Gary noch so jung ein Hundekind, das eigentlich voller Lebensfreude, Neugier und Vertrauen in die Welt sein sollte. Stattdessen sitzt er in einer Perrera in Spanien. Hinter kalten Gittern. Umgeben von Lärm, Angst und Hoffnungslosigkeit. Gary ist dort nicht laut, er drängt sich nicht nach vorne. Er ist still. Sehr still. Und genau das zerreißt einem das Herz. Man sieht ihm an, wie traurig und verloren er ist, wie sehr ihn dieser Ort innerlich bricht.
Mit nur einem Jahr sollte er in einer Familie liegen dürfen, den Kopf an ein warmes Bein gelehnt, behütet einschlafen, geliebt werden. Stattdessen wartet er Tag für Tag ohne zu verstehen, warum er hier ist und ob ihn jemals jemand sieht. Gary sehnt sich so sehr nach Nähe. Er ist unglaublich menschenbezogen, sanft und liebevoll. Wenn man bei ihm ist, sucht er sofort den Kontakt, als wolle er sagen: Bitte geh nicht wieder. Er läuft wunderschön an der Leine, liebt Kinder und blüht auf, sobald man ihm ein kleines bisschen Aufmerksamkeit schenkt.
Mit Hündinnen versteht er sich sehr gut. Bei Rüden kommt es auf die Situation an zu dominante Rüden verunsichern ihn, es kommt zu Spannungen.
Gary ist ein typischer Pointer, dessen Herz viel größer ist als dieser Ort es zulässt.Pointer sind Seelenhunde. Treu, anhänglich, tief verbunden mit ihrem Menschen. Und genau deshalb leidet Gary so sehr. Er braucht kein perfektes Zuhause er braucht ein echtes. Menschen, die ihn sehen, ihn auffangen und ihm zeigen, dass sein Leben mehr ist als Einsamkeit und Warten.
Wir hoffen von ganzem Herzen, dass Gary bald diese eine Chance bekommt. Dass jemand sein leises Leid hört. Und dass er endlich ankommen darf dort, wo Liebe ihn heilt.
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Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.