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Sicherheitshinweise bei Anfragen aus dem Ausland

Vorsicht bei Anfragen aus dem Ausland! Betrüger benutzen Kleinanzeigen im Internet um an Geld und Ware zu kommen. Typischerweise bieten ausländische Interessenten sehr hohe Preise für die bei markt.de über Inserate angebotene Ware.

 

Dabei gibt es oft folgendes Muster:
 

- Oft wird der Vorwand verwendet, den Artikel an Verwandte im Ausland (meistens Großbritannien, Nigeria) versenden zu wollen.

 

- Die Kontakte sind anfänglich sehr höflich verfasst. Auffallend ist der meistens in englischer Sprache verfasste Text. Deutschsprachige Texte enthalten oft viele Rechtschreibfehler, da diese mit einem automatischen Online-Übersetzer erstellt wurden.

 

- Der Verkäufer / Anbieter wird in einigen Fällen gebeten, seine Bankdaten preiszugeben, angeblich damit die vereinbarte Summe auf das Konto des Verkäufers überwiesen werden kann.

 

- Der Anbieter erhält dann eine E-Mail einer Bank bei der die Richtigkeit der Bankdaten dann nochmals bestätigt werden sollen. Vorsicht: In vielen Fällen handelt es sich um Phising und der Betrüger gelangt so an Bankdaten, die anschließend missbraucht werden.

 

- Alles läuft darauf hinaus, die eigentliche Ware - treu dem Glauben, das Geld sei bereits auf dem Weg zum Konto des Verkäufers - ins Ausland zu verschicken.

 

- Sollte man dennoch einen Scheck erhalten, dann entdeckt die eigene Bank den Betrug oftmals erst nach einer vorläufigen Gutschrift auf das eigene Konto. Der Scheck platzt nach einigen Tagen.

 

- Eine Betrugsmasche ist es, den Scheck über einen zu hohen Betrag auszustellen. Die Differenzsumme zum tatsächlichen Kaufpreis soll man an den Betrüger zurück überweisen. Kurz danach platzt der Scheck und das Opfer hat zusätzlich zur Ware auch noch Geld an den Betrüger gesandt.

 

- Als Zusatz verlangen Betrüger in einigen Fällen unter dem Vorwand von hohen Zöllen oder Steuern Geld zurück. Dies ist natürlich nur eine weitere Masche um an Geld zu kommen.

 

- Ist die Ware erst einmal unterwegs, sieht man diese nie wieder. Geld wird natürlich nicht überwiesen.

 

Deswegen: Nur mit Anbietern/Käufern im Inland handeln, deren Identität belegt ist. Vermeiden Sie unbedingt Western Union und Moneygram. Sollten Sie dennoch betrogen werden, melden Sie den Fall unbedingt der Polizei.

 

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