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Startseite Ratgeber Katzen Somali Rasseportrait: Charakter, Farben und Zucht

Katzenrassen von A bis Z mit Bild im Überblick

Somali Rasseportrait: Charakter, Farben und Zucht

Kurzinfo:

Ursprung USA
Lebenserwartung 15 - 20 Jahre
Gewicht 3 - 5 kg
Fellfarben Wildfarben, sorrel, blau, fawn, schwarzsilber,
blausilber, sorrelsilber, fawnsilber
Besonderheiten Abkömmling der Abessinierkatze; intelligent,
lebhaft, neugierig
Rassestandard FIFe Kategorie III, SOM (Somali)
Grafik Somali Portrait Interessante Informationen zur Somali Katze. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Passt eine Somali zu mir? Charakter, Verhalten und mehr

Die Somalikatze gilt als aktive, intelligente und menschenbezogene Katze. Aufgrund ihrer engen Verwandtschaft zur Abessinierrasse lassen sich in Bezug auf Charakter und Verhalten keine großen Unterschiede festmachen.

Besonders bekannt sind Somalis jedoch für ihre Neugier. Gerne folgen sie ihrer Bezugsperson auf Schritt und Tritt und erkunden ihre Umgebung intensiv. Von ihrem Besitzer fordern sie viel Aufmerksamkeit und Zeit für gemeinsames Spielen. Dabei sind sie wahre Energiebündel und leben ihren großen Bewegungsdrang am liebsten mit anderen Katzen aus.

Eine Einzelhaltung empfiehlt sich daher nicht. Ein weiteres rassetypisches Merkmal ist ihre leise Stimme, die zur Kommunikation kaum eingesetzt wird.

Trotz ihrer Aktivität ist die Somali sehr menschenbezogen. Lange Schmuseeinheiten sind an der Tagesordnung. Zudem gelten die Katzen als sehr stressresistent - ihre Haltung wird in der Regel als unkompliziert beschrieben. Da die Rasse jedoch gerne ihre Grenzen austestet, sollte man bei der Erziehung in jedem Fall konsequent sein.

Wie gut passt eine Somalikatze in meinen Haushalt?

Bild Somali Katze Die Somalikatze gilt als aktive, intelligente und menschenbezogene Katze.

Die Somalikatze besitzt ein sehr neugieriges Wesen und folgt ihren Besitzern auf Schritt und Tritt. Gerade in den ersten Wochen und Monaten sollte man sich viel Zeit für die Somali nehmen. Auch danach kann die Katze die Bezugsperson stark einnehmen.

Die Tiere der Rasse spielen sehr gerne und brauchen dafür folglich einen Partner, der sich für ihre Bedürfnisse regelmäßig Zeit nimmt. In der Regel ist das die Bezugsperson. Eine zweite Katze könnte hier aber schnell Abhilfe schaffen und als einfache Problemlösung dienen. Trotzdem orientieren sich die Somali lieber an einer menschlichen Bezugsperson. Wenn man viel arbeitet und nur sehr selten zu Hause ist, sollte man also über eine Anschaffung dieser Katzenrasse zweimal nachdenken.

Immerhin stehen lange Schmuseeinheiten auf der Tagesordnung der Katze und sollten auch bei dem Besitzer ganz oben auf der Liste stehen. Die Somalikatze ist sehr energiegeladen und kann an vielen Tagen auch über mehrere Stunden aktiv sein. Am liebsten verbringt sie dabei aber die Zeit zusammen mit dem Halter beim Kuscheln oder Spielen.

Körperbau und Aussehen

Somalis sind mittelgroß und schlank. Aufgrund ihrer langen Beine und ihres muskulösen Körpersbaus, der sich vor allem durch harmonische Proportionen auszeichnet, wirken sie unwahrscheinlich geschmeidig und graziös. Ihr Kopf ist keilförmig, die Nasenlinie ist sanft geschwungen und die Ohren stehen weit auseinander. Die großen mandelförmigen, schwarz umrandeten Augen lassen das Gesicht der Somali sehr ausdrucksstark wirken. Ihr Schwanz ist in guter Proportion zum Körper und gut behaart.

Das Fell ist mittellang. An den Schultern ist dieses etwas kürzer - um den Hals herum und an den Rückseiten der Hinterbeine sollte es jedoch lang und buschig verlaufen. Es ist weich, extrem fein und damit pflegeleicht. Wie die Abessinierkatze weist auch die Somali die Fellfärbung Ticket Tabby auf. Das Tabby-Muster ist ist hierbei fast völlig verdrängt worden. Es zeigt sich bei ausgewachsenen Tieren nur noch m-förmig auf der Stirn und an der Augenumrandung. Jedes Haar der Somali ist mehrfach gebändert. Durch die abwechselnd dunklen und hellen Bänder erhält das Fell einen besonderen Schimmer. Diese Färbung erinnert an Wildkaninchen, so dass Abessinierkatzen früher auch als "Bunny Cat" bezeichnet wurden.

Beschreibung Somali (analog FIFé)

Die FIFé, die Fédération Internationale Féline ist eine internationale Organisation von Zuchtverbänden für Katzen. Sie legt feste Regeln für die Zucht von Rassekatzen fest.

Allgemein Größe Mittelgroß.
Kopf Form Keilförmig, von mittleren Proportionen, breit an der Stirn, die Konturen sind weich und anmutig.
Nase Mittellang, im Profil zeigt der Kopf eine sanfte Kurve, weder mit Stopp noch einer geraden Nase.
Kinn Kräftig und gut ausgebildet.
Ohren Form Verhältnismäßig groß, breit am Ansatz. An der Spitze leicht abgerundet mit einem Daumenabdruck. Ohrbüschel an den Spitzen sind erwünscht.
Platzierung Gut auseinander gestellt und wachsam.
Augen Form Groß, mandelförmig und weit auseinander stehend.
Farbe Leuchtend und ausdrucksvoll, bernsteinfarben, grün oder gelb, rein, klar und intensiv in der Farbe; in der Farbe des Tickings umrandet.
Körper Struktur Mittlere Gestalt, mittellang; fest, geschmeidig, griffig und muskulös.
Beine

Sehnig, elegant und lang, in Proportion zum Körper.

Pfoten Klein und oval.
Schwanz

Ziemlich lang und spitz zulaufend, stark am Ansatz; der Schwanz soll gut behaart sein.

Fell Struktur Außerordentlich fein und sehr dicht; je dichter, desto besser; Textur sehr weich im Griff. Mittellang, ausgenommen an den Schultern, wo es etwas kürzer sein kann. Der Vorzug wird Katzen mit gut entwickelter Halskrause und Höschen gegeben.
Farbe Die Entwicklung des Tickings ist langsam; das endgültige Fell ist erst mit 2 Jahren voll ausgefärbt; dies sollte bei Jungtieren und jungen Erwachsenen berücksichtigt werden. Farben: siehe oben.

Geschichte und Herkunft

Anders als ihr Name vermuten lässt, stammt die Rasse nicht aus Somali in Afrika, sondern aus den USA. Der Name "Somali" wurde gewählt, um auf die enge Verwandtschaft zu den Abessiniern zu verweisen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg tauchten in den Würfen der Abessinierkatze, aufgrund einer Genmutation, immer wieder langhaarige Varianten auf. Da diese als rasseunytpisch angesehen wurden, wurden sie zunächst nicht zur Weiterzucht verwendet. Erst 1967 begeisterte sich die Abessinierzüchterin Evelyn Mague für die Tiere und begann sie gezielt zu züchten. 1972 entstand schließlich der erste reinrassige Somaliwurf. Die Cat Fanciers Association erkannte die Katzen 1979 als Rasse an. 1982 folgte durch die Fédération Internationale Féline der größte Dachverband Europas.

Zucht und Züchter

Züchter von Somalikatzen sind zum Beispiel im 1. Deutschen Edelkatzenzüchterverband (DEKZV) organisiert. Private Züchter finden Sie über die unten stehenden Anzeigen und in den weiteren Anzeigen für Somali. Wenn Sie selbst Züchter sind, können Sie unter den Katzenanzeigen einfach und kostenlos eine Annonce für ihren Wurf inserieren. Als Interessent haben sie die Möglichkeit, eine Gesuchanzeige zu schalten.

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Bildquellen:
Bild 1: © markt.de
Bild 2: © Mikkel Brigandt / Fotolia.com