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Ratgeber zu Weihnachten und Nikolaus

Adventskalender, ganz einfach selbstgemacht

Grafik Adventskalender selber füllen Erfreue Deine Liebsten mit einem einzigartigen, selbstgebastelten Adventskalender. (Hier klicken zum Vergrößern).

Ein selbstgemachter Adventskalender ist ein einzigartiges Geschenk zum 1. Dezember, das nicht nur Kindern die Vorweihnachtszeit versüßt. Auch Erwachsene erfreuen sich immer öfter dieser wunderbaren Tradition: die Tage bis zum großen Fest mit kleinen Aufmerksamkeiten zu zählen. Beim Adventskalender basteln und befüllen stehen Dir unendlich viele Möglichkeiten und Variationen offen. Ob aus Papier, Holz oder Karton, das Schneiden, Kleben und Befüllen macht jedenfalls großen Spaß! Woher die Tradition des Adventskalenders überhaupt stammt, wie Du ihn selber machst, und was Du in den Adventskalender füllen kannst, erfährst Du hier.

Die lange Tradition des Adventskalenders

Bevor der erste Adventskalender käuflich zu bekommen war, gab es bereits unterschiedliche Methoden, um die Tage bis zum Weihnachtstag zu zählen. Vermutlich begann diese Tradition Mitte des 19. Jahrhundert im privaten Umfeld. Protestantische Familien hängten sich damals gerne 24 hübsche Bilder an die Wand, um an jedem Tag eines abzunehmen. Bevor der erste Adventskalender selbst gebastelt wurde, malten zudem die Kinder gerne 24 Kreidestriche an die Wand oder die Tür und wischten jeden Tag einen Strich weg. Auch Strohhalme dienten damals als Vorgänger des Adventskalenders. Diese wurden vornehmlich in katholischen Haushalten in die Krippe gelegt, um jeden Tag ein Stück heraus zu nehmen. Ein weiterer Vorläufer des Adventskalenders war die Adventskerze, auf die 24 Markierungen angebracht wurden und die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde. Diese Tradition stammt vor allem aus dem skandinavischen Raum, wurde aber auch während der Zeit der Weltkriege praktiziert. Der erste Adventskalender, so wie Du ihn heute kennst, wurde jedoch angeblich im Jahr 1851 erfunden, und zwar von der Mutter des Pfarrerssohns Gerhard Lang. Gerhard fragte seine Mutter damals, wie vermutlich alle Kinder, wie viele Tage es noch bis zum Weihnachtsfest wären.


Bild Adventskalender aus Papier Wähle für eine kostengünstige Lösung einen Adventskalender in der Papiervariante.

Da Frau Lang die Fragen ihres Sohnes nicht mehr tagtäglich beantworten wollte, bastelte Sie für ihn einen Adventskalender. Dieser bestand aus 24 Schächtelchen, die sie mit Nummern versah. In jeden Adventskalender gab sie ein Stück Gebäck. Gerhard durfte nun fortwährend jeden Tag eine Schachtel öffnen und das Gebäckstück essen. So konnte der Pfarrerssohn jeden Tag seine Frage, wie viele Tage es noch bis zum Weihnachtsfest sind, selbst beantworten. Vermutlich haben auch schon andere Mütter davor einen ähnlichen Adventskalender für ihre Kinder gebastelt. Diese Geschichte wurde jedoch deshalb bekannt, da Gerhard Lang später Teilhaber einer Druckerei wurde und sich der Idee seiner Mutter erinnerte. Im Jahre 1908 kamen die ersten Adventskalender aus Papier auf den Markt, die entweder mit Bildern zum Ausschneiden und mit Feldern zum Bekleben erhältlich waren. Der erste Adventskalender mit Türchen zum Öffnen erschien im Jahre 1920.

Wie Du einen Adventskalender selber herstellst

Beim Kreieren eines Adventskalenders sind Dir keinerlei Grenzen gesetzt. Möchtest Du wenig Geld ausgeben, dann kannst Du Dich für die Papiervariante entscheiden, bei der Du zwei Bogen Papier benötigst. Auf einen zeichnest Du die Überraschungsinhalte in Form von Bildern oder von Sprüchen, Glückwünschen oder Gutscheinen. Auf dem zweiten Bogen Papier kommt ein wunderschönes, weihnachtliches oder winterliches Motiv sowie Platz für 24 Türchen, die Du so anschneidest, dass sie später geöffnet werden können und den Blick auf die darunterliegenden Bilder freigeben. Noch lustiger wird das Adventskalender Basteln, wenn Du ihn anschließend mit den unterschiedlichsten Überraschungen befüllen kannst.

Infografik Fakten zu WeihnachtenMit unseren Weihnachts-Fakten kannst Du richtig angeben. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Verpackungsmaterial können beispielsweise simple Papiersäckchen dienen, die Du mit schönen Geschenkbändern verschließt und auf einen besonderen Träger hängst. Oder zu sammelst bereits vorher Streichholzschachteln, Klopapierrollen oder andere kleine Behälter, die Du später mit buntem Geschenkpapier beklebst und mit Nummern versiehst. Die Behälter kannst Du später auf einen Tannenzweig oder auf einem wunderschön dekorierten Kleiderbügel aufhängen. Oder Du klebst die Schachteln auf einen Karton, beispielsweise in der Form eines Hauses, und dekorierst sie entsprechend. Auch ein ganzes Weihnachtsdorf mit 24 Häuschen, in denen Du unterschiedliche Geschenke packst, ist ein wunderbares Dekorationsmittel und eine riesige Überraschung. Du kannst Klopapierrollen oder Zündholzschachteln auch so übereinanderstapeln, dass sie die Form eines Weihnachtsbaumes annehmen. Die Klopapierrollen überziehst Du danach mit buntem Geschenkpapier. Vergiss nicht, die Rollen mit Geschenken zu befüllen, bevor Du die Frontseite schließt und mit Nummern versiehst. Um Deinen selbstgebastelten Adventskalender weihnachtlich und winterlich zu dekorieren, kannst Du neben Silber- oder Geschenkpapier auch Weihnachtskugeln, Kunstschnee und Watte- oder Seidenpapierkügelchen verwenden. Dazu passen auch gut Lichterketten, glitzernde Sterne und Schneemänner.

Wunderbare Ideen, wie Du den Adventskalender füllen kannst

Selbstgebastelte Adventskalender haben den Vorteil, dass Du beim Befüllen dem Empfänger des Kalenders jeden Tag eine ganz besondere Freude machen kannst. Geh bei der Auswahl der Geschenke auf die Vorlieben des Beschenkten ein. Je nach Budget kannst Du dabei unterschiedlich vorgehen und auch Abwechslung in den Adventskalender bringen. Es muss nicht jeden Tag ein teures Schmuckstück darin liegen. Ein selbst befüllter Adventskalender sollte auch nicht ausschließlich aus Süßigkeiten bestehen. Kinder machst Du damit zwar eine Freude. Es gibt aber noch viele andere Dinge, die Du in den Adventskalender füllen kannst. Sieh Dich am besten im Spielwarengeschäft in der Abteilung mit dem Kleinzeug um. Hier findest Du meistens ganz spannende kleine Geschenke, über die sich Kinder überaus freuen. In kleinere Schachteln kannst Du beispielsweise Murmeln, ein Jojo, ein Lesezeichen, Knete, Knobelwürfel, ein kleines Mini-Puzzle, Sammelkarten und ein Spielzeugauto geben. In größeren Behältern passen auch Taschenbücher oder Pixi-Bücher, Kinderzeitungen, Rätselhefte, Experimentiersets, Geschicklichkeitsspiele, Bastelsets und Knüpfsets. Dazu kannst Du auch kleine Malbücher, kleine Playmobil-Sets, winzige Kuscheltiere oder hübsche Schreibsachen packen.


Grafik Adventskalender füllen Tolle Ideen zum Füllen des selbstgebastelten Adventskalenders. (Hier klicken zum Vergrößern).

Des Weiteren machen sich weihnachtliche Hörspiel-CDs, Stempelsets und Ausstecher für Plätzchen im selbstgebastelten Adventskalender überaus gut. Zwischen den großen Päckchen kannst Du ruhig auch Tage mit Süßigkeiten einplanen. Erwachsene freuen sich ebenfalls über unterschiedliche Kleinigkeiten und Aufmerksamkeiten. So kannst Du ein weihnachtliches Tee-Sortiment im Adventskalender verteilen, oder den Adventskalender mit wunderbaren Plätzchen-Rezepten füllen. Oder Du packst in jedes Adventskalender-Päckchen jeden Tag ein anderes exotisches Gewürz. Manche Erwachsene freuen sich auch ungemein über Rubbellose oder Horoskope für das kommende Jahr. Deinem Liebsten kannst Du jeden Tag einen Liebesbrief schreiben, gemeinsame Fotos verschenken oder Witze in den Adventskalender tun. Was Du in den Adventskalender letztendlich packst, hängt mit dem vorhandenen Platz dafür zusammen. Deshalb solltest Du vor dem Adventskalender basteln bereits darüber nachdenken, welche Fülle der Kalender erhalten soll.

Ideen für den perfekten Adventskalender

Adventskalender müssen nicht viel kosten und können trotzdem beeindruckend aussehen. Damit das vorweihnachtliche Geschenk perfekt wird, gibt es hier ein paar Anregungen. Ein Klassiker für das Dekorieren von Adventskalendern ist der Ast, auf dem Du selbstgebastelte Päckchen, Streichholzschachteln oder Säckchen hängst. Einen klassischen Tannenzweig erhältst Du in jedem Blumenladen oder direkt im Wald. Statt einem Tannenzweig kannst Du auch ein anderes stabiles Stück Ast hernehmen. Entferne unbedingt die Rinde, bevor Du die Päckchen darauf hängst, denn die macht unschönen Mist. Du kannst den gewählten Ast auch kurz mit Schleifpapier anschleifen und beispielsweise mit weißer Holzfarbe bemalen. Befestige an den beiden Astenden ein Stück Draht, um eine Aufhängevorrichtung zu schaffen. Danach kannst Du beispielsweise Päckchen aus schlichtem braunen Packpapier basteln und diese mit roten Schnüren aus Bast umwickeln, um sie damit am Ast in verschiedenen Höhen zu befestigen.

Bild Adventskalender mit Tannenzweigen Der Tannenzweig ist ein Klassiker für das Dekorieren von Adventskalendern.

Das natürliche Erscheinungsbild des Ast-Adventskalenders passt in jeden stilvoll eingerichteten Raum und erfreut auch Kinderaugen stimmungsvoll. Als Aufhängevorrichtung kannst Du auch viele andere Gegenstände verwenden, wie beispielsweise ein Rad von einem Fahrrad. Die Felgenoptik wirkt glänzend und gleichzeitig rustikal und wertet jeden Raum visuell auf. Das Rad befestigst Du am besten mit stabilen Schnüren an einem Haken an der Zimmerdecke. Auf den Speichen findest Du genügend Platz, um die Päckchen anzubringen. Natürlich kannst Du das Rad auch mit vielen anderen weihnachtlichen dekorativen Elementen verzieren, wie beispielsweise mit Kugeln vom Weihnachtsbaum, mit Wattebällchen, die an dünnen Schnüren wie Schneeflocken sanft zu Boden "fallen". Eine Lichterkette um die Fahrradspeichen gewickelt ergibt abends einen wunderschönen, auf Weihnachten einstimmenden Effekt. Möchtest Du lieber ein Adventskalender-Bild kreieren, dann besorge Dir im Fachhandel eine Leinwand in der gewünschten Größe. Diese kannst Du vorher farblich gestalten oder einfach in weiß belassen. Darauf lässt sich prima ein Geschenkband in Zickzack-Linien befestigen, auf die Du die Päckchen hängst. Natürlich darf auch hier die weihnachtliche Dekoration nicht fehlen, bei der Dir keine Grenzen gesetzt sind. Als Behältnisse für Deinen selbstgemachten Adventskalender eignen sich nicht nur Schachteln und Papiertüten, sondern auch leere Einweggläser oder alte Joghurtbecher, die Du mit Pergamentpapier beklebst. Auch hübsche Briefumschläge kannst Du für das Kreieren Deines Adventskalenders verwenden.

Spezielle Adventskalender für Frauen und Männer befüllen

Bild kuschliger Kaminabend Bei Erwachsenen sollte die persönliche Note und die Vorlieben des Beschenkten im Vordergrund stehen.

Für Kinder finden sich rasch attraktive Inhalte für den Adventskalender. Bei Erwachsenen sollten die persönliche Note und die Vorlieben des Beschenkten im Vordergrund stehen. Ist der beschenkte Mann ein Fan eines Sportklubs oder einer anderen Sache, so wird er sich bestimmt über 24 unterschiedliche Fan- oder Merchandise Artikel freuen. Outdoor Freunde können auch mit kleinen Equipments für den Lieblingssport beschenkt werden. Ist der Mann ein Sammler, dann kannst Du ihm in der Vorweihnachtszeit beim Sammeln neuer Lieblingsstücke behilflich sein. Deine Frau kannst Du mit ziemlicher Sicherheit mit wunderbaren Schmuckstücken im Adventskalender erfreuen. Oder Du beschenkst Sie mit kleinen Liebesbriefen.

Auch Gutscheine für einen gemeinsamen Tag in der Therme oder anderen gemeinsamen Aktivitäten wird das Frauen-Herz sicherlich erfreuen. Ein Adventskalender, der jeden Tag ein wunderschönes gemeinsames Foto enthält ist ebenfalls ein wahrer Liebesbeweis für die Frau. Sei beim Adventskalender füllen jedenfalls kreativ und geh auf die individuellen Vorlieben Deines Partners ein. Dann wird die Überraschung, die 24 Tage lang anhält, ein garantierter Erfolg. Und wer möchte seine Liebsten nicht jeden Tag aufs Neue ein Lächeln in das Gesicht zaubern?

 

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