiner enormen Körperspannung und gleichzeitigen Körperbeherrschung punktgenaue Bewegungen ausführt. Durch bestimmte Kommandos veranlasst der Reiter dabei die Ausführung der Übungen.

Dressursattel

Ein Dressursattel ist ein spezieller. relativ kleiner Sattel für das Dressurreiten, der je nach Können des Reiters unterschiedlichen Anforderungen genügen muss. Der Dressursattel besteht meistens aus abruschfestem Wildleder und ist mit Watte gefüllt.

Dressurviereck

Beim Dressurviereck handelt es sich um einen genormten Platz, der zur Ausführungen von Prüfungen im Dressurreiten genutzt wird. Die Standardmaße eines Dressurvierecks fallen unterschiedlich aus. So weist es für leichte Aufgaben beispielsweise eine Größe von 20 mal 40 Metern auf

Durchlässigkeit

Die Durchlässigkeit ist das Ziel der kompletten Ausbildung eines Pferdes. Oftmals wird es auch als "durchlässiger Gehorsam in der Versammlung" bezeichnet. Das Pferd kann dann alle Anweisungen des Reiters angemessen befolgen.

 

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Einkreuzung

Der Begriff Einkreuzung stammt aus dem Bereich der Pferdezucht und meint das planvolle Mischen verschiedener Rassen, das der gezielten Verbesserung bestimmter Eigenschaften dienen soll. So kann die durchdachte Einkreuzung geeigneter Vollblüter in der Warmblutzucht die Leistungsbereitschaft steigern.

Einohrzaum

Ein Einohrzaum wird beim Westernreiten benutzt und ist auf das nötigste reduziert. In den Herkunftsländern der Westernreiterei macht es Sinnd, den Kopf des Pferdes aufgrund der Hitze nicht zusätzlich mit zu viel Leder zu behängen.

Escola Portuguesa de Arte Equestre

Die Escola Portuguesa de Arte Equestre ist eine portugiesische Schule zur Erlernung der Reitkunst. Die Schule hat ihren Sitz im Nationalpalast in Queluz. Hauptsächlich wird dort die klassische Reitkunst mit portugiesischen Pferden gelehrt.

 

F

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Fahrgeschirr

Unter dem Begriff Geschirr, bzw. Fahrgeschirr, versteht man den Gegenstand, mit dem man die Zugtiere einspannen kann. Ohne das Geschirr, wäre es nicht möglich, dass die Zugtiere Lasten wie einen Schlitten oder Wagen hinter sich herziehen können.

Fahrkandare

Bei der Fahrkandare handelt es sich um einen Bestandteil des Zaumzeugs für Pferde im Fahrsport. Im Unterschied zu einer Kandare, die beim Reiten verwendet wird, ist die Fahrkandare nicht mit einer Trense unterlegt.

Fahrpeitsche

Eine Fahrpeitsche wird im Fahrsport eingesetzt, um die angespannten Pferde anzutreiben oder diese auf etwas aufmerksam zu machen. Eine Fahrpeitsche ist deutlich länger und stärker als eine reguläre Peitsche.

Fahrsport

Beim Fahrsport geht es um das Fahren mit Wagen oder Kutschen. Auf Fahrtunieren mit Kutschpferden sowohl ein-, zwei- als auch vierspännig. Auch hier gibt es wieder verschiedene Disziplinen wie zum Beispiel Dressur- oder Geländefahren oder das klassiche Traditionsgespannfahren.

Fahrzaum

Der Fahrzaum wird ohne ein Reithalfer hergestellt und der Nasenriemen ist mit kleinen Schlaufen mit den Backenstücken verbunden. Zudem findet man Varianten des Fahrzaums vor, bei denen der Nasenriemen durch die Backenstücken hindurch verläuft.

Fliegender Galoppwechsel

Ein fliegender Galoppwechsel ist der Wechel vom Rechts- in den Linksgalopp oder umgekehrt. Bei einem fliegendem Galoppwechsel muss dieser Fußwechsel erfolgen, während das Pferd sich in der Luft befindet. Diese Übung wird ab einer bestimmten Dressurklasse bei Tunieren gefordert.

Formations- und Quadrillenreiten

Das Formations- und Quadrillenreiten kommt ursprünglich aus den Kavallerieschulen und wurde dort auch perfektioniert. Die Reitweise wird gemeinschaftlich durchgeführt. Im Vordergrund stehen gleiche Bewegung, Takt und Rhythmus mit Hufschlagfiguren zur jeweiligen Musik.

Freestyle Reining

Freestyle Reining ist eine sehr freie Diszilpin des Westernreitens, bei der es dem Reiter freigestellt ist, welche Elemente er in welcher Abfolge vorführt, um ein eigens ausgewähltes Thema zu interpretieren. Mehr über Westernreiten hier - auch in den Pferdeanzeigen finden sich viele Pferd und Zubehör rund um Western Reiten.

Freizeitreiten

Beim Freizeitreiten handelt es sich um das Reiten in der Natur und im Gelände. Hierbei stehen nicht die sportlichen Aspekte des Dressur- oder Springreitens im Vordergrund, sondern das artgerechte Reiten. Pferde zum Freizeitreiten finden sich hier.

Führanlage

Führanlagen werden unter anderem zur Erhöhung der Kondition von Pferden benutzt. Es handelt sich um runde oder ovale Anlagen, in denen sich bewegende, sogenannte Treibgitter angebracht sind, die die Pferde in gleichmäßigem Tempo laufen lassen. Beispiele für Führanlagen im Pferdemarkt sind hier.

 

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Galopppirouette

Die Galopppirouette ist eine Lektion aus dem Dressursport. Im versammelten Galopp dreht sich die Vorhand im Kreis um die Hinterhand, wobei der Hinterfuß des Pferdes einen möglichst kleinen Kreis beschreibt.

Galoppwechsel

Der Begriff Galoppwechsel bezeichnet einen einfachen Richtungswechsel im Galopp. Beispielsweise vom Rechts- in den Linksgalopp. Dieser kann einfach oder fliegend erfolgen und wird als Lektion bei Dressurpfrüfungen der Klasse M verlangt.

Gamaschen

Gamaschen sollen die Pferdebeine schützen und stützen. Dabei sind diese leichter zu handhaben als Bandagen, da man Gamaschen einfach nur umlegen und per Klettverschluss (oder ähnlichem) verschließen muss. Die tatsächliche Wirksamkeit ist unter Experten allerdings umstritten.

Gebiss

Das Gebiss ist ein Bestandteil des Zaumzeugs, mit dem das Pferd über den Zügel Hilfen des Reiters im Maul spüren kann. Mit unterschiedlichen Gebissen kann die Präzision und Intensität der Hilfen variieren.

Gebisslose Zäumungen

Gebisslose Zäumungen werden vor allem bei Pferden verwendet, die sich in der Ausbildung befinden oder bei Pferden mit Verletzungen im Bereich des Mauls. Damit sind gebisslose Zäumungen gute Alternativen zur Zäumung auf Trense oder Kandare.

Geländefahren

Geländefahren ist eine Disziplin des Fahrsports, bei dem mit einem Gespann natürliche und künstliche Hindernisse, wie zum Beispiel Wassergräben, in einer bestimmten Zeit durch- bzw. umfahren werden müssen.

Genickriemen

Der Genickriemen verhindert beim Zaumzeug, dass dieses vom Kopf des Pferdes abrutscht. Der Genickriemen liegt nahezu direkt hinter den Ohren und wird vom Stirnriemen, der vor den Ohren liegt, fixiert.

Genickstück

Das Genickstück ist ein Teil des Aufbaus von einem Trensenzaum. Es liegt im Genick hinter den Ohren des Pferdes und bildet das wichtigste Teil bei einer Zäumung. Gehalten wird das Genickstück vom Stirnriemen, wodurch ein Verrutschen verhindert wird.

Geraderichtung

Bei der Geraderichtung muss das Pferd mit den Hinterhufen in die Spur der Vorderhufe einfußen. Ziel der Geraderichtung ist, dass Pferd und Reiter lernen, eine gleichmäßige Belastung auf die Vorder- und Hinterbeine zu bringen.

Gesamteindruck

Der Gesamteindruck eines Pferdes beschreibt die Gesamtheit aller Faktoren des Pferdes wie den Körperbau, die Konstitution, die Gesundheit und den Charakter und wie diese in ihrer Gesamtheit miteinander harmonieren und wirken.

Gestüt

Ein Gestüt stellt einen landwirtschaftlichen Betrieb dar, in dem Pferde gezüchtet und ausgebildet werden. Ein Gestüt darf sich als solches bezeichnen, wenn es in einem Zuchtverein eingetragen ist. Wer nach Gestüten sucht, finden diese über Gestüt Kleinanzeigen.

Glücksrad

Das Glücksrad, auch LG-Zaum genannt, wurde in den 1980er Jahren von Monika Lehmenkühler entwickelt. Es ist ein gebissloses Zaumzeug, weil das Gebiss von manchen Pferden als Fremdkörper im Maul empfunden wird.

Großpferd

Als Großpferd werden in Abgrenzung zu Kleinpferden und Pony unabhängig von der Rasse alle Pferde bezeichnet, die ein Stockmaß (Höhe vom Boden bis zum Widerrist) von mehr als 147,5 cm haben.

Gruppenauslaufhaltung

Die Gruppenauslaufhaltung wird als natürlichste Art der Haltung geschätzt, da sich verschiedene Pferde frei zwischen einem offen zugänglichen Stall, einer Weide und einem befestigten Auslauf bewegen können.

 

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Hackmore

Ein Hackmore ist ein gebissloses Zaumzeug für Pferde, es liegt auf dem Nasenrücken des Pferdes auf. Verwendet werden Hackmore zur Ausbildung von jungen Pferden oder von Wanderreitern. Unerfahrene Reiter sollten ein Hackmore nicht verwenden.

Halbblüter

Der Halbblüter ist ein Pferd, bei dem entweder Vater- oder Muttertier über mindestens 75% Vollblutanteil verfügt sowie das weitere Elterntier den Warmblütern angehört. Halbblüter werden sehr gerne für die Vielseitigkeitsreiterei eingesetzt. Oftmals ist das Springvermögen höher ausgeprägt als die Dressureignung.

Halter

Ein Halter, oftmals auch Halfter genannt, ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Anbinden und Führen eines Pferdes. Es wird so angelegt, dass das Gebiss des Pferdes nicht behindert und eine ungehinderte Nahrungsaufnahme gewährleistet ist.

Handarbeit

Als Handarbeit/Bodenarbeit bezeichnet man eine Trainingsmethode, bei der der Mensch vom Boden aus auf das Pferd einwirkt. Bekannte Hilfsmittel für die Bodenarbeit sind unter anderem der Kappzaum, die Doppellonge sowie der Langzügel.

Handarbeitsgerte

Eine spezielle Art der Gerte ist die Handarbeitsgerte, auch Tupfer genannt. Sie ist zwischen 170 und 190 cm lang, nicht zu schwer und hat einen kurzen Schlag. Die Handarbeitsgerte wird für die Handarbeit bzw. Bodenarbeit verwendet.

Handwechsel

Beim Reiten in einer Reitbahn wird das Wechseln der Bewegungsrichtung als Handwechsel bezeichnet. Für den Wechsel von der rechten Hand (ausschlaggebend ist die innere Hand des Reiters) zur linken oder umgekehrt kann der Reiter verschiedene Bahnfiguren nutzen.

Hauptgestüt

In einem Hauptgestüt werden Stuten und Spitzenhengste zu eigenen Zuchtzwecken gehalten und vor Ort verpaart. Die daraus folgenden Fohlen werden aufgezogen und später unter anderem als Landbeschäler an andere Gestüte abgegeben.

Hilfszügel

Die Hilfszügel werden Wahlweise an Gurt, Trense oder Sattel befestigt und wirken unterstützend bei diversen Haltungswechseln des Pferdes. Sie finden häufig Verwendung beim Longieren oder Voltigieren. Des Weiteren können wahlweise auch besondere Muskelgruppen trainiert werden.

Hindernisfahren

Das Hindernisfahren ist eine Fahrdisziplin, bei der mit dem Gespann ein Hindernisparcours durchfahren werden muss. Aufgrund der häufig spektakulären Geschwindigkeit ist das Hindernisfahren eine besonders beliebte Prüfungsform auf Fahrtunieren.

Hintergurt

Der Hintergurt kommt ausschließlich bei Westernsättel zum Einsatz und wird zusätzlich zum normalen Sattelgurt im hinteren Bereich des Sattelgurts verschnallt. Seine Verwendung soll den Sattel vor einem möglichen Verrutschen schützen. In der englischen Reitweise sind Hintergurte nicht gebräuchlich.

Hochweitsprung

Als Hochweitsprünge werden Hindernisse beim Springreiten bezeichnet, in dem Pferde sowohl Höhe und Weite zugleich überwinden müssen. Diesbezüglich gängige Hochweitsprünge in einem Springparcours sind beispielsweise Oxer, Trippelbarre, Doppelrick oder Hogsback.

Hohe Schule

Die Hohe Schule gilt als klassische Methode der Reitkunst, welche sich durch anspruchsvollere Dressurlektionen auszeichnet. Eine Dressur verläuft auf Basis der natürlichen Bewegungsabläufe des Pferdes. Typische Lektionen sind Passage, Piaffe, spanischer Schritt oder Galopppirouette.

Hunter under Saddle

Hunter under Saddle ist eine Disziplin im Dressurreiten, die ein leicht zu reitendes American Quarter Horse präsentieren soll. Die Grundgangarten Walk, Trot und Canter werden hier im erhöhten Tempo ausgeführt.

 

I

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Imponiergehabe

Pferde klären ihre interne Rangordnung durch Imponiergehabe. Als Reiter ist es deshalb laut Fachleuten von Nöten, die Rolle des "Alphatieres" zu übernehmen, um beim Tier Gehorsam und Vertrauen hervorzurufen.

Imprinting

Imprinting ist eine Methode der Erziehung von Fohlen. Im Gegensatz zur klassischen Erziehung, die zwei bis drei Tage nach der Geburt beginnt, wird das Fohlen beim Imprinting direkt nach der Geburt am Aufstehen gehindert und mit unterschiedlichen Reizen konfrontiert.

In-Out

In-Out ist eine bestimmte Form von Hindernis beim Springreiten. Hierbei stehen die Hindernisse im Abstand von 3,50 Meter hintereinander. Im Gegensatz zu anderen Sprüngen liegt beim In-Out kein Galopp zwischen den Sprüngen.

IPO (Islandpferde-Prüfungsordnung)

Die IPO - Islandpferde-Prüfungsordnung - regelt die Wettbewerbsdurchführung im Islandpferdesport. Für Islandpferde gibt es besondere Regeln, weshalb die sonst für Spring- und Dressurpferde gültigen Regeln aus der Leistungsprüfungsordnung (LPO) und Wettbewerbsordnung (WBO) nicht für Islandpferde gelten. Mehr im Rasseportrait Islandpferde.

 

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Jagdreiten

Jagdreiten ist das Reiten in geleiteten Gruppen auf einer festgesetzten Geländestrecke. Jagdreiten ist kein Wettkampfsport. Es geht allein um einen gemeinsamen Ausritt mit anderen Reitern und Hunden, meist Meutehunden wie Beagles.

Jockey

Ein Jockey ist ein profesioneller Pferderennreiter. Vorraussetzung ist eine dreijährige Ausbildung bei einem lizenzierten Trainer mit Abschlusspfüfung sowie 50 Siege in der Klasse A. Jockeys sind meist vom kleinen Wuchs und sehr leicht.

Jockeygerte

Eine Jockeygerte besteht aus einem sehr kurzen Griff und einem ebenfalls kurzen Körper. Dies ist für den Jockey von großer Bedeutung, da er bei den erzielten Geschwindigkeiten einen sehr kurzen Weg zum Pferd benötigt.

Jodhpur-Stiefel

Der Begriff Jodhpur-Stiefel bezeichnet Reitstiefeletten mit kurzen Schaft, die häufig über einen seitlichen Gummizug verfügen. Die Stiefel wurden nach der indischen Provinz Jodhpur benannt, da sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei den britischen Kolonialbeamten in Indien sehr beliebt waren. Unter den Kleinanzeigen finden sich viele Jodhpur-Artikel zu kaufen

 

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Kadenz

Der Begriff Kadenz beschreibt, wie weit ein Pferd die Hufe vom Boden hebt. Bei einer hohen Kadenz hebt das Pferd die Hufe besonders deutlich vom Boden ab, was beim Dressurreiten erwünscht wird.

Kaltblüter

Kaltblüter zeichnen sich vor allem durch ihr ruhiges Gemüt und ihre kräftige Satur aus und werden deshalb im Gegensatz zu Warmblütern vor allem als Zugpferde genutzt. Der Name bezieht sich hierbei auf das Temperament und nicht auf die Körpertemperatur. Beispiele sind das Rheinische Kaltblut und das Süddeutsche Kaltblut.

Kandare

Bei der Kandare handelt es sich um eine Gebiss-Art, die aus einem Stangenzaum besteht. Dieser wiederum ist mit langen Anzügen oder Hebeln ausgestattet. Sie ergibt in Verbindung mit einer schmalen Unterlegtrense zusammen die sogenannte Kandaren-Zäumung.

Kappzaum

Ein Kappzaum ist ein Spezialzaum ohne Gebiss, der über die Nase des Pferdes wirkt. Er wird bei der Bodenarbeit, zum Longieren und beim Training junger Pferde eingesetzt.

Kapriole

Die Kapriole, die auch als Bocksprung bezeichnet wird, ist eine Sprungtechnik, bei der das Pferd nach vorn springt und dabei mit den Hinterbeinen ausschlägt. Diese Technik wird in der klassischen Reitkunst praktiziert.

Kehlriemen

Der Kehlriemen ist ein Teil des Kopfstücks der Zäumung. Er ist meistens direkt an dem Genickstück angebracht und verläuft im Bereich der Gamaschen. Der Kehlriemen verhindert, dass sich das Pferd selbst vom Zaum befreien kann.

Kinnkette

Die Kinkette besteht aus Metall und dient als mechanische Unterstützung von Gebissen, deren Wirksamkeit dadurch erhöht wird. Sie wird flach anliegend unterhalb des Pferdekinns angebracht. Bei der Kandare wird die Kinnkette beispielsweise zur Aretierung des Mundstücks benutzt.

Klassische Reitkunst

Unter der klassischen Reitkunst wird die reiterliche Präsentation eines Pferdes verstanden, welches durch eine Ausbildung gymnastiziert wurde. In der Ausbildung wird der Fokus vor allem auf die Herausbildung von logischen und psychologischen Fähigkeiten gerichtet.

Kleinpferd

Als Kleinpferd oder Pony bezeichnet man Pferde mit einer Größe von bis zu 148 cm Stockmaß. Diese Pferde sind für kleinere Reiter besser geeignet. Die bekanntesten Rassen sind Haflinger und Islandpferde.

Knotenhalfter

Knotenhalfter werden sowohl für das Reiten und Führen von Pferden verwendet als auch für die Bodenarbeit. Das Halfter wird aus einem Seil geknotet und meist auf Maß gefertigt. Die Einwirkung auf das Pferd ist intensiver als beim normalen Stallhalfter.

Königlich-Andalusische Reitschule

Die Königlich-Andalusische Reitschule in der spanischen Stadt Jerez de la Frontera ist eine Hofreitschule, in der die traditionelle Reitkunst der andalusischen Pferde (Rasse-Portrait) und des spanischen Barock gelehrt, praktiziert und gepflegt wird.

Kontergalopp

Kontergalopp ist eine Bezeichnung für Außengalopp. Anders als im Rechts- oder Linksgalopp, bei dem das Beinpaar zur Bahnmitte weiter nach vorne fußt, setzt im Kontergalopp das äußere Beinpaar vorne auf.

Kraftfutter

Kraftfutter enthält Rübenschnitzel, verschiedene Getreidesorten oder Pellets. Es liefert schnell Energie und hilft den Vitamin- und Mineralhaushalt des Pferdes auszugleichen. Die idealerweise verfütterte Menge am Tag ist vom Bewegungspensum des Tieres abhängig.

Kreuzung

Die Kreuzung bzw. das Einkreuzen ist ein Begriff, der bei der Pferdezucht verwendet wird. Der Züchter sucht für seine Stute den passenden Deckhengst aus, um auf diese Weise bestimmte Eigenschaften von Interieur und Exterieur für das zukünftige Fohlen zu bestimmen.

Kumt-Geschirr

Das Kumt-Geschirr ist ein steifer, gepolsterter Ring, der einem Zugpferd um den Hals gelegt wird. Dadurch erreicht man, dass die volle Zugkraft des Pferdes beim Ziehen genutzt werden kann.

Kunstreiten

Das heutige Kunstreiten hat sich aus der Sportart Voltigieren entwickelt. Im Gegensatz zum Voltigieren, bei dem das Pferd sich nur im Kreis bewegt, kann beim Kunstreiten das Pferd frei vom Reiter und in beliebiger Gangarten geritten werden.

Kür

Die Kür ist eine Disziplin im Dressurreiten. Der Reiter hat dabei dei Aufgabe, zu selbst ausgewählter Musik mit dem Pferde eine Abfolge frei gewählter Lektionen möglichst korrekt und ausdrucksvoll zu reiten.

Kutschpferd

Mit dem Begriff Kutschpferd werden alle Pferde bezeichnet, die eine Ausbildung zum Fahrpferd durchlaufen haben. Die Eignung ist dabei weniger von der Rasse und der Körpergröße, sondern vielmehr vom Temperament des Pferdes abhängig.

 

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Landgestüt

Ein Landgestüt stellt den Pferdezüchtern hochwertige Hengste zur Verfügung. Hier wird keine eigene Züchtung von Pferden durchgeführt. Es werden nur Privatzüchtern Hengste zur Verfügung gestellt. Lediglich außerhalb der Decksaison befinden sich die Pferde auf dem Landgestüt.

Laufstallhaltung

Die Laufstallhaltung ist eine vor allem für Zuchtpferde und die Aufzucht von Jungpferden geeignete Haltung, da diese einerseits soziale Kontakte ermöglicht und andererseits genug Bewegungsfreiraum bietet. Pro Pferde sollte dabei eine Fläche der doppelten Widerristhöhe zum Quadrat gegeben sein.

Leinenauge

Unter der Bezeichnung Leinenauge versteht man einen beweglichen Ring, der die Leinen an ihrem Platz hält. Zudem erlaubt das Leinenauge einen Durchgang der Leinen. Gefertigt werden die Leinenaugen aus Metall. 

Levade und Pesade

Die Levade und Pesade stammen aus der klassischen Reitkunst. Ist der Winkel des steigenden Pferdes kleiner als 45 Grad spricht man von einer Levade, größer als 45 Grad ist eine Pesade.

Longieren

Longieren ist das Führen eines Pferdes in kreisförmigen Bahnen an einer Leine (Longe). In der Kreismitte steht ein Longenführer, der in einer Hand die Longe hält, die in die Richtung weist, in die das Pferd läuft. Die andere Hand führt meist eine Longierpeitsche. Weitere Information über Longierabzeichen hier.

Longiergerte

Hierbei handelt es sich um eine Longierpeitsche von etwa 1,80 bis 2,50 m Länge, die beim Longieren, also dem kreisförmigen Laufenlassen eines Pferdes, zusätzlich zur sogenannten Longe, Verwendung findet.

Losgelassenheit

Als Losgelassenheit wird allgemein der zweite Lernschritt in der Ausbildungsskala des Pferdes bezeichnet. So spricht man von einem losgelassenem Pferd, wenn es konzentriert mit der erforderlichen Muskelspannung allen Aufforderungen des Reiters problemlos nachkommt. Auch im Pferdemarkt findet sich der Begriff Losgelassenheit in den Kleinanzeigen.

 

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Mächtigkeitsspringen

Das Mächtigkeitsspringen ist eine Springprüfung im Springreiten. Es besteht aus einem Normalumlauf und drei oder vier Stechen. Im Mittelpunkt des Mächtigkeitsspringens steht der abschließende, spektakuläre Sprung über eine Mauer.

Mähnengriff

Der Mähnengriff wird vor allem bei Pferden, die zum Überspringen neigen, angewendet. Dabei klemmt der Reiter mit den Zügelfäusten ein Stück der Mähne zwischen Daumen und Zeigefinger. So kann der Reiter vermeiden, durch plötzliche Bewegungen das Gleichgewicht zu verlieren.

Mähnenkamm

Ein Mähnenkamm wird für die Pflege der Mähne vom Pferd genutzt. Als Mähnenkamm bezeichnet man aber auch den Bug auf der Oberseite des Halses vom Pferd, wo die Mähne wächst.

Maidenstute

Von einer Maidenstute wird gesprochen, wenn es sich um eine Stute handelt, die noch nicht von einem Hengst gedeckt wurde. Zudem wird der Begriff für Stuten gebraucht, die noch kein Fohlen geboren haben. 

Marammana

Die Marammana ist ein dicker, baumloser Ledersattel, der mit Tierhaar befüllt ist. Dieser Sattel passt sich nach dem Einreiten sowohl dem Pferd als auch dem Reiter an. Er ist besonders bei den Rinderhirten der Toskana beliebt.

Marathonkumt

Das Marathonkumt ist eine Geschirr-Art, die vor allem im Turniersport zu finden ist. Es besteht aus einer Kombination von Kumt und Brustblatt in einem Stück. Die Zuglast wird bei diesem Geschirr großflächig auf Schulter und Bug des Pferdes verteilt.  

Martingal

Das Martingal wird eingesetzt, um Pferde daran zu hindern, den Kopf über einen bestimmten Punkt zu heben. Unterscheiden kann man die Arten gleitendes, stehendes und irisches Martingal. Am häufigsten trifft man das gleitende Martingal an. Beispiele für Martingal in den Kleinanzeigen hier.

Martingalring

Der Martingalring verhindert, dass sich das Pferd aus den Zügelhilfen entziehen kann, sobald es den Kopf hebt. Dabei hat der Martingalring bei richtiger Anbringung keinerlei Einfluss auf die Haltung des Pferdes.

Martingalschieber

Ein Martingalschieber verhindert, dass das Martingal bis hinunter zum Gebiss rutscht, und ist daher elementarer Bestandteil eines Martingals. Außerdem verhindern die Martingalschieber, dass der Kopf des Pferdes durch die Anwendung eines Martingals zu weit nach unten gezogen wird.

Martingalstopper

Die Martingalstopper sollen verhindern, dass im Bereich der Vorderbeine das angelegte Martingal durchhängt und die Martingalgabe fixiert wird. Bevorzugt werden die Martingalstopper aus Gummi hergestellt und bieten eine konstante Längenfixierung.

 

N

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Nachgebende Hand

Die nachgebende Hand bezeichnet das ruhige Mitgehen der Hand mit der Bewegung des Pferdes im Sprung. Kopf und Hals des Pferdes werden dabei vom Reiter freigegeben, ohne dass der Zügelkontakt aufgegeben wird.

Nasenriemen

Der Nasenriemen ist ein Teil der Trense oder Kandare und wird fachsprachlich auch Reithalfter genannt. Es gibt verschiedene Varianten, wie zum Beispiel Hannoversches, Englisch kombiniert, Mexikanisch oder Schwedische Umlenkverschnallung. Oft wird der Naseriemen mit einem Pullerriemen kombiniert.

Neck Reining

Die Bezeichnung Neck Reining beschreibt eine einhändige Führung des Zügels beim Westernreiten. Hierbei wird das Pferd durch das lose Anlegen eines Zügels an eine Halsseite dirigiert, wobei das Pferd dem lose anliegenden Zügel zur Gegenseite ausweicht. Mehr über Zügelhilfen hier

Nenngeld

Bei Pferdesportwettbewerben ist ein Nenngeld vom Teilnehmer zu bezahlen, damit diese Person an der jeweiligen Veranstaltung teilnehmen kann. Festgelegt wird das Nenngeld, das oftmals auch als Startgeld bezeichnet wird, in der Regel vom Veranstalter.

 

O

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Offenstallhaltung

Bei der Offenstallhaltung wird den Pferden ein überdachter Bereich zum Schutz vor der Witterung zur Verfügung gestellt, indem Fressstände und Selbsttränke untergebracht sind. Die Pferde haben so jeder Zeit die Möglichkeit, zwischen Schutz und Außenbereich hin- und herzuwechseln. Offenstallplätze in den Kleinanzeigen werden oft angeboten oder gesucht.

Ohrenmarkierung

Die Ohrenmarkierung stellt eine kleine Einkerbung an den Ohren des Pferdes dar. Hierdurch kann man auf den jeweiligen Besitzer rückschließen. In der Regel wird die Ohrenmarkierung bei Fohlen angewendet, wenn ein Brandzeichen erst zu einem späteren Zeitpunkt gesetzt werden soll. Mehr über Brandzeichen oder Chip - Kennzeichnung bei Pferden hier.

Ohrenspiel

Durch das Ohrenspiel verrät das Pferd seinen unmittelbaren Gefühlszustand. Äußert ein Pferd Aufmerksamkeit, werden die Ohren nach vorne gerichtet, bei Unzufriedenheit liegen die Ohren dagegen hinten an. Die Pferdesprache ist sehr wichtig zu verstehen.

 

P

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Paddock

Ein Paddock ist ein eingezäunter Freilauf, worin sich die Pferde zwanglos bewegen dürfen. Im Unterschied zur Weide besitzt dieser keinen Grasboden, sondern besteht meist aus mehreren Schichten kleinkörnigem Kies und Sand, sodass die Sehnen und Gelenke der Pferde geschont werden.

Parrieren

In der Reitkunst bezeichnet man mit Parrieren die Aktion, womit der Reiter das Pferd dazu bringt, seine Gangart zu wechseln, bzw. in eine langsamere oder schneller Gangart überzugehen.

Passage

Die Passage ist eine zur gehobenen Reitkunst zählende Bewegung des Pferdes, die durch einfühlsame Hilfestellung des Reiters ausgeführt wird. Der Trab wird dabei mit einer verlängerten Hang- und Stützbeinphase in verlangsamten Schritten ausgeführt.

Peitsche

Die Peitsche im Pferdesport ist meistens eine Gerte, d. h. ein dünner, biegsamer Stab, der dem Pferd keinen Schmerz zufügen soll, sondern ein Hilfsmittel darstellt, das dem Reiter hilft, mit dem Pferd zu kommunizieren.

Pelham

Ähnlich wie die Kandare ist das Pelham ein Hebelgebiss, das im Zaumzeug von Reitpferden verwendet wird. Das Pelham wird entweder mit einem oder zwei Zügelpaaren geritten. Das Pelham eignet sich für schwierige Pferde.

Pensionspferdehaltung

Pensionspferdehaltung ist eine Unterbringung von Pferden, die meist in ländlichen Gegenden zu finden ist. Diese beinhaltet eine Unterbringung (Box), Fütterung, Ausmisten und auch Ausführen des Pferdes. Die Angebotssituation bestimmt die Kosten. Beispiele für Pensionspferde, auch Gnadenbrotpferde oder Rentnerpferde genannt, und Pensionsangebote hier im Pferdemarkt.

Pferdeanhänger

Der Pferdeanhänger ist ein Transportmittel, mit dem man Pferde transportieren kann. Dazu wird der Anhänger an ein Fahrzeug angehängt. Üblichweise verfügt der Pferdeanhänger über ein oder zwei Stände für Pferde.

Pferdedecke

Eine Pferdedecke schützt das Pferd vor Nässe, Kälte und bietet Schutz vor Insekten. Das Gewebe von Pferdecken kann stark variieren. Vor Insekten bietet eine Netzdecke einen guten Schutz. Bei Regen kommt eine gewachste Decke zum Einsatz.

Pferdekennzeichnung

Die Pferdekennzeichnung dient in erster Linie dazu, das Pferd im Falle eines Diebstahls identifizierbar zu machen. Der Heißbrand gilt als sicherstes Kennzeichnungsmittel. Zusätzlich müssen alle ab 2010 geborene Pferde einen unter die Haut injizierten Mikrochip tragen. Mehr dazu unter Brandzeichen oder Chip - Kennzeichnung bei Pferden.

Pferdelaufband

Ein Pferdelaufband hat große Ähnlichkeit mit einem Laufband für Menschen. Mit diesem Gerät soll gezielt die komplette Rückenmuskulatur eines Pferdes trainiert werden, diese findet man in Sportställen als auch im Rehabereich für Pferde. Es gibt Schritt-, Trab-, Galopp- und Wasserlaufbänder.

Pferdenote

Beim Voltigieren wird zum Beurteilen des Pferdes die Pferdenote vergeben. Die Geraderichtung und Balance, die Korrektheit der Anlehnung, sowie die Taktmäßigkeit der Galoppade zählen zur Bewertung des Pferdes.

Pferderassen

Eine Übersicht aller Pferderassen finden Sie hier im Lexikon der Pony- und Pferderassen von A bis Z.

Pferderennen

Bei Pferderennen müssen die Pferde einen bestimmten Parcours so schnell wie möglich absolvieren. Man unterscheidet zwischen Galopprennen, bei denen die Pferde von einem Jockey geritten werden Trabrennen, bei denen das Pferd vor ein kutschenähnliches Gefährt, den Sulky, gespannt wird.

Pferdeweide

Pferdeweiden dienen als Lebensraum, Spielwiese und Futtergrundlage der Pferde. Eine gut gepflegte Grünfläche ist wichtig, um Verletzungen der Tiere vorzubeugen. Giftpflanzen und Bodenunebenheiten sollten entfernt und der Boden regelmäßig gedüngt werden.

Pferdewirt

Der Beruf Pferdewirt/in ist ein anerkannter dreijähriger Ausbildungsberuf, der sich hauptsächlich mit dem Reiten, der Haltung und der Zucht von Pferden beschäftigt. Durch Weiterbildung kann man sich auf bestimmte Fachbereiche spezialisieren. Mehr über Beruf und Ausbildung zum Pferdewirt hier.

Pferdezucht

Die geplante und mit Zielen gesetzte Vermehrung bei Pferden bezeichnet man als Pferdezucht. Als Standard Zuchtverfahren gilt die Veredlung als auch die Reinzucht. Wichtige Zuchtziele sind unter anderem Gesundheit, Exterieur, Interieur und Abstammung. Die Pferdezüchter sind in Pferdezucht-Verbände und Vereine organisiert.

Pflicht

Eine Voltigierprüfung ist in Pflicht und Kür geteilt. Bei der Pflicht hat die Mannschaft eine vorgegebene Abfolge der verschiedenen Figuren zu turnen. Die Pflicht geht zu gleichen Teilen mit der Kür in die Endnote der Wertung ein.

Piaffe

Die Piaffe ist eine klassische Übung aus der klassischen Reitkunst. Das Pferd führt einem dem Trab ähnliche Bewegung auf der Stelle aus, die Hinterbeine befinden sich dabei unter dem Körper (untergeschobene Hinterhand).

Pilare

Unter Pilare versteht man ein Hilfsmittel bei der Dressur des Pferdes. Pilare sind Pfähle, an denen die Ringe zur Befestigung von Pilarenzügeln in der Hohen Schule angebracht werden.

Pleasure Driving

Beim Pleasure Driving reitet man in Gruppen und führt die verschiedenen Gangarten, das Rückwärtsrichten und eventuell noch andere Übungen einem Richter vor, der diese beurteilt. Die konkreten Anforderungen gibt dieser ebenfalls vor.

Pole Bending

Als Pole Bending bezeichnet man eine Zeitprüfung im Reitsport. Es gilt, sechs Reitstangen im Slalon so eng wie möglich zu umreiten, ohne diese umzuwerfen. Der Reiter bekommt Strafpunkte und Zeitstrafen für das Umstoßen der Hindernisse.

Polosattel

Der Polosattel hat ergänzend zum Sattelgurt noch einen zweiten Gurt, der zusätzliche Sicherheit bietet, falls sich der Sattelgurt beim Spiel lockert oder löst. Polosättel haben in der Regel keine Kniepauschen an den Sattelblättern und werden vorwiegend aus Rauleder gefertigt.

Pony

Als Pony werden Pferde mit einem Stockmaß bis 148cm bezeichnet. Typische Ponyrassen sind FjordpferdeHaflingerIslandpferde oder Shetlandponys. Ponys sind in der Regel sehr robust. Allerdings muss man auf die Ernährung aufpassen, da diese schnell Fett ansetzen.

 

Q

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Quadratvolte

Eine Quadratvolte begrenzt den Reiterbereich auf ein Quadrat mit 10 Meter Länge oder mehr. Hierbei soll durch die Kurzkehrtwendungen der klare Schritttakt trainiert werden, welcher bei den Geraden wieder hergestellt wird.

Quiken

Das Quieken ist eine Lautäußerung, die vor allem die Stuten von sich geben. Die Stuten möchten damit zudringlichen Hengsten ihre Grenzen aufzeigen. Sie quieken auch bei Rangordnungskämpfen.

 

R

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Ranch Sorting

In dieser Disziplin des Westernreitens müssen in einer bestimmten Zeit Rinder in vorgegebener Reihenfolge aus einem Pen in ein anderes Pen getrieben werden. In der Regel wird die Aufgabe von zwei Reitern bewältigt.

Raufutter

Raufuttermittel wie Gras, Heu, Luzerne, Kleie oder Stroh sind die wichtigsten Rohfaserlieferanten in der Pferdeernährung. Das Raufutter hilft dabei, die Darmgesundheit des Tieres zu erhalten und die benötigte Energie zu liefern.

Redopp

Der Redopp wird in der hohen Reitkunst auch als Vierteltempogalopp bezeichnet. Hierbei dürfen sich nie alle vier Füße des Pferdes in der Luft befinden. Der Redopp wird unter Reitern auch umgangssprachlich als Zweitaktgalopp bezeichnet.

Reining

Reining ist eine Dressur, die ausschließlich im Galopp geritten wird und zu den Westernreitdisziplinen gehört. Pferd und Reiter müssen verschiedene Aufgaben absolvieren, dies nennt man Pattern. Diese Manöver gibt es in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Reinzucht

Bei einer Reinzucht werden nahezu ausschließlich Tiere derselben Rasse miteinander verpaart, unter anderem um den jeweiligen Rassestandard halten zu können. In seltenen Fällen gibt es Einkreuzungen, sogenannte Veredelungskreuzungen.

Reitabzeichen

Reitabzeichen, auch Leistungsabzeichen genannt, werden wie auch Motivationsabzeichen (Kleines Hufeisen, Großes Hufeisen) von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung an Reiter, Voltigierer, Fahrer sowie Longenführer verliehen. Eine Übersicht der Reitabzeichen findet sich hier.

Reitbeteiligung

Wenn dem Halter oder Besitzer eines Pferdes die Zeit fehlt, sich regelmäßig um sein Pferd zu kümmern, kann per Vertrag einem Dritten ein Nutzungsrecht am Pferd eingeräumt werden, eine sogenannte Reitbeteiligung.

Reiterausweis

Der Reiterausweis ist ein offizielles Dokument, das die Teilnahme an Reitwettbewerben gestattet. Ohne dieses Dokument darf nicht gestartet werden. Das Dokument wird bei den zuständigen Verbänden beantragt.

Reiterpass

Den Reiterpass kann jeder Reiter nach einem erfolgreich absolvierten Lehrgang mit anschließender Prüfung erwerben. Es werden dabei alle theoretischen sowie praktischen Kenntnisse vermittelt, die einen Reiter dazu befähigen, sich sicher im Gelände zu bewegen.

Reitgerte

Die Reitgerte dient dem Reiter als Kommunikationsmittel. Der überlegte Einsatz der Gerte verfeinert die Hilfengebung und aktiviert die Hinterhand des Pferdes. Man unterscheidet zwischen langen Dressurgerten und kurzen Springgerten, die in der Regel an der Pferdeschulter zum Einsatz kommen.

Reithalfter

Das Reithalfter ist ein Teil der Trense/Kandare und wird oftmals als Nasenriemen bezeichnet. Es gibt verschiedene Zäumungen, wie zum Beispiel hannoversches oder englisch kombiniertes Reithalfter. Ebenfalls findet die schwedische Umlenkverschnallung häufig Verwendung.

Reithalle

Reithallen sind eine beliebte Ausbildungsstelle für Pferde. In dieser Lokalisation kann man Pferde zu jeder Jahreszeit ausbilden, trainieren oder einfach nur beschäftigen. Für Mensch und Pferd ideale Bedingungen ermöglichen z.B.  auch das Voltigieren an jedem Tag, auch bei schlechtem Wetter.

Reithallenberegnung

Eine Reithallenberegnung soll die Luftfeuchtigkeit in der Reithalle regulieren und sorgt zusätzlich dafür, dass es nicht so staubt. Bekannte Hersteller aus Deutschland für Systeme der Reithallenberegnung sind Bowe und Magerkurth.

Reithandschuhe

Reithandschuhe werden benutzt, um während des Reitens die Zügel besser halten zu können und damit diese bei einer kräftigen Kopfbewegung des Pferdes nicht aus den Fingern gleiten. Reithandschuhe besitzen immer einen rutschhemmenden Besatz aus Noppen oder Leder.

Reithelm

Der Reithelm dient unverzichtbar als Garant für die Sicherheit des Reiters und wird mit einer Beriemung um Ohren und Kinn geschlossen. So wird im Falle eines abrupten Sturzes der Kopf geschützt. Er ist in unterschiedlichen Größen und Qualitäten erhältlich.

Reithose

Eine Reithose ist eine lange Hose, die speziell den Bedürfnissen von Reitern angepasst ist. Sie liegt eng an, ist elastisch und ist im Idealfall an nötigen Stellen wie Gesäß und Knie mit Leder verstärkt.

Reitplatz

Der Reitplatz weist in der Regel die Abmessungen 20x40 bzw. 20x60 m auf und ist für die tägliche Arbeit mit dem Pferd gedacht. Der Belag variiert von Sand zu Spänen und sollte, wenn er ganzjährig benutzt wird, frostsicher sein.

Reitrock

Der Begriff Reitrock bezeichnet unterschiedliche Kleidungsstücke. Oft ist das Reitjackett mit der Taillennaht gemeint, welches bei Turnieren zu sehen ist. Für den Winter gibt es lange Reitröcke, deren Schöße mit Thermomaterial gefüttert sind.

Reitsattel

Ein Reitsattel sorgt für einen sicheren Halt beim Reiten und ist sowohl für den Reiter als auch für das Pferd empfehlenswert. Besonders ungeübte Reiter sollten unbedingt einen Sattel beim Reiten verwenden.

Reitschule

In einer Reitschule kann man das Reiten von Grund auf erlernen oder sein Können verbessern. Dies ist in verschiedenen Disziplinen wie z. B. Dressur und Springenreiten möglich, sowohl auf Schulpferden als auch mit dem eigenen Pferd.

Reitstiefel

Reitstiefel sind spezielle hohe Stiefel meist schwarz oder braun aus Leder, Kunstleder oder Gummi, die das Bein des Reiters schützen und bei der Hilfengebung unterstützen. Eine glatte Sohle vermeidet bei einem Sturz das Hängenbleiben im Steigbügel.

Reittherapeut

Reittherapeuten helfen Menschen mit Handicaps durch pädagogische und psychotherapeutische Reiterfahrungen. Mehr Information unter Reittherapeuten - Berufe und Chancen im Reitsport.

Remonte

Als Remonte wird ein Pferd innerhalb der klassischen Reitkunst bezeichnet, das sich noch in der Grundausbildung befindet. Unterschieden wird in junge Remonte, ein Pferd im ersten Ausbildungsjahr und in alte Remonte. Letztgenanntes Pferd befindet sich im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr.

Rennsattel

Der Rennsattel ist ausschließlich für Rennpferde gedacht, da es sich um einen recht kleinen, leichten Sattel handelt. Ein Leichtgewicht von meist nicht mehr als 250 g. Er ermöglicht höhere Geschwindigkeiten und größere Bewegungsfreiheit.

Renvers

Als Renvers, Travers und Traversalen werden die klassischen Seitengänge bezeichnet. Durch das Reiten von Seitengängen soll das Pferd dazu angeregt werden, verstärkt unter den Schwerpunkt zu treten. Ihre Durchführung dient dem Geraderichten.

Robusthaltung

Wenn Pferde in einer Gruppe ganzjährig auf einer ausreichend großen Weide draußen gehalten werden, spricht man von Robusthaltung. Wichtig ist der Zugang zu einem offenen Unterstand, der den Tieren Schutz vor extremer Witterung bietet.

Rosse

Die Paarungsbereitschaft (Sexualzyklus) wird bei der Stute als Rosse bezeichnet. Sie erstreckt sich über einen durchschnittlichen Zeitraum von 5 Tagen. Die Rosse beginnt ca. anderthalbjährig und begleitet die Stute ein Leben lang.

Rückwärsrichten

Das Rückwärtsrichten ist eine Grundübung, die bei Ausritten im Gelände sehr nützlich sein kann. Das Pferd nutzt dabei die Beinpaare, die sich diagonal gegenüberliegen, um rückwärts zu schreiten.

 

S

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Saftfutter

Der Begriff Saftfutter steht in der Pferdehaltung für eine Fütterung von Futter mit einem hohen Wassergehalt. In die Kategorie Saftfutter fallen zum Beispiel frisches Gras und Rüben, aber auch Obst wie Gemüse oder Äpfel gehören dazu.

Sattelgurt

Der Sattelgurt sorgt für den richtigen Halt und eine gute Druckverteilung des Sattels auf dem Rücken des Pferdes. Form und Länge muss dabei Pferd und Sattel angepasst werden.

Satteltasche

Eine Satteltasche hat die Aufgabe, auch bei längeren Ausritten die mitgeführte Ausrüstung sicher vor Nässe und Schmutz zu sichern. Wichtig ist es, die Satteltasche so am Sattel zu befestigen, dass sie nicht auf die Wirbelsäule des Pferdes drückt.

Sattelunterlagen

Sattelunterlagen besitzen den Zweck, ein permanentes Scheuern des Sattels auf dem Rücken des Pferdes zu verhindern. Daher finden häufig gefaltete Woll- oder Filzdecken, Steppdecken oder in Sattelform geschnittene Felldecken Verwendung.

Schlaufzügel

Der Schlaufzügel, oftmals auch als Pohlmannzügel bezeichnet, ähnelt dem Dreieckszügel. Jedoch wird er nicht wie dieser am Sattelgurt befestigt, sondern vom Reiter gehalten. Als Erfinder des Schlaufzügels wird allgemein William Cavendish angesehen.

Schrittpirouette

Die Schrittpirouette, auch als Kurzkehrt bekannt, ist eine Hufschlagfigur, die in Dressurprüfungen ab Klasse M verlangt wird. Es handelt sich um eine Hinterhandwendung im versammelten Schritt, die 180 Grad betragen soll und aus der Bewegung heraus geritten wird.

Schulsattel

Der Schulsattel ist eine moderne Weiterentwicklung des Bocksattels, der im Zeitalter des Barock populär war. Er ist besonders geeignet für die Ausübung von Lektionen der Hohen Schule.

Schultervor

Schultervor ist eine Trainingsaufgabe, bei der das Pferd mit der inneren Hinterhand in Richtung Mitte der beiden Vorderbeine tritt, während die äußere Hinterhand in gerader Linie zum äußeren Vorderbein geführt wird.

Schweifriemen

Der Schweifriemen ist ein schmaler Ledergurt, der am Sattelende oder dem Kutschgeschirr befestigt wird, mittig auf dem Rücken des Pferdes zum Schweif hin verläuft und ein Vorrutschen des Sattels auf die Vorhand verhindern soll.

Seilhalfter

Beim Freilauf auf der Weide tragen die meisten Pferde ein weiches Seilhalfter, damit sie nach dem Weidegang nicht erst langwierig eingefangen werden müssen. Die meisten Seilhalfter verfügen über einen Metallring, in dem ein Führstrick eingeklinkt werden kann.

Showmanship at Halter

Showmanship at Halter ist eine Disziplin beim Westernreiten. Hierbei steht nicht das Reiten im Vordergrund, sondern wie der Teilnehmer sein Pferd am Halfter präsentiert, es Aufstellung nehmen lässt, sowie der optische Gesamteindruck von Pferd und Teilnehmer.

Sidepull

Das Sidepull ist eine gebisslose Zäumungsart. Sie besteht aus einem steifen Nasenband und einem Lederriemen, der unter dem Kinn verläuft. Die Einwirkung bei dieser Zäumung soll überwiegend seitwärts erfolgen, wodurch sich auch der Name ergibt.

Skijöring, Skikjöring und Offroad-Kjöring

Skijöring, Skikjöring und Offroad-Kjöring sind aus Skandinavien stammende Formen von Pferderennen. Beim Skikjöring und Skijöring werden dabei Skifahrer von Pferden mit oder ohne Reiter gezogen, während beim Offroad-Kjöring Inlineskater von Springpferden gezogen werden.

Snaffle Bit

Unter einem Snaffle Bit wird eine einfach gebrochene Trense mit zwei langen Gebissstangen verstanden. Die Besonderheit bildet dabei das bewegliche Gelenk, dass die Gebissstangen verbindet. Das Snaffle Bit wird beidhändig verwendet. 

Snaffle Bit with Shanks

Snaffle Bits with Shanks sind bestimmte Gebisse, die beim Westernreiten verwendet werden. Das Pferd hat durch dieses Gebiss Druck im Maul, Druck am Kinn und Druck aufs Genick, wodurch es sich gut führen lässt.

Spanische Hofreitschule

Die Spanische Hofreitschule ist eine weltberühmte Institution, die der Pflege der klassischen Reitkunst gewidmet ist. Sie sitzt in Wien und diente ursprünglich der Reitausbildung der kaiserlichen Familie.

Sperrriemen

Der Sperrriemen ist ein Bestandteil des Zaumzeugs. Er ist häufig beim kombinierten Reithalfter zu sehen und ist unterhalb des Nasenriemens angebracht. Der Sperrriemen verhindert, dass das Pferd bei einer Parade das Maul öffnet.

Sporn/Sporen

Ein Sporn ist ein gebogenes Metallstück mit Rädchen oder Dorn, das am Reitstiefel befestigt wird, damit die Schenkelhilfen unterstützt werden. Die Länge der Sporen hängt vom Reiter und Pferd ab.

Sporthelm

Sporthelme dienen sowohl der Sicherheit des Reiters im Fall eines Sturzes als auch zum Schutz vor Kälte und Unwetter. Ein Sporthelm verfügt immer über ein Größenverstellrad für die optimale Anpassung.

Springreiten

Als Springreiten bezeichnet man eine Disziplin des Pferdesports, bei dem Pferd und Reiter Hindernisse unterschiedlicher Höhe und Weite innerhalb eines festgelegten Parcours in einer bestimmten Reihenfolge überwinden müssen.

Springsattel

Der Springsattel ist ein spezieller Sattel, den die Reiter zum Springen verwenden. Dieser unterscheidet sich besonders an den Steigbügeln von den anderen Sätteln, da diese viel kürzer sind.

Springstock

Ein Springstock dient als Hilfsmittel zum besseren Einwirken auf das Springpferd. An seinem Ende befindet sich eine weiche Lederklatsche, mit welcher die Schulter oder Flanke des Tieres unmittelbar vor dem Absprung vorsichtig touchiert wird.

Stangenarbeit

Die Stangenarbeit ist eine verbreitete Trainingsform mit Pferden, in deren Verlauf einige Stangen in gleichen Abständen hintereinander gelegt werden. Sinn und Zweck ist eine gleichmäßige Bewegung des Pferdes mit Schritten, Tritten oder Sprüngen. Zudem wird eine Stärkung der Rückenmuskulatur erreicht.

Steigbügel

Der Steigbügel wird mithilfe eines Steigbügelriemens am Sattel befestigt und dient der Aufnahme des Reiterfußes. Der Steigbügel ermöglicht dem Reiter das Leichttraben sowie das Reiten im leichten Sitz. Steigbügel werden häufig aus Edelstahl, Messing oder Kunststoff hergestellt.

Steilsprung

Steilsprünge sind Hindernisse, die lediglich in die Höhe und nicht in die Tiefe gebaut werden. Anders als ein Oxer oder eine Triplebarre ist ein Steilsprung immer nur so tief wie das verwendete Hindernismaterial. Auch Mauern gehören zu den klassischen Steilsprüngen.

Stempelhengst

Als Stempelhengst werden alle Deckhengste bezeichnet, welche eine hohe Vererbungskraft besitzen und somit eine eigene Linie begründen können. Durch Stempelhengste ist es möglich, ganze Dynastien zu begründen. Sie drücken dem Reitsport wahrlich ihren Stempel auf.

Stiernriemen

Der Stirnriemen ist ein Bestandteil der Trense. Stirnriemen gibt es in unterschiedlichen Formen, gefüttert oder mit Verzierungen. Sie bestehen in der Regel wie das Zaumzeug selbst aus Leder.

Stocksattel

Der Stocksattel stammt aus Australien und wird dort hauptsächlich als Arbeitssattel beim Viehtrieb eingesetzt. Der Stocksattel ist in seiner Formgebung dem klassischen englischen Sattel nachempfunden, wird jedoch häufig in Kombination mit Westernfendern eingesetzt.

Stoßzügel

Beim Stoßzügel handelt es sich um einen einteiligen und starren Hilfszügel. Der Stoßzügel verläuft vom Sattelgurt ausgehend zwischen den vorderen Beinen des Pferds und anschließend zu einem Verbindungssteg der Trensenringe. 

Stutenbissigkeit

In einer Herde übernehmen meist ältere und erfahrene Stuten die Rolle der Leitstute. Unter ihnen kann es dann zu Stutenbissigkeit kommen, wenn ihr eine andere Stute diesen Rang streitig machen will. (mehr unter Aggressive Pferde)

Sulky

Bei einem Sulky handelt es sich um ein einachsiges Pferdefuhrwerk, das im Pferderennsport bei Trabrennen genutzt wird. Unterschieden wird in Trainingssulkys, die Platz für Fahrer und Beifahrer bieten, und in Rennsulkys, in denen nur ein Fahrer Platz hat.

Superhorse

Mit dem Begriff Superhorse wird eine Wettkampfdisziplin beim Westernreiten bezeichnet. Superhorse gilt aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades als Königsklasse des Westernreitens und beinhaltet Elemente aus dem Reining und anderen Bereichen.

 

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Takt

Der Takt ist das zeitliche und räumliche Gleichmaß aller Schritte und die erste Aufgabe eines Pferdes in der Ausbildung. Jedes Bein wird dabei nicht zögernd oder übereilt aufgesetzt, sondern legt die gleiche Strecke zurück.

Tattersall

Unter Tattersall versteht man einen Anbieter oder ein Unternehmen zur Unterbringung fremder Pferde. Üblich ist, dass die Pferde dort auch verliehen oder verkauft werden. Sinnverwandt sind die Begriffe Reithalle und Reitbahn.

Team Penning

Beim Team Penning im Westernreiten treten Teams von drei Reitern im Wettkampf gegeneinander an, um innerhalb von 1,5 Minuten bis zu drei Rinder aus einer Herde herauszutreiben und in einen Pferch zu sperren. Schaffen dies alle Teams, gewinnt das Schnellste.

Technik

Die Technik des Reitens beschreibt den jeweiligen Stil, in dem geritten wird, wie zum Beispiel im englischen Stil oder auch Western. Je nach Technik wird mit unterschiedlicher Zäumung und mehr oder weniger Hilfengebung geritten.

Teleskopgerte

Die Teleskopgerte besteht, damit man sie besser transportieren kann,  aus mehreren zusammenschiebbaren Segmenten, ähnlich wie eine Radioantenne. Sie wird von Reitern im Pferdesport zumeist in der Bodenarbeit verwendet.

Tempo

Tempo im Reitsport gibt nicht im eigentlichen Sinne eine Geschwindigkeit, sondern das Gangmaß innerhalb der Grundgangarten an. Den entscheidenden Faktor stellen hierbei das Maß der Versammlung und die damit einhergehende Schrittlänge dar.

Thiedemannzügel

Der Thiedemannzügel sieht beim Verschnallen vor, dass am Sattelgurt ein Riemen befestigt wird, der zwischen den vorderen Beinen des Pferdes hindurch verläuft. Der Riemen teilt sich zudem in zwei Enden, die links und rechts durch den Gebissring geführt werden. 

Töltsattel

Ein Töltsattel ist ein Sattel für Islandpferde, mit dem man tölten kann. Tölten ist die 4. Gangart und eine 4-taktige Spezialgangart. Nicht jedes Pony bzw. Pferd beherrscht sie. Isländer haben die besten genetischen Voraussetzungen dafür.

Traditionsgespannfahren

Beim Traditionsgespannfahren stehen die Schönheit nostalgischer Kutschen, Geschirre und Kostüme sowie die Pflege des Brauchtums im Vordergrund. Dafür gibt es auch spezielle Turniere, wobei in aller Regel ein Hindernisparcours möglichst schnell und elegant durchfahren werden muss.

Trail

Trail ist eine Disziplin des Westernreitens, die sich speziell mit Geschicklichkeitsaufgaben für Reiter und Pferd befasst. Häufig werden schwierige Situationen eines Wanderritts (Trail) simuliert. Bewertet wird die Reinheit der Gänge und die Haltung.

Trensenring

Trensenringe sind Ringe aus Metall, die außen am Gebiss einer Trense befestigt sind. Sie dienen dazu, die Zügel am Gebiss zu befestigen. Die verschiedenen Formen wie ringförmig, D-förmig, Olivenkopfform, sollen das Durchrutschen durch das Maul verhindern und gute Zügelführung ermöglichen.

Trensenzaum

Unter einem Trensenzaum versteht man eine Zäumungsart mit einem Trensengebiss. Dieses besteht aus zwei Ringen, zwischen denen eine ungebrochene, eine einfach oder eine doppelt gebrochene Trense eingefügt ist. Neben diesen gängigen Trensenarten gibt es noch Trensen für spezielle Anwendungszwecke.

Tupfergerte

Tupfergerten werden an der Spanischen Hofreitschule in Wien für Schulsprünge an der Hand, Piaffen und für die Handarbeit verwendet. Sie sind zumeist 1,7 bis 1,9 Meter lang, sehr biegsam und leicht.

Turf

Turf ist die englische Bezeichnung für das Geläuf bei Pferderennen, also die Rennbahn, aber auch für den Rennsport selbst. "Turf" bedeutet zwar wortwörtlich "Rasen", gilt aber auch für Rennstrecken mit Sandbelag.

 

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Übergang

Der Wechsel von einer Gangart zur anderen wird als Übergang bezeichnet. Vor einem Übergang muss eine kurze Spannung aufgebaut werden, damit der Reiter anschließend zum Nachgeben kommt. Übergänge gestalten sich oft schwierig, deswegen sollten sie unter fachkundiger Anleitung trainiert werden.

Umlauf

Als Umlauf bezeichnet man einen Parcours-Durchlauf bei einer Springprüfung, der von Reiter und Pferd absolviert wird. Hierbei gibt es beispielsweise die Variante der Springprüfung mit zwei Umläufen. Die Umläufe werden nach Fehlern und Zeit oder nur nach Fehlern bewertet.

Umsitzen

Bezeichnung für den Wechsel des belasteten Hinterfußes beim Leichttraben durch Aussitzen einer ungeraden Zahl von Trabritten und Wiederaufnahme des Leichttrabens. Beim Reiten im Gelände sollte das Umsitzen etwa alle 200 Meter durchgeführt werden. 

Umspringen

Das Umspringen ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für einen fliegenden Galoppwechsel. Das Pferd springt durch Schenkeldruck und Gewichtsverlagerung von Innen- in Außengalopp und umgekehrt. Das Umspringen wird sowohl für das Durchreiten eines Parcours als auch in höheren Dressurprüfungen verlangt. Mehr über Gewichtshilfen hier.

 

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Veredlung

Um eine Rasse zu veredeln, wird diese gezielt mit Tieren einer anderen Rasse verpaart, die die gewünschten Eigenschaften mitbringen. Dabei können auch mehrere Rassen eingekreuzt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen (s. Pferderassen-Lexikon). 

Versammlung

Bei einer Versammlung werden der Körperschwerpunkt und das Gewicht von Pferd und Reiter auf die Hinterbeine verlagert. Da es viel Feingefühl erfordert, ist die Versammlung der sechste und letzte Teil der Ausbildungsskala nach FN. Mehr dazu über die Ausbildungsskala hier.

Versatility Ranch Horse

Bei dieser Disziplin kann ein Westernpferd zeigen, wie vielseitig es ist. Die Fähigkeiten bei Ranch Riding, Ranch Conformation, Ranch Cutting, Ranch Trail und Working Ranch Horse werden hierbei vorgestellt und beurteilt.

Vielseitigkeitsrennen

Ein Vielseitigkeitsrennen gehört zu einer Disziplin im Pferdesport, die aus drei Teilprüfungen besteht: Dressur, Geländeritt und Springen. Aufgrund der hohen Anforderungen der Sportart sollte besonders viel Wert auf die Sicherheit der Athleten und der Pferde gelegt werden. Beispiele für Pferde und Reitzubehör rund um Vielseitigkeit im Pferdemarkt hier.

Vielseitigkeitssattel

Vielseitigkeitssättel liegen sehr nahe am Pferderücken auf, dadurch können ganz genau Hilfen an das Pferd vermittelt werden. Ein Vielseitigkeitssattel ist kein Sattel, der lange auf dem Pferderücken liegen sollte, er ist für einen kurzen Sport- oder Trainingseinsatz konzipiert.

Voltigieren

Beim Voltigieren wird das Pferd von einem Longenführer im Kreis geführt während bis zu drei Voltigierer gleichzeitig ihr turnerisches Geschick auf und an dem Pferd zur Schau stellen, nachdem die Übungen oft an einem Holzpferd eintrainiert wurden. Beispiele für Voltigieren im Pferdemarkt hier.

Voltigierpferd

Ein Voltigierpferd muss besondere Eigenschaften innerhalb des Voltigiersports erfüllen. Das Pferd muss ein ruhiges, geduldiges und braves Wesen besitzen. Darüber hinaus muss es eine gewisse Ausdauer besitzen, um bei Gruppenwettkämpfen zu bestehen.

Vorderzug

Als Vorderzug bezeichnet man einen Riemen, der am Hals des Pferdes befestigt wird. Durch die Vorderbeine hindurch stellt dieser die Verbindung zum Sattel dar und sorgt auch bei schnellen Reiten für den nötigen Halt.

 

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Wanderreitsattel

Der Wanderreitsattel eignet sich durch seine Großflächigkeit, Leichtigkeit und Befestigungsmöglichkeit für Proviant und Gepäck besonders für mehrtägige Wanderritte.

Warmblüter

Ein Warmblüter vereinigt sowohl Merkmale des Kaltblüters als auch des Vollblüters. Er besitzt infolgedessen einen relativ kräftigen Körperbau und verfügt über ein lebhaftes Temperament. Warmblüter verkörpern das ideale Reitpferd und werden sowohl in der Dressur als auch im Springen eingesetzt. Zu den Deutschen Warmblütern zählen vor allem Bayerisches Warmblut, Mecklenburger Warmblut, Rheinisches Warmblut und Württemberger Warmblut.

Wassertrense

Die Wassertrense ist ein Zaumzeug mit einfach gebrochenem Gebiss, dessen gleichlange Teile in der Mitte mit einem Gelenk verbunden sind. Die Wassertrense erlaubt dem Pferd, auch aufgezäumt zu trinken.

Weitsprung

Der Weitsprung ist neben dem Steil- und dem Hochweitsprung ein Hindernis im Springreiten. Zu den klassischen Hindernissen zählt der Wassergraben, der eine maximale Breite von 4,50 m im Regelfall nicht überschreitet.

Western Horsemanship

Western Horsemanship bezeichnet eine Leistungsprüfung beim Westernreiten. Sie besteht aus zwei Teilen, wobei der erste Teil eine Einzelprüfung darstellt und der zweite Teil innerhalb einer Gruppe absolviert wird. Beurteilt wird hauptsächlich der korrekte Sitz des Reiters sowie seine Hilfengebung.

Westernpferd

Als Westernpferde bezeichnet man bestimmte Rassen, die sich für das Westernreiten besonders eignen. Dazu gehören z. B. Quarter Horse, Appaloosa oder Paint Horse. Der Begriff bezieht sich auf eine den amerikanischen Cowboys angepasste Reitweise. Alle Pferderassen finden sich in der Übersicht hier.

Western Pleasure

Als Spielart des Westernreitens zeichnet sich diese Disziplin dadurch aus, dass der Punktrichter individuell Aufgaben an eine Gruppe von Reitern übermittelt, die diese mit möglichst feinen Hilfestellungen für das Pferd gemeinsam umsetzen müssen.

Westernreiten

Als Westernreiten wird die amerikanische Form des Pferdesports bezeichnet, deren Ursprung im spanischen Vaquero-Reiten liegt. Sie umfasst zahlreiche Disziplinen, deren Bandbreite von Reining, Cutting, Trail, Western Riding, Freestyline Reining bis hin zu Working Cowhorse reicht. Zum Westernreiten gehört ein entsprechendes Westernzubehör und Ausrüstung wie Westernstiefel.

Western Riding

Western Riding orientiert sich am Reitstil der amerikanischen Cowboys. Dabei wird das Pferd so dressiert, dass die Zügel mit nur einer Hand gehalten werden und es bereits auf minimale Hilfen des Reiters wie Gewichtverlagerung reagiert.

Westernsattel

Der Westernsattel erfreut sich gerade unter Freizeitreitern immer größerer Beliebtheit. Dank seiner großen Auflagefläche, die das Gewicht gut auf dem Pferderücken verteilt, und des bequemen Sitzes ist dieser Sattel besonders für längere Ritte geeignet.

Westernzäume

Westernzäume gehören zur Oberkategorie von Zäumen, mit denen Pferde gelenkt werden. Sie bestehen aus einem Kopfstück ohne Sperrhalter, aus einem lose verschnallten Kinnriemen und aus einer fest verschnallten Kinnkette.

Widderrist

Der Widderrist bezeichnet den erhöhten Übergang zwischen Hals- und Rückenbereich eines Pferdes. Er entsteht durch den Dornfortsatz der entsprechenden Brustwirbel. Am Widderrist wird die korrekte Größe eines Pferdes gemessen und daran Großpferde und Kleinpferde unterschieden.

Wildes Gestüt

Als Wildes Gestüt wurde eine Pferdezucht bezeichnet, die ohne züchterische Kontrolle vonstatten ging und bis ins 18. Jahrhundert vor allem leichte Pferde fürs Militär und für den landwirtschaftlichen Bedarf hervorbrachte. Die Vermehrung der Pferde fand in weitläufigen, natürlichen Freigehegen statt. In Deutschland zählt das Dülmener Pferd zum wilden Gestüt.

Working Cowhorse

Working Cowhorse ist eine Reitdisziplin aus dem Westernreiten. Es wird in zwei Aufgaben untergliedert, einerseits dem Reining, bei dem eine im Galopp gerittene Dressurübung zu absolvieren ist und Fence Work, bei der in einer Arena direkt mit Rindern gearbeitet wird.

 

X

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XX

Um englische Vollblüter von anderen Vollblütern und Warmblütern unterscheiden zu können, steht in Abstammungsbüchern hinter ihrem Namen ein XX. Das englische Vollblut hat seine Ursprünge in England und ist speziell für den Galopprennsport gezüchtet worden. Beispiele in den Kleinanzeigen für Englische Vollblüter und mehr im Rasseportrait Englisches Vollblut.

 

Y

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Youngster

Ein Youngster ist ein junges Pferd, das dem Fohlenalter bereits entwachsen ist. Eine genaue Altersangabe ist damit nicht verbunden. Es kann sich also sowohl um ein einjähriges Pferd als auch ein mehrjähriges Pferd handeln. Beispiele für Youngster Pferde hier.

Youth Klassen

Youth Klassen ist der allgemein gebräuchliche Fachausdruck für spezielle Reitwettbewerbe, die es beim Westernreiten gibt. Dabei dürfen die teilnehmenden Reiter und Reiterinnen nicht älter als 19 Jahre sein.

 

Z

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Zaumzeug

Zaumzeug wird bei Pferden mit einem Kopfgestell befestigt, um das Tier in seinen Bewegungen zu lenken und zu führen. Das Zaumzeug oder Pferdegeschirr funktioniert mittels verschiedener Druckpunkte, die auf das Tier einwirken.

Zirkel

Der Zirkel stammt aus der Kategorie der Hufschlag- oder auch Bahnfiguren. Normale Zirkel haben einen Durchmesser von 20 Metern und beschreiben einen perfekten Kreis an einem Ende oder Rand der Reitbahn.

Zirkelpunkt

Zirkelpunkte werden die Punkte einer Rennbahn genannt, an denen die lange Seite der Rennbahn von einem Zirkel berührt wird. Sie dienen dazu, den Zirkel am richtigen Ort in der Bahn zu platzieren.

Zirkusreiten

Das Zirkusreiten ist eine Vorführung von akrobatischen Kunststücken auf Pferden im Zirkus. Gezeigt wird oft das Liegen, Sitzen, Verbeugen oder Steigen sowie das Überkreuzen der Beine oder der spanische Schritt.

Zügel

Zügel sind Teil des Zaumzeugs und stellen die Verbindung zwischen der Reiterhand und der Zäumung des Pferdes her. Verschiedene Materialien wie Leder oder Nylon werden verwendet, teils auch mit Noppen für die Rutschfestigkeit.

Zügelmaß

Das Zügelmaß ist ein Ausdruck für die Stärke der Verbindung, die der Reiter durch die Zügellänge auf das Pferdemaul ausübt. Sie ist bei anstehendem Zügelmaß besonders intensiv, bei hingegebenem Zügel dagegen nicht vorhanden.

 

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Bildquelle Pferdeköpfe: Pixabay, Creative Commons