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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Florist?

Grafik Florist Floristen wissen alles zum Thema Blumen.

Blumen werden sehr gern und zu den unterschiedlichsten Anlässen verschenkt. Natürlich werden sie auch ohne Anlass gekauft, einfach nur, um einem Menschen, den man gern hat, eine Freude zu machen oder um etwas Frische und ein Stück Natur in die eigenen vier Wände zu bringen. Oftmals sind Kunden verunsichert und fragen sich, welche Blumen sich für einen bestimmten Anlass am besten eignen. Ein Florist kann hier helfen und die Kundschaft beraten. Floristen beherrschen die Sprache der Blumen und kennen ihre symbolische Bedeutung. In dem Beruf "Florist/-in" kommt so gut wie nie Langeweile auf, denn zum Berufsfeld gehören eine ganze Reihe anderer Tätigkeiten.

Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Florist bzw. Floristin dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt dual. Das heißt, es wird einerseits im Betrieb gearbeitet und einerseits eine Berufsschule besucht. Während dem ersten Lehrjahr verdienen Floristen und Floristinnen im Durchschnitt zwischen 500,- bis 550,- Euro. Im zweiten Lehrjahr zwischen 580,- bis 620,- Euro. Im dritten Lehrjahr zwischen 670,- und 690,- Euro.

Der Ausbildungsbeginn ist immer im Herbst; über eine Ausbildungsvergütung darfst du dich auch freuen. Neben deiner praktischen Tätigkeit im Blumenbetrieb, musst du auch eine Berufsschule besuchen. Somit ergibt sich ein Mix aus theoretischen und praktischen Lerneinheiten, bei dem du das Wichtigste rund um Blumen-Arrangements, Kränze-Gestaltung, Trauerfloristik sowie Tisch- und Raumdekoration lernst. Dein Stundenplan wird außerdem u.a. folgende Lehrinhalte haben: Proportionen- und Farbenlehre, BWL-Grundlagen, Stilkunde, Grundlagen der Botanik sowie des Pflanzenschutzes. Deine Floristen-Ausbildung schließt du mit einer IHK-Prüfung ab, in der du dein erworbenes Fachwissen unter Beweis stellen kannst.

Ausgelernter Florist/-in

Ausgelernte Floristen und Floristinnen erhalten als Einstiegsgehalt im Durchschnitt etwa zwischen 1000,- und 1500,- Euro.

Voraussetzungen für diesen Beruf

Bild Blumen Als Florist/in kann man sich kreativ ausleben.

Wie bei jedem anderen Beruf, musst du auch hier gewisse Voraussetzungen mitbringen. Liebst du Blumen und Pflanzen? Dekorierst du leidenschaftlich gern? Bist du gern kreativ? Kommunizierst du gern mit Kunden und macht es dir Freude, sie zu beraten? Wenn du diese Fragen bejahst, dann könnte der Beruf Florist genau der richtige für dich sein. Weitere Fähigkeiten, die du hier brauchen wirst, sind u.a. Teamfähigkeit, Geschicklichkeit, Fingerfertigkeit, rechnerische Fähigkeiten.

Wenn du gegen Blütenpollen bzw. bestimmte Blumenarten allergisch bist, wenn dein Farb- und Formempfinden zu wünschen übrig lässt oder wenn du von einem Bürojob träumst, dann solltest du lieber kein Florist werden.



 

Tätigkeitsfeld

Floristen und Floristinnen können in Blumenfachgeschäften oder in Gärtnereien fest angestellt werden. Mit dem richtigen betriebswirtschaftlichen Know How ist es aber auch auch möglich, einen eigenen Betrieb zu eröffnen. Selbstständige Floristen/-innen verdienen oft wesentlich mehr als ihre festangestellten Kollegen/-innen, tragen dafür aber auch mehr Risiko. Der Arbeitsbereich liegt sowohl im Verkaufsraum des Geschäfts, als auch in einem speziellen Binderaum/Werkstatt.

Floristen/-innen arrangieren Blumensträuße, gestalten Gebinde für feierliche Anlässe wie Hochzeiten oder aber für traurige Zeremonien wie Bestattungen. Das genaue Tätigkeitsfeld eines ausgelernten Floristen kann man jedoch nicht auf diese drei Ereignisse festlegen, da Blumen zu verschiedensten Anlässen benötigt werden. Hochzeit haben die meisten Blumenfachgeschäfte übrigens verständlicherweise am Muttertag.

Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten

Grafik Blumen Besonders zum Muttertag darf man viele Männer beraten.

Wenn du nach der Ausbildung zum Floristen eine Filiale leiten oder einen eigenen Blumenladen eröffnen möchtest, so stehen dir einige Möglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist die Weiterbildung zum Floristmeister. Danach hast du das erforderliche Fachwissen, um Führungsaufgaben zu übernehmen oder dich selbstständig zu machen. Für die Weiterbildung zum Floristmeister solltest du zwei bis vier Jahre einplanen. Dabei ist lediglich die Prüfung verpflichtend. Die Auswahl an entsprechenden Vorbereitungskursen solltest du selber treffen. Für die Zulassung zur Meisterprüfung brauchst du neben der abgeschlossenen Ausbildung als Florist/Floristin eine mindestens dreijährige Berufspraxis.

Auch nach einer Weiterbildung zum Wirtschaftler (Floristik) kannst du zur Führungskraft aufsteigen. Zu deinen Aufgaben gehören jetzt, unter anderem die Arbeitsvorgänge zu organisieren, den Betriebsumsatz zu steigern oder Kunden, die eine größere Veranstaltung planen, zu beraten. Darüber hinaus kümmerst du dich um die Arbeitsverteilung, überprüfst die Arbeitsqualität, planst Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter usw. Die Weiterbildung zum Wirtschaftler für Floristik dauert ein Jahr in Vollzeitunterricht bzw. zwei Jahre in Teilzeit.

Einen Führungsposten sowie neue Tätigkeitsfelder bekommst du auch nach einer Weiterbildung zum Gestalter für Blumenkunst.

Alternative Möglichkeiten

Wenn du dich für den Beruf Florist/Floristin interessierst, so könnten folgende Berufe für dich eine gute Alternative sein: Gärtner/-in, Raumausstatter/-in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/-in.

 

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Bildquellen:

Bild 1: © markt.de

Bild 2: © pixabay.com / Barni1

Bild 3: © pixabay.com / jackmac34

 

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