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Direkteinstieg, Trainee oder Praktikum: Wie sehen die Vor- und Nachteile aus?

Grafik Trainee Arbeitsplatz Nach dem Studium nehmen viele Absolventen an einem Traineeprogramm teil. (Hier klicken zum Vergrößern).

Fast fertig mit der Uni oder Hochschule? Wenn Dein Uni- oder Fachhochschulabschluss kurz bevorsteht, stellt sich Dir damit natürlich auch die Frage, was der beste Einstieg in die Arbeitswelt sein könnte. Neben dem Praktikum oder einem Direkteinstieg, bieten immer mehr Firmen auch ein Traineeprogramm oder Assistenzpositionen an. Doch worin bestehen eigentlich die Unterschiede und die Vor- und Nachteile in punkto Direkteinstieg, Trainee oder Praktikum? Wir klären für Dich die wichtigsten Fakten.

Berufseinsteiger haben die Wahl zwischen Direkteinstieg, Traineeprogramm und Praktikum

Nach dem Fachhochschul- oder Studienabschluss gibt es verschiedenste Möglichkeiten für den Berufseinstieg. Dabei gelangen die meisten Absolventen per Direkteinstieg in den ersten Job nach der Uni oder Fachhochschule. Doch seit einiger Zeit zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Denn immer mehr Unternehmen bieten spezielle Traineeprogramme an, mit dem Nachwuchsakademiker ein Unternehmen von allen Seiten kennenlernen können. Und obwohl seit Jahren ja immer von der vielbeschworenen "Generation Praktikum" die Rede ist, zeigen jüngste Studien, dass nur etwa 13 Prozent aller Fach- und Hochschulabsolventen ein Praktikum nach dem Studium absolvieren.

Das hängt auch von der jeweiligen Fachrichtung ab: So machen etwa rund 30 Prozent der Geisteswissenschaftler ein Praktikum, während der Anteil von Wirtschaftswissenschaftlern bei 20 Prozent liegt und gerade einmal zwei Prozent der Elektroingenieure absolvieren ein Praktikum.

Fachhochschulabsolventen haben häufig den Vorteil, dass sie bereits während des Studiums ein Praxissemester absolvieren müssen. Somit haben sie bereits Praxiserfahrung sammeln können und im Gegensatz zu einem freiwilligen Praktikum nach dem Studium ist dieses auch sozialversicherungsfrei, muss allerdings theoretisch gar nicht bezahlt werden. Die meisten Unternehmen zahlen jedoch einen Betrag zwischen 400 und 1000 Euro.

Viele Berufseinsteiger schaffen mit "Training on the Job" den Direkteinstieg

Bild Studenten feiern Abschluss Nach dem erfolgreichen Abschluss stellt sich die Frage: Direkteinstieg, Trainee oder Praktikum?

Für viele Uni- oder Fachhochschul-Absolventen gelingt der Berufseinstieg nach dem Studium mit dem sogenannten "Training on the Job". Dabei kannst Du in einem Unternehmen sofort zeigen, was Du kannst, und all das im Rahmen eines klar umrissenen Aufgabengebietes. Deine Einarbeitungsphase verläuft in der Regel recht zügig, weshalb Berufseinsteiger auch sehr schnell in die Arbeitsabläufe des Unternehmens und bestimmte Abteilungen integriert werden.

Wenn Du als Direkteinsteiger in einer Firma startest, hast Du Dich meist schon für eine gewisse Zeit auf ein berufliches Ziel festgelegt. Du bist möglicherweise fokussierter als Gleichaltrige oder hast auch vielleicht auch ein höheres Sicherheitsbedürfnis. In der Anfangsphase lernst Du daher auch erst einmal nur die eigene Abteilung kennen. Im Gegensatz zu vielen Trainees hast Du als Direkteinsteiger den Vorteil, sofort direkt im Tagesgeschäft und bei vielen interessanten Projekten mitwirken zu können. Außerdem gibt es häufig einen unbefristeten Arbeitsvertrag und ein Gehalt, das im Schnitt etwas höher als das eines Trainees ist. Denn das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Nachwuchsakademikern liegt derzeit bei 46.000 Euro. Wer also Spezialist auf seinem Gebiet ist und zudem Wert auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag legt, für den ist der Direkteinstieg in ein Unternehmen die richtige Wahl.

Mit einem Trainee-Programm herausfinden, was am besten zu Dir passt

Wenn Du Wirtschaftswissenschaftler bist, hast Du ziemlich gute Karrierekarten. Denn viele Trainee-Programme richten sich vornehmlich an Deine Fachrichtung. Zudem sind aber immer mehr Unternehmen auch an IT-Absolventen, Juristen und Ingenieuren oder qualifizierten Geisteswissenschaftlern interessiert. Im Gegensatz zum beruflichen Direkteinsteiger hast Du als Trainee in der Regel am Anfang noch keinen festen Arbeitsplatz in Deiner Firma. Stattdessen lernst Du im Rahmen Deiner Ausbildung verschiedenste Bereiche des Unternehmens kennen. Neben einer gewissen Mobilität zahlen sich daher auch Wissbegierde und Kontaktfreudigkeit für einen Trainee aus.


Bild Großraumbüro Als Trainee hast Du die Option, in mehreren Abteilungen im Unternehmen Erfahrungen zu sammeln.

Ein Traineeprogramm dauert in der Regel zwölf oder vierundzwanzig Monate. Am Ende des Traineeprogramms hast Du dann einmal die gesamte Firmenstruktur durchlaufen und kannst Dein neues Fachwissen als Fach- oder Führungskraft unter Beweis stellen. Ein kleiner Wermutstropfen: Das Gehalt für Trainees fällt etwas geringer aus als das eines klassischen Berufseinsteigers. Außerdem sind die Arbeitsverträge bei Trainees meist erst einmal für die Dauer des Programms befristet.

Dafür sieht's aber mit einer anschließenden Übernahme nicht schlecht aus - schließlich hat Dein Arbeitgeber ziemlich viel in Deine Ausbildung investiert und ein Interesse daran, Dich auch langfristig an das Unternehmen zu binden. Das durchschnittliche Trainee-Gehalt liegt bei rund 39.000 Euro pro Jahr - die konkrete Summe richtet sich auch stark nach der jeweiligen Branche. Der höchste Verdienst winkt Dir in der Pharmaindustrie, dem Bankwesen oder in der Automobilbranche. Das Schlusslicht bilden der öffentliche Dienst sowie der Tourismus und die Werbe- und Medienbranche.

Berufseinstieg per Praktikum

Noch immer gibt es keine verbindliche gesetzliche Regelung über den Inhalt und die Vergütung eines Praktikums. Die Vergütung im Praktikum ist daher vor allem von Deiner Qualifikation und der jeweiligen Branche abhängig. Kurze Praktika von bis zu 6 Wochen und weniger werden in den meisten Fällen nicht vergütet. Auch im Medienbereich gehören unbezahlte Praktika eher zur Tagesordnung als in anderen Berufssparten. In der IT- und Chemiebranche hingegen gibt es mitunter sogar Praktikantengehälter, die bei 700 Euro liegen können. Generell lautet in punkto Praktika die Faustregel: Je höher Deine Qualifikation ist und je länger das Praktikum dauert, umso höher fällt auch die Praktikumsvergütung aus, die durchschnittlich 400 Euro pro Monat beträgt.

Ein Praktikum nach dem Studienabschluss ist besonders für Absolventen zu empfehlen, die während des Studiums keine Gelegenheit hatten Berufserfahrung zu sammeln. Leider ist bis heute nicht in jedem Studium ein Praxissemester vorgesehen ist. Da viele Arbeitgeber aber für den Direkteinstieg oder bei Traineeprogrammen erste Berufserfahrung verlangen, kann ein Praktikum sinnvoll sein, um diese nötige Praxiserfahrung nachzuholen. Du kannst das Praktikum zudem gut dazu nutzen, um Kontake zu knüpfen und Deinen Arbeitgeber von Deiner Leistung zu überzeugen. Viele Praktikanten werden später von Ihrer Firma übernommen, und gerade mal ein Prozent aller Uni-Abgänger ist länger als ein Jahr Praktikant.

Aber es ist trotzdem Vorsicht geboten, da es auch Arbeitgeber gibt, die Praktikanten mit einer Aussicht auf eine Festanstellung locken, aber eigentlich nie diese Absicht besitzen, sondern nur Geld einsparen wollen. Viele Unternehmen, die sich von einem solchen Vorgehen distanzieren, schließen sich der Initiative „Fair Company“ an. Sie verpflichten sich, Praktikanten angemessen zu bezahlen und keine Vollzeitstellen mit Praktikanten zu besetzen.


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