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Startseite Ratgeber Katzen Bengal: Charakter, Haltung, Pflege, Aussehen

Katzenrassen von A bis Z mit Bild im Überblick

Bengal Rasseportrait: Charakter, Farben und Zucht

Kurzinfo:

Ursprungsland USA
Fellfarben Mehrfarbig gezeichnet aus
schwarz, braun oder grau
Lebenserwartung 15 Jahre
Gewicht Kater: 5,5 kg; Katze: 4 kg
Schulterhöhe 40 cm
Besonderheiten Verspielt, intelligent, liebt Kinder
Bengalkatze Rasseportrait Die Maserung des Fells ist ein typisches Kennzeichen der Bengalkatzen. (Einfach klicken zum vergrößern)

Ein Haustier zwischen Leopard und Katze

Eine Bengal erinnert in ihrer Erscheinung an einen Leoparden. Die Bengalen haben ein ebenso erhabenes Auftreten wie ihre großen Namensvetter. Dazu kommt die typische Maserung des Fells. Eine Bengal kann Deine Familie um ein stolzes, verspieltes, intelligentes und fröhliches Mitglied erweitern.

Charakter & Wesen: Ein wilder, temperamentvoller und verspielter Minitiger

Doch wie ist der Charakter der Bengal? Werden die Gene der Bengal betrachtet, dann lässt sich unschwer auf den Charakter schließen. Der wilde Leopard grüßt aus dem Temperament des Samtpfötchens. Bengalen haben sehr viel Energie. Sie spielen und klettern gerne. Im Gegensatz zu anderen Katzenarten liebt die Bengal das Wasser. Diese Vorliebe hat sie sich aus der Wildnis bewahrt. Dazu kommt ein ausgezeichneter Jagdinstinkt. Wenn Du eine Bengal frei laufen lässt, dann bringt sie Dir bald die erste Beute. Der Minileopard jagt gern Vögel, Mäuse und anderes Kleingetier. Mit einer Bengal gibt es keine Mäuseplagen im Garten. Temperamentvoll und unerschrocken streift die Katze durch die Natur. Als Freigängerin verteidigt die Katze ihr Territorium eisern. Kein anderes Tier darf ihr dabei zu nahe kommen. Das teilt sie Mensch und Tier mit einer sehr lauten Stimme mit.

Haltung und Pflege

Bengalkatze liegend Für Kinder ist die Bengal ein großartiger Spielgefährte.

Verspielte Katze

Falls Du Dir eine Bengal zulegen möchtest, bedenke, dass diese Katzenrasse, trotz ihrer selbständigen Art, viel Aufmerksamkeit von Dir abverlangt. Ein Kratzbaum in der Wohnung ist für sie unverzichtbar. Von großem Vorteil wäre ein Balkon mit großem Freigehege oder ein gesicherter Garten. Mehrmals sollte ihre Umgebung abgeändert werden, damit das Haustier sich nicht langweilt. Für Kinder ist die Bengal ein großartiger Spielgefährte.

Dank dem relativ kurzen Fell ist diese Katzenrasse nicht sehr pflegeaufwendig. Aufgrund von Haarbällchen solltest Du jedoch ein regelmäßiges Bürsten nicht ausschließen.

Krankheiten

Die Bengal gilt als robust und unempfindlich, dennoch solltest Du die Infektionskrankheit Feline Infektiöse Peritonitis beachten. Hierbei kommt es zu einer Bauchfellentzündung, die im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Auch Bakterien im Futter sind für die Katze nicht ungefährlich. Bei Anzeichen von Erbrechen, Durchfall und Fieber solltest Du definitiv einen Tierarzt aufsuchen.

Katzenbesitzer mit viel Zeit, Tierliebe und Platz

Bild Bengalkatze Bengalkatzen sind sehr intelligent und wollen gefördert werden.

Die Bengal Katze hat einen sehr hohen Bewegungsdrang. Deshalb empfehlen wir einen Besitzer mit einer großen Wohnung oder einem Haus. Der Wohnraum sollte mit zahlreichen Klettermöglichkeiten ausgestattet sein. Eine Bengal benötigt darüber hinaus viel Beschäftigung, sowie eine angemessene Förderung ihres Verstandes. Bengalen sind intelligente Tiere. Durch geeignete Spielzeuge solltest Du das unterstützen, wie zum Beispiel ein selbstgemachtes Fummelbrett. In diesem Fummelbrett kannst Du Leckerlis für die Katze verstecken. Die Katze wird versuchen diese Leckerlis herauszufischen. Mit einem Clicker kann man dem Bengal erwünschte Verhaltensweisen antrainieren. Das Tier kann sogar zu einer kleinen Artistin ausgebildet werden. Durch Tricktraining lernt Deine Katze durch Reifen und über Stöcke zu springen.

Als Freigänger benötigt die Katze weniger Beschäftigung, denn die Natur bietet ihr genügend Abwechslung.

Bengalen sind soziale Tiere. Das bedeutet, dass sie gut mit anderen Katzenrassen auskommen. Am besten wäre ein Zusammenleben mit einem Artgenossen, denn Bengalen sind nicht gern allein.

Athletischer, kräftiger Körperbau

Im Gesamten beeindruckt die Bengal durch einen langgezogenen, athletischen und muskulösen Körperbau. Bereits der Körperbau der Katze zeigt, dass das Tier viel Bewegung braucht. Der ausdrucksvolle, wilde Blick erinnert an die Vorfahren. Bengalen sind von mittlerer Länge. Die Hinterbeine sind ein wenig größer, als die Vorderbeine. Das ist nicht verwunderlich, denn als gute Jägerin benötigt sie eine hervorragende Sprungkraft. Die Pfötchen der Katze sind rund. Dabei treten die Knöchel leicht hervor. Natürlich fehlen auch die Krallen nicht. Wenn diese ausgefahren werden heißt es: Rette sich wer kann.
Der Schwanz der Bengal ist mittellang. Zum Ende hin wird er dünner. Die Schwanzspitze ist rund. Eine Bengal ist immer kräftig gebaut. Zierliche Katzen gibt es bei dieser Rasse nicht. Die Muskeln sind ein herausragendes Merkmal der halbwilden Samtpfötchen, welche die Farben braun, Seal Sepia oder Snow tragen. Und so wiegt eine ausgewachsene Katze zwischen 3 und 8 Kilogramm.

Beschreibung Bengal (analog FIFé)

Die FIFé, die Fédération Internationale Féline ist eine internationale Organisation von Zuchtverbänden für Katzen. Sie legt feste Regeln für die Zucht von Rassekatzen fest.

Allgemein Größe Mittelgroß bis groß.
Kopf Form Klein und rundlich.
Nase Groß und breit mit leicht gepolstertem Nasenspiegel.
Kinn Starkes Kinn in einer Linie mit der Nasenspitze.
Ohren Form Klein bis mittelgroß, relativ kurz, mit einer breiten Basis und oben gerundet.
Platzierung Leicht nach vorne geneigt.
Augen Form Oval, beinahe rund. Groß, aber nicht vorstehend. Weit auseinander gesetzt und leicht schräg.
Farbe Unabhängig von der Fellfarbe.
Körper Struktur Schlank und muskulös.
Beine  

Mittellang. Hinterbeine leicht länger als Vorderbeine.

Pfoten Groß und rund, mit auffälligen Knöcheln.
Schwanz  

Mittellang, dick und zu einem runden Ende verlaufend.

Fell Struktur Kurz bis mittellang. Dicht mit seidenweicher Textur.
Farbe Grundfarben wie braun, golden, silbern oder orange mit typischer Punkt- oder Marmorzeichnung.

Herkunft: Die Bengal als Nebeneffekt der medizinischen Forschung

Bengal wachsam Der ausdrucksvolle, wilde Blick erinnert an die Vorfahren.

Die Bengal wird den Hybridkatzen zugeordnet. Durch eine Kreuzung der Hauskatze mit der wilden Bengalkatze entstand die mittelsanfte Bengal. Diese ist nicht so richtig wild, aber auch nicht so richtig zahm.

Es ist kaum zu glauben, dass die Bengalen als Resultat eines medizinischen Versuchs entstanden. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war bekannt, dass Wildkatzen eine natürliche Immunität gegen die Krankheit FeLV (Felines Leukämievirus) besitzen. Diese Immunität wollten die Wissenschaftler gezielt züchten. Bereits 1934 wurde die Kreuzung zwischen der wilden Bengalkatze und der Hauskatze zum ersten Mal erwähnt. In den 1970er Jahren entstanden zahlreiche Hybridkatzen im Namen der Forschung und des medizinischen Fortschritts. Die Etablierung einer eigenen Rasse war dabei nicht geplant. Doch die stolze, starke und erhabene Bengal setzte sich durch. Daran hatte nicht zuletzt die Genetikerin Jean Sudgen einen großen Anteil, die eine Asiatische Leopardkatze mit einem männlichen Hauskater paarte. Jean Sudgen wollte den Körperbau und das Fell eines Leoparden mit dem Charakter einer Hauskatze verbinden. Aus den entstandenen Hybriden führte Sudgen die Zucht weiter. Schließlich entstand die hübsche und beliebte Rassehauskatze.

Heute werden die Bengalen nur noch untereinander gepaart. Das bedeutet, dass die Zucht ausschließlich reinerbig erfolgt. Bengalen stehen unter Artenschutz nach EG-Verordnung Anhang B und benötigen daher einen Legalitätsnachweis. Die Einkreuzung einer Wildkatze muss mindestens in der fünften Generation erfolgt sein (F5). Dies muss im Zuchtnachweis mit einem Stammbaum belegt werden können.

Züchter in der Nähe finden

Wenn Du Dich für eine Bengal als neues Familienmitglied entschieden hast, dann solltest Du Dich an einen Züchter wenden.  Züchter von Bengalen sind in allen Vereinen der großen Dachverbände (TICA, FIFE, GCCF, WCF, CFA) sowie in freien Katzenvereinen organisiert. Daher findest Du leicht einen Züchter in Deiner Nähe. Im Internet wird regelmäßig die Liste aller Züchter aktualisiert. Diese sind alle mit eigener Homepage vertreten. So kannst Du Dir einen ersten Überblick hinsichtlich des besonderen Aussehens der Katze verschaffen. Die Züchter teilen Interessenten gern mit, ob Jungtiere erhältlich sind, bzw. wann der nächste Wurf zu erwarten ist. Bevor Du das Jungtier zu Dir holst, solltest Du Dein Heim auf die Ankunft des Tieres vorbereitet haben. Dann wirst Du mit Deinem Bengal viel Freude und Spaß haben.

 

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Bildquellen:
Bild 1: © markt.de
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