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Startseite Ratgeber Sonstiges Sicherheit bei Kontakten im Ausland

Sicherheitshinweise bei Anfragen sowie Anzeigen aus dem Ausland

Der Handel im Internet boomt, Kleinanzeigenportale haben immer mehr Besucher. Diese Entwicklung ist natürlich auch für Betrüger interessant, die sowohl Ware als auch Geld von Ihren Opfern bekommen. Typischerweise bieten ausländische Interessenten sehr hohe Preise für die bei markt.de über Inserate angebotene Ware. Hier ist besondere Vorsicht geboten! Auch bei den Angeboten reinrassiger Hunde und exotischer Tiere aus dem Ausland muss aufgepasst werden: Hinter den Dumpingpreisen verbergen sich häufig Betrüger.

 

Bekannte Muster Hundekauf aus dem Ausland Wie schütze ich mich?

 

Bekannte Muster - worauf muss ich als Verkäufer achten?

Trotz intensiver Prüfungen des markt.de Serviceteams kann es Ihnen passieren, dass Betrüger angeblich Ihre Ware kaufen wollen. Im Folgenden erläutern wir einige bekannte Muster und geben Ihnen Tipps, wie Sie sich vor Betrug schützen können.

Der erste Kontakt
Wie können Sie sich vor Betrügern schützen?Wie können Sie sich vor Betrügern schützen?

Die neuen Kontakte sind anfänglich sehr höflich verfasst. Auffallend ist der meistens in englischer Sprache verfasste Text. Deutschsprachige Texte enthalten oft viele Rechtschreibfehler, da diese mit einem automatischen Online-Übersetzer erstellt wurden. Grundsätzlich werden Sie vom angeblichen Interessenten nie angerufen, auch wenn Sie eine Telefonnummer angegeben haben. Bei Nachfragen gibt es genügend Vorwände, warum das nicht möglich ist. Oft verwenden die Betrüger den Vorwand, den Artikel an Verwandte im Ausland (meistens Großbritannien, Nigeria) versenden zu wollen. Teilweise werden Sie auch nur nach Ihrer E-Mail Adresse gefragt. Dies dient z. B. dazu, dass gefälschte Zahlungsbestätigungen von Paypal verschickt werden können. Prüfen Sie deswegen immer, ob Geld auch wirklich auf Ihrem Paypal Konto eingegangen ist. Benutzen Sie zur Sicherheit aber keinen Link aus der E-Mail. Weitere Hinweise zum Umgang mit PayPal auf markt.de finden Sie in unserem PayPal-Ratgeber.

Bankdaten preisgeben - Vorsicht, Phishing-Gefahr!

Es kann passieren, dass Sie als Verkäufer gebeten werden, Ihre Bankdaten preiszugeben, angeblich damit die vereinbarte Summe auf Ihr Konto überwiesen werden kann. Sie erhalten dann eine gefälschte E-Mail einer Bank, laut der Sie die Richtigkeit der Bankdaten nochmals bestätigen sollen. Doch Vorsicht: In vielen Fällen handelt es sich dabei um Phishing und der Betrüger gelangt so an Bankdaten, die anschließend missbraucht werden. Lesen Sie mehr über Phishing und Identitätsklau unter:  Was ist Phishing - und wie schütze ich mich davor?. Das Ziel all dieser Vorgänge ist, dass Sie als Verkäufer, ganz im Glauben das Geld sei bereits auf dem Weg zu Ihnen, die Ware ins Ausland versenden. Sollten Sie die Ware tatsächlich versendet haben, bekommen Sie oftmals eine Email mit der Information, dass die Bank des vermeintlichen Kunden das Geld erst ab einem Mindestbetrag auf Ihr Konto überweisen kann. Sie werden also gebeten, den Differenzbetrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen, damit Ihnen dann die gesamte Summe zurücküberwiesen werden kann. Wenn Sie sich darauf einlassen, ist nicht nur die Ware verloren, sondern auch eine ordentliche Summe.

Ungedeckte Schecks und immer mehr Forderungen

Sollten Sie tatsächlich einen Scheck erhalten, dann entdeckt Ihre Bank den Betrug oftmals erst nach einer vorläufigen Gutschrift auf Ihr Konto. Der Scheck platzt nach einigen Tagen. Manchmal passiert es, dass ein Scheck über eine zu hohe Summe ausgestellt wird. Sie werden dann gebeten, die Differenzsumme einfach an den Käufer zu erstatten. Nachdem Sie das getan haben, platzt jedoch wiederum der Scheck und ihr Geld ist weg. In einigen Fällen kommt es vor, dass ein Betrüger Geld von Ihnen verlangt - aufgrund von hohen Steuern oder Zöllen. Auch hier haben Sie dann nicht nur Ware ins Ausland verschickt, ohne Bezahlung dafür zu erhalten, sondern auch noch Geld verloren.

 

Vorsicht beim Tierkauf aus dem Ausland

Der Tier-Kauf über das Internet gestaltet sich heutzutage überaus simpel: Sie sehen sofort Fotos, können gleichzeitig Preise vergleichen und mit einem Klick Ihr neues Haustier kaufen. Oft finden sich hier günstige Angebote reinrassiger Hunde aus dem Ausland. Doch auch andere Tiere, wie Katzen und exotische Tiere, werden immer wieder angeboten.

Forderungen über Forderungen - meistens nach Geld

Hunde Bild Die Betrüger arbeiten mit ansprechenden, geklauten Bildern aus dem Internet.

Negativ fielen dabei in der Vergangenheit u. a. Angebote aus Kamerun auf. In besagten Fällen stießen Interessenten im Internet auf ansprechende Anzeigen; um den Anschein von Seriosität zu wecken, wurden in den Inseraten Namen von in Deutschland eingetragenen Zwingern bzw. Züchtern verwendet. Es kommt dabei zu einem ersten Kontakt via E-Mail, da keine Telefonnummer in der Anzeige enthalten ist. Um den seriösen Anschein zu wahren, geben die Betrüger sich als Missionar, Pfarrer, Polizist oder etwas ähnlich Ehrenwertes aus. Bei diesem Kontakt erfahren Sie, dass die Tiere selbstredend von einem Züchter stammen und auf Wunsch nach Deutschland geliefert werden – direkt vor die Haustür oder aber bis zum nächsten Flughafen. Die Forderung der Betrüger ist eindeutig: Sie sollen eine Anzahlung des halben Preises im Voraus leisten. Gesagt, getan, auf zur Bank und das Geld via Überweisung nach Kamerun. Doch dann kommt die Schocknachricht: Es gibt Probleme mit dem Zoll – erneut eine E-Mail, Sie, als Käufer, müssen eine Einfuhrsteuer begleichen, sonst sitzt das Tier fest. Oder eine Impfung fehlt oder es muss noch eine Flugversicherung bezahlt werden. Ab jetzt folgt hier Forderung auf Forderung. Ein erneutes Nachfragen nach weiteren Überweisungen wird unmöglich, es kann keine Verbindung mehr nach Kamerun hergestellt werden. Fazit: Mehrere Hundert Euro sind weg, das Tier hat nie existiert.

Schwarze Schafe in Europa

Nicht nur betrügerische Tierhändler aus Kamerum sind problematisch, auch innerhalb Europas gibt es schwarze Schafe. Diese stammen meistens aus Osteuropa und werden als so genannte Tiervermehrer bezeichnet. Sie verkaufen zu Dumpingpreisen vor allem Hunde aus Massenzuchten, die in der Regel krank und nicht geimpft sind. Im Vorfeld behaupten die Betrüger, dass es sich um Rassetiere handelt, die aus fadenscheinigen Gründen möglichst schnell und günstig abgegeben werden müssen.
Doch woran erkennen Sie diese Betrüger? Auch hier zeichnet sich die Kontaktaufnahme durch schlechtes Deutsch aus. Die Inserenten haben viele verschiedene Tiere bzw. Rassen im Angebot und können mit vielen Würfen innerhalb kürzester Zeit aufwarten. Wenn Sie eine solche Anzeige entdecken, raten wir Ihnen dringend davon ab, mit dem Inserenten in Kontakt zu treten. Melden Sie die Anzeige lieber über service@markt.de oder über unser Kontaktformular. Wenn Sie sich unsicher sind und weitere Informationen benötigen, dann empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber Sicherheit beim Hundekauf.

Wie kann ich mich schützen und was tue ich, wenn es zu spät ist?

  • Grundsätzlich sollten Sie nur mit Käufern aus dem Inland handeln. Im Ausland befindliche Tiere und Gegenstände sind auf markt.de generell nicht gestattet, lesen Sie hierzu auch unsere Nutzungsbedingungen.
  • Verschicken Sie generell nur innerhalb Deutschlands!
  • Beim Tierkauf gilt: Tiere immer vor Ort, in Ihrer gewohnten Umgebung ansehen.
  • Sie dürfen lebende Tiere niemals per Post versenden. Nehmen Sie derartige Angebote auch nicht an.
  • Bei Überweisungen sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht Moneygram oder Western Union verwenden. Akzeptieren Sie auch keine Zahlungen dieser Unternehmen, denn hierüber arbeiten die meisten Betrüger aus dem Ausland.
  • Bei Scheckzahlungen ist besondere Vorsicht geboten. Überprüfen Sie bei Ihrer Bank, dass der Scheck Ihrem Konto nicht nur vorläufig, sondern endgültig gutgeschrieben wurde - bevor Sie die Ware verschicken.
  • Akzeptieren Sie grundsätzlich keine Zahlungen mit Paysafecards und Gutscheinen.

 

Sollten Sie trotz aller Vorsicht doch einmal Opfer von Betrug geworden sein, melden Sie den Fall unbedingt sofort der Polizei und markt.de über das Kontaktformular oder über service@markt.de! Denn nur mit Ihrer Hilfe können wir bestmöglich gegen Betrüger vorgehen. Wir arbeiten natürlich in Betrugsfällen eng mit der Polizei zusammen, damit Ihr Fall so schnell wie möglich aufgeklärt werden kann.

 

 

 

Verwandte Themen im Ratgeber:

Was ist Phishing - und wie schütze ich mich davor?

Scamming - Liebesbetrug

Sicherheitshinweise

PayPal-Sicherheitshinweise

 

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Bildquellen:
Grafik: markt.de
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