Suche die Eine, die mich fühlen lässt
Ich bin ein Mann, der fühlt.
Einer, der nicht nur lebt, sondern nachspürt.
Ich glaube daran, dass echte Begegnungen nicht im Kopf entstehen, sondern in diesem einen Moment, in dem sich Blicke festhalten, noch bevor Worte entstehen.
Ich suche nicht irgendeine Frau.
Ich suche diese Eine.
Eine, deren Nähe mich atmen lässt.
Deren Lächeln sich wie ein warmer Strom durch mich zieht.
Deren Berührung mehr erzählt als lange Gespräche.
Wenn der Hauthunger kommt, wünsche ich mir Nähe echtes, stilles Zusammensein.
Kuscheln. Flüstern. Lachen.
Ich glaube an diese besondere Chemie zwischen zwei Menschen.
An ein Feuer, das wärmt, ohne zu verbrennen.
An Sinnlichkeit, die leise sein darf und gerade deshalb tief geht.
An Nähe, die man nicht erklären muss. Nur fühlen.
Über mich 70 Jahre jung und neugierig wie nie
Ruhestand? Für mich eher der Beginn einer neuen Reise.
Ich habe gelernt:
Das Beste passiert oft ungeplant.
In einem Gespräch, das plötzlich Tiefe bekommt.
In einem Lachen, das hängen bleibt.
In einem Abend, der nicht enden will.
Mein Motto:
Lust und Laster aber mit Stil.
Ich liebe gute Gespräche, ein Glas, das langsam seine Wirkung entfaltet,
und dieses leise Knistern zwischen zwei Menschen, die sich noch nicht kennen und sich doch schon spüren.
Und ich bin ehrlich:
Mein Körper hat seine eigenen Kapitel geschrieben.
Nach einer Prostataoperation lebe ich mit erektiler Dysfunktion.
Aber ich habe dabei etwas Entscheidendes verstanden:
Intimität ist größer als Funktion.
Berührung ist mehr als Technik.
Nähe beginnt im Kopf und hört dort nicht auf, wo Herz und Humor noch Raum haben.