Hunderatgeber
Hunde Clickertraining für Einsteiger
Was ist Clickertraining?
Das Clickertraining ist eine Ausbildungsmethode zum Erarbeiten von erwünschtem Verhalten. Nicht nur für Hunde jeden Alters, auch für Katzen, Delfine, Vogel und sogar für Amphibien ist das Training mit dem Knackfrosch geeignet. Diese Ausbildungsmethode funktioniert mit positiver Verstärkung. Das Klicken läutet eine positive Konsequenz ein. Da das Verhalten der Hunde von den Konsequenzen bestimmt ist, wird er das Verhalten, das eine angenehme Konsequenz hat, bereitwillig wiederholen. Mit dieser Methode lässt sich vom alltäglichen Gehorsam bis hin zu lustigen Trix alles trainieren. Allerdings kann man dem Hund mit dem Clickertraining kein unerwünschtes Verhalten abgewöhnen.
Wieso Clicker für die Hundeerziehung verwenden?
Das Klicken ist schneller als die eigene Stimme und frei von Emotionen. Für die Verknüpfung von richtigem Verhalten und Lob bleibt knapp eine Sekunde Zeit, danach erkennt der Hund keinen Zusammenhang mehr. Also ist es wichtig, das der Klick das richtige Verhalten punktgenau markiert. Da es dabei schnell zu Fehlverknüpfungen kommen kann, sollte man das Clicktraining bei einem erfahrenen Trainer starten.
Clicker Trainingsmethoden für den Hund
Beim Clicktraining unterscheidet man zwischen dem Capturing, Shaping und Target-Training. Erwünschtes Verhalten oder zufälliges Verhalten wird beim Capturing per Klick belohnt, so wird der Hund zur Wiederholung motiviert. Beim Shaping wird schon der Ansatz vom gewünschten Verhalten belohnt, sodass der Hund neue Angebote macht die ihn Stück für Stück zum Ziel bringen. Beim Target-Training wird dem Hund beigebracht einem Zeigestock zu folgen.
Clickertraining für Hunde - So wirds gemacht
Bevor es mit dem Training losgehen kann, muss erst eine Konditionierung erfolgen. Hierzu braucht man ein paar beliebte
Leckerchen
, einen
Klicker
und einen ungestörten Ort. Zu Beginn klickt man einmal beiläufig und gibt dem Hund dann ein Leckerchen, dieses wiederholt man zehn bis zwanzig Mal. Wichtig ist, dass das Leckerchen erst nach dem Klick in die Hand genommen wird, nicht mit dem Klicker auf den Hund zeigen, ihn nicht anstarren, nicht anfassen und nicht mit dem Hund sprechen. Das Leckerchen sollte direkt nach dem Klick gegeben werden.
Der Klicker sollte nie eingesetzt werden um den Hund zu rufen und jeder Klick wird mit einem Leckerchen verbunden. Um zu testen, ob die Konditionierung erfolgreich war, klickt man, wenn der Hund nicht hinsieht. Wenn der Hund mit Vorfreude reagiert hat alles geklappt, und man kann mit dem Training beginnen.
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56812 Cochem
19.06.2013
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