Gebrauchtwagenmodelle
Fahrzeugprofil Audi 80 - Vorgänger des A4
B1 (Typ 80 / 82): 1972-1978
B2 (Typ 81): 1978-1986
B3 (Typ 89): 1986-1991
B4 (Typ 8C): 1991-1995
Seit 1972 auf dem Markt, konnte sich der, am Anfang der Produktion noch eher als Kleinwagen zu bezeichnende, Audi 80 kaum mit den Großen messen. So waren seine Abmessungen klein und seine Ausstattung sowie die Motorisierungen bescheiden . Lediglich eine optionale Lederausstattung konnte den angestrebten Platz in der Automobilbrache erahnen lassen. Das gesetzte Ziel war die Vorherrschaft in der Premium-Klasse. Ein langer Weg, der aber kontinuierlich beschritten wurde.
Die konstruktiven Stärken wurden schnell klar. So basierte der Audi 80 auf einem Baukastensystem , das die gesamte Modellpalette von Audi, aber auch die des Mutterkonzerns VW, von nun an beeinflussen sollte.
Audi 80 B1 - moderne Produktion
Besonderes Merkmal der gesamten Baureihe B1 ist eine konsequente Leuchbauweise in Verbindung mit verhältnismäßig leistungsstarken Motoren. Die erste Baureihe war somit mit Leistungsstufen von 40kW bis 81kW verfügbar und brachte lediglich 835kg auf die Waage. Beste Vorraussetzungen für ein zügiges Vorankommen. Ein innovatives Fahrwerk mit negativem Lenkrollradius machte den Audi 80 zu einem bemerkenswert sicheren Wagen, da ein Ausbrechen hierdurch noch schwieriger wurde. Abgerundet wurde das Ganze mit einer an problematisch eingestuften Stellen aufgebrachten Zinkstaubfarbe, um das bei allen Herstellern gleichermaßen leidige Rostproblem in den Griff zu bekommen. Leider konnte auch diese Farbe das Problem nicht aus der Welt schaffen, sondern den Prozess bestenfalls verlangsamen. Auf der anderen Seite ist hier bereits der Grundstein der vollverzinkten Karosserie zu erkennen.
Der Audi 80 B2
Bis 1978 konnte sich die erste Generation des Audi 80 über eine Million Mal verkaufen. Neue Entwicklungen wurden immer wieder in diese Modellreihe eingebracht. So kamen zu den altbewährten Ideen beispielsweise eine vollverzinkte Karosserie, Motoren mit sehr guten Verbrauchswerten und auch ein Allradantrieb. Der ab 1978 gefertigte Audi 80 B2 konnte fast alle diese Errungenschaften in seiner Generation realisieren. In der B2-Generation finden sich zwar noch die zinkstaubbehandelte Karosserie, aber zum ersten Mal wurden Dieselmotoren mit sehr geringem Kraftstoffverbrauch angeboten, die bereits technisch als Vorläufer der später äußerst erfolgreichen TDi-Motoren gelten und ab 1982 auch mit Turbolader zu ordern waren. Im Zuge des neu entstehenden Umweltbewußtseins, und dem Wunsch nach geringerem Kraftstoffverbrauch, wurden erstmals die sogenannten „Formel-E“ Fahrzeuge angeboten. Eine manuell zu betätigende Start-Stopp-Funktion mit Schaltpunktanzeige waren hierfür vorgesehen; leider lag die Spritersparnis weit hinter den Erwartungen der Fachpresse. Ebenfalls im Jahr 1982 kam auch das erste Quattro-Modell auf den Markt. Der von der Geschäftsführung geplante Erfolg und die angestrebte Marke von 30% am Verkauf blieben jedoch aus. Das vom Audi 80 B2 abgeleitete Coupé entwickelte einen gewissen Kultstatus und war auch in einer Quattro-Version zu bestellen.
Audi 80 B3 und B4
Seit Erscheinen des ab 1986 am Markt verfügbaren Audi 80 B3 ist für Audi-Modelle in dieser Fahrzeugklasse eine vollverzinkte Karosserie serienmäßig; so konnte Audi eine Garantie gegen Dorchrostung für zehn Jahre aussprechen und verkaufswirksame Werbung damit machen. Allerdings entfiel der Quattro-Antrieb bei den Dieselmodellen. Im Gegenzug war das Sicherheitssystem „Procon-ten“ nun serienmäßig in jedem Fahrzeug berbaut, das eine Alternative zum Airbag darstellen sollte, aber von Audi 2002 endgültig aufgegeben wurde, da auch erhebliche Sicherheitsrisiken bestanden. Wie beim Vorgänger wurde bei dieser Modellreihe ein Coupé angeboten; die Modellpalette wurde durch ein Cabriolet ergänzt. Nur fünf Jahre später kam die letzte Geneation des Audi 80 auf den Markt. Der B4 löste den B3 ab, trug aber viele Ähnlichkeiten als Erbe in sich. Zwar mussten viele entscheidende konstruktive Merkmale umgestaltet werden, aber die optischen Ähnlichkeiten sind hier am deutlichsten zum Vorgänger zu erkennen. Besonders der von der Fachpresse oft kritisierte Kofferraum des B3 wurde abgeändert, so dass der B4 wieder einen ebenen Laderaumboden besaß, ganz im Gegensatz zum B3 und B2. Die Modellpalette wurde in dieser Generation nochmals erweitert, und so war ab 1992 ein Kombi des Audi 80 verfügbar.
Beziehung zum VW Passat
Prinzipiell kann man sagen, dass eigentlich seit Markteinführung eine Kombivariante des Audi 80 existiert und nicht minder erfolgreich verkauft wird. Die Rede ist vom VW Passat , der in seiner ersten Generation eine überarbeitete Version des Audi 80 B1 darstellt. Der Passat hatte sich in der Zwischenzeit als Mittelklassewagen von VW etabliert und konnte zu einem völlig selbstständigen Fahrzeug heranreifen. Auch Qualitätsunterschiede zwischen Audi und VW machten den Audi 80 B4 Avant interessant, da nun ein echter Audi als Kombi zur Verfügung stand.
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