FayeLunae86
Über mich
Wenn zwischen uns eine Verbindung entsteht, wird in mir ganz von selbst der Wunsch entstehen, dir zu folgen. Nicht aus Pflichtgefühl – allein aus unserer Verbindung heraus. Weil sie sich für mich echt anfühlt und etwas in mir zum Klingen bringt.
Ich brauche keinen Dom, der versucht, mich zu verändern oder mich in eine bestimmte Form zu pressen. Ich wünsche mir jemanden, der sieht, was schon da ist – und der mit mir gemeinsam etwas Eigenes daraus entstehen lässt.
Ich möchte spüren, dass du mich wirklich willst – so wie ich dich will.
***Die kleine Kriegerin***
Lange Zeit glaubte ich an das Märchen vom Prinzen, der auf seinem weißen Schimmel angeritten kommt, um mich zu retten. Heute weiß ich es besser: Die Einzige, die mich retten konnte, war ich selbst.
Ich bin meinen Weg gegangen, habe mich Stück für Stück aus alten Strukturen gelöst und mir mein eigenes Leben aufgebaut. Und irgendwo tief in mir lebt sie noch – diese kleine Kriegerin, die gelernt hat, dass ich für mich selbst einstehen muss.
Ich habe gelernt, dass Zuneigung nicht automatisch erwidert wird. Und dass es besser ist, zu gehen. Weil Hoffen auf etwas, das niemals sein wird, nur Leere hinterlässt. Doch genauso habe ich auch gelernt, wie gut es tut, sich fallen zu lassen, wenn Vertrauen erwidert wird und Zuneigung auf Gegenseitigkeit stößt. Ich selektiere und entscheide bewusst, wem ich meine Hingabe schenken möchte.
Ich schenke Nähe - und genauso brauche ich Nähe. Für mich beruht Nähe auf Gegenseitigkeit: Schenken und beschenkt werden.
***Zwischen den Zeilen***
Worte sind für mich nie bloße Buchstaben auf Papier. Ich lese sie nicht nur – ich fühle sie. Ich bleibe an einzelnen Begriffen hängen, lese Sätze zweimal, weil sie ein bestimmtes Gefühl in mir auslösen.
Bücher begleiten mich schon mein ganzes Leben. Über die Jahre ist so meine kleine private Bibliothek entstanden, und irgendwo liegt fast immer ein Stift bereit, damit ich meine Gedanken sofort festhalten kann.
Auch beruflich dreht sich bei mir fast alles um Sprache – ich schreibe, ich formuliere und feile so lange, bis ich den richtigen Ton treffe. Vielleicht nehme ich deshalb so viel wahr, was zwischen den Zeilen steht. Ich achte auf die winzigen Details, auf die Art, wie jemand schreibt oder spricht – und ich spüre sehr genau, ob er das, was er sagt, auch wirklich so meint.
Auf meinem Balkon beobachte ich oft, wie aus einem kleinen Samen langsam etwas wächst. Das geschieht nicht sofort und erst recht nicht auf Knopfdruck. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und eine gute Portion Geduld. Genau so fühlt es sich für mich auch richtig an, wenn zwischen zwei Menschen eine Verbindung entsteht. Sie muss atmen können, um zu wachsen.
Wenn Worte nur dahingesagt wirken, merke ich das sofort. Aber manchmal schreibt jemand einen Satz – und tief in mir springt etwas an. Dann kribbelt es, mir wird warm, und ich spüre eine leise, positive Aufregung. An so einem Satz bleibe ich hängen, lese ihn immer wieder … und bin in diesem einen Moment ganz bei dir. So fühlt sich für mich echte Verbundenheit an.
Ich bin kein Partymensch. Ich mag es lieber ruhig und führe lieber ein einziges gutes Gespräch als viele oberflächliche. Vielleicht nehme ich gerade deshalb so viel wahr. Vor allem die kleinen Dinge, die anderen oft gar nicht auffallen: wie jemand seine Worte wählt und ob sein Handeln zu seinem Versprechen passt.
Aus diesem Gefühl heraus lasse ich mich nicht auf Beliebiges ein. Wenn ich mich für jemanden entscheide, dann tue ich das bewusst. Und dann auch richtig.
Ich brauche Zeit, um mich zu öffnen. Aber wenn ich es tue, dann mit ganzem Herzen.
***Was ich dir schenke***
Wenn du und ich zu einem wir verwachsen, fühle ich mich sicher. Und ich kann meine Deckung weiter fallen lassen. Weil da jemand ist, der mich nicht auf die Knie zwingt. Sondern vor dem ich voller Stolz selbst auf die Knie gehe. Nicht weil ich muss – weil ich möchte. Ein Unterschied, den du merken wirst. Zum Beispiel, wenn ich mit diesem Strahlen in meinen Augen den Blick zu dir nach oben richte. Oder wenn meine Mundwinkel nach oben zeigen, sobald ich an dich denke.
Wir erschaffen uns unsere eigene kleine Welt. Sobald wir sie betreten, werde ich ganz ruhig, komme bei mir selbst an. Kann mich öffnen und jedes deiner so wundervollen Worte spüren. Du wirst spüren, wenn ich nach deiner Hand greife und dir folge. Zum Beispiel an meiner Offenheit, an der Art, wie ich mich dir zeige. Je mehr das Vertrauen zwischen uns wächst, umso empfänglicher werde ich für deine Führung. Deine Gedanken weiterzudenken und deine Impulse in mir wirken zu lassen, wird mir eine wahre Freude sein.
Meine Hingabe ist dabei nichts, das per Knopfdruck an- und ausgeschaltet werden kann. Sie muss wachsen, wie auch die Verbindung zwischen uns wachsen wird. Mit jedem neuen Gedanken, den wir teilen. Mit jedem Moment, den wir gemeinsam erleben.
Wie solche Momente aussehen, wird ganz bei dir und mir liegen. Mich reizt innerhalb dieser Dynamik, dir die Kontrolle über meine Lust zu übertragen. Nicht nur für einen Moment – sondern als etwas, das uns miteinander verbindet. Und das über die Session hinaus nachwirkt.
Du wirst in meinem Kopf präsent sein, wie ich in deinem. Unsere Verbindung wächst, genährt durch Aufmerksamkeit und Hingabe.
***Das bist Du***
Du brauchst keine großen Worte, um deine Dominanz zu beweisen. Sie ist einfach da, man spürt sie an deiner Haltung, nimmt sie in deiner Stimme wahr. Du beobachtest, nimmst mich wahr und erkennst instinktiv, wann es Zeit ist, einen Schritt weiterzugehen – und wann wir damit noch ein wenig warten sollten.
Du setzt deine Worte bewusst ein. Du suchst keine schnellen Momente, sondern etwas, das Bestand hat. Und wenn du führst, dann tust du es so, dass ich mich nie gedrängt fühle. Stattdessen entsteht in mir ganz von selbst der Wunsch, dir zu folgen.
Du musst dich nicht beweisen – ich merke, ob deine Worte und dein Verhalten zusammenpassen. Auch erwarte ich keine Perfektion. Sei einfach echt.
Ich merke ziemlich schnell, ob mich jemand wirklich erreicht oder ob es einfach nur leere, bedeutungslose Worte sind. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich mich bei bestimmten Dynamiken schwerer öffnen kann. Etwa dann, wenn bei dir alles sehr offen in viele Richtungen geht. Das passt für mich dann oft nicht so gut.
Ich suche nichts Beliebiges. Entweder das zwischen uns beiden passt – oder eben nicht. Und auch wenn ich nicht auf eine feste Zahl fixiert bin, so merke ich doch, dass es für mich einen gewissen Rahmen gibt, in dem ich mich wirklich öffnen kann. Das soll keine Bewertung sein. Es ist einfach das, was bei mir ankommt und wie ich jemanden wahrnehme.
Wenn du dich darin nicht wiederfindest, dann passt es vermutlich nicht zwischen uns. Und das ist völlig in Ordnung.
***Der Rahmen***
Ich lebe in einer offenen, sexlosen Ehe. Mein Mann ist kein Teil dessen, was ich hier suche; mein Kopf und mein Herz sind frei für eine eigene, tiefe Verbindung.
Gleichzeitig lebe ich mit einer chronischen Erkrankung. In solchen Momenten hilft mir vor allem Ruhe – und jemand, der einfach da ist.
***Unser Weg***
Für mich beginnt alles mit Worten – und dem Gefühl dahinter. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir uns zuerst wirklich über Sprache begegnen. Bilder dürfen gerne später dazukommen, wenn sich zwischen uns schon etwas aufgebaut hat.
Danach möchte ich deine Stimme hören. Sie macht für mich alles greifbarer, näher und echter.
Und wenn sich daraus mehr entwickelt, kann auch ein persönliches Treffen folgen. Ohne Druck und ohne festen Plan –einfach dann, wenn es sich für uns beide richtig anfühlt. Dieser Wunsch darf in uns beiden wachsen, muss es aber nicht. Wenn wir uns begegnen, dann bitte in Leipzig. Alles Weitere wird sich ergeben.
Vielleicht geht es gar nicht darum, jemanden Perfekten zu finden. Sondern jemanden, der sich einfach richtig anfühlt.
***
Wenn es zwischen uns passt, werden wir das beide merken. Und wenn du dich in meinen Worten wiederfindest, dann schreib mir.
Liebe Grüße
Yvonne
