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Katzenratgeber - Tipps, Hilfe und Ideen rund um Katzen

Was tun, wenn die Katze Durchfall hat? Hilfe und Tipps bei Katzendurchfall

Grafik Katze hat Durchfall Oft wird Durchfall bei Katzen durch verdorbenes Futter ausgelöst. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Katzen zählen neben Hamstern und Hunden seit jeher zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Doch ebenso wie bei uns Menschen, können auch sie diverse Krankheiten oder Beschwerden haben. Eine dieser Beschwerden ist Durchfall.

Durchfall bei Katzen ist ein häufiges Problem, mit dem jeder Stubentigerbesitzer früher oder später einmal konfrontiert wird. Vor allem Katzenkinder leiden sehr oft unter diesem Zustand. Doch nicht in allen Fällen ist es nötig, sofort den Tierarzt zu konsultieren. Die Ursachen, die weichen Stuhlgang hervorrufen, sind vielfältig und können von einer leichten Futterunverträglichkeit bis hin zu Virus- und Bakterieninfektionen reichen. Unser Ratgeber verrät Ihnen, wie Sie auf Durchfall bei Katzen richtig reagieren und wann Sie umgehend Hilfe bei einem Tierarzt suchen sollten.

Leichter Durchfall kann durch das Futter ausgelöst werden

Unverträgliches Futter

Wenn die Katze einmal Durchfall hat, ist das - wie bei uns Menschen - in vielen Fällen nicht weiter schlimm. Oft wird Durchfall durch falsches oder verdorbenes Futter ausgelöst. Falsches Essen für die Katze sind beispielsweise milch- oder zuckerhaltige Lebensmittel wie Kuchen oder Brot. Gerade bei Freigängern ist das Risiko erhöht, dass sie ab und an etwas fressen, das ihnen nicht bekommt und sich damit den Magen verderben. Wenn Ihre Katze beispielsweise eine Maus gefressen haben sollte, kann das Durchfall verursachen. Sofern Ihre Katze ansonsten jedoch keine Krankheitsanzeichen zeigt und sich wie gewohnt aktiv verhält, müssen Sie sich keine Sorgen machen. In der Regel vergeht der Durchfall nach ein bis zwei Tagen von ganz allein.

Schonkost

Bild Katze trinkt Damit es Ihrem kleinen Liebling bald besser geht, sollte er ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Damit sich der Darm möglichst schnell wieder beruhigen kann, sollten Sie in dieser Zeit lediglich Schonkost verabreichen. Besonders geeignet sind beispielsweise gekochtes Hühnchenfleisch mit Reis oder gekochte und gestampfte Kartoffeln. In jedem Fall ist es wichtig, dass die Nahrung gewürzfrei ist, keine Milch enthält, in kleinen Portionen und bei Raumtemperatur serviert wird. Da der Körper durch den Durchfall sehr viel Flüssigkeit verliert, ist es außerdem entscheidend, dass Katzen genügend trinken: Die ständige Wasserzufuhr muss nun für lebenswichtige Salze und Mineralien sorgen.

Durchfall vorbeugen

Zu Durchfall oder Verstopfung können ebenso Bestandteile des Fertigfutters oder aber bestimmte Produkte führen, die bei Ihrer Samtpfote bisher unentdeckte Unverträglichkeiten hervorrufen. Abhilfe schafft in diesem Fall eine sogenannte Ausschlussdiät: Beobachten Sie genau, was Ihre Katze zu sich nimmt und versuchen Sie, verschiedene Bestandteile wegzulassen, um so herauszufinden, worauf Ihre Katze reagiert. Haben Sie herausgefunden, welches Futter Ihre Katze nicht verträgt, lassen Sie dieses bei künftigen Fütterungen weg und entsorgen Sie es am besten.

Einige einfache Verhaltensregeln können zusätzlich helfen, Durchfallerkrankungen allgemein vorzubeugen: Vermeiden Sie z. B. abrupte Futterwechsel, verfüttern Sie keine stark gewürzten Tischreste, lassen Sie regelmäßig Entwurmungen durchführen und teilen Sie das Futter auf mehrere kleinere Portionen pro Tag auf.

Durchfall bei Katzen: Wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten

Bild von Katze beim Tierarzt Hat Ihre Katze z.B. eine Maus gefressen, kann das Durchfall verursachen.

Generell ist ein kurzzeitiger Durchfall von 24 Stunden nicht weiter gefährlich. Hält der Zustand bei Maine Coon, Perser und Co. jedoch länger an und sind Sie sich über die genauen Ursachen nicht im Klaren, ist Vorsicht geboten: Denn Durchfall kann durchaus auch ein Symptom ernsthafter Erkrankungen sein. Einen ersten Hinweis darauf, ob der Durchfall Ihrer Katze Anlass zur Sorge gibt, ist u. a. die Art und Beschaffenheit des Kots. Wenn Sie eine der folgenden Fragen mit "Ja" beantworten können, sollten Sie vorsichtshalber einen Tierarzt konsultieren:

  • Form:
    Können Sie im Vergleich zum Normalzustand Unterschiede bezüglich der Form feststellen (z. B. breiig, sehr dünnflüssig oder wässrig)?
  • Farbe:
    Ist der Kot heller oder dunkler als normal, oder weist er gar extremere Farbveränderungen bis hin zu gelb, grün oder grau auf?
  • Geruch:
    Ist der Geruch des Kots viel stärker ausgeprägt?
  • Blut und Schleim:
    Ist der Stuhlgang mit Blut und Schleim versetzt?

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, besonders auch auf andere Veränderungen des Gesundheitszustandes der Katze zu achten. Stellen Sie fest, dass Ihre Mieze zusätzlich Fieber hat, ihr übel ist, die Katze erbricht, das Kotabsetzen ihr Schmerzen bereitet, sie entkräftet wirkt, nicht mehr fressen will und allgemein teilnahmslos erscheint, sind das eindeutige Signale, die auf eine Erkrankung hinweisen. Je mehr das Verhalten der Katze vom Normalen abweicht und je größer die Veränderungen des Kots sind, desto dringlicher wird geraten, umgehend einen Tierarzt aufzusuchen.

Welchen Ursachen sind bei Katzendurchfall möglich?

Verschiedene Ursachen

Bild von Katze mit Durchfall Treten neben dem Durchfall weitere Symptome auf, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Neben falschem oder unverträglichem Futter gibt es eine ganze Reihe weiterer möglicher Ursachen für Durchfall. So ist weicher Stuhlgang beispielsweise ein typisches Symptom für Wurmerkrankungen, denen der Tierarzt mit Hilfe einer Wurmkur-Verordnung entgegenwirken kann. Psychische Belastungen, etwa nach einem Wohnungs- oder Besitzerwechsel, können sich ebenfalls in Form von Durchfall bemerkbar machen. Gleiches gilt für Infektionen mit Bakterien oder Parasiten wie Salmonellen, Campylobacter-Bakterien oder Giardien. Weiterhin ist es möglich, dass Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt, Vergiftungen, ein Darmverschluss oder die gefürchtete Katzenseuche Durchfall auslösen. Zu inneren Erkrankungen, die im Zusammenhang mit dem Verdauungsproblem stehen können, zählen vor allem Bauchspeicheldrüsen- und Leberkrankheiten.

Tierarztbesuch

Wie Sie sehen, ist die Bandbreite an möglichen Ursachen für Katzendurchfall groß und für Laien alleine kaum überschaubar. Die genannten Auslöser decken nur einen kleinen Teil aller möglichen Ursachen ab und sollen der groben Orientierung dienen. Eine genaue Rücksprache mit Ihrem Arzt wird letztlich für die nötige Klarheit sorgen. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, wenn möglich, eine Kotprobe Ihrer Katze mit zum Tierarzt zu nehmen. Sie erleichtern diesem damit die Arbeit und beschleunigen so Diagnose und Behandlung. Röhrchen gibt es dafür preiswert in der Apotheke.

Als Faustregel gilt festzuhalten: Hält der Durchfall bereits länger als 24 Stunden an und ist besonders heftig, konsultieren Sie schnellstmöglich einen Tierarzt. Vor allem bei Katzenbabys ist besondere Vorsicht geboten: Denn für die kleinen Kätzchen kann sich ein starker Durchfall schnell zu einem kritischen Zustand entwickeln.

Fazit

Bild Katze auf Decke Fallen Ihnen weitere Symptome auf, kann das auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen.

Durchfall bei Katzen ist ein sehr häufiges Problem und kann verschiedene Ursachen haben. Mitunter kann verdorbenes Futter oder eine Unverträglichkeit der Auslöser sein. Hier sollte man für eine ausreichende Wasserzufuhr und Schonkost sorgen. Fallen Ihnen jedoch Verhaltensweise bei Ihrer Katze auf, die ungewöhnlich sind oder stellen Sie Fieber fest, sollten Sie dringend einen Tierarzt aufsuchen. Diesen sollten Sie ebenfalls kontaktieren, wenn der Durchfall länger als 24 Stunden anhält. Durchfall kann auf ernsthafte Krankheiten hinweisen.

Wir wünschen Ihrer Katze gute Besserung und eine baldige Genesung. Suchen Sie noch weitere Informationen rund um das Thema Katze, lesen Sie gerne auch unsere anderen Katzenratgeber.

 

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