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Gebrauchtwagenmodelle

Fahrzeugprofil VW Golf I - Typ 17 - Gebrauchtwagen kaufen

Allgemeines zu dieser Baureihe

Golf - wenn auch zu Beginn viele innerhalb der Konzernspitze unsicher und unschlüssig waren, ob das neue Fahrzeugkonzept und dieser sehr gewagt erscheinende drastische Kurswechsel nicht auf negative Kritik und Unmut der Käuferschaft treffen mag, beweist eine seit 1974 fortlaufende Erfolgsgeschichte, dass hier der richtige Grundstein gelegt wurde. Auch wenn der Golf in der ersten Generation ein schweres Erbe anzutreten hatte, hat er seine Aufgabe mehr als souverän gemeistert und stieg an die Spitze der meist verkauften Automobile aller Zeiten auf.
Die Zeiten als der Golf I noch als Einsteigerfahrzeug genutzt werden konnte sind schon längst vergangen, da er sich zu einem gefragten Youngtimer entwickeln konnte, auch begünstigt durch seinen Kultstatus, der allgemeinen Bekanntheit und einer für damalige Verhältnisse in diesem Fahrzeugsegment exzellenten Fahrkultur mit überragenden Fahrleistungen.
Leider sind sehr viele Wagen dieser außergewöhnlichen Modellreihe dem Rost zum Opfer gefallen. Weiter vermindert wurde der Bestand durch allseits beliebte Tuningmaßnahmen, die oftmals nur schwer oder überhaupt nicht mehr rückgängig zu machen waren oder auch sind; zumindest nicht in einem gesunden Verhältnis zum finanziellen und zeitlichen Aufwand. Hier darf man nicht vergessen, dass es sich um ein vielfach gebautes Kleinfahrzeug handelt, das (noch) nicht einen so hohen Marktwert erreicht hat, und wahrscheinlich auch nicht erreichen wird. Er kann sich eben nicht mit der Premiumklasse der Oldtimer messen ...
Der im Jahr 1974 auf den Markt gekommene Golf I wurde 1977 durch den legendären GTi und eine Dieselvariante erweitert. Darüber hinaus wurden viele optische Details geändert, teilweise um Komfort aber auch die Sicherheit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zu steigern. Entsprechend dieser Änderungen und dem ab 1979 eingesetzten verbesserten Korrosionsschutz, sind gut erhaltene Exemplare der frühen Jahre nur noch sehr schwer zu bekommen. Meistenteils ist es gar unmöglich solche Fahrzeuge aufzufinden.
In penibler Klein-Restaurierungsarbeit kann aber ein "schlechtes" Fahrzeug zu neuen Leben erweckt werden und so neue Werte geschaffen werden. Hier ist aber meistenteils ein hoher Einsatz von neuen Karosserieteilen von Nöten. Besonders schwer wird die Suche nach GTi-spezifischen Teilen; längst auf Schrottplätzen verweilende Golf I mit selbstgebauter GTi-Optik können stellenweise noch als Träger für die begehrten Teile ausfindig gemacht werden.

 

Modelle

Benzinversionen
Hubraum AggrA AggrC P / n M / n Gemischaufbereitung Min. Oktan Katalysator Bauzeit
1093 4 / 8 / R FA 37 / 6000 80 / 3000 SOLEX 34-PICT-5 91 Nein 05/1974 - 07/1979
1093 4 / 8 / R GG 37 / 6000 82 / 3300 SOLEX 31-PICT-6
SOLEX 31-PICT-7
91 Nein 08/1979 - 01/1984
1272 4 / 8 / R GF 44 / 5600 95 / 3500 SOLEX 34-PICT-5 91 Nein 08/1979 - 01/1984
1457 4 / 8 / R JB 51 / 5600 110 / 2500 SOLEX 34-PICT-5 91 Nein 08/1977 - 07/1984
1471 4 / 8 / R FD 63 / 5600 119 / 3200 PIERBURG 2B2 98 Nein 02/1974 - 09/1975
1471 4 / 8 / R FH 51 / 5800 114 / 3000 SOLEX 34-PICT-5 91 Nein 02/1974 - 12/1975
1576 4 / 8 / R EW 55 / 5000 k.A. PIERBURG 2E2 91 Nein 08/1983 - 12/1992
1588 4 / 8 / R EG 81 / 6100 140 / 5000 BOSCH K-Jetronic 95 Nein 06/1976 - 07/1982
1588 4 / 8 / R FP 55 / 5600 119 / 3200 SOLEX 34-PICT-5 91 Nein 09/1975 - 07/1977
1588 4 / 8 / R FR 63 / 5600 125 / 3800 PIERBURG 2B5 91 Nein 09/1975 - 01/1984
1588 4 / 8 / R FV 51 / 5600 111 / 3000 SOLEX 34-PICT-5 91 Nein 12/1976 - 07/1978
1781 4 / 8 / R 2H 72 / 5400 142 / 3000 VW Digifant 91 Ja 08/1989 - 08/1993
1781 4 / 8 / R DX 82 / 5800 153 / 3500 BOSCH K-Jetronic 98 Nein 08/1982 - 07/1992
1781 4 / 8 / R EX 66 / 5200 145 / 3300 PIERBURG 2E2 98 Nein 08/1983 - 07/1993
1781 4 / 8 / R JH 70 / 5500 142 / 3000 BOSCH KE-Jetronic 91 Ja 08/1983 - 08/1993

 

Dieselversionen
Hubraum AggrA AggrC P / n M / n Gemischaufbereitung Katalysator Bauzeit
1471 4 / 8 / R CK 37 / 5000 82 / 3000 BOSCH CAV Nein 08/1976 - 07/1980
1588 4 / 8 / R CR 40 / 4800 100 / 3000 BOSCH CAV Nein 08/1980 - 07/1982
1588 4 / 8 / R CY 51 / 4500 133 / 2600 BOSCH CAV Nein 08/1981 - 07/1984
1588 4 / 8 / R JK 40 / 4800 100 / 3000 BOSCH CAV Nein 08/1982 - 07/1984

 

Anmerkungen:

  • Hubraum [cm³]
  • AggrA: Aggregataufbau [Zylinder / Ventile / Zylinderanordnung]
  • AggrC: Aggregatcode
  • P / n: Max. Leistung [kW] bei Motordrehzahl [1/min]
  • M / n: Max. Drehmoment [Nm] bei Motordrehzahl [1/min]
  • Gemischaufbereitung: Vergaser-, Einspritzanlagen-, Einspritzpumpentyp mit Hersteller
  • Katalysator: Serienmäßig
  • Bauzeit: Produktionszeitraum

 

 

Résumé

Kult, Meilenstein für den VW-Konzern, zeitloses Geschöpf aus der Feder des italienischen Designers Giorgio Giugiaro - diese, um nur einige Beschreibungen für den VW Golf I zu finden. Er ist der Grundstein für eine bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte. Die Zweite im Hause VW, nachdem der VW Käfer in die Jahre gekommen war und sich die Vorstellungen und Wünsche seitens der Kunden gewandelt hatten. Aber nicht nur der Geschmack änderte sich, sondern äußere Einflüsse wie die Ölkrise ließen die Rufe nach kleineren, sparsameren Autos lauter werden, und diese wurden von dem damals neu ins Amt getretenden VW-Chef erhört. Gestoppt wurde die Entwicklung von Fahrzeugen nach „Käfervorlage“ und in Gang gesetzt wurde die konsequente Entwicklung von Fahrzeugen mit kompakten Abmessungen, wassergekühlten Motoren und Frontantrieb, wie sie schon Jahre zuvor von der Konkurrenz auf den Markt gebracht wurden.
Durch den Ehrgeiz und den Willen VW aus der Krise zu holen, gelang den Konstrukteuren ein Auto, das unterm Strich nur Positives zu bieten hat. Sicherlich müssen bei der Berücksichtigung des Alters auch Kompromisse oder im Schlimmsten Fall sogar Niederlagen hingenommen werden, wobei hier in erster Linie von den Karosserien die Rede ist. Leider wurden damals aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten minderwertige Bleche benutzt, die um ein Vielfaches korrosionsanfälliger waren, als man sich gewünscht hätte. Auf der anderen Seite war so eine mengenmäßige Produktion möglich, die die Nachfrage nach diesem neuen Kompaktwagen stillen konnte. Positiv in diesem Zusammenhang ist zu sehen, dass Karosserieersatzteile ohne große Probleme zu beschaffen sind und sich somit die Kosten für eine ernstgemeinte Restauration in überschaubaren Grenzen halten.
Technisch steht der Golf sehr gut dar, ist doch die Technik einfach und der Komfort klein gehalten ist, so gibt es prinzipiell nichts an ihm auszusetzen; selbstverständlich sind hier Verschleißteile ausgenommen.
Zusammenfassend besteht mit dem Golf I eine relativ preiswerte Möglichkeit einen Oldtimer aufzubauen, fertig zu kaufen oder auch als Alltagsfahrzeug zu bewegen. In puncto Alltagsfahrzeug sollte aber auf die Ausrüstung eines geregelen Katalysators geachtet werden; mit der Zeit wird wahrscheinlich dieses Einsatzgebiet wegfallen und man wird diese Fahrzeuge dann nur noch mit H- oder 07-Kennzeichen sehen.

 

Schwachstellen

Die nachfolgende Auflistung beschäftigt sich mit Schwachstellen, die aber auch Verschleißteile anspricht ...

Innenraum
 

Bauteil / -gruppe Erklärung
Armaturenbrett Funktion: Aufnahme der Instrumente und Prallschutz
Symptom: Risse in der Außenhaut
Diagnose: Sichtprüfung
Handlungsweise: Sollte behoben werden, um Folgeschäden am Inetrieur zu vermeiden
   und die Optik aufzuwerten
Sitze Funktion: Sichere Aufnahme der Insassen
Symptom: Die ungeschützte Unterpolsterung der Sitze wird weiter beschädigt
Diagnose: Sichtprüfung
Handlungsweise: Sollte behoben werden, um Folgeschäden am Inetrieur zu vermeiden,
   den Komfort zu steigern und die Optik aufzuwerten

Karosserie
 

Bauteil / -gruppe Erklärung
Grundsätzliches Bei der Besichtigung eines potentiellen Fahrzeugs ist grundsätzlich auf Türkanten, Kofferraum- und Haubenkanten zu achten, da Kantenrost bei diesem Fahrzeugalter eine normale Erscheinung darstellt.
A-Säule Die A-Säule ist beim Golf I eine beliebte Stelle, die mit Rost zu kämpfen hat. Besonders der Bereich, wo die A-Säule, das Windleitblech und der Kotflügel zusammenkommen, ist eine gefährdete Stelle. Ein Befall in diesem Bereich ist nicht gleich ein ausschließendes Negativkriterium, sollte aber genau überprüft und instandgestzt werden, um weiteren Schaden zu vermeiden. Wie bei allen schwer zugänglichen Stellen an der Karosserie, sind auch hier Reparaturen nicht ohne Weiteres durchführbar, zumal es sich hierbei um dem TÜV wichtige Stellen handelt, die unter Umständen ein Nichtbestehen bei der Hauptuntersuchung verursachen können.
Dome (Vorderachse) Wie bei vielen anderen Autos auch, hat der Golf I mit Rostbefall an den Domen von der Vorderachse zu kämpfen. Und ebenfalls wie bei vielen anderen Modellen auch, sind hier Reparaturen nicht ganz einfach durchzuführen aber unbedingt notwendig.
Frontblech Steinschlag und dann mit Witterungseinflüssen in Kontakt kommende verletzte Schutzschicht verursachen hier in den meisten Fällen Korrosionsbeschädigungen, die unter Umständen nur noch schwer zu reparieren sind. Um hier weitere Schäden an der Karosserie zu vermeiden, sollte auch hier schnell Abhilfe geschaffen werden, da es sich hier um einen besonders gefährdeten Bereich handelt.
Heckabschlussblech (Endspitzen) Durch Steinschlag, Rgen und andere Witterungseinflüsse bedingt, werden die Endspitzen des Heckabschlussblechs mehr oder weniger schwer in Mitleidenschaft gezogen. Reparaturen sind nicht sonderlich kompliziert durchzuführen, muss aber für den TÜV alles in Ordnung sein, und sollte der Folgeschäden wegen beseitigt werden.
Hinterachsbefestigungen Die Hinterachsbefestigungen sind ein sehr wichtiger Sicherheitsrelavanter Bereich. Sind die Befestigungen in einem fortgeschrittenen Stadium angegriffen, ist eine sichere Halterung und Führung der Hinterachse nicht mehr gewährleistet. Reparaturen sollten nur von einem Fachmann durchgeführt werden, um eine sichere Weiterfahrt zu gewährleisten.
Nummernschildbeleuchtung Allzu gerne liegt auch hier ein weit verbreitetes Problem. Oft auch durch unzureichende Wartung der Nummerschlidbeleuchtung hervogerufen. Hier sollte genauer hingeschaut werden, da Wasser über bereits defekte Karosseriestellen in den Innenraum eindringt und dort weitere Schäden verursacht.
Querlenkeraufnahmen (Vorderachse) Schnell wird klar, dass Beschädigungen in diesem Bereich todlich für das gute Fahrverhalten sind. Ist die Achse mit ihren Querlenkern nicht mehr richtig geführt oder sind die Querlenkerhalter womöglich ausgerissen, ist von einem sicheren Fahren keinesfalls mehr die Rede. Schnellst möglicher Handlungsbedarf steht an und sollte auch ernst genommen werden.
Radläufe Verletzungen der ohnehin sparsam ausgeführten Schutzschicht in Verbindung mit Steinschlag und Witterungseinflüssen lassen diesen Bereich zu einem Sensiblen werden. Baldiger Handlungsbedarf besteht, da fortschreitender Wachstum des Rostes in Richtung der inneren Radhäuser vorarbeitet. Reparaturen in diesem Bereich sind dann nur noch mit sehr großem Aufwand durchzuführen und kommen im schlimmsten Fall einer Restauration nahe.
Scheibendichtungen Durch die nicht 100%ige Versiegelung der Karosserie und dem eventuell in der Vergangenheit unvorsichtig vorgenommenen Wechsel einer Scheibe treten durch den ständigen Einfluss der Witterung zunächst Rostblasen unter dem Lack auf, die auber im Laufe der Zeit unter dem Lack das Blech zerfressen. Hier herrscht aufwendiger Handlungsbedarf, der auch bald behoben werden sollte, um weitere Schäden zu vermeiden.
Schweller So wie das Frontblech auch, finden sich an den Schwellern Korrosionsbeschädigungen, die ihren Ursprung im Steinschlag finden. In besonderen Maße ist auf die Vorderkanten im Bereich der vorderen Kotflügel zu achten. Reparaturen können verhältnismäßig einfach durchgeführt werden, und sollten auch getätigt werden.
Schwerkraftventil (Aufnahme) Das Schwerkraftventil verhindert das Austreten von Kraftstoff in Kurvenfahrten. Meistenteils ist hier ein Rostproblem im Bereich des Halters zu finden. Ist die ordnungsgemäße Funktion nicht mehr gegeben, kann Kraftstof während der Fahrt ungewollt austreten. Da es sich hier um einen sensiblen Bereich mit dem brennbaren Kraftstoff handelt, ist von einer Reparatur in Eigenregie abzuraten.
Tankeinfüllstutzen Ebenso wie bei dem Schwerkraftventil, sollte von einer Reparatur in Eigenregie Abstand genommen werden. Der Tankeinfüllstutzen wird von dem angegriffenen Blech nicht mehr richtig gehalten und kann sich durch Vibrationen etc. bewegen. Im schlimmsten Fall kann das Einfüllrohr abbrechen und Kraftstoff während der Fahrt austreten.
Unterboden Der Unterboden ist bei vielen Fahrzeugen in diesem Alter ein nicht zu vernachlässigender Ort, wo nach Rost zu suchen ist. Im Laufe der Zeit wurde Wartungen in diesem Bereich immer mehr vernachlässigt und die damals aufgetragene Unterbodenschutzschicht ist hart, porös und nicht mehr dicht gegen Wasser. Salz im Winter tut dazu ihr Übriges. Die Folge sind teilweise starke Durchrostungen im Unterboden. Reparaturen können relativ einfach durchgeführt werden.

Motor
 

Bauteil / -gruppe Erklärung
Allgemeines Die im Folgenden behandelten Baugruppen beschäftigen sich mit Fehlern und Defekten, die nicht zu dem "normalen" Verschleiß gerechnet werden.
So sind zum Beispiel Verschleißteile wie Zündkerzen, Verteilerläufer und -kappen, Ventileinstellungen, Ölwechsel, gealterte Dichtungen etc. nicht extra aufgeführt. Eine ordentlich durchführte, oder besser noch das gesamte Autoleben hindurch regelmäßig gemachte Wartungsarbeiten sollten für diese Auflistung hier als selbstverständlich gelten.
Einspritzanlage Die einzige im Golf I verbaute Einspritzanlage ist die K-Jetronic von BOSCH mit ihrer abgewandelten Version KE-Jetronic für den Betrieb in Fahrzeugen mit geregelten Katalysator. Es handelt sich hierbei um sehr unanfällige Bauweisen, die prinzipiell nicht in die Bedrängnis eines Defektes kommen. Besondere Wartungen sind nicht vorgeschrieben und könnten durch einen Laien auch nicht durchgeführt werden. Der Bereich der mechanischen Ermittlung der benötigten Kraftstoffmenge ist ein in sich geschlossener sehr filigran ausgelegter Bereich, der nur von versierten Kennern geöffnet und instandgesetzt werden sollte.
Kraftstoffzufuhr Bei den Vergasermodellen mechanisch und bei denen mit Einspritzanlage elektrisch angetrieben, sind Defekter sehr selten bei der Kraftstoffpumpe zu finden. Sollte hier dennoch ein Fehler vorliegen, ist Ersatz relativ günstig zu beschaffen und einfach einzubauen.
Mechanik Die Motormechanik im Allgemeinen ist sehr robust ausgelegt. So bedenke man die verhältnismäßig geringe Leistung im Verhältnis zu den verwendeten Hubräumen. Regelmäßige Wartungen sollte man den Fahrzeugen aber prinzipiell immer angedeihen lassen.
Steuergerät Der Begriff Steuergerät ist eine im Allgemeinen sehr unpräzise gebrauchte Vokabel. Beim Golf I bedeutet das im Konkreten, dass hier je nach vorliegendem Modell auch bestimmte Steuergeräte Verwendung finden. Bei den Vergasermodellen findet sich, wenn überhaupt, nur ein Zündschaltgerät. Ein Solches kam auch nur dann zum Einsatz, sofern der Wagen eine Transistorzündanlage besitzt. Handelt es sich um ein Fahrzeug mit kontaktgesteuerter Zündung ist überhaupt kein Steuergerät notwendig.
Die Modelle, die eine K-Jetronic verbaut haben, haben ebenfalls nur ein Zündschaltgerät für die Transistorzündung.
Anders sieht es bei den Modellen mit G-KAT und einer KE-Jetronic aus; hier werden zwei Steuergeräte notwendig. Zum Einen das Zündschaltgerät und zum Anderen das Motorsteuergerät. Bei dem 2H-Motor ist für die VW-eigene DIGIFANT-Einspritzanlage sogar nur ein Steuergerät notwendig, da hier alle Komponenten in einer Elektronik untergebracht sind.
In der Regel ist zu sagen, dass Steuergeräte im allgemeinen Sinn keine Probleme darstellen. Vorausgesetzt ist selbstverständlich, dass kein unsachgemäßer Umgang vorliegt, sprich aufgrund anderer Schäden, zum Beispiel an der Karosserie, bespielsweise ein Wasserschaden.
Vergaser Vergaser sind prinzipiell gesehen eine sehr robuste Konstruktion. Hier sind keine komplizierten Mechanismen und in den wenigsten Fällen Elektronik zu finden. Unkaputtbar sind Vergaser natürlich auch nicht, so können innerhalb des Gehäuses die Membranen reissen. Bei den "komplizierten" Ausführungen kann, ebenfalls durch einen Schaden an der Membrane, die sogenannte Pull-Down-Dose einen Defekt erleiden. Auch die Startautomatik kann Opfer des Fahrzeugalters geworden sein. Beispielsweise kann hier eine leichte Undichtigkeit gegenüber dem Kühlmittelkreislauf ein Korrodieren und somit Festsitzen des Umlenkhebels verursachen. Weitaus öfter wird die Bimetallfeder der Startautomatik aufgrund von Alterserscheinungen brechen.
Sofern Ersatzteile noch zu bekommen sind, handelt es sich hier um Defekte, die für relativ wenig Geld instandzusetzen sind, den Fahrkomfort jedoch um ein Vielfaches steigern.
Zündung Der Golf I besitzt noch durch die Bank sehr einfach gehaltene Zündsysteme. Einzig der bei manchen Transistoranlagen verwendete Hallgeber ist eine mögliche Fehlerquelle, die allerdings nicht von jedem als Fehler erkannt wird. Auch können hier durch nicht sachkundige Messungen Zerstörungen an einem intakten Bauteil hervorgerufen werden.
Im Allgemeinen gesprochen sind Fehler, aufgrund von nicht Verschleiß abhängigen Defekten, äußerst selten anzutreffen.

 

markt.de sowie der Autor übernehmen keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben

 

 

 

 

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