Ratgeberübersicht: Sammeln
Ansichtskarten günstig kaufen und verkaufen
markt.de als Tauschplattform für Hobby-Sammler
Das Sammeln von Ansichtskarten wird Philokartie genannt
Vorwiegend werden Ansichtskarten, also Postkarten mit Bilddruck, für die schriftliche Kommunikation genutzt. Früher wurden für die Karten Lithografen und Künstler engagiert, um Karten mit Motiven zu versehen. Später wurden auf die Karten hauptsächlich Fotografien abgedruckt. Dies ist heute meist immer noch der Fall.
Früher war die Ansichtskarte die günstigere Variante zum Brief. Man konnte so für wenig Geld den Lieben daheim zum Beispiel Glückwünsche oder Urlaubsgrüße schicken. Heute wird die Ansichtskarte immer weniger genutzt. Günstigere Formen wie zum Beispiel SMS oder auch E-Mails haben den Gebrauch von Ansichtskarten reduziert. Dennoch gibt es Menschen, die noch Spaß an den Ansichtskarten haben und sie deshalb auch sammeln.
Das Sammeln von Ansichtskarten wird auch Philokartie genannt. Schon seit dem 19. Jahrhundert werden Ansichtskarten gesammelt. Der erste Philokartisten-Verein wurde 1894 in Hamburg gegründet. Die erste Sammelwelle entstand. Immer mehr Vereinigungen bildeten Treffpunkte für das beliebte Hobby Ansichtskarten sammeln. Die Jahre zwischen 1897 bis 1918 werden auch "das Goldene Zeitalter der Ansichtskarte" genannt. Denn danach waren die Karten keine Gegenstände mehr von so starken Interesse.
Um 1920 wurden viele Ansichtskarten mit Portraits von bekannten Schauspielern und Musikern versehen. Dies entwickelte noch einmal eine kleinere Sammelwelle. Erst in den 1970er war ein nennenswerter Markt für Ansichtskarten entstanden. Ab da waren genügend alte Ansichtskarten zu auffindbar.
Wie sammel ich am besten Ansichtskarten?
Mit kostenlosen Anzeigen auf markt.de kann man auch Ansichtskarten einfach anbieten und suchen
Ansichtskarten finden Sie auf Trödelmärkten und Tauschbörsen. Natürlich sind Kleinanzeigen auch eine gute Möglichkeit um neue Ansichtskarten zu finden. Mit kostenlosen Anzeigen auf markt.de kann man auch Ansichtskarten einfach anbieten. Beim Sammeln legen sich viele Philokartisten auf eine spezielle Unterkategorie fest. Man kann sich dabei zum Beispiel auf topografische Karten konzentrieren. Dabei werden hauptsächlich Karten mit Landschaften und Orstbildern gesammelt. Viele Sammler sammeln Karten aus der eigenen Heimat und Umgebung. Dabei ist die Entwicklung der Darstellungen auf den Karten von gleichen Orten interessant.
Die Heimatgeschichte bildet also den Schwerpunkt der Sammlung. Deutsche Karten sind deshalb sehr beliebt. Man kann die Sammlung auch auf ein Thema beschränken, wie zum Beispiel Schauspieler-Portraits, Flugzeuge oder Verkehr. Aber auch ausländische Ansichtskarten werden oft gesammelt. Häufig sind Sammler von Ansichtskarten auch Briefmarkensammler. Philokartie lässt sich sehr praktisch mit der Philatelie verbinden, da Briefmarke und Karte ja auch für den Gebrauch zusammengehören. Je nach Sammelgebiet sind die Karten auch von unterschiedlichen Wert. Besonders wertvoll sind Karten von vor 1890, Propaganda-Karten aus den Weltkriegen, Karten aus der alten Flug- und Zeppelinpost und auch Autogrammkarten.
Wie lager ich die Ansichtskarten?
Ansichtskarten sollten auf jeden Fall lichtgeschützt gelagert werden, damit die Drucke sich nicht verfärben können. Außerdem wird eine Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius und eine normale Luftfeuchtigkeit empfohlen. Bei wärmeren und feuchten Räumen besteht die Gefahr, dass sich die Pappe wellt oder vom Druck löst. Wenn Sie Klarsichtsfolien benutzen, sollten diese PVC-frei und keine chemischen Stoffe ausdünsten, denn das kann die Karten auch angreifen. Bei Pappkartons sollte säurefreie Pappe verwendet werden.
Die Ansichtskarten sollten schon sortiert gelagert werden. So kann schneller eine bestimmte Karte gefunden werden. Wie Sie die Karten sortieren, entscheiden Sie. Sie können die Karten nach Bildern, Farbe oder Schwarz-weiß-Drucken oder natürlich nach Alter sortieren. Topografische oder thematische Sortierungen können auch sinnvoll sein.
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