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Pferderatgeber

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Pferderatgeber: Hinweise und Tipps zur richtigen Pflege

Pferdekörper bedürfen einer regelmäßigen, gründlichen Pflege von Kopf bis Huf. Selbstreinigend sind Pferde nur, wenn sie in offener Stallhaltung leben und nicht geritten und/oder transportiert werden. Unter diesen Halteumständen übernehmen äußere Witterungsbedingungen wie Regen, Wind und Wetter sowie Aktivitäten seitens des Pferdes wie z. B. das Wälzen und die Mähnenpflege (siehe Verhalten ) die Pflege und Sorge um Sauberkeit und Wohlergehen. Wir verraten Ihnen, welche Punkte Sie bei der Pferdereinigung beachten müssen.


Pferd trabt Aktive Pferde brauchen regelmäßige Hygiene und Pflege, um Schweiß, Talg und Schmutz zu entfernen

Warum muss ich mein Pferd regelmäßig säubern?

Sowohl Pferde, die geritten werden, als auch Pferde in Boxenhaltung müssen von uns Menschen gepflegt werden. Werden Talg- und Schweißdrüsen aktiviert und bildet sich Schweiß, erfolgen Wärmeabgabe und Kühlung. Wenn Schweiß vermischt mit Staub trocknet, verstopfen die Poren der Haut. Die Aufgaben der Poren, Sauerstoff aufzunehmen und Kohlensäure auszuscheiden, kann dann nicht mehr erfüllt werden. Und weil sich Schweiß, Staub, Schmutz und die verhärteten Ausscheidungen der Talgdrüsen nicht von selbst lösen, müssen sie herausgeputzt werden. Pferde, die ganzjährig in Weide-, Laufstall- oder Offenstallhaltung leben, sollten nicht allzu intensiv geputzt werden. Zu leicht putzt man die Talgschicht aus der Haut, die das Pferd vor Regen und Kälte schützt.

Die Körperpflege dient also nicht nur dem hübschen Aussehens des Vierbeiners, sondern sorgt auch dafür, dass die Haut wieder atmen kann und das Haarkleid seiner Funktion als Temperaturregler nachkommen kann. Ein weiterer Punkt für das Putzen ist der Kontakt zwischen Mensch und Pferd - die Pferdepflege stellt eine ideale Möglichkeit dar, Vertrauen und Zuneigung aufzubauen. Beinahe jedes Pferd genießt die Massage der Muskulatur! Das Putzen fördert zudem die Blutzirkulation und dadurch die Muskelbildung. Ein wesentlicher Punkt der Reinigung sind auch die Hufkontrolle und -pflege.

Putzen von Kopf bis Huf: notwendiges Handwerkszeug

Hufe Mit einem Hufauskratzer befreit man die Hufe von Schmutz

Da die Empfindlichkeit der einzelnen Körperregionen stark variiert, verwendet man verschiedenes Putzzeug. Zur Grundausstattung an Putzzeug gehören

  • Striegel (Plastik, Gummi oder Metall),
  • Kardätsche,
  • Wurzelbürste,
  • Hufauskratzer,
  • Mähnenkamm,
  • Schwämme und
  • eine weiche Bürste für den Kopf.
     

Beginnen Sie am Kopf und arbeiten Sie sich nach hinten weiter. Mit dem Striegel starten Sie am Pferdekopf hinter den Ohren. In kreisenden Bewegungen raut man das Fell auf, vom Hals über die Brust zur Schulter, über Sattellage, Bauch und Rücken bis zur Hinterhand. An den fleischlosen Körperregionen wie Kopf und Beine hat der Striegel nichts zu suchen. Der Kopf wird vorsichtig mit einer Kardätsche oder einer speziellen Kopfbürste mit weichen Borsten geputzt. Die Beine werden mit einer Kardätsche mit groben Borsten oder bei starker Verschmutzung mit einer Wurzelbürste gereinigt. Mit kräftigem Druck und Muskelkraft kommt die Kardätsche am Pferdekörper zum Einsatz: In gleichmäßigen, langen Zügen fährt die Kardätsche über den Körper, und nach jedem Strich wird die Bürste an dem Striegel ausgestrichen, den man in der anderen Hand hält. Augen, Maul und Nüstern werden bei Bedarf mit einem Schwamm gereinigt. Die Mähne wird mit dem Kamm gebürstet. Den Schweif am besten mit der Hand verlesen.

Waschen

Pferd wird gewaschen Bei Pferden genügt ein Abspritzen mit Wasser

Nichts geht nach einer anstrengenden Reitstunde bei warmen Temperaturen über eine ausgiebige Dusche. In der Regel ist es ausreichend, das Pferd mit klarem Wasser abzuspritzen. Wer ein Shampoo verwendet, sollte darauf achten, dass es besonders mild ist und nicht in den Augen brennt. Gut ausspülen, sonst juckt es. Das Wasser, das das Fell festhält, sollte nach der Dusche mit einem Schweißmesser herausgestrichen werden. Die Fesselbeuge sollte mit einem Handtuch abgetrocknet werden, um Erkrankungen wie Mauke, eine Entzündung im Fesselbereich, vorzubeugen. Zum Trocknen genießt das Pferd einen Spaziergang oder das Grasen in der Sonne.

Pferde sollte man nur bei Temperaturen von über 15 Grad waschen, da sonst die Gefahr zu groß ist, dass das Pferd sich verkühlt. Muss man dennoch das Pferd bei niedrigen Temperaturen waschen, sind warmes Wasser und eine Decke zum Trocknen Pflicht.

Hufpflege

Hufeisen Das Hufeisen bringt ja bekanntlich Glück

Die Hufpflege beginnt morgens beim Ausmisten: Sauberkeit ist das A und O für einen gesunden Huf. Frische Luft und Bewegung sind ebenso für die Gesunderhaltung des Hufes von großer Wichtigkeit. Oft haben Strahlfäule und andere Hufkrankheiten ihre Ursache in schlechter Einstreu voller Kot und Urin. Sobald das Pferd die Box verlässt, sollten die Hufe von Einstreuresten, vermischt mit Mist , gereinigt werden. Vor dem Reiten ist das Auskratzen der Hufe selbstverständlich, dabei sollte man vor allem auf die Strahlfurchen achten. Kleine Gegenstände, Steine oder Holzspreißel, verfangen sich gerne in den schmalen Ritzen im Pferdehuf.

Nach dem Reiten können die Pferdehufe und -beine, sobald es das Wetter zulässt, abgespritzt werden. Wenn nötig mit der Wurzelbürste hartnäckigen Schmutz lösen. Auf den gründlich gereinigten Huf wird Huffett aufgetragen. Huffett wirkt dem Austrocknen des Hufhorns entgegen und erhält die Geschmeidigkeit und Elastizität des Hufes. Das Fett wird auf die Hufwand, aber auch auf die Sohle und den Strahl aufgetragen. In erster Linie sollte der Kronrand mit Fett versorgt werden. Das ist die Stelle, wo sich das Horn neu bildet. Das Horn wächst einen halben bis zwei Zentimeter pro Monat. Wie oft der Huf gefettet werden muss, sollte der Pferdebesitzer individuell entscheiden. Am besten mit dem Hufschmied sprechen.

Beschlag oder barfuß?

Ob das Pferd Hufeisen hat oder barfuß geht - ganz ohne Hufschmied geht es nicht. Alle sechs bis acht Wochen müssen die Hufe neu beschlagen werden. Ein Pferd ohne Eisen muss auch regelmäßig ausgeschnitten und berundet werden. Das bedeutet, dass lose Teile an der Hufsohle und am Strahl beseitigt werden und zu lang gewordene Hornwandabschnitte gekürzt werden. Durch den natürlichen Abrieb des Hufes werden die Tragerandkanten ungleichmäßig abgenutzt und scharf, dadurch entstehen Risse und Spalten, außerdem können Hornwandteile ausbrechen. Dieser Abrieb ist an den Zehen der Vorderhufe am stärksten, weshalb viele Pferde vorne beschlagen werden.

Für das Barfußgehen; sind nur Hufen geeignet, die hart und elastisch sind. Der Hufbeschlag schützt den Huf des Pferdes, damit er sich nicht schneller abnutzt als das Horn nachwachsen kann. Der Hufschmied muss den Pferdehuf so beschlagen, dass die natürlichen Funktionen aufrecht erhalten bleiben und das Gangwerk nicht beeinflusst wird. Gebäude- und Gangfehler können mit einem Korrekturbeschlag bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden.

Hufschmied Ein Hufschmied bereitet das Eisen vor Bevor der Hufschmied das neue Eisen befestigt, bereitet er den Huf vor. Das überschüssige alte Horn wird von der Unterseite des Hufs entfernt, Stellungsfehler kann der Schmied durch entsprechendes Ausschneiden korrigieren. Die Hufwand wird gekürzt. Das Eisen wird entweder aufgebrannt oder kalt aufgeschlagen. Beim Heißbeschlag wird das Eisen erhitzt, bis es glüht, und dann für einige Sekunden an die Unterseite des Hufes gehalten. So wird zum einen der Sitz des Eisens überprüft, zum anderen wird es dem Huf perfekt angepasst. Wenn die braune Brennlinie nicht durchgehend ist, muss der Schmied nochmal raspeln. Dann wird das Eisen aufgenagelt. Beim Kaltbeschlag wird das vorbereitete Eisen ohne Anpassen durch Aufbrennen aufgenagelt.

 

 

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