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Hinweise zur Bewerbung an einer Universität

Abitur Nach dem Abitur steht man vor der Frage: "Wann muss ich mich wie bewerben?"

Als "Allgemeine Hochschulreife" wird der höchste Schulabschluss bezeichnet, den Schüler in Deutschland erwerben können. Dieser Schulabschluss - das Abitur - weist Schülern ihre uneingeschränkte Studierfähigkeit nach. Entsprechend dürfen Schüler, die die allgemeine Hochschulreife erhalten haben, sämtliche Fächer an allen Hochschulen in Deutschland studieren. Haben Schüler die Fachhochschulreife absolviert, ist die Auswahl an Studienfächern sowie an Hochschulen wesentlich eingeschränkter. Länderspezifische Regelungen legen fest, an welchen Fachhochschulen die Schüler mit fachgebundener Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife ihr Studium aufnehmen dürfen. Gleichermaßen sind Schüler mit Fachhochschulreife an bestimmte Fachrichtungen gebunden. Weisen die Schüler nur eine Fachhochschulreife und keine fachgebundene Hochschulreife auf, besteht keine Berechtigung, einen Studiengang an einer Universität zu belegen.

Eine Bewerbung über das Internet ist heutzutage Standard

Um sich an einer Universität oder einer Fachhochschule zu bewerben, erfolgt die Bewerbung heutzutage im Regelfall online. Damit die Bewerbung an der Universität ihre volle Gültigkeit besitzt, sollten Studieninteressenten alle wichtigen Unterlagen im Nachhinein zudem per Post einreichen. Die Regelungen variieren in dieser Hinsicht deutlich von Universität zu Universität. Einige Universitäten wünschen unbedingt eine Übersendung der Unterlagen per Post. Anderen Hochschulen genügt es, wenn zu erbringende Nachweise bei der Immatrikulation vorgelegt werden. Ist der Wunsch-Studiengang zulassungsfrei, genügt es für zukünftige Studenten häufig, sich unter Einhaltung festgelegter Fristen für die Studienfächer einzuschreiben. Allerdings gibt es auch für die Einschreibung in einen zulassungsfreien Studiengang keine allgemeinen Vorschriften, so dass eine Kontaktaufnahme mit der gewünschten Hochschule oder Fachhochschule im Vorfeld meist erforderlich ist.

Zulassungsbeschränkte Studiengänge

Schild mit Numerus clausus Der Numerus Clausus (NC) entscheidet über die Erlaubniss, einen zulassungsbeschränkten Studiengang aufzunehmen

Entscheiden sich die Schüler für einen zulassungsbeschränkten Studiengang, ist die Bewerbung an der Universität für dieses Fach wesentlich komplizierter. Da in zulassungsbeschränkten Studiengängen erheblich weniger Studienplätze als Interessenten vorhanden sind, wird eine Bewilligung des Studienganges mit Hilfe des Numerus Clausus (NC) geregelt. Diese Regelung bedeutet, dass die Studienplätze zulassungsbeschränkter Studiengänge an einer Hochschule an die Bewerber mit den besten Schulabschlusszeugnissen sowie an Bewerber mit langer Wartezeit vergeben werden. Da die Anzahl der Studienplätze pro Jahr sowie der Interessenten variieren kann, kann sich der jeweilige Numerus Clausus auch jährlich ändern.

 

 

Von besonderer Bedeutung: Fremdsprachenkenntnisse

Weitere Eignungsnachweise oder Studienvoraussetzungen entscheiden ebenfalls über den Erfolg oder Misserfolg von Bewerbungen für einen Studienplatz. Während einige zulassungsfreie oder zulassungsbeschränkte Studiengänge nur durch Vorlage des Zeugnisses der Allgemeinen Hochschulreife oder der fachgebundenen Hochschulreife vergeben werden, sind für andere Studiengänge wesentlich mehr Nachweise erforderlich. Für einige Studiengänge ist es für Studenten eine wichtige Voraussetzung, über Kenntnisse in festgelegten Fremdsprachen zu verfügen. Diese Regelung bezieht sich nicht nur auf Studienfächer mit einer sprachlichen Ausrichtung, sondern häufig auch auf andere Fachrichtungen. Sprachkenntnisse - beispielsweise in Englisch - sind für Studenten unerlässlich, wenn englischsprachige Quellen zum Studienalltag gehören. In anderen Studienrichtungen werden Vorlesungen teilweise oder komplett in englischer Sprache gehalten - auch dann sind einschlägige Sprachkenntnisse enorm wichtig, wenn nicht unabdingbar. In der Regel akzeptieren Hochschulen als Beleg für etwaige Fremdsprachenkenntnisse, dass zukünftige Studenten über eine bestimmte Anzahl an absolvierten Schuljahren in der geforderten Sprache verfügen. Manche Hochschulen verlangen im Rahmen von Sprachkenntnisnachweisen darüber hinaus eine Mindestpunktanzahl bei einschlägigen Tests wie beispielsweise dem TOEFL-Test. Grundsätzlich sind Studieninteressenten daher gut beraten, sich so früh wie möglich über geforderte Fremdsprachenkenntnisse der angestrebten Studienfächer zu informieren.

Eignungsprüfungen als Bestandteil von Bewerbungen

Auch wenn die anvisierten Studienfächer an einer Hochschule zulassungsfrei sind, dürfen die Hochschulen im Rahmen der Bewerbung eine Eignungsprüfung durchführen. Diese Eignungsprüfungen beziehen sich häufig auf künstlerische Studienrichtungen. Im Rahmen dieser Eignungsprüfungen möchten die Universitäten testen, ob im Rahmen einer Studienplatzbewerbung für das jeweilige Studienfach seitens der Bewerber eine Mindesteignung vorliegt. Verschiedene andere Voraussetzungen müssen zudem bei Bewerbungen für künstlerische Fachrichtungen wie Gesang, Schauspiel oder Bildhauerei oder aber für Sportwissenschaften und Architektur vorliegen. Dabei ist der Nachweis der Hochschulreife eine wichtige Bedingung, um den Studienplatz an der Universität nach der Bewerbung zu erhalten. In Abhängigkeit des Studiengangs fordern Hochschulen beispielsweise auch Eignungsnachweise in Form von praktischen Aufnahmeprüfungen oder sogenannten Mappenprüfungen, um die individuelle Eignung für das jeweilige Studienfach nachzuweisen. Allerdings variieren die Anforderungen und Formalitäten rund um die Einreichung der Mappenprüfungen unterschiedlich. Weiterhin sollte den Interessenten von Anfang an bewusst sein, dass eine Bewerbung für eines der oben genannten Fächer wesentlich umfangreicher und zeitintensiver ist, als für andere Studienrichtungen. Aus diesem Grund ist es für eine Bewerbung künstlerischer Studiengänge sowie Sport oder Architektur besonders wichtig, sich rechtzeitig über die jeweiligen Anforderungen und Termine der Wunschuniversität zu informieren.

Studienvoraussetzung: Praktika

Praktikum Notizzettel Ob ein Vorpraktikum für einen Studiengang benötigt wird, erfahren sie auf der Homepage der jeweiligen Fakultät

Grundsätzlich sollten Studienanwärter sich auch darüber informieren, ob für eine Einschreibung in den Wunschstudiengang praktische Erfahrungen vorausgesetzt werden. Denn häufig sind absolvierte Praktika tatsächlich eine wichtige Voraussetzung, um sich für ein Studienfach zu bewerben. Natürlich gehen die Hochschulen nicht davon aus, dass die angehenden Studenten durch ein absolviertes Praktikum bereits in der Lage sind, bestimmte fachbezogene Leistungen zu erbringen; vielmehr zielt diese Studienvoraussetzung darauf ab, dass bereits erste Praxiserfahrungen gesammelt wurden. Geht die Zulassung für ein Studienfach mit einem Praktikum als Studienvoraussetzung einher, sollten zukünftige Studenten den Zeitfaktor nicht außer Acht lassen. Die Zeit für die Bewerbung um ein Praktikum sollte ebenso in die Studienplanung einbezogen werden wie die Praktikumsdauer selbst.

Die Immatrikulation ist Pflicht

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, erhalten zukünftige Studierende nach ihrer Bewerbung im Idealfall eine Zusage der Universität oder einer anderen Fachhochschule mit einem Hinweis auf die Einschreibung. Die Einschreibung an der Universität - die so genannte Immatrikulation - erfolgt zu einem durch die Universität bestimmten Termin. Durch die Immatrikulation wird der Studienplatz angenommen. Erst zu dem Zeitpunkt, zu dem sich die Studieninteressenten nach einer Zusage für den Studienplatz eingeschrieben haben, ist ihnen der Studienplatz auch sicher. Interessieren sich zukünftige Studenten für ein zulassungsfreies Studienfach, ist eine Rücksprache mit der jeweiligen Universität unerlässlich, um Auskunft über den genauen Einschreibungstermin zu erhalten. Die Immatrikulation erfolgt im Regelfall im Studentensekretariat einer Universität oder Fachhochschule. Neben dem Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung wie dem Abitur müssen zukünftige Studierende unbedingt einen Krankenversicherungsnachweis sowie den Personalausweis oder einen anderen Pass bereithalten. Werden Belege über Fremdsprachenkenntnisse, Praktika oder bestandene Eignungstests gefordert, sind diese Unterlagen ebenfalls zur Immatrikulation vorzulegen. Im Falle einer Bewerbung um einen zulassungsbeschränkten Studiengang ist eine Vorlage des Zulassungsbescheids der Hochschule ebenfalls unerlässlich.

Das Verstreichen der Rückmeldungsfrist führt zur Exmatrikulation

Um das Studium nach einer erfolgreichen Immatrikulation fortzuführen, ist eine Rückmeldung vor dem Beginn jedes neuen Semesters unbedingt erforderlich. Innerhalb einer durch die Universität oder einer anderen Hochschule festgesetzten Frist sind die Studenten dazu verpflichtet, sich für das nächste Semester zurückzumelden. Diese Rückmeldung verläuft häufig parallel zur Entrichtung des Semesterbeitrages für das kommende Semester. Da Studenten bei einer fehlenden Rückmeldung automatisch exmatrikuliert werden, sollten die Studierenden den festgesetzten Rückmeldetermin unbedingt einhalten.

Die Bewerbung an einer Privathochschule

Tastatur mit Theorie & Praxis Knöpfen An privaten Hochschulen gibt es meist eine enge Verknüpfung zwischen der Theorie und der Praxis

Bewerbungen an einer staatlichen Universität verlaufen anders als Bewerbungen an Privathochschulen. Private Hochschulen führen im Rahmen der Bewerbung spezielle Auswahlverfahren durch, in denen Assessment-Center persönliche Auswahlgespräche oder Persönlichkeitstests veranstalten. Praktische Übungen sind ein weiterer wichtiger Bestandteil während des Bewerbungsverfahrens an einer Privathochschule. Sie dienen den Hochschulen dazu, das genaue Leistungsniveau der Bewerber ermitteln. Für private Hochschulen ist es besonders wichtig, dass die Interessenten dem hohen Leistungsniveau der Hochschulen gerecht werden. Ebenso wird in den Eignungstests überprüft, wie hoch die Motivation der Bewerber für diese kompakten Studiengänge tatsächlich ist.

 

 

 

 


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