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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Meister?

Bild Meister In der Regel kann man an einen Lehrberuf den Meister anhängen.

Möchtest Du später einmal als Meister tätig sein, musst Du im ersten Schritt einen Beruf lernen. Es gibt viele Berufswege, in denen Du Deinen Meister machen kannst. Vor allem im handwerklichen und künstlerischen Bereich hast Du viele Möglichkeiten. Die Meisterschule kannst Du aber auch besuchen, wenn Du in der Landwirtschaft, in der Industrie oder im Gewerbe tätig bist. Nach Deinem Schulabschluss erwirbst Du im ersten Schritt ein Facharbeiterzeugnis oder einen Gesellenbrief in einem Beruf Deiner Wahl. Anschließend besuchst Du eine Meisterschule. In dieser Phase der Ausbildung kannst Du Deiner beruflichen Tätigkeit bereits nachgehen und Geld verdienen.

Meister gibt es in zahlreichen Tätigkeitsfeldern

Diese Frage lässt sich nicht genau beantworten, denn Meister gibt es in unzähligen Tätigkeitsfeldern. Ein Meister der Farbenlehre verdient beispielsweise im Schnitt ca. 2.500 Euro netto. Von Bundesland zu Bundesland kann die Zahl variieren.

Verdienstmöglichkeiten eines Meisters

Nehmen wir einmal als Beispiel den Kfz-Meister. Dieser ist zuständig für die Wiederherstellung und Instandsetzung von Kfz-Fahrzeugen. Ein Kfz-Meister verdient im Schnitt in der Bundesrepublik Deutschland 2.700 Euro netto. Auch hier gibt es regionale Unterschiede. Ein ganz normaler Angestellter, sprich Geselle verdient in diesem Beruf ca. 1.800 Euro netto.

Ein weiterer und sehr interessanter Meister-Beruf ist der des Heizungs- und Sanitärinstallateurs. Gelangt man in diesem Beruf zu einem Meistertitel, so verdient man ca. 2.500 Euro netto. Zum Vergleich: Ein Geselle erhält ein Gehalt von rund 1.400 Euro.

Schulabschluss und Lehre als Voraussetzung für den Meisterabschluss

Bild Elektrikermeister Für viele Lehrstellen reicht grundsätzlich ein Hauptschulabschluss.

Für den Meister musst Du nicht zwingend ein Abitur ablegen. Wenn Du ein Gymnasium oder eine Gesamtschule besuchst, kannst Du Dein Abitur machen. Du solltest jedoch wissen, dass Du Deinen Weg zum Meister mit einem Abitur nicht verkürzt. Du verschaffst Dir jedoch die Voraussetzungen für ein späteres Studium, das mit Deinem Beruf in enger Verwandtschaft steht.

Voraussetzung für den Beruf der Meisterschule ist eine Lehre in einem Beruf, der Dir die Weiterqualifizierung erlaubt. Es gibt nur wenige Berufe, für die eine Weiterbildung zum Meister nicht möglich ist. Möchtest Du ein Handwerk erlernen, kannst Du in nahezu allen Bereichen Deinen Meister machen. Gleiches gilt für Berufe in der Industrie und in der Landwirtschaft. Strebst Du hingegen einen künstlerischen Beruf an, solltest Du Dich im Vorfeld erkundigen, ob eine Weiterbildung zum Meister vorgesehen ist.

Für die Aufnahme einer Lehre ist der Hauptschulabschluss die Mindestanforderung. In einigen Bundesländern erwirbst Du diesen Abschluss nach dem Bestehen der neunten Klasse. In anderen Ländern musst Du zehn Schuljahre absolvieren. Für viele Lehrstellen reicht der Hauptschulabschluss aus.

Sind Deine Schulnoten gut oder sehr gut, kannst Du die zehnte Klasse mit einem erweiterten Hauptschulabschluss, einem Realschulabschluss oder einem erweiterten Realschulabschluss verlassen. Je besser Dein Abschluss ist, desto mehr Möglichkeiten wirst Du bei der Suche nach einer Lehrstelle haben. Für die spätere Meisterausbildung ist der Schulabschluss nicht relevant. Wenn Du jedoch gut mit den Anforderungen in der Schule zurechtkommst, erfüllst Du eine wichtige Voraussetzung, denn die Meisterschule ist mit einem hohen Lernaufwand verbunden. Jedoch haben auch schon Menschen ihren Meister gemacht, die keine guten Schüler waren. Du hast alle Möglichkeiten, Dich weiterzuentwickeln.

Hast Du eine Lehrstelle gefunden, dauert Deine Ausbildung zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Danach kannst Du Deine berufliche Tätigkeit aufnehmen. Wann Du mit der Meisterausbildung beginnst, ist Dir überlassen. Wenn Du es möchtest, kannst Dich direkt nach dem Ende Deiner Ausbildung an der Meisterschule bewerben.

Den Abschluss als Meister erzielen

Bild Schreinermeister Den Meister kann man für die meisten Handwerksberufe erlangen.

Die Inhalte und Anforderungen der Meisterausbildung sind abhängig von dem jeweiligen Beruf sehr unterschiedlich geregelt. In einigen Fällen musst Du nicht zwingend eine Meisterschule besuchen. Du kannst Dich auch eigenverantwortlich auf die Prüfung vorbereiten.

Die Dauer der Ausbildung oder der Vorbereitung nimmt in der Regel ein Jahr oder mehr in Anspruch. Wenn Du nebenbei arbeiten gehst, musst Du Dich gut organisieren. Zudem kostet die Meisterschule Geld. Im Durchschnitt kostet eine Meisterausbildung mindestens 10.000 EUR. Du hast die Möglichkeit, für diese Zeit ein Meisterbafög zu beantragen, wenn Du die Voraussetzungen erfüllst.

Du schließt die Meisterausbildung mit einer Prüfung ab, die bei einer Handwerkskammer oder bei einem berufsbildenden Institut abgenommen wird. Hast Du die Prüfung bestanden, wurde von Dir der Beweis erbracht, dass Du selbstständig arbeiten kannst. Dies eröffnet Dir in Deinem beruflichen Fortkommen neue Möglichkeiten.

Als Meister arbeiten

Als Meister kannst Du Dich in Deinem erlernten Beruf selbstständig machen. Die Selbstständigkeit kann vor allem in handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufen sehr erfolgreich sein. Für die Anmeldung eines Gewerbes ist der Meisterbrief seit einigen Jahren nicht mehr zwingend erforderlich. Du erwirbst Dir mit dem Meister jedoch eine höhere Anerkennung bei den Kunden. Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit, Lehrlinge auszubilden und Azubis in Deinem Betrieb zu beschäftigen. Wenn Du ein Gewerbe eröffnen und im Laufe der Jahre ausbauen möchtest, solltest Du die Meisterschule besuchen. Du verschaffst Dir auf Lebenszeit eine Befähigung für viele berufliche Bereiche, die Dich voranbringen wird.


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Bild 2: © pixabay.com / jarmoluk
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