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Startseite Ratgeber Nutztiere Der Weg zum Biohuhn – Kriterien für eine biologische Haltung

Nutztiere-Ratgeber

Der Weg zum Biohuhn – Kriterien für eine biologische Haltung

Biohuhn und biologische Haltung sind Begriffe, die einem immer wieder begegnen. Durch die biologische Haltung soll sowohl die Umwelt als auch das Wohl der Tiere besser geschützt werden. Dazu sind einige Vorschriften zur Unterbringung und zu den Haltungspraktiken von Geflügel genaustens zu erfüllen. Welche Kriterien einzuhalten sind und worauf bei einer biologischen Haltung geachtet werden muss, wird im Folgenden behandelt.

Was bedeutet eigentlich Bio?

 "BIO" ist ein Qualitätssiegel.

Die Bezeichnung „BIO“ ist ein Qualitätssiegel, welches bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen hat. Im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft sind Bioprodukte schonender für Ressourcen, Umwelt und Klima. Grundsätzlich steht das Bio-Siegel bei allen Nutztieren für eine artgerechte Tierhaltung. Die biologische Haltung von Geflügel kann somit als tierfreundlich bezeichnet werden. Insbesondere Bio-Anbauverbände wie Bioland oder Demeter sind aufgrund strikterer Auflagen noch stärker bemüht, die Umwelt und das Wohl der Tiere zu schützen.

Kriterien für die biologische Haltung

Damit das Huhn als Biohuhn bezeichnet werden darf, sind verschiedene Kriterien einzuhalten. Laut der EG-Öko-Verordnung Nr. 889/2008 über die Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle von ökologischen bzw. biologischen Erzeugnissen sind die Unterbringung und Haltungspraktiken von Geflügel genau geregelt. Bei der Menge der zu haltenden Tiere spielt beispielsweise die Größe des Betriebs und die Betriebsfläche eine Rolle.

 

Die EG-Verordnung besagt, dass die zulässige Höchstgrenze pro Geflügelstall 4800 Hühner bzw. 3000 Legehennen bei Legebetrieben betragen darf. Pro Hektar landwirtschaftlicher Anbaufläche und Jahr dürfen maximal 580 Hähnchen bzw. 230 Hennen gehalten werden. Biohühner leben in Stallanlagen, welche mit Sitzstangen und Sandbädern ausgestattet sind.

 

Um den Tieren das Scharren zu ermöglichen, muss ein Drittel des Stalls eingestreut sein. Einige Anbauverbände gönnen den Tieren noch weitere Flächen, wie beispielsweise Wintergärten. Der Geflügelstall muss so konstruiert sein, dass die Tiere Zugang zu einem Außenbereich finden. Während ihrer Lebenszeit müssen sie mindestens zu einem Drittel Zugang zum Freigelände haben. Das Halten der Tiere in Käfigen ist nicht erlaubt.

 

 Es sind einige BIO-Kriterien zu beachten.

Nahrung für Biohühner

Das Futter muss bei Geflügel zu 20 % aus dem eigenen Betrieb stammen. Falls dies nicht möglich ist, muss es mit Hilfe von anderen biologischen Erzeugern aus derselben Region bezogen werden. Bei der Biohuhnmast besteht das Futter überwiegend aus Getreide sowie pflanzlichen Eiweißlieferanten wie Erbsen, Raps und Sonnenblumen. Für das Wachstum der Tiere muss besonderen Wert auf hochwertiges Eiweiß wie z. B. Kartoffeleiweiß gelegt werden. Wachstumsförderer, gentechnisch verändertes Futter und künstliche Aminosäuren sind nicht erlaubt.

 

Schlachtung in der biologischen Haltung

Um eine intensive Zucht zu vermeiden, müssen die Tiere weiterhin ein Mindestalter bis zur Schlachtung erreichen, bei Hühnern beträgt es 81 Tage. Im Vergleich zu konventionellen Mastbetrieben sind es 35 Tage. Bei langsam wachsenden Hühnerrassen ist das Mindestalter nicht nötig. Sie kommen bei der ökologischen Hähnchenmast überwiegend zum Einsatz. Den Tieren dürfen keine unnötigen Schmerzen hinzugefügt werden, womit jede Art von Leid auf ein Minimum zu begrenzen ist.

Biohühner aus Hobbytierhaltungen

Bei der Hobbytierhaltung geht es den Tieren meistens sogar noch besser als denjenigen, welche mit dem begehrten Bio-Qualitätssiegel gekennzeichnet sind. Die Regelungen der Bio-Tierhaltung werden somit teilweise automatisch erfüllt. Die private Tierhaltung bietet in den meisten Fällen mehr Platz und Auslauffläche sowie größere Ställe. Das Futtermittel muss auch hier aus biologischem Anbau stammen, wobei die Beschaffung aus dem konventionellen Landhandel möglich und vorrätig ist. Medikamente sind nur erlaubt, wenn eine Erkrankung kuriert werden soll. Eine vorbeugende Verabreichung von Medikamenten gegen bestimmte Krankheiten ist nicht erlaubt. Die Verpackung von Bio-Hühnern ist dem Hersteller überlassen, hier bestehen keine gesetzlichen Regelungen.

 

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