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Einen Drachen selber bauen

Grafik Drachen bauen Einen Drachen zu bauen ist nicht schwer - einfach klicken zum Vergrößern. Für mehr Informationen siehe Grafik unten.

Wenn draußen der Wind weht, sind sie meist nicht weit. Vor allem auf freiliegenden Feldern oder Wiesen sind sie dann zu sehen - Drachenflieger, die mit gekauften oder selbst gebauten Fluggeräten die böigen Winde ausnutzen und ihre Kunstobjekte in die Höhe steigen lassen. Auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint, einen Drachen selber zu bauen ist längst kein Hexenwerk. Allerdings solltest Du dennoch einige Punkte beherzigen, um sicherzustellen, dass der erste Flug nicht mit einem Absturz endet.

Welche Arten gibt es?

In erster Linie wird in Fachkreisen in Einleinerdrachen und mehrleinige Versionen unterteilt. Während Einleinerdrachen meist vom Wind geführt werden und kaum lenkbar sind, bieten die mehrleinigen Ausführungen den Vorteil, dass sie sich sehr gut steuern lassen können und Du direkt in den Flug eingreifen kannst. Mit hochwertigen Modellen sind sogar waghalsige Flugmanöver wie Loopings oder gar mehrfache Schrauben möglich. Wer nicht auf guten Wind angewiesen sein will, der findet sogar ultraleichte Lenkdrachen, die keinerlei Wind benötigen, um zu fliegen. Somit können diese sogar in geschlossenen Räumen genutzt werden. In puncto optischer Ausführung sind Flugdrachen in allen erdenklichen Farben und Formen verfügbar

Folgende Materialien benötigst Du für den Bau deines eigenen Drachens:

  • Zwei Holzstäbe, die zu einander ein Verhältnis von 4:5 aufweisen, beispielsweise einen Stab mit 40 cm und einen mit 50 cm
  • Seidenpapier
  • Klebestreifen
  • Flüssigen Klebstoff
  • Faden
  • Drachenschnur
  • Ein flacher Metallring mit etwa 3 cm Durchmesser
  • Säge, Schere, Stift sowie ein Lineal

Bauanleitung

Bild Ein bunter Drache am Himmel. Bei Wind ist das Drachen steigen lassen ein riesen Spaß. Doch noch größer ist die Freunde, wenn der fliegende Drache selber gebaut wurde.

Bevor Du mit dem Zusammenbau beginnst, sägst Du zunächst eine kleine Kerbe in alle Enden der Stäbe. Diese sollten idealerweise 40 cm und 50 cm lang sein. Je nach Dicke des Fadens sollten die Kerbe etwa 1-1,5 cm tief sein. In diesen Kerben wird später der Faden befestigt, der den Rahmen bildet und dem fertigen Drachen die nötige Stabilität verleiht. Nun legst Du die beiden Holzstäbe so übereinander, dass sie die typische Drachenform bilden. Mithilfe des Lineals markierst Du hierfür den längeren Stab bei etwa 15 cm und legst den kürzeren Stab quer darüber. Anschließend werden beide Stäbe mehrfach fest mit dem Faden umwickelt und verknotet, sodass sie mit wenig ausgeübtem Druck nicht zu verschieben sind. Sind beide Stäbe fest miteinander verbunden, spannst Du den Faden sehr straff durch alle Kerben, sodass das Gerüst umschlossen ist. An der oberen Seite des längeren Stabes wird die Schnur nun fest mit dem Stab verknotet.

Im nächsten Schritt breitest Du das Seidenpapier großflächig aus und legst das Drachengerüst darüber. Dieses stellt nun die Schablone dar, anhand welcher Du das Seidenpapier mit einem Abstand von 5 cm zum Gerüst ausschneidest. Der nun überstehende Rand wird schließlich um das Gerüst geklappt und mit dem Flüssigkleber an der Rückseite des Seidenpapiers angeklebt. Nachdem der Klebstoff getrocknet ist, markierst Du zwei Stellen des Seidenpapiers. Zum einen genau an dem Punkt, wo die beiden Stäbe sich kreuzen und zum anderen etwa mit 5 cm Abstand zum unteren Ende des längeren Stabes. Die markierten Stellen verstärkst Du nun mehrfache mit dem Klebeband. Mithilfe der Schere oder eines anderen geeigneten Gegenstandes durchstichst Du an den markierten Stellen das Seidenpapier und fädelst einen etwa 30 cm langen Faden so ein, dass Du ihn am Berührungspunkt der Stäbe festbinden kannst. Das andere Ende wird mit dem Metallring verknotet. Bei diesen Knoten sollte jedoch beachtet werden, dass normale Knoten den Nachteil haben, dass das Längenverhältnis und somit die Balance nicht ohne Weiteres korrigiert werden können. Daher empfiehlt es sich, an dieser Stelle auf den sogenannten Webeleinenstek oder auch Achterschlinge zurückzugreifen. Einen weiteren etwa 30 cm langen Faden führst Du anschließend durch das untere Loch und befestigst ihn auf Höhe des Lochs am Stab. Wie auch der obere Faden muss nun der untere mit dem Metallring verknotet werden, sodass letztlich beide Fäden über den Metallring verbunden sind. Wer seinem Papierdrachen an dieser Stelle einen Schwanz verpassen möchte, der nimmt für das untere Loch einen etwa 1,50 m langen Faden und verziert diesen mit bunten Papierkrawatten.

Im letzten Schritt musst Du nur noch die Drachenschnur an den Metallring knoten und je nach gewünschter Länge kürzen. Um dem fertigen Modell letztlich die richtige Balance zu verpassen, kannst Du die beiden Verbindungsfäden am Metallring dank des Webeleinensteks Stück für Stück verlängern oder verkürzen. Achte immer darauf, dass Du die Schnur nicht direkt in der Hand hältst - sonst kann sie nämlich durch die Zugkraft des Windes einschneiden. Auch wenn man aus dem Drachenbauen eine kleine Wissenschaft machen kann, ist der Papierdrachen schnell und einfach gebaut und bereit zum Abheben.

Tipp: Statt dem Papier kannst Du auch einen Müllsack verwenden. Er ist leicht und geht nicht ganz so schnell kaputt. Außerdem ist er wetterfest. Mit einem bunten Gesicht sieht der fertige Drache am Ende auch nicht mehr nach Müllsack aus.



Anleitung Drachen bauen Mit wenig Aufwand und etwas handwerklichem Geschick ist es kinderleicht einen tollen Drachen zu bauen.

So Fliegt der Drache sicher und problemlos

Manchmal will der Drache trotz Wind einfach nicht in die Luft. Das kann daran liegen, dass der Wind vor allem in größerer Höhe weht, aber nicht am Boden. Dann bringt es auch nichts, den Drachen in die Luft zu werfen oder durch Herumrennen zum Fliegen zu bringen. Du musst auf eine Windböe warten, die bis zum Boden kommt. Wenn Dein Drache von dieser erfasst wird, kann er die ersten Höhenmeter problemlos überwinden und schafft es zum starken Wind in höheren Lagen.

Der Drachenflug kann ein jähes Ende nehmen, wenn Du in der Nähe von Bäumen stehst. Dort kann sich der Drache nämlich leicht verfangen und kaputt gehen - selbst wenn Du meinst, den Drachen unter Kontrolle zu haben. Auch Hochspannungsleitungen sind unbedingt zu meiden. Bleibt der Drache an der Leitung hängen, kann dies lebensgefährlich werden. Falls sich Dein Drache doch einmal verfängt, solltest Du ihn nicht mehr anfassen, da Du sonst einen gefährlichen Stromschlag bekommen kannst. Deshalb darfst Du auch bei einem Gewitter keinen Drachen steigen lassen. In der Nähe von Flugplätzen (Abstand ca. 6 km), Straßen, Bahngleisen sowie in Natur- und Vogelschutzgebieten ist das Drachenfliegen übrigens verboten. Damit der Drache erst gar nicht außer Kontrolle gerät, darf die Drachenschnur nicht länger als 100 Meter lang sein.

Kleine Schäden reparieren

Bild Drache in Baum verfangen Bei plötzlichen Windstößen kann ein Drache schnell im Baum landen und kaputt gehen.

Wenn der Drache mal abstürzt oder in eine zu starke Böe gerät, dann kann schnell mal etwas kaputt gehen. Egal ob selbstgemachter oder gekaufter Drache: Kleine Schäden sind recht leicht zu reparieren. Hat das Segel einen Riss, kann Klebeband helfen. Klebe es beidseitig auf den Riss, damit er beim nächsten Flug nicht noch größer wird. Bei gekauften Drachen kann auch das Bügeleisen helfen. Kleine Risse können bei mittlerer bis niedriger Temperatur einfach wieder zusammengeschmolzen werden. Leg vorsichtshalber ein Tuch auf den Segelstoff, damit er nich zu heiß wird.

Bei Schäden am Gestänge musst Du schnell handeln. Beim Fliegen kann kaputtes Gestänge nämlich das Segel beschädigen. Leichte Knicke kannst Du vielleicht noch mit Panzertape stabilisieren. Ist ein Stab komplett gebrochen, musst Du ihn aber auswechseln. Bei einem gekauften Billigdrachen ist es dann oft sinnvoller, gleich einen Neuen zu kaufen.

Mit unseren Tipps und der Anleitung, steht dem Drachenfliegen nichts mehr im Weg. Achte immer darauf, die Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Sollte der Drache doch mal eine Bruchlandung hinlegen, kann er vielleicht noch repariert werden. Andernfalls kannst Du ganz einfach einen neuen basteln. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Drachenfliegen.

 

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