Übersicht zu Massagen
Ratgeber Massagen: Fußreflexzonenmassage als Hilfe gegen Stress, Kopf- und Rückenschmerzen und Co.
Die Fußreflexzonenmassage mündet in der Annahme, dass die Fußsohle eines Menschen in verschiedene Zonen unterteilbar ist
Die Fußreflexzonenmassage stellt eine Druckbehandlung dar, in deren Verlauf spezielle Regionen der Fußsohle durch die Ausübung von Druck stimuliert werden. Dank der Bedienung verschiedener Akupressur-Punkte werden Blockaden im Körper gelöst und das Wohlbefinden des Patienten gesteigert.
Ursprung der Fußreflexzonenmassage
Es wird davon ausgegangen, dass die Kunst der Fußreflexzonenmassage ihren Ursprung in China, Indien und Ägypten hat. Als Begründer der Massagetechnik wird in vielen Quellen der Name des indischen Arztes Jivaka Bhaccha genannt, dessen Wirken des Weiteren wegweisend für die Thai-Massage war. Die Fußreflexzonenmassage mündet in der Annahme, dass die Fußsohle eines Menschen in verschiedene Zonen unterteilbar ist. Diese Bereiche wiederum korrespondieren mit den unterschiedlichsten Organen und Körperteilen – so die Grundlage des Glaubens. Beispielsweise werden Augen, Ohren und Nasennebenhöhlen von den Zehenballen repräsentiert.
Theoretische Grundlagen der Fußreflexzonenmassage
Ausgehend von dem Ansatz, dass jedes Organ und jeder Muskel sowie Knochen über sich durch den Körper windenden Reflexbahnen mit den Füßen in einer Wechselbeziehung steht, werden die Füße eines Menschen in der Theorie der Fußreflexzonenmassage in zehn senkrecht verlaufende Zonen eingeteilt. Diese unterteilen sich weiterhin in drei quer verlaufende Zonen. Im Rahmen einer Fußreflexzonenmassage wird der ganze Fuß stimuliert, d. h. die Fußsohle als Ganzes, die Zehen sowie die Region um die Knöchel herum als auch die Ferse und der Fußrücken.
Die einzelnen Reflexzonen haben die verschiedensten Funktionen bzw. Wirkungen – während sich zum Beispiel der eine Akupunktur-Punkt auf beiden Füßen findet, existiert ein anderer nur auf einem der beiden Füße. Es werden die folgenden Druckpunkte unterschieden:
- Druckpunkte an beiden Füßen: Schädel, Gehirn, Nacken, Thymusdrüse, Herz, Brust, Solar Plexus, Leber, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Wirbelsäule, Blase, Ischias, Steißbein und Lenden
- Druckpunkte am rechten Fuß: Hirnanhangdrüse, Innenohr, Lunge, Brust, oberer Rücken, Schulter, Zwerchfell, Gallenblase, aufsteigender Dickdarm und Dickdarmklappe
- Druckpunkte am linken Fuß: Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Auge, Stirnhöhlen, Nacken, Ohr, Arm, Magen, Milz, querliegender Dickdarm, Dünndarm, absteigender Dickdarm und Sigmadarm
Anwendung & Wirkung der Fußreflexzonenmassage
Die Stimulation der einzelnen Druckpunkte soll die einzelnen Körperteile erreichen und insgesamt das Wohlbefinden des Patienten steigern
Die Fußreflexzonenmassage wird mit einem warmen Fußbad eingeleitet. Im Anschluss werden entsprechende Aroma-Öle und kräuterlastige Cremes mittels leichter Streichbewegungen in den Fuß, die Zehen, die Ballen, die Waden bis hin in die Knie einmassiert. Das sanfte Streichen bewirkt die Entspannung sowie Lockerung der einzelnen Körperpartien. In der Folge kann ein kleiner Holzmassagestab zum Einsatz kommen – mit diesem werden durch leichtes Klopfen die Fußreflexzonen aktiviert. Dieser erste Behandlungsschritt auf dem Weg zu einem schmerzfreien, entspannten Wohlbefinden schließt mit dem Abreiben der Füße.
Die Bearbeitung der Energielinien des Patienten setzt den Energiefluss wieder frei und begünstigen das ungehinderte Fließen eben dieses: Der Fluss der Lebenskraft wird gestärkt. Die unterstützende Wirkung auf die Mobilität der Lebensgeister wird von Befürwortern der Fußreflexzonenmassage oftmals angepriesen; die Existenz der Fußreflexzonen ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Die Stimulation der einzelnen Druckpunkte soll die einzelnen Körperteile erreichen und insgesamt das Wohlbefinden des Patienten steigern. Die Verwendung von aromatisierten Massageölen und/oder essenzieller Öle hilft zudem häufig bei der Entspannung und somit beim Abbau von Stress und dem Lösen von Verspannungen – im Rahmen der Aromatherapie werden Endorphine freigesetzt, deren Fähigkeit zur Minderung von Stress wissenschaftlich dokumentiert ist.
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