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Startseite Ratgeber Möbel, Wohnen Besser schlafen: 20 Tipps für guten Schlaf

Besser Schlafen - die 20 besten Tipps

Schlaftagebuch Besser schlafen Ein Schlaftagebuch hilft, die Ursachen für Schlafstörungen zu finden. Einfach anklicken und herunterladen.

Kürzer schlafen, dafür besser ausgeschlafen sein: Wer möchte dies nicht? Das Ein- und Durchschlafen bereitet vielen Menschen Probleme. Auch in der Schwangerschaft leiden viele Frauen an Schlafstörungen. Nur durch tiefe und ungestörte Schlafphasen kann sich der Mensch vollkommen erholen. Chronischer Schlafmangel kann der Gesundheit sogar schaden und das Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen erhöhen. Hier die 20 besten Tipps, wie Sie Schlaflosigkeit garantiert verhindern und am nächsten Tag besser ausgeschlafen aufstehen. Wenn Sie die Ursache für Ihre Schlafstörungen nicht kennen, können Sie auch unser Schlaftagebuch zu Rate ziehen.

1. Bett und Bettwaren

  • Matratze:
    Passt die Matratze nicht, gelingt der erholsame Schlaf kaum. Deshalb sollten Sie beim Matratzenkauf auch einmal Probe liegen und Ihre Matratze alle fünf bis zehn Jahre gegen eine neue tauschen. Denken Sie daran, dass das Bett das meistgenutzte Möbelstück ist. In keinem Raum verbringen Sie so viel Zeit wie im Schlafzimmer. Investieren Sie daher in eine gute Matratze. Jeder hat andere Anforderungen an das ideale Bett - probieren Sie auch ein Wasserbett oder einen Futon aus.
Besser schlafen Kissen Je nach Schlafposition ist ein anderes Kissen zu empfehlen.
  • Kissen:
    Auch Kissenformen und -füllung können die Liegeposition beeinflussen und die Schlafqualität verbessern. Kissen sollten alle zwölf bis 18 Monate ausgewechselt werden.
    Wer gerne auf dem Rücken schläft, sollte ein ganz normales Kopfkissen verwenden. Ein flacheres Kissen, das weniger Füllung hat, ist besonders gut für Menschen geeignet, die auf dem Bauch schlafen. Wer gerne auf der Seite schläft, der sollte ein etwas härteres Kissen benutzen, das die Schlafposition stabil halten kann. Das richtige Kissen kann auch beim besseren Schlafen in der Schwangerschaft helfen. Benutzen Sie hier ein Stillkissen oder mehrere kleinere Kissen um den Körper zu entlasten. Sie können hinter dem Rücken, zwischen den Beinen und unter dem Bauch positioniert werden.

  • Lattenrost:
    Der Lattenrost sollte Ihrer Wirbelsäule möglichst angepasst sein. Probieren Sie auch elektrisch verstellbare Lattenroste aus. Fragen Sie in einem Bettgeschäft oder Fachhandel nach.

  • Bettzeug:
    Das Bettzeug sollte gemütlich sein und zur Nachtruhe einladen. Der Stoff des Bezugs sollte angenehm sein, also nicht kratzen, an der Haut kleben oder dazu führen, dass Sie schwitzen. Wechseln Sie die Bettware regelmäßig aus. Ca. alle 14 Tage sollte es gewaschen werden. Auch die Bettdecke selbst sollten Sie an die Jahreszeit anpassen, um besser zu schlafen.

2. Paare

Besser schlafen getrennte Betten Mit getrennten Matratzen und Decken sowie gutem Bettbezug können Paare besser schlafen.
  • Ein Bett, zwei Matratzen:
    Paare sollten im gemeinsamen Bett über getrennte Matratzen verfügen, da je nach Gewicht und Körpergröße die Ansprüche an die Matratze verschieden sind. Bei einer durchgehenden Matratze besteht die Gefahr, dass einer zu weich und der andere zu hart liegt.

  • Lattenroste bitte getrennt:
    Zwei Lattenroste verhindern zudem, dass jede Bewegung des Partners den anderen beunruhigt und sich beide gegenseitig aufwecken. Zudem kann der Lattenrost dann individuell eingestellt werden.

  • Zwei Decken:
    Wenn der Partner mit im Bett schläft, sollte jeder seine eigene Decke haben. Dies erspart das Aufwachen mitten in der Nacht, nur weil einer der Mitschläfer die Bettdecke geklaut hat. Außerdem kann jeder dann seine Wohlfühltemperatur unter der Decke entwickeln.

  • Atemgeräusche:
    Lautes Schnarchen oder Zähneknirschen des Partners können sehr stören. Auch der Schnarcher selbst schläft meist nicht gut und fühlt sich am nächsten Morgen schlecht ausgeschlafen. Lassen Sie sich mit Tipps gegen das Schnarchen beraten. Hält das Schnarchen an, dann kann dazu ein Arzt angesprochen werden. In hoffnungslosen Fällen sollte besser in getrennten Räumen geschlafen werden.
Besser schlafen Sex Für einen erholsamen Schlaf zu zweit gibt es einige Tricks, z.B. Sex vor dem Schlafengehen.
  • Sex macht müde:
    Beim Liebesspiel werden viele Hormone ausgeschüttet die müde machen. Wer zum Orgasmus kommt, kann besonders gut schlafen. Außerdem lenkt der Geschlechtsverkehr von Terminen oder Vorhaben am nächsten Tag ab und macht so den Kopf frei.

  • Schlafengehen synchronisieren:
    Synchronisieren Sie sich möglichst mit Ihrem Partner, denn Müdigkeit überträgt sich wie das Gähnen von einer Person auf den anderen. Wer regelmäßig gemeinsam schlafengeht, schläft leichter ein. Außerdem kann dann keiner geweckt werden, sollte der Partner erst später ins Bett kommen.

3. Einrichtung des Schlafzimmers

  • Elektronische Geräte:
    Ob Smartphone, Digitalwecker oder Fernseher, verbannen Sie elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer. Das künstliche Licht regt das Gehirn an und hemmt die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das für den Schlaf benötigt wird.

  • Akten, Briefe und Bücher:
    Nehmen Sie Ihre Arbeit nicht mit ins Schlafzimmer. Auch die Bücher, die Sie immer schon mal lesen wollten, sollten sich nicht auf dem Nachttisch neben dem Bett stapeln, dies kann unterschwellig wie eine Menge unerledigter Arbeit wirken und lässt Sie schlechter zur Ruhe kommen.

  • Farbe:
    Auch die Wandfarbe kann ein Grund für schlechten Schlaf sein. Zu grelle Farben verhindern, dass der Körper zur Ruhe kommt. Besser auf sanfte Farben wie beige oder weiß sowie dunklere Töne wie grau oder dunkelblau zurückgreifen. So können Sie endlich gut schlafen.
Besser schlafen Schlafzimmer Einrichtung Im Schlafzimmer sollten nur die nötigsten Möbel stehen - ein Schreibtisch ist Tabu.
  • Möbel:
    In Ihrem Schlafzimmer sollte nur zu finden sein, was Sie dort auch wirklich brauchen, um zu schlafen. Mehr als das Bett, ein Nachttisch, der Kleiderschrank und ein Stuhl oder Sessel haben dort also eigentlich nichts zu suchen. Vor allem ein Schreibtisch kann verhindern, dass man abschalten und gut schlafen kann. Zudem sollte das Bett auch nur für Sex oder Schlaf genutzt werden. Frühstück im Bett sollte vermieden werden, da Sie so Aktivität damit verbinden.

4. Tagesablauf - vor dem Schlaf

  • Bewegung und Sport:
    Wer tagsüber Sport treibt und sich bewegt, wird abends schneller müde und schläft leichter ein. Verabreden Sie sich am besten mit einem Laufpartner oder Tennispartner für einen regelmäßigen Sporttermin. Wichtig ist es eine Sportart zu finden, die einem Spaß macht. Auch ein Spaziergang oder eine Runde mit den Inlineskates an der frischen Luft hilft schon.
    Wer dafür keine Zeit hat, kann schon im Alltag für mehr Bewegung sorgen. Nehmen Sie die Treppe, fahren Sie mit dem Fahrrad oder nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang.
    Bitte beachten Sie, dass Sie sich nicht kurz nach Trainingsende ins Bett legen. Kurz nach dem Sport ist der Kreislauf noch sehr aktiv. Der Körper reagiert mit erhöhtem Blutdruck, Herzklopfen, Unruhe - bei großen Anstrengungen hat auch der Körper Schwierigkeiten zum Schlaf zu kommen.

  • Geistige Tätigkeiten:
    Auch anspruchsvolle geistige Tätigkeiten, die nicht mit Stress verbunden wird, machen müde und lassen Sie abends leichter einschlafen. Lernen Sie beispielsweise Sprachen, frischen Sie Ihre Englischkenntnisse mit einem Sprachkurs auf und lassen Sie Ihr Gehirn die Vokabeln in der Nacht verdauen. Oder lesen Sie ein gutes Buch (Tipps unter Der Kanon der deutschsprachigen Literatur nach Marcel Reich-Ranicki).
Besser Schlafen Entspannung lesen Ein gutes Buch vor dem Schlafengehen entspannt und macht müde.
  • Entspannungstechniken vor dem Schlafengehen:
    Nach aufregenden Fernsehabend oder nächtlicher Computerarbeit, lässt sich nur sehr schlecht einschlafen. Denn weder Körper noch Geist lassen sich in kurzer Zeit von 100 auf 0 herunterschalten.
    Am besten ist es, zwei Stunden vor der Schlafenszeit keine anstrengenden geistigen und körperlichen Tätigkeiten mehr auszuüben. Stattdessen helfen jetzt Entspannungsmethoden, vom Aktivitäts- in den Ruhemodus zu gelangen. Arbeiten Sie zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr, sondern entspannen Sie sich.
    Egal welche Entspannungstechnik Sie zum Einschlafen verwenden, ob gutes Buch, klassische Musik oder Kräutertee; Entspannungsrituale bereiten Ihren Körper auf die Nachtruhe vor und erleichtern das Einschlafen. (Lesen Sie mehr unter 10 Entspannungstipps – Burnout & anderen Stress-Krankheiten vorbeugen.)

  • Massagen und warmes Wasser helfen:
    Baden oder duschen Sie kurz warm und, wenn der Körper es verträgt, kalt. Danach sollten Sie den Körper trockenrubbeln und sofort ins Bett legen. Der Blutfluss wärmt den Körper wieder auf und Sie schlafen leichter ein. Auch ein Fußbad hilft schon, ideal mit Fußbadewannen: Das Blut wandert vom Kopf in die Füße und Sie werden müde. Oder gönnen Sie sich eine Massage. Hier ist es wichtig, die richtige Massage zu finden, die zu einem passt.

  • Rhythmus:
    Gehen Sie regelmäßig zur selben Zeit ins Bett, möglichst auch am Wochenende. Vermeiden Sie Nickerchen und Mittagsschlaf, wenn Sie diesen nicht regelmäßig einhalten. Unser Körper ist ein Gewohnheitstier. Gerät er außer Rhythmus, führt das zu Anspannung. Diese mündet immer in schlechteren Schlaf. Diese Methode wenden übrigens auch Eltern an, um mit Kleinkindern das Einschlafen und Durchschlafen zu trainieren. 

5. Ambiente im Schlafzimmer

Besser schlafen Dunkelheit Rollo Ein Rollo oder dicke Vorhänge sorgen für Dunkelheit und guten Schlaf.
  • Dunkelheit:
    Das Schlafzimmer sollte unbedingt dunkel sein. Lichtquellen sind absolut zu vermeiden bzw. auszuschalten. Wenn sich Ihre Wohnung neben einer Straßenlaterne befindet oder Sie tagsüber schlafen müssen, dann kann ein Verdunklungsrollo helfen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann auch auf eine Schlafmaske zurückgreifen.

  • Raumtemperatur:
    Ist es im Schlafzimmer zu heiß oder zu kalt, ist das ebenfalls nicht gut für den Schlaf. Deshalb darauf achten, dass es in dem Raum, in dem man schläft, zwischen 15 und 19 Grad hat. Unsere Körpertemperatur beginnt bereits am späten Abend zu sinken und erreicht um etwa drei Uhr nachts ihr Minimum.

  • Luftfeuchtigkeit & Duft:
    Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 und 55 Prozent liegen. Zu trockene Luft kann die Atmung behindern, hier kann ein Luftbefeuchter für ein angenehmes Klima sorgen. Im Sommer schläft man daher am besten bei offenem Fenster (sofern der Umgebungslärm es zulässt). Auch ein einfaches Laken als Decke kann besseres Schlafen bei Hitze unterstützen. Wer vor dem Schlafgehen duschen möchte, sollte nur lauwarmes Wasser benutzen. So kann Ihr Körper besser Wärme abgeben. Im Winter vor dem Schlafen gut durchlüften.
    Eine Stunde vor dem Schlafengehen können Sie auch eine Duftkerze anzünden. Der Geruch kann beim Entspannen und Einschlafen helfen. Besonders hilfreich für einen guten Schlaf sind Rose, Melisse, Vanille und Lavendel. Die Kerze sollte allerdings sicher stehen, damit keine Brandgefahr besteht. Wenn Sie schließlich ins Bett gehen, sollte die Kerze ausgemacht werden.

  • Lärm und Geräuschquellen:
    Lärm ist der größte Störfaktor beim Schlaf. Werden wir im Schlaf durch Geräusche gestört, so wechseln wir in ein leichteres Schlafstadium oder wachen sogar auf. Beim Schlafen empfinden Menschen Geräusche ab etwa 50 Dezibel als störenden Lärm. Zum Vergleich: Eine befahrene Straße bringt es auf 70 bis 80 Dezibel. In der Wohnung oder im Haus sollte man sich daher den ruhigsten Ort als Schlafzimmer einrichten. Halten Sie Türen und Fenster besser geschlossen um im Schlaf eine Nachtruhe zu genießen.
    Falls elektrische Geräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine Sie nachts mit Geräuschen wach halten, verstellen Sie diese oder verkaufen Sie diese alten Geräte und kaufen sich neue und lautlose Geräte (mehr im Waschmaschineratgeber). Langfristig kann sich eine Investition in Schallisolierung durch Dämmung lohnen, da auch Heizkosten gespart werden (mehr zu Schalldämmung hier). Können Sie die Geräuschquellen nicht reduzieren, kann auch immer noch auf Ohrstöpsel zurückgegriffen werden.

6. Ernährung

Besser schlafen durch gesundes Essen Für gesunden Schlaf sollte man auf die Ernährung achten und nicht zu deftig essen.
  • Alkohol vermeiden:
    Alkohol in Maßen kann helfen, schneller einzuschlafen. Durch ihn wird die Nacht unruhiger, zudem schädigt der Alkohol die Leber. Beim Alkohol kommt es beim Schlafengehen oft zu einem Trugschluss: Da er entspannt, schläft man besser ein. Insgesamt ist der Schlaf jedoch in der zweiten Nachthälfte schlechter. Man wacht leichter unbemerkt auf und schläft weniger tief. Maximal ein Glas Bier oder Wein pro Abend verträgt die Leber noch, je nach Körpergewicht.

  • Milch trinken:
    Besser ist ein Glas warme Milch, denn sie enthält die Aminosäure Tryptophan – und die fördert den Aufbau des Schlafhormons Serotonin. Auch das Kalzium der Milch beruhigt und ist gesund. 1.000 Milligramm Kalzium empfehlen Studien als Tagesdosis. Nach Geschmack auch mit Honig oder etwas Kakao süßen. Aber in Maßen - zu viel Eiweiß und Proteine können auch schwer verdaulich wirken und nicht jeder verträgt die in der Milch enthaltene Lactose.
    Zur Milch können Sie auch eine Banane essen oder sich einen Smoothie machen. Denn besser schlafen können Sie auch durch das darin enthaltene Magnesium und Kalium. Sie verhindern Wadenkrämpfe, die oft Grund für schlechten Schlaf sind. Auch Kirschen sollen für einen besseren Schlaf sorgen.

  • Koffein vermeiden:
    Auf Kaffee, Cola, Energy Drinks oder Tees (Schwarzer, Grüner, Weißer Tee) sollte am Abend verzichtet werden, denn Koffein regt Herz und Kreislauf an. Die Wirkung von Koffein kann 14 Stunden anhalten. Zudem wird der Harndrang angeregt. Mit voller Blase schläft es sich schlecht. Wer mitten in der Nacht aufsteht, hat es dann wieder schwer einzuschlafen.

  • Mahlzeiten:
    Besonders schwere und üppige Mahlzeiten können im Magen liegen. Dies kann einen gesunden Schlaf erschweren. Essen Sie mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr. Wenn Sie mit vollem Bauch ins Bett gehen, müssen Magen und Darm auch während des Schlafs arbeiten. Das macht den Schlaf unruhig. Ein kurzer Spaziergang nach dem Abendessen hilft zudem bei der Verdauung und erleichtert den Schlaf.
    Folgende Lebensmittel können für besseres Schlafen sorgen: Thunfisch, Lachs, Hering, Ei. Sie enthalten die Aminosäure Tryptophan, die dafür sorgt, dass Sie schneller und besser schlafen können.
Gut schlafen Ernärhung Lachs Fisch wie Lachs, Thunfisch oder Hering können für einen guten Schlaf sorgen.
  • Rauchen abends einstellen:
    Nikotin wirkt auf den Körper ähnlich anregend wie Koffein. Dies stört damit vor allem den empfindlichen Schlaf zu Beginn der Nacht. Im Zusammenhang mit Alkohol wird die Wirkung sogar noch verstärkt. Lassen Sie die Zigarette besser weg. (Eine Akupunktur hilft beim Abgewöhnen vom Rauchen, lesen Sie Akupunktur als alternative Heilmethode gegen Nikotinsucht, Heuschnupfen etc.)

7. Füße warmhalten

Wer nur eine kurze Bettdecke hat oder dazu neigt, schnell kalte Füße zu bekommen, sollte nachts Socken tragen. Mit warmen Füßen schläft es sich besser. Ein warmes Fußbad, eine Massage oder eine Wärmflasche können ebenfalls helfen. Aber Achtung: Die Wärmflasche sollte nicht zu heiß sein, sonst besteht Verbrennungsgefahr.

8. Yoga hilft

Yoga ist eine uralte Sport- und Entspannungstechnik. Yoga konzentriert sich auf den eigenen Atem und hilft dabei Puls- und Herzfrequenz auf ein entspanntes Niveau zu senken. Damit lässt sich leichter einschlafen. Probieren Sie einen Yogakurs aus. 

9. Autogenes Training per CD

Wie Yoga hilft autogenes Training durch Suggestion beim Einschlafen. Dabei handelt es sich um ein Entspannungsverfahren, das erst zu Ruhe, dann zur Entspannung der Muskeln und zur Erweiterung von Arterien und Blutgefäßen führen soll. Das sorgt für Wärme im Körper und lässt Sie besser einschlafen. Anleitungen für autogenes Training gibt es auf CD oder im Internet.

10. Keine Haustiere im Schlafzimmer

Gut schlafen Hund im Bett Hund oder Katze können den Schlaf stören und sollte deshalb draußen bleiben.

Auch wenn Ihr junger Hund gerne bei Ihnen schläft und Sie gerne mit Ihrer Katze schmusen, können Haustiere während der Nacht für Unruhe sorgen. Besonders Katzen sind nachtaktiv und werden Sie nachts stören - mehr unter Was tun, wenn die Katze an der Tür kratzt?. Zudem kann ein Tier im Bett Ihren Schlaf stören. Füttern Sie Ihre Tiere keineswegs nachts. Damit Sie ungestört schlafen können, sollten auch für das Haustier feste Regeln gelten. Verbannen Sie Katze und Hund aus dem Schlafzimmer. Schließen Sie am besten die Tür, damit Ihr Haustier gar keine Chance hat, sich wieder hereinzuschleichen.

11. Musik zum Einschlafen

Musik, möglichst weich und leicht, eignet sich wunderbar zum Entspannen. Stücke mit 60 bis 70 Beats pro Minute sind ideal, denn dieses Tempo entspricht dem Herzschlag. Die Musik können Sie auch schon vor dem Schlafengehen anhören, z.B. bei einem Bad. Eine Badewanne mit duftendem Schaum hilft zusätzlich bei der Entspannung. Ein Hörbuch ist übrigens auch eine gute Alternative.

12. Stress auf Zettel bannen

Schalten Sie Gedanken an die Arbeit ab. Wenn Ihre Gedanken noch im Bett um die Arbeit kreisen, kann dies helfen: Schreiben Sie Ihre Sorgen im Kopf auf einen Zettel, dann werden Sie garantiert nichts vergessen und Sie können beruhigter einschlafen.

13. Schlafen mit Baby

Babys haben Ihren eigenen Tagesrhythmus. Überlegen Sie auch, ob das Baby oder Kleinkind im eigenen Zimmer schlafen sollte. Lesen Sie Tipps dazu unter: Baby-Schlafenszeit: Bei den Eltern oder im eigenen Bettchen? Getrenntes Schlafen sorgt für besseren Schlaf bei Kind und Eltern. Außerdem muss sich Ihr Kind ohnehin irgendwann an das Schlafen im eigenen Bett gewöhnen.

14. Kleine Kräuter können helfen

Besser schlafen Kräutertee Baldrian, Kamille oder Minze können dazu beitragen, dass Sie gut schlafen.

Baldrian hilft nachweislich beim Einschlafen. Hoch dosiert, d. h. mit mindestens 500 Milligramm, beruhigen Präparate aus dieser Pflanze die Nerven. Lignane im Baldrian wirken als sekundäre Pflanzenstoffe schlaffördernd. Baldrian ist freiverkäuflich in Drogerien erhältlich und darf ohne Nebenwirkungen über längere Zeit zum abendlichen Entspannen eingenommen werden.
Zudem kann ein entspannender Kräutertee für einen guten Schlaf sorgen. Am besten funktioniert es mit Lavendel-, Kamillen- oder Pfefferminztee. Auf Schwarzen oder Grünen Tee sollten Sie aber besser verzichten. Schauen Sie genau auf die Inhaltsstoffe Ihres Tees - oft sind es Kräutermischungen.

15. Persönliche Schlafdauer finden

Menschen benötigen je nach Alter und Veranlagung zwischen sieben bis neun Stunden Schlaf. Einige Menschen kommen auch mit kurzer Schlafdauer, nur fünf Stunden aus. Es kommt auf die Tiefschlafphasen an, weniger auf die Gesamtdauer des Schlafs. Führen Sie ein kleines Schlaftagebuch und notieren Sie, wie viel Stunden Schlaf Sie benötigt haben. Entsprechend können Sie Ihre Uhrzeiten und Rhythmus justieren.

16. Falls Sie in der Nacht aufwachen

  • Naschen Sie nicht während der Nacht:
    Ihr Körper gewöhnt sich sonst daran. Er weckt sie dann regelmäßig auf und treibt Sie zum Kühlschrank. Zudem sollten Magen und Darm nachts nicht arbeiten müssen.

  • Schauen Sie nicht auf die Uhr:
    Der Wecker wird mit Aufstehen, Terminen, Aufgaben und Stress verbunden. Zu berechnen, wie viele Stunden Schlaf Sie "geschafft" haben, bringt nichts. Diese Überlegung hält Sie nur von der Entspannung ab.
    Außerdem sollten Sie sich nicht verrückt machen, weil Ihnen durch das Aufwachen Schlaf fehlt. Gehen Sie am besten genauso vor, wie vor dem Einschlafen. Ein Buch, entspannende Musik oder meditative Gedanken helfen dabei, dass Sie schnell wieder einschlafen.
Besser schlafen Kind Um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu genießen, sollte man viele Ding beachten.
  • Regelmäßiges Aufwachen:
    Wachen Sie nachts öfter auf und geschieht dies mehrere Nächte zur gleichen Zeit, kann sich der Körper daran gewöhnen und ein Teufelskreis entstehen. Ihr Körper weckt Sie dann um diese Zeit bald wieder auf. In diesem Fall niemals aufstehen und damit den Körper weiter konditionieren. Vermeiden Sie ein Herumwälzen, wenden Sie besser die folgenden Entspannungstechniken an.

17. In Gedanken im Bett entspannen

Schalten Sie Gedanken an Stress unbedingt ab und denken Sie an etwas Angenehmes. Probieren Sie die folgenden Techniken aus.

  • Schäfchen zählen:
    Der Klassiker der Einschlaftechniken funktioniert immer noch. Konzentrieren Sie sich auf die Schafherde auf der Weide und zählen Sie die Schäfchen. Lassen Sie die Anzahl der Schäfchen immer um ein weiteres Schaf wachsen oder durch einen Pferch laufen. Die fortlaufende Nummer ggf. auf den Rücken schreiben. Ihr Gehirn wird bei dieser sinnlosen Beschäftigung schnell auf Schlafen umschalten wollen. Oder denken Sie an die angenehmsten Momente des letzten Urlaubs. Alles hilft, was Sie von Stressgedanken abhält.

  • Fantasieren Sie:
    Fantastische Bilder sind es, die Sie im Traum erleben. Viele Menschen träumen im Schlaf beispielsweise vom Fliegen. Fliegen Sie in Ihrer Fantasie schon mal los. Wenn Sie sich dies aktiv vorstellen, kommen Sie dem Traum einen Schritt näher und schlafen leichter ein.

  • Traumorte:
    Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie im Urlaub oder während Ihrer Kindheit gern gewesen sind. Folgen Sie den Straßen und Wegen der Umgebung, bis Sie schließlich Ihren Ort erreicht haben. Im Regelfall werden Sie schlafen, bevor Sie ihn erreicht haben.

18. Schlaftabletten meiden

Schlaftabletten können kurzzeitig beim Einschlafen helfen. Regelmäßig eingenommen können diese aber auch eine Abhängigkeit entstehen lassen und die Tabletten haben Nebenwirkungen. Auch kann sich der Körper an die Chemie gewöhnen, so dass die Wirkung mit der Zeit abnimmt.

Besser Schlafen Schlaftabletten Schlaftabletten haben Nebenwirkungen und helfen irgendwann nicht mehr.

19. Schlafen bei Zeitzonenwechsel und Auslandsreisen oder Schichtwechsel

  • Wer nach Amerika oder nach Asien reist, dessen Körper muss eine Zeitumstellung von einigen Stunden verkraften. Dies funktioniert am einfachsten, wenn Sie die Tagesrhythmus vor der Reise so einrichten, so dass Sie im Flugzeug zumindest einige wenige Stunden schlafen werden.
  • Bei Schichtwechsel muss der Körper ähnliche Arbeit vollbringen. Müdigkeit und Konzentrationsverlust drohen. Auch hier kann ein genauer Tagesrhythmus helfen, diese Anstrengung zu überstehen.

20. Wenn alles nichts hilft, den Hausarzt sprechen

Wenn diese Tipps zum Einschlafen bisher nichts bewirkt haben und sich kein gesunder Schlaf einstellen möchte, dann sollte der Hausarzt bezüglich einer Therapie angesprochen werden. (Lesen Sie mehr unter Burnout Syndrom – Symptome, Krankheitsbild, Therapiemöglichkeiten.)

In unserem Schlaftagebuch können Sie genau festhalten, wie sie die Nacht und den Tag verbracht haben. So können Ursachen für schlechten Schlaf erkannt werden. Wir wünschen angenehme Nachtruhe.


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