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Pferderatgeber

Springreiten - Springpferde die Könige der Lüfte

Was muss man beim Springreiten beachten? Ausbildung, Regeln und Prüfungen

Im Springparcours ist höchste Konzentration bei Pferd und Reiter gefragt. Viele Ausbildungsjahre sind nötig, um aus einer Remonte ein gutes und zuverlässiges Springpferd zu machen. Auch Springreiter durchlaufen einige Jahre Grundausbildung und höhere Dressurausbildung, bevor sie die erforderlichen Kenntnisse haben, um ein Pferd sicher durch einen einfachen Springparcours im Training zu reiten. Bis zur Wettbewerbsreife vergehen wiederum einige Übungseinheiten, in denen das Team aus Reiter und Springpferd lernt, gemeinsam die Herausforderungen eines anspruchsvollen Springparcours zu meistern.

Arten von Springwettbewerben

Die verschiedenen Klassen der Springwettbewerbe legen Hindernishöhe, -weite und Anzahl der Hindernisse fest. In der Einstiegsklasse E ist die Hindernishöhe zwischen 80-90 Zentmietern und es wird eine Mindestanzahl von 6 Sprüngen in der Halle beziehungsweise 7 Springe im Freien aufgebaut. In der nächsthöheren Klasse A* ist die Höhe auf 90-100 Zentimetern und in A** auf 100-110 Zentimeter erhöht. Klasse L ist mit Höhen von 110-120 Zentimetern und mindestens 7 Hindernissen in der Halle beziehungsweise 8 im Freien bereits recht anspruchsvoll. Im weiteren folgen die Klassen M*, M** und S*-S**** wobei in der schwierigsten Klasse 150-160 Zentimeter hohe Hindernisse mit mindestens 10 Stück in der Halle oder 11 Stück im Freien überwunden werden müssen.

Ausrüstung zum Springreiten

Der Reiter trägt schwarze Stiefel, weiße Reithose mit Lederbesatz, eine schwarze Jacke, weiße Handschuhe und einen Reithelm. Je nach Pferd kann eine Springgerte sinnvoll sein. Der Zaum des Pferdes ist entweder eine Trense oder eine Springkandare. Häufig werden beim Springen Martingals eingesetzt um einerseits das Pferd besser kontrollieren zu können und andererseits eine ruhigere Zügelführung zu erreichen. Dies kann auch in Kombination mit einem Vorderzeug sein, welches dem Zweck dient, den Sattel gegen Zurückrutschen zu sichern. Der Springsattel bietet dem Reiter durch dicke Pauschen vor und hinter dem Knie einen besseren Halt im Sattel. Am Bauchgurt ist ein Stollenschutz integriert, der den Pferdebauch vor Verletzungen durch die über dem Sprung hochgezogenen Vorderhufe schützt. Auch die Pferdebeine werden durch Gamaschen und Springglocken vor Verletzungen geschützt.

Zum Springreiten geeignete Pferderassen

Um hohe Sprünge zu überwinden, ist ein großes und sprunggewaltiges Pferd deutlich im Vorteil. In der niedrigsten Klasse können alle Pferde und Ponys gute Leistungen erzielen. In den höheren Klassen sind fast ausschließlich Sportpferderassen wie das KWPN, Holsteiner, Hannoveraner und Bayrisches Warmblut zu finden. Die Größe darf nicht zu Lasten der Schnelligkeit und Wendigkeit gehen. Sprunggewaltige, verhältnismäßig kleine Sportpferde konnten sich schön häufiger durch ihren Vorteil in Schnelligkeit und Wendigkeit auf internationalen Springprüfungen erfolgreich platzieren. Weiterführende Informationen erhalten Sie im Ratgeber Das ideale Springpferd: Welche Pferderasse eignet sich zum Springen?

Ausbildung eines Springpferdes

Nach abgeschlossener Grundausbildung entsprechend der Ausbildungsskala folgt das behutsame heranführen an das Überwinden kleiner Hindernisse im Galopp auf beiden Händen. Hierzu wird das Hindernis in der Mitte der Reitbahn positioniert und jeweils auf den beiden Zirkeln galoppiert. Anfangs liegt der Fokus darauf dass das Pferd lernt den richtigen Absprung zu finden, die Hindernisse sind noch sehr niedrig. Erst nach vielen Trainingseinheiten wird langsam die Höhe gesteigert oder das Hindernis an eine andere gut anzureitende Stelle gestellt. Nach und nach kann dem Lerntempo des Pferdes entsprechend der Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert werden, wobei jede erneute Erhöhung, jedes neue Hindernis und jede Positionsveränderung mit Bedacht gewählt werden muss, um das Pferd nicht zu überfordern.

Springtraining

Springen bedeutet viel mehr als lediglich ein gut ausgebildetes Springpferd an die Hindernisse heran zu reiten. Anspruchsvolle Springparcours kann ein Pferd nicht ohne Reiterhilfen meistern. Daher braucht ein guter Springreiter auch eine solide Grundausbildung in der Dressur, da hier gelernt wird ein Pferd richtig zu stellen, Galopp zu verkürzen oder verlängern und Hilfen für einen Galoppwechsel zu geben. Diese und weitere Fertigkeiten benötigt der Springreiter im Parcours, um sein Pferd optimal an den Sprung heranzureiten, sodass er die Hindernisse mit möglichst wenig Fehlerpunkten in der schnellsten Zeit absolvieren kann.

Ablauf einer Springprüfung

Vor Beginn des Wettkampfes dürfen die Teilnehmer den Parcours besichtigen und ablaufen. Hierbei plant er die optimale Linie, zählt Galoppsprünge zwischen Hindernissen und prägt sich den genauen Ablauf bis ins kleinste Detail ein. Danach sind die Teilnehmer einer nach dem anderen an der Reihe, um ihre Springprüfung abzulegen. Während der Vorbereitungsphase wird das Pferd durch Reiten und kleine Sprünge aufgewärmt, gelöst und an die Reiterhilfen gestellt. Dabei soll die höchste Leistungsfähigkeit für den Parcours aufgespart werden. Ist der Teilnehmer an der Reihe seine Prüfung abzulegen, reitet er im Trab ein, hält vor dem Richterpult zum Gruß und darf nach dem Startzeichen seinen Ritt in großen gebogenen Linien im Galopp beginnen. Nach Überreiten der Startlinie beginnt die Zeit, die später beim Erreichen der Ziellinie wieder gestoppt wird. Abwürfe, Zeitüberschreitung und Verweigerungen führen zu Strafpunkten, dreimalige Verweigerung sogar zum Ausschluss von der Prüfung.

 

   

 

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