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Startseite Ratgeber Pferde Wie die Bewegung, so die Verpflegung - die richtige Ernährung Ihres Pferdes

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Wie die Bewegung, so die Verpflegung - die richtige Ernährung Ihres Pferdes
Pferd HeuNahrungsquelle Heu: Heu enthält wichtige Nähr- und Mineralstoffe.

Worauf muss ich bei der richtigen Ernährung meines Pferdes achten?

Wie die Bewegung, so die Verpflegung: Die unterschiedlichen Haltungsformen und der Einsatz des Pferdes bedingen eine sehr unterschiedliche Art der Fütterung. Auch der Energieverbrauch des Pferdes ist entscheidend für die Fütterung: Handelt es sich um ein Freizeitpferd, das täglich eine Stunde geritten wird, um ein Leistungspferd, das für Turniere trainiert wird, um Kleinpferde oder Ponys, die unregelmäßig geritten werden? Nach diesen Gesichtspunkten richtet sich die Art der Fütterung. Das Futter sollte je nach gestellter Leistungsanforderung die entsprechende Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteine und Ballaststoffe enthalten.

5 Grundsätze der Fütterung

Pferde fressen unter natürlichen Haltungsbedingungen zwischen 12 und 16 Stunden am Tag. Der Magen des Pferdes ist im Verhältnis zum langen Verdauungsapparat klein, er fasst zwischen 8 und 15 Litern. Aufgrund des kräftigen Schließmuskels im Mageneingang sowie der spitzwinkligen Einmündung der Speiseröhre in den Magen, und weil sich der Magen wegen seiner Lage innerhalb des Brustkorbs weitgehend der Bauchpresse entzieht, kann das Pferd nicht erbrechen. Aus diesen Punkten nehmen Krankheiten des Verdauungsapparates, die auf die Ernährung zurückzuführen sind, ein breites Spektrum beim Pferd ein. Eine ausgewogene Ernährung ist daher sehr wichtig für eine optimale Verdauung.

  1. Das Futter muss der geforderten Leistung entsprechend bemessen sein. Zuviel Futter führt zur Magenüberladung, zu Problemen des Verdauungsapparats und Kreislaufproblemen. Bei zu wenig Futter baut das Pferd ab.
  2. Kraftfutter muss oft, mindestens dreimal täglich, in kleinen Portionen gefüttert werden.
  3. Nach dem Füttern sollten die Pferde eine Stunde Zeit zum Verdauen haben, bevor es an die Arbeit geht.
  4. Das Verhältnis zwischen Rau- und Kraftfutter muss stimmen. Raufutter sollte die Hälfte bis zwei Drittel der gesamten Futterration ausmachen.
  5. Wasser muss immer verfügbar sein.
Weiterführende Informationen erhalten Sie im Ratgeber Die wichtigsten Regeln zur korrekten Fütterung.

Nahrungsquellen: Hafer, Mais und Co.

Pferde in Boxenhaltung werden mit Kraft- und Raufutter ernährt, Pferde in Herdenhaltung müssen und können mit dem Vorlieb nehmen, was die Weide bietet. Zwischen diesen beiden Varianten liegen viele weitere Haltungsformen, die immer individuelle Fütterungsmethoden erfordern.

Kraftfutter

Als Kraftfutter bezeichnet man Getreidefutter oder Futtermischungen, die häufig mit Vitaminen und Mineralstoffen versetzt sind. Zu den verbreitesten Arten des Kraftfutters gehören:

  • Hafer.
    Hafer Kraftsnahrung PferdeHafer gilt in der Pferdeernährung als wertvolles Kraftfutter.
    Das beliebteste Kraftfutter ist Hafer. Durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen ist Hafer gut verträglich und ist geeigneter für die Pferdeernährung als viele andere Getreidesorten. Er ist eine wichtige Energiequelle und enthält Fette, Stärke und einen hohen Proteinanteil.
  • Gerste. Gerste sticht nicht wie Hafer, ist aber schlecht verdaulich, wenn sie nicht gebrochen, gekocht oder eingeweicht wird. In Gerste ist mehr Energie enthalten als in Hafer, dafür aber weniger Rohfaser.
  • Weizenkleie. Weizenkleie besteht aus den Schalen von Weizen und enthält hauptsächlich Ballaststoffe. Bei der Fütterung von Weizenkleie ist zu beachten, dass diese feucht bleibt, da sie sonst im Magen aufquellen und Verstopfungen hervorrufen kann. Die Fütterung von Weizen in seiner Ursprungsform ist wegen des hohen Anteils von Gluten ungeeignet.
  • Mais. Eine Alternative für Tiere, die zu wenig auf den Rippen haben, ist Mais. Mais enthält wenig Rohfaser und Eiweiß, dafür aber einen hohen Anteil Energie. Pferde mit wenig Appetit können auf diese Weise mit genügend Energie versorgt werden. Der Mais sollte geschrotet sein oder als Flocken verfüttert werden – nur so können die Nährstoffe gut aufgenommen werden.
  • Pellets. Die Industrie bietet beim Kraftfutter so genannte Pellets an. Die Zutaten werden bei der Herstellung zu Pulver zermahlen und unter hohem Druck zusammengepresst. Pellets gibt es in vielen verschiedenen Zusammensetzungen.
  • Müslifutter und Mash. Müslifutter besteht aus einer Mischung verschiedener Getreidesorten, Mineralpellets und Kräutern. Ein Zusatzfutter für Pferde, die unter besonderen Belastungen stehen, ist Mash. Dieses Futter besteht aus einer Mischung von Hafer, Weizenkleine und Leinsamen und ist als Fertigmischung im Handel erhältlich. Mash wird normalerweise mit warmem Wasser angerührt und gefüttert.

Raufutter

Heu und Stroh sind Raufuttermittel. Heu ist grundsätzlich wertvoller für das Pferd, was Nähr- und Mineralstoffe angeht. Die Qualität des Heus hängt allerdings stark von der Zusammensetzung der Gräser, der Bodenqualität und der Lagerung ab. Gutes Futterheu erkennt man an der grünen Farbe und dem aromatischen Duft. Natürlich sollte es frei von Schimmel sein und nach Möglichkeit keine Unkräuter enthalten. Raufutter hat einen geringen Wasseranteil, ist aber reich an Struktur. Neben dem Ernährungswert stellt Raufutter auch einen wichtigen Zeitvertreib für Boxenpferde dar. Für Pferde mit Heustaubhusten ist Heulage eine Alternative. Allerdings schimmelt diese sehr schnell und sollte daher zügig verfüttert werden.

Pferdefütterung MöhreSaftfutter wie Möhren werden oft als Nahrungsergänzung gereicht.

Saftfutter

Gras, Möhren, Äpfel und alles Saftige fasst man unter dem Begriff Saftfutter zusammen. Die Zufütterung ist nicht zwingend notwendig, da ein Tag auf der Koppel den Bedarf an Saftfutter schon decken kann. Kleinere Mengen an Saftfutter, wie die tägliche Portion Karotten,  sind aber dennoch eine gute Nahrungsergänzung. Wenn die Tiere zum Grasen keine Gelegenheit haben und folglich kein Saftfutter in Eigenregie zuführen können, empfiehlt sich die Zufütterung durch den Menschen. Beginnend mit kleineren Mengen sollte man die Tiere an ihren täglichen Bedarf heranführen.

 

 

 

 

Bild 1: © PublicDomainPictures / pixabay.com

Bild 2: © Hans Braxmeier / pixabay.com

Bild 3: © Friedhelm Brandenburg / pixabay.com

 

 

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