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Startseite Ratgeber Vögel Goldnackenara - Verhalten, Haltung & Ernährung

Vogelarten-Übersicht

Goldnackenara - Verhalten, Haltung und Ernährung

Kurzportrait des grünen Ara

Wissenschaftlicher Name Primolius auricollis
Körperlänge 37 - 45 cm (mit Schwanz)
Gewicht 250 - 300 Gramm
Lebenserwartung 18 - 24 Jahre
Verbreitungsgebiet Südwest-Brasilien, Bolivien,
Paraguay, Nord-Argentinien
Lebensraum Bewaldetes Grasland
Familie Eigentliche Papageien
Gattung Kleinaras
Goldnackenara Der Goldnackenara verdankt seinen Namen den gelben Federn um sein Nackenband.

Aussehen, Gefieder und Körperbau

Der grüne Ara hat ein gelbes Nackenband, woher auch sein Name Goldnackenara stammen könnte. Das weiße Gesicht ist komplett unbefiedert und der Papagei hat orangerote Augen. Sein schwarzer Schnabel ist stark nach unten gebogen. Das Schwarz reicht von der Stirn bis zum Hinterkopf und geht dann in ein Grün über.

Goldnackenara Goldnackenaras haben schöne Farbakzente an ihren Handschwingen und ihrem Schwanz.

Der Nacken ist gelb, die Schwanzoberseite ist rotbraun und hat blaue und schwarze Flecken, die Unterseite jedoch ist gelbgrau. Die Handschwingen und die Schwanzspitze sind blau, die Schwanzbasis ist – mit mehr oder weniger Rot – grün.
Während die Füße der Jungtiere dunkelgrau sind, haben die Altvögel fleischfarbene Füße. Das Weibchen und die Jungvögel sehen aus wie das Männchen. Dabei sind die Weibchen meistens etwas kleiner als die Männchen.

Herkunft und Verbreitungsgebiet

Lebensraum

Der Goldnackenara kommt im zentralen Südamerika vor, nämlich von Südbrasilien über Nord- und Ost-Bolivien und Nord-Paraguay bis Nordwest Argentinien. Er lebt gerne in den tropisch-feuchten wie auch trockenen, halb offenen Waldgebieten. Generell ist der Papagei sehr anpassungsfähig und Aufzeichnungen zufolge wurde er sogar in Höhen von bis zu 2.000 Metern beobachtet. Am liebsten ist ihm jedoch hügeliges Tief- und Flachland mit bis zu 600 Metern Höhe.

Gefährdung

Das Gebiet, in dem sich die Vögel verbreiten, wird stark von Industrie und Landwirtschaft bedroht und aus diesem Grund befindet sich der Bestand des Goldnackenaras im Rückgang. Obwohl dies der Fall ist, wird der Goldnackenara als nicht gefährdet betrachtet.

Ernährung des Goldnackenaras

Körner für Vögel Füttere die Papageien mit Körnern und frischen Beeren.

In der Natur

Die Ernährung des Goldnackenaras ist sehr vielfältig und beinhaltet Palmfrüchte, Feigen, Sämereien, Nüsse, Früchte, Knospen und Blüten. Außerdem sucht der Papagei regelmäßig die sogenannten Lehmlecken auf. Diese dienen der Neutralisierung von Pflanzengiften.

In der Menschenobhut

Als Futter ist eine Samenmischung zu empfehlen. Diese kann aus Körnern, wie Kürbiskernen, Weizen, Rohreis, Buchweizen oder Ähnlichem bestehen. Vor allem mögen die Papageien Hanf und Sonnenblumenkerne in gekeimtem Zustand, da sie gut verträglich sind. Außerdem Beinhalten der Hanf und die Sonnenblumenkerne reichlich Vitalstoffe.
Auf frische Kost wie Obst, Gemüse, Salat und Grünfutter sollte dabei keineswegs verzichtet werden. Apfel, Birne, Banane, Erdbeere, Himbeere, Paprika, Gurke, Karotte, rote Beete, Kresse, Gras, und Löwenzahn dienen Dir als Richtlinie und sind für die Papageien zu empfehlen. Des Weiteren solltest Du ihm immer frische Zweige geben, damit er daran nagen kann.
Für die Aufzucht der Jungen ist ein Weichfutter, angereichert mit den oben genannten Futtermitteln und eventuell einigen Mehlkäferlarven, Pinkys oder Heimchen erforderlich.

Haltung als Ziervogel

Goldnackenara Jungtier Weibchen sind meistens etwas kleiner als Männchen.

Haltungsaspekt: Soziales Umfeld

Der Goldnackenara wird gerne gehalten, da er freundlich ist und schnell zutraulich wird. Die Einzelhaltung im großen Käfig ist nicht zu empfehlen, weil der Goldnackenara ungern allein ist.
Dies lässt sich im Verhalten des Goldnackenaras in der Natur gut erkennen: Sie sind in größeren Gruppen oder sogar in Schwärmen anzutreffen, die bis zu hundert Tiere zählen.
Wird der Papagei alleine gehalten, stellt er oft eine besondere Beziehung zu dem Menschen der sich um ihn kümmert her, da er ein sehr sozialer Vogel ist und nicht gerne alleine ist. Sieht er diese Person über eine längere Zeit hinweg nicht, so kommt es vor, dass der Vogel über seine Abwesenheit trauert und bei seiner Wiederkehr vor Freude fast aus dem Häuschen gerät. Da der Goldnackenara Einsamkeit also nur schwer erträgt, solltest Du ihn mit Vögeln seiner Art halten.

Haltung in einer Voliere

Die Haltung des Goldnackenaras in der Menschenobhut sollte in einer Voliere mit den Mindestaßen 3 x 1,5 x 2,5 m (Länge x Breite x Höhe) erfolgen. Es empfiehlt sich eine abwechslungsreiche Volierenausstattung mit möglichst vielen Naturästen und ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit (60-70%). Goldnackenaras, die noch nicht akklimatisiert sind, sollten anfangs bei etwa 15 Grad gehalten werden. Bereits eingewöhnte Goldnackenaras müssen bei mindestens 5 Grad überwintern. Denke dabei auch einen Schutz gegenüber Wind, Hitze, Frost, etc. (Nähere Infos zu dem Käfig erhältst Du im Ratgeber Papageien-Voliere).

Das Badebedürfnis von Goldnackenaras ist im Vergleich zu anderen Araarten eher gering, allerdings sollten sie in einer geeigneten Badestelle abgeduscht werden.
Goldnackenaras sollten außerhalb der Brutzeit in Gruppen gehalten werden, da sie wie die meisten anderen Papageienarten gerne Gesellschaft haben. Wenn ein Pärchen in Brutstimmung kommt, sollte es eine Voliere für sich erhalten, sodass die Jungen ganz ungestört aufgezogen werden können. Ein weiterer Grund dafür ist, dass die Vögel während der Brutzeit recht aggressiv werden können.

Goldnackenara Aufzucht und Brut

Die Brutzeit beginnt im Dezember, welche durch erhöhte Aggressivität und vermehrte Kastenbesuche erkannt werden kann. Sie bevorzugen es in der Wildnis in hoch gelegenen Baumhöhlen zu brüten. Außerdem wird dieser Platz als Schlafplatz gewählt.
Goldnackenaras legen in der Regel zwei bis vier Eier. Die Männchen leisten den Weibchen während der Bebrütung teilweise Gesellschaft. Die gelegten Eier werden vom Weibchen innerhalb von 27 Tagen ausgebrütet. Die Jungen verlassen nach 70 - 80 Tagen das Nest. Danach werden sie noch bis zu drei Monate lang gefüttert. Der Schnabel wird erst nach circa 9 Tagen schwarz.

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