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Erfolgreich den Stromanbieter wechseln - Tipps gegen böse Überraschungen

Bild von Stromtrasse Achten Sie beim Stromanbieterwechsel auf ein paar Details damit nichts schief geht

Durch einen Wechsel bares Geld sparen

Die Heizperiode rückt unaufhaltsam näher und mit ihr die nächste Strompreiserhöhung. Für den Beginn des nächsten Jahres ist eine Anhebung der EEG-Umlage, der Ökostrom-Umlage im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, geplant. Von dieser Preiserhöhung sind alle privaten Stromkunden betroffen, weiß Dirk Oschmann, Betreiber des unabhängigen Vergleichsportals stromvergleich.de. Bereits jetzt kündigen einige Versorger die Anhebung ihrer Strompreise an. Laut Prognosen der Bundesnetzagentur wird die EEG-Umlage, die ca. 14,6% des Strompreises ausmacht, zu Beginn des nächsten Jahres von derzeit rund 5,22 Cent/Kwh um ungefähr einen Cent auf 6,24 Cent/Kwh steigen.

Wie finden Sie den passenden Stromtarif?

Energieexperten raten Verbrauchern nun, zumindest den Wettbewerb zu sondieren und zu vergleichen, an welcher Stelle der aktuelle Anbieter im Vergleich zum Wettbewerb steht. Da der Wettbewerb auf dem deutschen Strommarkt sehr schnelllebig ist, ist ein wiederholter Vergleich mindestens einmal im Jahr sinnvoll. Da es sich bei der Erhöhung der EEG-Umlage um eine Preisanpassung von staatlicher Seite handelt, vor der die eingeschränkten Preisgarantien der Stromanbieter nicht schützen, sind von diesen zwar alle Privathaushalte, die Strom beziehen, betroffen, dennoch sind Preisunterschiede zwischen einzelnen Anbietern und Tarifen zu erwarten.

Tipps für einen erfolgreichen Anbieterwechsel

Bei der Sondierung des Strommarktes sowie bei der Suche nach einem alternativen Stromangebot können sowohl Verbraucherschützer, beispielsweise von der Verbraucherzentrale, als auch kostenfreie Vergleichsportale helfen. Vor allem die Portale sind geeignet, wenn es darum geht, mit geringem Aufwand schnell einen günstigeren Anbieter zu finden. Dies unterstreicht auch eine Studie von Finanztest (zugehörig zur Stiftung Warentest), die zu dem Schluss kommt, dass unter Beachtung einiger Hinweise kostenfrei, unabhängig und erfolgsversprechend nach einem alternativen Stromanbietergesucht werden kann.

Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass Vergleichsportale anhand der Voreinstellungen oftmals nicht 100%ig verbraucherfreundliche Tarife auf den ersten Plätzen der Ergebnisliste anzeigen. Dies weiß auch Dirk Oschmann von stromvergleich.de und macht deutlich, welche Fallstricke mit welchen Vorgehensweisen zu umgehen sind.

1. Tarife mit Vorkasse oder Kautionen meiden

Bild von Tarifwechsel Pakettarife eignen sich insbesondere bei einem konstanten Stromverbrauch

Tarife mit Vorauskasse bergen ein Grundrisiko zu Lasten der Verbraucher. Denn sollte der Anbieter Insolvenz anmelden müssen oder auch nur in Lieferschwierigkeiten geraten, ist es für die Verbraucher schwer, das bereits gezahlte Geld erstattet zu bekommen. Zudem müssen Sie für die Stromlieferungen des Grundversorgers aufkommen, der die Ersatzversorgung übernimmt. Das heißt, im schlechtesten Fall zahlen Verbraucher mehrfach für Ihren Strom.

2. Pakettarife benötigen stabilen Verbrauch

Entscheiden Sie sich nur dann für einen Pakettarif, wenn Ihr Stromverbrauch über einen längeren Zeitraum, idealerweise zwei bis drei Jahre, konstant ist oder um höchstens 5% schwankt. Berücksichtigen Sie zudem Veränderungen innerhalb Ihres Alltags oder an der Haushaltsgröße. Diese Dinge beeinflussen den Stromverbrauch entscheidend. Diese Herangehensweise ist wichtig, da Sie mit einem Paket eine feste Strommenge kaufen, die sich nach dem von Ihnen angegebenen Jahresstromverbrauch richtet. Liegt der reale Verbrauch jedoch darunter, bekommen Sie keine Erstattung, verbrauchen Sie hingegen mehr als angegeben, kostet jede mehrverbrauchte Kwh 40 Cent.

3. Tarife mit Neukundenbonus lohnen nur bei jährlichem Wechsel

Tarife mit Neukundenbonus sind nur im ersten Jahr günstig. Denn Sie erhalten nach Ablauf des ersten Belieferungsjahres den vereinbarten Neukundenbonus, im zweiten Jahr bekommen Sie diesen dann nicht mehr, wodurch der Tarif teuer wird. Das bedeutet, entscheiden Sie sich für einen Tarif mit Neukundenbonus, sollten Sie jedes Jahr wechseln.

Beachten Sie zudem, dass Sie einen Neukundenbonus nur dann bekommen, wenn Sie mindestens 6 Monate nicht von dem Anbieter bzw. einem Tochterunternehmen beliefert wurden. Einige Stromversorger haben mehrere Marken, zwischen denen Sie wechseln können. Wechseln Sie jedoch innerhalb der Marken eines Anbieters, sind Sie kein Neukunde und erhalten somit den Bonus nicht.

4. Möglichst kurze Laufzeit mit möglichst langer Preisgarantie

Suchen Sie sich für einen Anbieterwechsel einen Tarif mit einer möglichst geringen Erstlaufzeit. Diese sollte auf maximal 12 Monate festgelegt sein. Je länger hingegen die Preisgarantie Bestand hat, desto besser ist es für Sie. Das heißt, entscheiden Sie sich für einen Tarif mit einer Erstvertragslaufzeit von höchstens 12 Monaten und mit einer Preisgarantie für mindestens den Zeitraum der Erstlaufzeit.

5. Kurze Kündigungsfristen machen flexibel

Bild Kundenbewertungen Kundenbewertungen sind sehr hilfreich bei der Entscheidung

Die Kündigungsfrist eines Stromtarifs sollte nicht länger als 6 Monate sein. Denn je schneller Sie aus einem Vertrag herauskönnen, desto flexibler sind Sie in Bezug auf die Veränderungen am deutschen Strommarkt.

6. Beziehen Sie Kundenbewertungen in Ihre Entscheidung mit ein

Haben Verbraucher, die bereits zu dem Anbieter gewechselt sind, Bewertungen hinterlassen, dann schauen Sie sich diese genauer an. Liegt die Weiterempfehlungsrate bei unter 50%, sollten Sie sich für einen anderen Stromanbieter entscheiden.

Alles in allem gilt: Mit monatlichen Zahlungen, guten Weiterempfehlungsraten von Bestandkunden, einem an Ihrem Verbrauchsverhalten orientierten Abrechnungssystem sowie kurzen Laufzeiten und Kündigungsfristen gehen Sie sicher, die größten Hindernisse bei einem Stromanbieterwechsel zu umgehen.

Und sollte es dennoch einmal zu Problemen kommen, bekommen Sie Ihren Strom vom Grundversorger. Dieser ist gesetzlich über die Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) dazu verpflichtet.

 

Bildquellen: Bild 1: © Blickpixel/ Pixabay.com
Bild 2: © Marco2811 / Fotolia.com
Bild 3: © Do Ra / Fotolia.com

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