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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Elektriker?

Grafik Elektriker Elektriker absolvieren eine duale Ausbildung.

Der Beruf des Elektrikers gilt als bodenständiger Handwerksberuf mit Zukunft. Dabei ist die Berufsbezeichnung "Elektriker" zwar im Volksmund noch Gang und Gäbe, offiziell ist sie jedoch gar nicht mehr richtig. Doch wie heißt es denn offiziell und was macht ein "Elektriker" überhaupt? Um es genau zu nehmen, wurde die Bezeichnung "Elektriker" bereits vor einigen Jahren durch den Elektroinstallateur ersetzt. Aufgrund der Komplexität des Berufsbilds wurde der Beruf jedoch aufgeteilt. Die offiziellen neuen Bezeichnungen lauten Elektroniker/in für Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik und Elektroniker/in für Fachrichtung Automatisierungstechnik.

Elektriker/-in in der Ausbildung

Ein Elektriker/ eine Elektrikerin absolviert eine duale Ausbildung. Das bedeutet, dass man in einem Betrieb lernt, gleichzeitig aber eine Berufsschule besuchen muss. Im ersten Lehrjahr verdient man circa zwischen 500,- und 550,- Euro im Monat. Im zweiten Lehrjahr zwischen 580,- und 620,- Euro. Im dritten Lehrjahr zwischen 670,- und 690,- Euro.

Ausgelernter Elektriker/-in

Ein Elektriker verdient im Durchschnitt als Einstiegsgehalt ca. 1750,- Euro. Dabei kommt es vor allem auf diverse Zulagen, wie Nachtschichtzulage, Feiertagszulage, etc, an - die in größeren Betrieben gezahlt werden. So kann das Nettomonatsgehalt eines Elektrikers/-in stark variieren. Zudem werden Überstunden von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich stark vergütet. So kann es vorkommen, dass man als Elektriker für die selbe Arbeit in einem anderen Unternehmen mehrere hundert Euro mehr verdienen würde, da die Überstunden, bzw. Schichtzulagen höher ausfallen.

Tätigkeitsfeld

Bild Elektriker Elektriker können sich in mehrere Fachrichtungen spezialisieren.

Elektriker/-innen sind meist fest angestellt in einem Unternehmen oder Fachbetrieb. Es gibt verschiedenste Fachbereiche in denen ein Elektriker/-in tätig werden kann. Viele werden im Bereich der Automationssysteme eingesetzt. Es gibt jedoch noch ettliche andere Verwendungsmöglichkeiten. Bei oben genannter Gruppierung, kümmert sich ein Elektriker/-in um den fehlerfreien Betrieb, die Überwachung und Beseitigung von Störungen an größeren Maschinen, bzw. Fertigungsanlagen. Im Groben kann man sagen, dass Elektroniker elektronische Anlagen und Geräte in Betrieb nehmen, sie reparieren und warten. Sie arbeiten in der Elektroindustrie, in Elektrobetrieben, im Maschinenbau, oder in der Automobilindustrie. Die speziellen Aufgaben unterscheiden sich nach der jeweiligen Fachrichtung.
In der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnologie installieren die Elektroniker Kommunikations- und Sicherheitssysteme. Sie konzipieren und warten zum Beispiel Videoüberwachungen und Einbruchmeldeanlagen, elektronische Zutrittskontrollen oder Brandmelder. Für die Vernetzung von Systemen, die Installation von Gebäudeleiteinrichtungen oder die Inbetriebnahme von Schalt- und Regeleinrichtungen und Beleuchtungsanlagen sind die Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik zuständig. Auch die Montage von Notstromanlagen und Energieversorgungsanlagen, wie z.B. Solaranlagen gehören zu ihren Aufgaben.
Wenn es um die Montage und Installation hydraulischer, pneumatischer und elektronischer Anlagen, wie beispielsweise Heizungs-und Lüftungsanlagen oder Verkehrsleitsysteme geht, kommt der Elektroniker der Fachrichtung Automatisierungstechnik zum Zuge. Zu seinen Aufgaben gehören die Optimierung von Regelkreisen und die Programmierung von Automatisierungssystemen.

Welche Voraussetzungen solltest Du mitbringen?

Du solltest den Umgang mit technischen Anlagen und Geräten mögen und Dich für Physik, Mathematik und Technik im Allgemeinen interessieren. Eine gesetzlich vorgeschriebene Zulassungsvoraussetzung gibt es nicht. Die Praxis zeigt jedoch, dass in der Regel nur Bewerber mit Mittlerer Reife eingestellt werden. Du solltest handwerklich geschickt sein, Dich mit Computern auskennen und sorgfältig arbeiten können. Die Arbeiten eines Elektronikers sind anspruchsvoll. Von den richtigen Installationen können Menschenleben abhängen. Daher solltest Du über eine gute Konzentrationsfähigkeit verfügen. Körperliche Fitness kommt Dir bei vielen Arbeiten, wie beispielsweise dem Kabel ziehen zu Gute.

Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten?

Bild Elektriker Betriebe setzen für die Bewerbung mindesten eine mittlere Reife voraus.

Natürlich gibt es für den Beruf des Elektronikers Weiterbildungsmöglichkeiten. Über verschiedene Seminare kannst Du Dich auf spezielle Bereiche spezialisieren wie z.B. EDV-Anwendungen in der Elektrik, Mechatronik oder für den Kundendienst.
Weiterreichende Fortbildungen sind die Ausbildung zum Meister/in im Elektriker-Handwerk oder zum / zur staatlich geprüften Techniker/in im Elektrohandwerk. Wenn Du über ein Fach-Abitur verfügst, kannst Du im Anschluss an die Ausbildung ein Studium zum Bachelor of Engineering an einer Universität oder Fachhochschule beginnen. Das Studium dauert in der Regel zwischen 3 und 4 Jahren. Sollte Dein Berufsziel in einer Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung liegen oder spezialisierte Aufgabenstellungen beinhalten, ist oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium erforderlich, was noch einmal 1 bis 2 Jahre dauert.

Welche ähnlichen Berufe gibt es?

Wenn Du den Beruf als Elektroniker in einer der vorgestellten Fachrichtungen interessant findest, interessieren Dich vielleicht auch die Berufe Systeminformatiker/in, Mikrotechnologe/in oder Elektroniker/in für Luftfahrttechnische Systeme.

 

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