Bernd Staudte schreibt mit einer Stimme, die zugleich klar, kritisch und zutiefst menschlich ist. Seine Gedichte entstehen aus einem wachen Blick auf die Welt, aus der Sorge um das, was uns verbindet, und aus dem Mut, Dinge beim Namen zu nennen. Er beobachtet die Gegenwart nicht aus sicherer Distanz, sondern mitten aus dem Leben heraus – dort, wo Fortschritt, Alltag und Verantwortung aufeinandertreffen. In seinen Texten verbindet Staudte eine direkte, zugängliche Sprache mit gedanklicher Tiefe. Er stellt Fragen, die viele verdrängen, und beleuchtet Themen, die uns alle betreffen: Umwelt, Konsum, gesellschaftliche Orientierungslosigkeit, die Suche nach Sinn. Dabei bleibt er nie belehrend. Seine Lyrik ist ein Spiegel, kein Zeigefinger, ein Spiegel, der uns zeigt, was wir längst wissen, aber selten aussprechen.
Typisch für Staudtes Schreiben ist eine Mischung aus Ernst, Ironie und leiser Melancholie. Er versteht es, komplexe Zusammenhänge in klare Bilder zu fassen und alltägliche Beobachtungen in poetische Erkenntnisse zu verwandeln. Seine Gedichte sind Warnruf und Einladung zugleich: ein Appell an die Vernunft, aber auch ein Plädoyer für Menschlichkeit und Bewusstsein. Wer Bernd Staudte liest, begegnet einem Autor, der Haltung zeigt, ohne Pathos zu brauchen. Einem, der die Welt liebt, gerade, weil er sieht, wie verletzlich sie ist. Und einem, der überzeugt ist, dass Worte nicht alles verändern können – aber genug, um nicht zu schweigen.
Sie können den Gedichtband vorbestellen, der in etwa 3 Wochen erscheint, Preis ca. 10 - 12 EUR.