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Welches Mountainbike empfiehlt sich für welchen Einsatz und was müssen MTB-Anfänger beachten?

Grafik Mountainbike Welche Eigenschaften machen ein Mountainbike aus? (Zum Vergrößern hier klicken)

Markt.de hat für Sie die wichtigsten Informationen für Einsteiger zum Thema Mountainbike zusammengestellt – welches Mountainbike ist auf Ihren speziellen Bedarf zugeschnitten und trägt dabei Ihren Ansprüchen Rechnung?

Die Qual der Wahl – der Mountainbike-Kauf

Vor dem Spaß steht der Kauf eines Bikes. Das passende Fahrrad zu finden kann sich dabei als zeitaufwendiges Unterfangen erweisen, muss das Bike doch beim Heizen über Stock und Stein bestehen. Die Auswahl ist riesig, Sie haben u.a. die Wahl zwischen Racebikes, Tourern, All-Mountain und Enduro; innerhalb verschiedenster Kategorien (Renn- oder Tourenfahrer, robuster solider Allrounder etc.) gilt es eine Entscheidung zu treffen.

Welches Mountainbike passt zu mir?

Nachfolgend eine kurze Einführung in die Grundcharakteristika der relevanten Bike-Typen: Wenn Sie an einem Fahrrad für den Renn-Einsatz interessiert sind, empfiehlt sich der Kauf eines leichten sowie steifen Race, Cross-Country oder aber Marathon-Bikes. Etwas schwerer präsentieren sich hingegen Freeride-Bikes, die im Speziellen für rasante Abfahrten konstruiert wurden. Eine weitere Gewichtsklasse nach oben geht es mit Tourern, All Mountains und Enduro-Bikes – diese Typen präsentieren sich wesentlich komfortabler als die zuvor genannten Bikes und eignen sich sowohl für die Abfahrt als auch für Steigungen; in der Szene werden sie auch oftmals als Allrounder unter den Mountainbikes bezeichnet. Im Allgemeinen sind die Übergänge zwischen den verschiedenen erwerbaren Mountainbikes relativ fließend.

Wie intensiv betreibe ich den Sport und wie nutze ich das Mountainbike?

Bevor Sie ein Mountainbike kaufen, sollten Sie gründlich darüber nachdenken, wie oft und zu welchem Zweck Sie das Bike verwenden wollen; die Antwort bestimmt den Fahrradtyp und damit das Budget. Wenn Sie sich eher der Gruppe der Gelegenheitsfahrer zugehörig fühlen, d. h. Sie möchten nicht regelmäßig an Touren teilnehmen und sehen Ihr Rad eher als nützliches Transportmittel, das Sie von A nach B bringt, sollten Sie den Kauf eines Komplettangebots erwägen: Gute Hardtaillmodelle (nur mit einer Federgabel bestückt, der Hinterbau ist ungefedert) gibt es bereits ab 500 Euro, ein vollgefedertes Fully (Federgabel + gefederter Hinterbau mit Dämpfer/Federbein) ab ungefähr 800 Euro. Berücksichtigen Sie beim Kauf den Fakt, dass beim Fully der fahrdynamische Vorteil überwiegt – die Federung sorgt für besseren Bodenkontakt, das Hinterrad haftet fest am Boden, die Reifen krallen sich quasi in die Erde. Dies stellt insbesondere beim Klettern im Gelände einen entscheidenden Vorteil dar. Wer als Mountainbike-Anfänger clever ist, kauft sich fürs Erste ein günstiges, gebrauchtes Mountainbike für wenig Geld. Für das Hineinschnuppern in diesen Sport muss es zu Beginn nicht das teuerste Carbon-Fully für 5.000 Euro sein – wenn Sie am Mountainbiken Spaß finden, können Sie sich ein Jahr später immer noch ein qualitativ hochwertigeres Bike kaufen.

Auf Folgendes müssen Sie beim Kauf insbesondere achten:

  • Reifen
    Bild Reifen Vor allem die Breite der Reifen muss stimmen. Mit Hinblick auf die Fahrsicherheit sind die paar Quadratzentimeter Reifen für den Fahrer von entscheidender Bedeutung. Die Reifenbreite sollte mindestens 26x2,25 Zoll betragen. Besondere Vorkehrungen müssen Sie bei Freeridern als auch Downhillern treffen – diese benötigen eine große Aufstandsfläche sowie viel Grip. Die meisten Reifen sind hierbei außerdem mit extra dicken Karkassen (= das tragende Gerüst im Reifen) und speziellem Pannenschutz ausgestattet. Die Engmaschigkeit der Karkassen wird mit der EPI- oder TPI-Zahl abgegeben (Fäden pro Zoll). Als Beispiel: Ein Reifen mit 30 EPI weist eine geringe Stabilität auf und ist für die Fahrt im Gelände weniger geeignet. Je höher die EPI/TPI-Zahl, desto sicherer ist die Fahrt. Liegt die Zahl wiederum bei ca. 120 EPI, spricht dies für einen niedrigen Rollwiderstand sowie niedrigem Gewicht – die Karkasse ist extrem fein, sodass die Anfälligkeit für Pannen steigt (geeignet für Cross-Country-Racer). Bei Downhill und Freeride-Reifen sollte sich der EPI-Wert zwischen 60 und 70 befinden.
  • Felgen
    Als Standard bei professionellen Mountainbikes gelten Hohlkammerfelgen. Für den Anfänger genügt zu Beginn die einfache Alufelge.
  • Rahmen
    Auf diesen Bestandteil Ihres neuen Gefährts müssen Sie besonders achten - beliebt und nahezulegen sind Leichtbaurahmen aus Alu oder aber Carbon. Neben Leichtigkeit sind sie zudem durch große Stabilität gekennzeichnet, was in Hinblick auf Fahrten durchs Gelände ein wesentlicher Vorteil ist. Fullys gibt es meistens in vier, Hardtails dagegen in sechs oder gar mehr Größen. Die Rahmenhöhe muss sich dabei an Ihrer Körpergröße orientieren (bei einer Größe von über 1,85 m empfehlen sich 28“ Rahmen); einen groben Anhaltspunkt liefert die Ausmessung Ihrer Schrittlänge (Innenbein vom Schritt bis zum Boden); den gemessenen Wert multiplizieren Sie mit 0,226, Sie erhalten dann die theoretische Rahmengröße in Zoll. Um sicherzugehen empfehlen sich Probefahrten.
  • Federung
    Eine integrierte Federung ist kein Muss; zu einem guten Mountainbike gehört die Federgabel jedoch dazu. Auf der einen Seite trägt diese zur Verschleißminderung an Felgen, Reifen und Achse bei und sorgt auf der anderen Seite für ein angenehmes Fahrgefühl und schont nebenbei die Gelenke des Fahrers. Die meisten Fahrräder lassen sich hierbei auch nachrüsten.
  • Schaltung
    Neben dem richtigen Rahmen stellt die Schaltung das wichtigste Teil am Traumrad dar. In Tests haben sich in der Vergangenheit des Öfteren Marken wie Shimano oder Sachs bewährt – an der Schaltung sollte man nicht sparen.
  • Bremsen
    Bremsen gibt es in mehreren Varianten – V-Brakes, Scheiben- oder Hydraulikbremsen. Für die Fahrsicherheit ist die regelmäßige Prüfung und Wartung Pflicht für jeden Biker! Bremsbeläge sollten regelmäßig gewechselt werden, ein abgenutzter Belag ist durch eine gerillte Oberfläche erkennbar. Daneben stellen verglaste oder verschmierte Bremsbeläge ein großes Risiko dar; das Verglasen entsteht durch harte Einsätze bei hohen Außentemperaturen und macht sich durch ein lautes Bremsgeräusch akustisch sowie durch die verschlechterte Bremsleistung bemerkbar.
  • Sicherheit
    Bild Helm Achten Sie beim Kauf des Fahrradhelms auf die genaue Passform und auch auf die Belüftung. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie entsprechende Maßnahmen treffen – zuvörderst ist hierbei der Fahrradhelm zu nennen (das Tragen verringert das Verletzungsrisiko am Kopf um bis zu 75 Prozent!). Beim Kauf ist auf die genaue Passform als auch auf die Belüftung des Kopfes zu achten. Daneben ist der Erwerb von entsprechender Kleidung ratsam: Bikehosen, -shirts und –jacken, Arm- und Beinlinge, Radschuhe, Sonnenbrille und Handschuhe sorgen für Schutz und Funktionalität. Um sich auszuprobieren, genügen für den Anfang einfache Turnschuhe, mit entsprechenden Klick-Pedalen können Sie Ihr Rad später noch aufrüsten. Da Sie evtl. bei Wind und Wetter mit Ihrem Bike unterwegs sind, sollten Sie zudem über Kleidung verfügen, die den Fahrer vor Wind und Regen schützt sowie den Kauf von u. a. Spikereifen abwägen, die für den Einsatz bei Schnee und Eis konzipiert wurden. Im Handel können Sie spezielles Mountainbike-Equipment erwerben, die Ausrüstung unterscheidet sich teilweise hinsichtlich der Schnitte sowie Funktion von der normalen Kleidung aus dem Straßensport.
  • Zubehör
    Beim Kauf der Erstausrüstung sollten Sie auch hilfreiche Gegenstände wie Werkzeug erwerben – Pannen gehören zum Alltag des Mountainbikers dazu. Für den Beginn genügt es, eine kleine Luftpumpe und einen Ersatzschlauch bei sich zu tragen. Weiteres nützliches Zubehör sind Getränkeflaschen, ein Bordcomputer, eine Pulsuhr bzw. gar ein GPS-System. Wobei Letzteres für den Einsteiger nicht zwingend ist, aufrüsten und nachkaufen kann man zu einem späteren Zeitpunkt immer noch.
  • Preis
    Für den Kauf eines guten Mountainbikes sollten Sie ca.700 Euro einplanen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt (die teuersten Serien-Bikes haben inzwischen die 10.000 Euro-Marke geknackt). Ein voll geländetaugliches Hardtail gibt es beispielsweise bereits um die 1.000 Euro. Investieren Sie zu Beginn etwas Geld, kann der Fahrspaß sonst dank billiger Antriebskomponenten oder schwacher Bremsen ein jähes Ende nehmen und das Nachrüsten ein großes Loch ins Portemonnaie reißen. Top-Marken und Kassenschlager sind u. a. GT, Scott , Kettler, Giant und Wheeler.
    Nicht zu vergessen sind Folgekosten – vor allem Kette, Kassette, Reifen und Schläuche sowie Bremsbeläge gehören zu den Verschleißteilen, die man hin und wieder ersetzen muss. Bei einer Jahres-Kilometer-Leistung von 2000 km können Sie im Groben mit Kosten in Höhe von circa 150 Euro rechnen.

 

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