Pegote gehört zu den Hunden, die man nicht vergisst nicht, weil er laut wäre oder sich in den Vordergrund drängen würde, sondern weil sein Schicksal still und leise das Herz berührt. Er wurde 2018 geboren, zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter lebte er im Tierheim. Alle fanden im Laufe der Zeit ein Zuhause, wurden geliebt, sahen die Welt außerhalb des Tierheimzauns. Nur Pegote blieb zurück. Jahr für Jahr. Tag für Tag.
Warum gerade er? Warum ein Hund, der doch mit seiner Familie im Tierheim aufgewachsen ist und eigentlich alle Voraussetzungen hatte, genauso adoptiert zu werden? Niemand weiß, was in seinem Inneren irgendwann gekippt ist. Niemand versteht genau, warum er im Umgang mit anderen Hunden nicht zurechtkommt. Vielleicht war es ein Moment, ein Erlebnis, vielleicht einfach Pech. Doch was bleibt, ist die Tatsache, dass dieses eine Hindernis ihm sein Zuhause genommen hat. Ein einziges Problem und ein ganzes Leben im Tierheim.
Und trotzdem ist Pegote voller Liebe. Er liebt Menschen, Kinder, jede freundliche Stimme, jede ausgestreckte Hand. Sobald er merkt, dass jemand ihm wohlgesinnt ist, öffnet er sein Herz ganz und gar. Er ist aufmerksam, liebevoll, sanft und unglaublich bemüht, alles richtig zu machen. An der Leine läuft er wunderbar, hört zu, sucht Nähe. Bei Menschen ist er der süßeste, warmherzigste Hund, den man sich vorstellen kann.
Doch sein größtes Hindernis bleibt bestehen: Er kann nicht mit anderen Hunden oder Katzen zusammenleben. Und genau das hat ihn zu dem Hund gemacht, der am längsten im Tierheim in Spanien auf seine Chance wartet. Während andere gehen, bleibt er zurück und schaut ihnen nach ohne zu wissen, warum es für ihn anders ist.
Pegote braucht ein Zuhause, in dem er der einzige Hund sein darf. Ein sicherer Platz, ein warmes Bett, Menschen, die seine Seele sehen und nicht nur seine Einschränkungen. Jemand, der bereit ist, ihm zu schenken, was er all die Jahre vermisst hat: ein eigenes Leben, ein eigenes Zuhause, eine Familie, die ihn nicht mehr loslässt.
Vielleicht ist es noch nicht zu spät für ihn. Vielleicht gibt es irgendwo jemanden, der genau diesen Hund sucht den Hund, der viel zu lange gewartet hat und der so viel Liebe zu geben hat. Pegote verdient nicht weniger als das. Er verdient endlich anzukommen.
Hunderettung e.V.
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Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.