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Startseite Ratgeber Baby, Kleinkind Babymassage: So können Sie Ihr Baby verwöhnen

Baby-Tipps Übersicht

Babymassage: So können Sie Ihr Baby verwöhnen

Baby Massage Mit Babymassagen können Sie ihr Baby wunderbar verwöhnen.

Für das Wohlbefinden eines Babys ist intensiver Hautkontakt enorm wichtig. Eine besonders schöne Form den engen Kontakt zu seinem Baby zu pflegen ist die sogenannte Babymassage. Dabei streicheln Eltern mit sanften Druck über den Körper Ihres Kindes.
In unserem Ratgeber haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zum Thema Babymassage zusammengestellt. Erfahren Sie, welche Vorteile Babymassagen konkret für Ihr Baby haben, welche Techniken zur Anwendung kommen können und was es dabei zu beachten gilt.

Was ist eine Babymassage?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich um eine Massage für Babys oder Kleinkinder. Dabei wird das Baby mit den Händen gestreichelt oder sanft geknetet. Fast alle Körperteile des Babys dürfen dabei massiert werden, z.B. Bauch, Rücken, Kopf, Beine, Finger, Zehen oder Arme.

Babymassage: Ab wann?

Babymassage Alter Solange sich das Baby wohlfühlt, ist die Massage schon bei jungen Babys erlaubt.

Mit der Babymassage kann bereits im ersten Lebensmonat begonnen werden. Auch Frühchen können schon massiert werden, allerdings sollte die Massage mit dem Kinderarzt abgeklärt werden. Wichtig ist, dass Sie immer auf die Signale Ihres Kindes achten. Solange es sich wohlfühlt, ist die Massage erlaubt. Sie sollte die Babymassage allerdings nie gegen den Willen Ihres Babys anwenden. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie alles richtig machen, können Sie spezielle Kurse besuchen, die die Babymassage genauer erläutern und zeigen.

Achtung: Der Nabel Ihres Kindes sollte vollständig verheilt sein, bevor Sie rund um den Bauch massieren.

Welche Vorteile hat eine Babymassage?

Vorteile der Babymassage für das Kind

Babymassagen wirken sich auf verschiedenste Weise positiv aus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben beispielsweise gezeigt, dass es durch die sanfte Massage vermehrt zur Ausschüttung von Wachstumshormonen kommt. Ebenso werden die Herz-Kreislauf-Funktion sowie die Durchblutung der Haut und der Muskeln angeregt. So kann eine Babymassage auch bei der Entwicklung von Motorik und Nervenzellen helfen.

Die Atmung ist intensiver und die Verdauung wird stimuliert. Deshalb können Massagen besonders für Babys sehr hilfreich sein, die an Blähungen und Koliken leiden.

Babymassage Bindung Eltern Kind Eine Babymassage fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Darüber hinaus besitzen Babymassagen natürlich einen beruhigenden und entspannenden Effekt. Sie helfen Babys, besser zur Ruhe zu kommen und in einen guten und tiefen Schlaf zu finden. Babys - so hat man herausgefunden - die nur wenig gestreichelt werden, stehen hingegen unter einem gewissen Stress, der durch das Ausbleiben dieser Streicheleinheiten bedingt wird. Dieser Stress hat wiederum einen negativen Einfluss auf den Stoffwechsel und kann so das Wachstum beeinträchtigen.

Vorteile für die Eltern

Aber nicht nur für das Baby selbst, auch für Sie und Ihren Partner bieten Babymassagen Vorteile. Der innige Kontakt, der während der Massage zwischen Ihnen und Ihrem Baby entsteht, führt zu einer stärkeren Bindung. Schließlich berührt man sich ständig, schaut das Baby an und redet mit ihm in beruhigendem Ton.

Auch die Kompetenz der Eltern und ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit ihrem Kind wird fördert. Schließlich lernen sich Eltern und Kinder über die Massage noch besser kennen und lernen gegenseitig die persönlichen Signale des Anderen immer genauer zu verstehen.

Väter können einen innigeren Kontakt zu ihrem Kind aufbauen, vor allem wenn sie tagsüber nicht Zuhause sind, weil sie arbeiten. Für Mütter mit postnatalen Depressionen kann die Babymassage hingegen beruhigend und heilend wirken.

Wie bereite ich eine Babymassage richtig vor?

Der richtige Zeitpunkt

Wenn Sie Ihr Baby massieren möchten, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt hierfür abzupassen. Optimal ist eine Zeit zwischen den Mahlzeiten. Dann wird Ihr Baby nicht zu hungrig oder zu satt sein. Außerdem sollte sich das Kleine in einer wachen Phase befinden. Beginnen Sie also z.B. nicht unmittelbar vor dem Vormittags- oder Nachmittagsschlaf. Die Massage könnte ihr Baby zu sehr stimulieren, wenn es eigentlich schon schläfrig ist.

Babymassage Füße Das Baby sollte nicht hungrig oder zu satt sowie wach sein.

Zudem ist Ihr Baby nicht immer in der richtigen Stimmung für eine Massage. Strampelt es herum oder weint es, sollte man die Massage lieber auf später verschieben. Auch wenn das Kind während der Massage zu Weinen beginnt, sollten Sie nicht konsequent weitermachen. Versuchen Sie, Ihr Kind zu beruhigen und zu trösten. Gelingt es nicht, sollte die Massage abgebrochen werden. Auch kranke Babys sollten nicht massiert werden. Bei Blähungen oder Bauchschmerzen kann eine Bauchmassage beim Baby allerdings Abhilfe schaffen.

Die richtige Atmosphäre

Wichtig ist es darüber hinaus, für ein angenehmes Raumgefühl zu sorgen. Das Zimmer sollte gut gelüftet sein und die Raumtemperatur mindestens 23 Grad betragen. Sie sollten außerdem viel Zeit für die Massage mitbringen und selbst entspannt sein. Wenn Sie nur freie Minuten nutzen, bevor Sie schnell zu einem Termin müssen, kann sich die Unruhe auf das Baby übertragen.

Suchen Sie sich dann ein kuscheliges Plätzchen für die Babymassage aus, z.B. das Bett. Als Unterlage können Sie ein weiches Handtuch oder eine Babydecke verwenden. Damit sich Ihr Baby während der Massage rundum wohl fühlt, wärmen Sie Ihre Hände zuvor am besten durch Aneinanderreiben ein wenig auf. Schmuck sollten Sie ablegen. Ihre Fingernägel sollten außerdem nicht zu lang und nicht scharfkantig sein, damit Sie Ihr Kind nicht verletzen.

Baby Massageöl

Wenn Sie Öl oder eine Creme verwenden, gleiten Ihre Hände zudem leichter über die Haut Ihres Babys. Geeignet zum Massieren sind u. a. Feuchtigkeitscreme, pflanzliches oder mineralhaltiges Babyöl oder auch Kokosfett. Verzichten sollten sie hingegen auf Senföl, nicht raffiniertes Erdnuss-Öl oder wasserhaltige Creme - diese Produkte rufen bei Babys immer wieder Hautirritationen hervor. Öle wie Traubenkernöl, Sonnenblumenöl, Saflor-Distelöl enthalten in der Regel viel Linolsäure, die wiederum sehr gut für die Haut Ihres Babys sind. Diese dürfen also benutzt werden.
Weitere Informationen zum Thema Hautpflege bietet der Ratgeber Grundlegende Tipps zur Pflege von Babyhaut.

Arten der Babymassage

Babymassage Shiatsu Bei der Shiatsu-Massage wird leichter Druck ausgeübt.

Babymassage nach Leboyer

Diese Art der Babymassage ist nach Frédérick Leboyer, einem französischen Geburtshelfer und Frauenarzt benannt. Er beobachtete Mütter in Indien, die ihre Babys mithilfe von Öl mit der ganzen Hand (meist auf den Bauch gelegt) massierten. Nach Leboyer wird durch derartige Massage ein Urvertrauen in den Kindern geweckt - sie fühlen sich geborgen und wohl. Entsprechende Kurse werden in vielen Städten angeboten. Auch Bücher erklären, wie die Babymassage nach Leboyer funktioniert.

Schmetterlingsmassage

Ursprünglich für frühgeborene und traumatisierte Babys entwickelt, wird die Schmetterlingsmassage für Babys immer beliebter, um Stress abzubauen. Sie wurde von einer US-amerikanischen Ärztin entwickelt und besteht aus drei Grundtechniken. Zuerst wird die entsprechende Körperstelle mit den Händen sanft bedeckt und gestreichelt. Anschließend wird leicht geschüttelt, damit die Muskeln wackeln. Zum Schluss werden mit den Fingern sanfte Kreise gezogen. Jede dieser Techniken soll dreimal wiederholt werden, damit ein Rhythmus entsteht. Alle Berührungen sollen besonders sanft sein - so soll der Lebensfluss angeregt werden.

Baby-Shiatsu

Bei der Shiatsu-Massage spielt weniger gewohntes Streicheln, als die Ausübung von leichtem Druck eine Rolle. Durch den Druck werden Energie-Meridiane im Körper stimuliert - dadurch sollen wiederum Gesundheit und Organe positiv beeinflusst werden. Das Qi, der Fluss der Lebensenergie beim Baby soll so ins Gleichgewicht gebracht werden - anders als bei der Babymassage fördert dies auch die emotionale Entwicklung.

Wie sollte ich mein Baby massieren?

Anleitung Babymassage Unsere Anleitung für die Babymassage erklärt, wie es geht. Einfach anklicken und runterladen

Bei der Babymassage beachten

Beim Massieren selbst können Sie kaum etwas falsch machen. Das Wichtigste ist: Massieren Sie nicht mit zu viel, aber auch nicht mit zu wenig Druck. Zu viel Druck kann schmerzhaft für Ihr Baby sein. Zu wenig Druck gleicht hingegen eher einem Kitzeln, was viele Kinder als ebenso unangenehm empfinden.

Darüber hinaus empfiehlt es sich eine konkrete Massageroutine zu entwickeln, da es auf ein Baby äußerst beruhigend wirkt, wenn es bestimmte Abläufe wiedererkennt. Beginnen Sie deshalb z.B. immer bei den Beinen und Füßen Ihres Babys, bevor Sie Arme und Hände, Bauch und Brust und schließlich den Rücken massieren. Wenn Sie gleich damit beginnen möchten, finden sie hier eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Babymassage Anleitung

  • Beine: Umfassen Sie mit Ihren Handflächen einen Oberschenkel. Lassen Sie eine Hand nach der anderen nach unten gleiten. Wiederholen Sie dies einige Male und wechseln dann zum anderen Bein.
  • Füße: Nehmen Sie einen Fuß und kreisen Sie diesen langsam und vorsichtig in alle Richtungen. Dann zeichnen Sie mit Ihrem Daumen Kreise über die Unterseite des Fußes. Beenden Sie die Fußmassage, indem Sie einzeln die Zehen Ihres Babys zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und sanft daran ziehen. Wechseln Sie im Anschluss zum anderen Fuß und wiederholen Sie alle Schritte.
  • Arme: Nehmen Sie einen Arm in Ihre Hände und machen Sie abermals die Ausstreichbewegungen, die Sie bereits an den Beinen ausgeführt haben. Beginnen Sie an der Achsel und streichen Sie zunächst den einen und dann den anderen Arm einige Mal bis zum Handgelenk aus.
  • Hände: Bei den Händen gehen Sie ähnlich wie bei den Füßen vor. Nehmen Sie eine Hand nach der anderen und kreisen Sie sanft das Handgelenk in alle Richtungen. Anschließend die Handflächen mit dem Daumen in kreisenden Bewegungen massieren und die Finger einzeln ausstreichen.
  • Oberkörper: Weiter geht es nun mit dem Oberkörper. Streichen Sie zunächst abwechselnd von der einen Schulter zur diagonal gegenüberliegenden Hüfte. Nach einigen Wiederholungen legen Sie dann Ihre Handflächen mittig auf das Brustbein und streifen mit den Händen sanft nach außen. Dabei bei jeder Wiederholung die Hände etwas tiefer mittig ansetzen.
  • Rücken: Drehen Sie Ihr Baby auf den Bauch. Zeichnen Sie dann mit Ihren Fingerspitzen kleine Kreise auf seinen Rücken. Danach können Sie mit langen Bewegungen von der Schulter bis zu den Zehen Ihres Babys streichen.
  • Gesicht: Manche Kinder genießen auch sanfte Gesichtsmassagen. Hierzu legen Sie am besten beide Hände um das Gesicht, so dass sich Ihre Daumen am Kinn des Babys befinden und die restlichen Fingerspitzen an der Stirn. Dann in kreisförmigen Bewegungen mit den Fingerspitzen über Wangen und Schläfen streichen. Die Daumen dabei auf dem Kinn liegen lassen. Das Kinn wird anschließend mit den Daumen jeweils von der Mitte zu den Außenseiten massiert.

Wenn Sie die Massage beendet haben, bietet es sich an, das Baby frisch zu wickeln, mit ihm zu kuscheln oder es zu stillen. Vermutlich wird es innerhalb kürzester Zeit einschlafen.

Bauchmassage für das Baby

Baby Bauchmassage bei Verstopfung Bei Verstopfung oder Blähungen kann eine Bauchmassage helfen. (Einfach klicken zum Vergrößern).

Leidet Ihr Kind unter schmerzhaften Blähungen, Verstopfung oder Verdauungsproblemen, kann eine Bauchmassage Wunder wirken. Sie sorgt dafür, dass festsitzende Gase den Körper verlassen und die Verdauung angeregt wird. Der Nabel Ihres Kindes sollte übrigens abgeheilt sein, damit es nicht zu Verletzungen kommt.

  1. Geben Sie etwas Babyöl auf den Bauchnabel und legen Sie sanft eine Hand quer über den Bauch. Die andere Hand können Sie an das Köpfchen legen. Diese Position kann kurz gehalten werden, damit sich das Baby an die Situation gewöhnt.
  2. Nun können Sie das Öl mit den Fingerspitzen im Uhrzeigersinn auf dem Bauch des Babys verteilen. Ziehen Sie dabei immer größere Kreise - Sie können diese kreisende Bewegung von innen nach außen dreimal wiederholen.
  3. Auf Höhe des Magens legen Sie anschließend eine Hand quer über den Bauch.
  4. Streichen Sie mit der Hand sanft und langsam nach unten und beginnen Sie mit der anderen Hand wieder von oben, sobald die erste Hand die Hüfte erreicht. Diese Bewegung kann zehn mal wiederholt werden.
  5. Wiederholen Sie jetzt Schritt 2 - legen Sie eine Hand quer über den Bauch, die andere auf das Köpfchen. Die Position können Sie wieder ca. 1 Minute halten.

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