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Startseite Ratgeber Kleinsäuger Kaninchen im Winter draußen halten: Was gibt es zu beachten?

Kaninchenratgeber

Kaninchen im Winter draußen halten: Was gibt es zu beachten?

Bild Kaninchen draußen im Schnee Bei guter Planung ist eine Außenhaltung von Kaninchen im Winter unproblematisch.

Die Außenhaltung gilt als die artgerechteste Haltungsform für Kaninchen. Oft stellen sich Halter jedoch die Frage, ob die Tiere auch im Winter weiterhin draußen bleiben können. In der Regel ist das kein Problem - Kaninchen sind robuster, als es auf den ersten Blick scheint. Dennoch haben sie im Winter spezielle Bedürfnisse, die es zu berücksichtigen gilt. markt.de gibt daher hilfreiche Tipps, damit Ihre Tiere die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen.

Welche Kaninchen eignen sich für eine Außenhaltung im Winter?

Bevor Sie Ihr Kaninchen im Winter draußen halten, sollten Sie sich erkundigen, ob Ihr Tier dafür geeignet ist. Ein Leben im Freien, an der frischen Luft und mit genügend Platz kommt der natürlichen Lebensweise von Kaninchen am nächsten. Im Gegensatz zu anderen Kleintieren (z. B. Hamster, Ratte, Maus) kommt für sie daher prinzipiell eine Außenhaltung im Winter in Frage. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gute Gesundheit. Ist ein Kaninchen bereits altersschwach oder aber durch eine chronische Erkrankung nicht richtig fit, ist eine Überwinterung im Garten tabu. Auch bei Angorakaninchen ist von einer Außenhaltung im Winter eher abzuraten. Aufgrund ihrer speziellen Fellstruktur sind sie im Winter vor Kälte nicht ausreichend geschützt. Ebenso sollten trächtige Kaninchen nicht der Kälte ausgesetzt und besser in der Wohnung gehalten werden.

Kaninchen rechtzeitig an die Kälte gewöhnen

Bei allen anderen Kaninchen ist eine frühzeitige Gewöhnung an die Freilandhaltung wichtig. Bis spätestens Ende August sollten die Kleintiere in das Außengehege ziehen. Damit haben sie den kompletten Herbst zur Verfügung, um Wind und Nässe schon einmal kennenzulernen und ein dichteres Fell auszubilden. Von einem Beginn der Außenhaltung im Winter ist grundsätzlich abzuraten. Ihre Kaninchen haben in der Wohnung nicht die Möglichkeit ein Winterfell zu entwickeln und besäßen somit bei einem Umzug nach draußen keinen ausreichenden Kälteschutz.

Vor allem im Winter ist es daher auch wichtig, dass Kaninchen einen Artgenossen zur Verfügung haben. Durch gemeinsames Kuscheln halten sich Kaninchen warm und ihre Schutzhütte wird schneller durch Körperwärme aufgeheizt. Natürlich sollten aber auch Sie sich mit Ihren Kaninchen ausreichend beschäftigen. Vermeiden Sie es allerdings, Ihre Tiere hin und wieder zum Aufwärmen ins Haus zu holen. Dafür besteht keine Notwendigkeit. Starke Temperaturschwankungen vertragen Hasen nur schlecht - sie können dadurch schneller erkranken.

Bild Kaninchen im Stall Im Winter sollte auf einen gut mit Einstreu isolierten Stall geachtet werden.

Welchen Anforderungen muss das Kaninchengehege im Winter erfüllen?

Das Gehege sollte einige Grundvoraussetzungen erfüllen, die eine angenehme Überwinterung möglich machen. Nur aktive Kaninchen bleiben im Winter fit: Es ist daher ein mindestens vier Quadratmeter großes, abwechslungsreiches Außengelände zu empfehlen, auf dem die Tiere die Möglichkeit haben, sich ausreichend zu bewegen. Einen Teil des Geheges gilt es darüber hinaus absolut winterfest zu machen - z. B. durch einen Kaninchenstall, in dem sich die Kaninchen vor Wind, Regen, Zugluft und Schnee gut schützen können (siehe hierzu auch den Ratgeber Kaninchenstall selbst bauen). Häufig wird darauf hingewiesen, Kaninchenställe im Winter mit einer Styroporschicht zu isolieren. Der Nachteil beim Einsatz von Styropor ist allerdings, dass er nicht atmungsaktiv ist und sich so Schwitzwasser im Stall bilden kann, der zu Schimmelbefall führt. Eine bessere Alternative zum Styropor ist aus diesem Grund eine Decke, die Sie über den Stall legen. Sie ist atmungsaktiv und wärmt.

Grundsätzlich sollten Sie sowohl den Stall als auch jede weitere Behausung, die Sie im Gehege zur Verfügung stellen, tief mit Stroh oder Kleintierstreu eindecken. Dies isoliert die Behausung von unten. Die Einstreu müssen Sie regelmäßig entfernen und durch frische ersetzen, damit sich Ihre Tiere nicht erkälten. Bei Frost und extremen Minustemperaturen kann es außerdem erforderlich werden, Wärmelampen in der Schutzhütte zu installieren. Alternativ bieten sich auch Wärmekissen an. Diese haben den Vorteil, dass sich Ihre Kaninchen freiwillig entscheiden können, ob sie das wärmende Angebot nutzen möchten oder nicht.

Fütterung von Kaninchen im Winter

Neben einer winterfesten Umgebung ist für die Haltung im Freien das richtige Futter von enormer Bedeutung. Schließlich beötigen Kaninchen in der kalten Jahreszeit viel Energie. Zu diesem Zweck können Sie ab dem Herbst saisonales Gemüse wie Knollensellerie, Pastinake, Petersilienwurzel, Topinambur, Steckrübe oder rote Beete füttern. Diese Gemüsesorten sind recht kalorienhaltig und eignet sich damit gut zum Aufbau der notwendigen Fettreserven. Auch verschiedene Kohlsorten (Chinakohl, Kohlrabi, Grünkohl, Broccoli oder Blumenkohl) eignen sich als Futter im Winter gut. Sie bereichern den Speiseplan und frieren nicht so schnell ein wie Salat. Um generell ein Einfrieren des Futters im Winter zu vermeiden, bietet es sich an, über den Tag verteilt lieber mehrmals kleinere Portionen zu verteilen. Trockenfutter sollten Halter zwar grundsätzlich nur sparsam verfüttern. Wenn es allerdings sehr kalt ist, können Sie zum üblichen Futter ein wenig trockene Futterkomponenten beifügen, um den Bedarf der benötigten Energie gerecht zu werden.

Zum Trinken müssen Sie Kaninchen ständig Wasser zur Verfügung stellen. Von den häufig verwendeten Nippeltränken ist jedoch abzuraten. Die Gefahr ist zu groß, dass die Kleinsäuger mit ihrer kleinen Zunge daran festfrieren. Auch beim Trinken gilt es schließlich darauf zu achten, dass das Wasser nicht gefriert. Gut geeignet sind im Winter robuste Wassernäpfe aus Steingut. Je mehr Wasser in den Napf passt, desto langsamer gefriert es, daher sind relativ große Näpfe ideal. Tipp: Wenn man der Trinkschale Tischtennisbälle mit beifügt, friert das Wasser durch die ständige Ballbewegung noch langsamer ein.

 

Bild 1: © EME / pixabay.com

Bild 2: © sueden / pixabay.com

 

 

 

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