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Startseite Ratgeber Baby, Kleinkind Schreibaby: Wenn das Baby ständig weint

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Schreibaby: Wenn das Baby ständig weint

Baby schreit Es kann eine starke Belastung sein, wenn das Baby ständig schreit. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Ein weinendes Baby ist nichts Ungewöhnliches; Neugeborene schreien circa 1,5 Stunden täglich. Hinter dem Weinen verbergen sich jedoch häufig triftige Gründe, die die unerfahrenen Eltern häufig vor ein Rätsel stellen. Wenn Ihr Baby weint, möchte es Ihnen in der Regel etwas mitteilen. Denn es kennt noch keine andere Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Wer die Ursachen des Weinens kennt, kann besser auf die Bedürfnisse seines Babys eingehen. Umso wichtiger ist es für Eltern, sich in das Baby hineinzuversetzen und ihm letztlich seinen Wunsch erfüllen zu können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Baby weint oder schreit - häufige Gründe
  2. Was ist ein "Schreibaby"?
  3. Das Baby beruhigen
  4. Ferber-Methode: Das Baby schreien lassen?
  5. Das Baby weint im Schlaf - Was tun?
  6. Weinen ist nicht gleich Weinen
  7. Wenn Sie es nicht mehr aushalten...

Baby weint oder schreit - häufige Gründe

Baby weint Wenn das Baby weint, kann das verschiedene Gründe haben.
  • Einer der häufigsten Gründe ist Hunger. Es kann vorkommen, dass das Baby beim Stillen weiter schreit. In der Regel sollte es jedoch weniger werden.
  • Ein weiterer Grund ist der Wunsch nach Körperkontakt. Jedes Baby braucht Zuneigung und das Gefühl von Geborgenheit. Sie können es auf den Arm nehmen und mit ihm sprechen oder ihm etwas vorsingen. Wenn es müde ist, schläft es dabei ein.
  • Wenn das Baby müde und überreizt ist, aber nicht schlafen kann, weil es zu laut ist, dann wird es ebenfalls schreien. Wichtig ist nun, dass Sie es ins Bettchen oder an einen anderen ruhigen Ort bringen, wo es schlafen kann.
  • Kein Baby mag es, wenn seine Windel voll ist, was natürlich auch ein Grund zum Weinen ist. Besonders Babys mit empfindlicher Haut werden hier protestieren und eine frische Windel verlangen.
  • Nun kann es auch sein, dass das Baby schwitzt oder friert. Am besten lässt sich dies am Nacken und am Hals prüfen. Auch wenn die Füße und Hände kühl sind, kann es sein, dass das Baby schwitzt.
  • Wenn es in einer anderen Tonlage als gewöhnlich weint, ist es möglich, dass es Schmerzen hat. Eventuell hat es Bauchschmerzen oder es bekommt seinen ersten Zahn.

Was ist ein "Schreibaby"?

Von einem Schreibaby wird gesprochen, wenn Babys unnormal viel und lange Schreien und sich nicht beruhigen lassen. Das heißt: Über drei Wochen hinweg wird jede Woche an mindestens drei Tagen zumindest drei Stunden lang geschrien.

Schreibaby beruhigen Schreibabys weinen besonders oft und lange und lassen sich nicht beruhigen.

Schreibabys sind meist sensibel und empfindlich - auch kleine Reize machen ihnen schon zu schaffen, da sie diese nicht richtig verarbeiten können. Schreibabys haben deshalb Regulationsstörungen. Meistens sind Schreibabys nicht älter als drei bis vier Monate - ältere Babys sind reifer, schlafen besser und haben einen stabileren Tagesrhythmus. Sie schreien nicht nur seltener, sondern auch kürzer und lassen sich schneller beruhigen.

Das Baby beruhigen

Mit einigen Tricks kann man Babys nicht nur schneller beruhigen, sondern auch dafür sorgen, dass sie weniger weinen. Beachten Sie jedoch: Nicht jedes Baby lässt sich mit jeder Methode beruhigen - deshalb sollten Sie Verschiedenes ausprobieren.

  • Ruhe bewahren
    Eltern sollten sich vom Schreien ihres Babys nicht stressen lassen, denn diese Unruhe überträgt sich auch auf das Kind. Auch nach stundenlangem Schreien sollte das Kind sanft und ruhig behandelt werden. Zur Not können hier Ohrstöpsel helfen. Alternativ kann das Kind auch für einen Moment an den Partner übergeben werden, wenn dieser weniger gestresst ist.
  • Stress vermeiden
    Viele Besuche von "Fremden", ein lauter Fernseher oder wechselnde Betreuungspersonen sorgen für Stress beim Baby. Vor allem Schreibabys reagieren hier empfindlich. Versuchen Sie nicht, es durch ständig neue Ablenkungen zu beruhigen (funktioniert eher bei älteren Babys) - setzen Sie hier besser auf ein warmes Bad oder eine Babymassage.
  • Fester Tagesrhythmus
    Babys brauchen einen festen Rhythmus. Das betrifft Aufstehen, Essen und Schlafen. Vor allem vor dem Einschlafen sollte es eine feste Routine geben. Veränderungen in dieser Routine können Stress hervorrufen.
  • Baby wiegen
    Leichtes Schaukeln oder Wiegen erinnert Babys an das Gefühl im Bauch der Mutter und beruhigt sie. Nehmen Sie Ihr Kind also auf den Arm, schaukeln Sie es sanft oder gehen Sie ein paar Schritte. Auch ein Schaukelstuhl oder eine Wiege können helfen. Alternativ kann das Kind auch mit einem Tuch vor die Brust gebunden werden.
  • Gleichmäßige Geräusche
    Legen Sie leise, beruhigende Musik auf oder sorgen Sie für eine gleichmäßige Geräuschkulisse. Manche Babys beruhigen sich bei Meeresrauschen, andere bevorzugen das Geräusch von Staubsaugern oder Waschmaschinen. Auch ein sanftes Schlaflied kann helfen. Testen Sie, was Ihrem Baby am besten gefällt.
Baby beruhigen Saugen an Brust, Schnuller oder Finger kann Babys beruhigen.
  • Etwas zum Saugen geben
    Das Gefühl an der Brust der Mutter zu nuckeln, wirkt auf viele Babys sehr beruhigend. Stillen Sie Ihr Baby also. Alternativ kann hier zum Schnuller gegriffen werden - wer dies nicht möchte, gibt den Finger. Der Finger sollte allerdings sauber, die Fingernägel gekürzt und nicht scharfkantig sein.

Hilft dies nichts, sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen und abklären, ob nicht eine Erkrankung vorliegt. Auch der Besuch einer Schreiambulanz kann helfen - hier werden vor allem Schreibabys behandelt.

Auch wenn Ihr Kind seit Stunden schreit: Schütteln Sie Ihr Baby nicht! Dies kann zu Verletzungen führen. Legen Sie ihr Baby lieber in sein Bettchen und beruhigen Sie sich.

Ferber-Methode: Das Baby schreien lassen?

Was ist die Ferber-Methode?

Die sogenannte Ferber-Methode geht auf den Kinderarzt Richard Ferber zurück. Nach seiner Methode sollten müde Kinder in ihr Bett gelegt werden - fängt das Baby an zu schreien oder zu weinen, sollen Eltern nicht sofort aktiv werden. Sie sollen erst einige Minuten verstreichen lassen, bevor sie ins Zimmer gehen. Dort sollen Sie nur gut zureden und vielleicht eine Hand beruhigend auflegen, dann aber wieder gehen. Nach einigen Minuten wird das Ganze wiederholt - vorausgesetzt das Baby schreit weiter. So sollen Babys trotz Schlafproblemen nach zwei Wochen alleine schlafen lernen.

Ist die Ferber-Methode zu empfehlen?

Baby schreien lassen Es wird davon abgeraten, das Baby schreien zu lassen.

Einige Erzieher und Ärzte denken immer noch, dass man das Baby auch mal schreien lassen muss. Diese Auffassung ist jedoch längst überholt - auch wenn neueste Studien keine negativen Folgen auf die Psyche von Kindern feststellen konnten. Da das Baby keine andere Mitteilungsmöglichkeit hat, ist es wichtig, sich um die Bedürfnisse seines Kindes zu kümmern. Durch die ständige Aufmerksamkeit bekommt das Baby ein sicheres und beruhigendes Gefühl. Es erfährt so das Gefühl wichtig zu sein und der Selbstwert wird stabilisiert. Wird wie bei der Ferber-Methode nur kurz beruhigt, dann das Baby wieder alleine gelassen, kann das nicht nur das Baby frustrieren, sondern auch die Eltern sehr belasten.

Wer die Ferber-Methode trotzdem ausprobieren möchte, sollte allerdings beachten: Beruhigt sich das Kind nach Stunden nicht, sollte nicht weitergemacht werden. Nach einer Stunde Weinen sollten die Eltern schon zu üblichen Einschlafritualen übergehen und eine andere Methode ausprobieren. Auch wenn die Methode nach mehreren Tagen keinen Erfolg zeigt, sollten Eltern abbrechen. Dann ist es ratsam besser einen Kinderarzt aufzusuchen und mit ihm über die Schlafprobleme zu sprechen.

Das Baby weint im Schlaf - Was tun?

Warum ein Baby im Schlaf schreit

Genau wie Erwachsene auch, wachen Babys während des Schlafens mehrmals auf. Vor allem in den ersten Lebensjahren können sie dann nicht immer von alleine wieder einschlafen und suchen die Zuneigung der Eltern. Um auf sich aufmerksam zu machen, schreien sie.

Babys können aber auch unter Schlafproblemen leiden. Dann können sie nach dem Wachwerden überhaupt nicht von selbst wieder einschlafen - diese Babys weinen oder schreien im Schlaf also noch häufiger bzw. immer. Dann kann es sich auch um eine Wiedereinschlafstörung handeln.

Einschlafen lernen

Baby einschlafen lernen Babys müssen lernen, auch ohne die Eltern einzuschlafen.

Anders als bei der Ferber-Methode, kann auch mit kleinen Schritten eine Schlafstörung behoben werden. Eltern sollten Füttern und Schlafen bei ihrem Baby trennen. Das Baby sollte also einschlafen können, ohne an Flasche oder Brust zu nuckeln.

Funktioniert das, wird das Einschlafen selbst trainiert. Dabei ist zwar ein Elternteil anwesend, er hält sich aber eher zurück. Lediglich eine Hand auf der Brust kann zur Beruhigung dienen.

Anschließend sollte das Baby lernen, ganz ohne Körperkontakt einzuschlafen. Dabei kann ein Elternteil vorerst noch anwesend sein. Am Ende sollte das Baby aber auch einschlafen können, wenn niemand mehr bei ihm im Raum ist.

Baby langsam umgewöhnen

Eine Umgewöhnung geht aber selten ohne Schreien vonstatten. Ist das Baby gewöhnt, an der Brust einzuschlafen, wird es aufgrund der plötzlichen Veränderung weinen. Diese setzt ihr Baby nämlich unter Stress. Deshalb sollte nur in sehr kleinen Schritten vorgegangen werden, damit sich das Baby Schritt für Schritt an die neue Situation gewöhnen kann.

Weinen ist nicht gleich Weinen

Gleich zu Beginn, wenn das Baby anfängt zu weinen, sollte man genau hinhören. Denn hier lässt sich unter Umständen direkt heraushören, weshalb das Baby schreit. Schreie, die in etwaigen Schmerzen wurzeln, sind oftmals durch eine sehr hohe Tonlage sowie lang gezogene Laute gekennzeichnet. Koliken erkennt man durch stoßartige Schreie. Möchte das Baby Aufmerksamkeit weil ihm langweilig ist, dann wird das Schreien mit einem Quengeln beginnen. Aufmerksames Zuhören am Anfang erleichtert es Ihnen also, den Grund herauszufinden. Je öfter Sie das "üben", desto leichter fällt Ihnen die Ursachenfindung.

Wenn Sie es nicht mehr aushalten...

Wird Ihnen das Schreien ihres Babys zu viel, sollten Sie Ihren Frust nicht am Kind auslassen. Legen Sie Ihr Kind in Bett oder Wiege und nehmen Sie sich ein paar Minuten um runterzukommen. Ihr Kind sollten Sie aber nicht zu lange alleine lassen.

Sie können auch ihren Partner, Verwandte oder einen guten Freund zur Hilfe bitten. Vielleicht kann Ihnen jemand das Kind für ein paar Stunden abnehmen, damit Sie sich beruhigen können. Geben Sie sich nicht selbst die Schuld - haben Sie alle Bedürfnisse ihres Babys nach bestem Wissen erfüllt, sollten Sie auch an sich denken. Erst wenn Sie sich selbst beruhigt haben, hat ihr Kind eine Chance, wieder zur Ruhe zu kommen.


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