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Ratgeberübersicht Veranstaltungen

Silvester Ratgeberübersicht


 

Wer kennt das nicht - kurz vor Ende des Jahres wird einem die Frage gestellt: "Was machst Du denn eigentlich an Silvester? Damit Du bald auch eine Antwort darauf hast, findest Du hier eine Übersicht der Ratgeber rund um das Thema Silvester. Wir zeigen Dir, wo es in welcher Großstadt die tollsten Silvesterpartys gibt. Informiere Dich auch über die verschiedensten Silvesterbräuche in anderen Ländern. Zum Beispiel warum Italiener zum Jahreswechsel unbedingt rote Unterwäsche brauchen, die Spanier 12 Trauben essen und vieles mehr über die unterschiedlichen Bräuche und Traditionen.

Dazu geben wir Dir auch hilfreiche Tipps für eine gelungene Silvester-Party. Mit unserer Mini-Checkliste für einen gelungenen Silvester-Abend vergisst Du sicherlich nichts. Und egal ob Du mit Kindern feierst oder der Hund mit dabei sein soll - hier findest Du hilfreiche Tipps für einen reibungslosen Abend. Damit Du auch das passende Outfit findest, kannst Du Dir hier Stylingtipps für ein super Silvesteroutfit holen.

 
 

Fakten über Silvester

Wieso eigentlich "Silvester"?

Warum nennen wir den Jahreswechsel eigentlich Silvester? Die Bezeichnung geht auf den Papst Silvester I. zurück, der am 31. Dezember 335 verstarb. Der Vorname Silvester ist in anderen Ländern durchaus üblich und stammt von dem lateinischen Wort "silva" (Wald) ab. Bis zum Jahr 1582 endete das Jahr noch an Weihnachten, nämlich am 24. Dezember. Mit der Gregorianischen Kalenderreform wurde der letzte Tag des Jahres schließlich auf den Todestag des Papstes gelegt, dessen Namenstag seit 813 auch der 31. Dezember ist. Von Papst Silvester geht auch der Aberglaube aus, dass Fisch an Silvester nur mit großer Vorsicht zu genießen ist. In der Gegenwart des Papstes sollen nämlich Ungläubige an Fischgräten erstickt sein.

In manchen Ländern und auch in Gegenden von Deutschland gibt es neben Silvester auch einen anderen Begriff für den letzten Tag des Jahres. Er wird als "Altjahrstag" oder "Altjahrsabend" bezeichnet. Dem entspricht die niederländische Bezeichnung "Oudejaarsavond" oder der spanische Begriff "Nochevieja". Andere Länder hingegen bezeichnen Silvester auch als "Neujahrs-(vor-)abend", nämlich in Englisch als "New Year's Eve", "Véspara de Ano-Novo" (Portugal) oder "Nyårsafton" (Schweden).

Sekt, Feuerwerk und gutes Essen

Der Sekt gehört zum Anstoßen auf das Neue Jahr einfach dazu. In den Sektflaschen herrscht dabei ein Druck von ca. 2,5 bar. Wenn die Korken knallen, dann fliegen die Sektkorken mit einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h aus der Flasche. Ist der Sekt etwas wärmer und die Flasche geschüttelt, dann erreicht der Korken sogar eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 100 km/h. Wer den Korken bremsen will, der sollte die Flasche kühlen und nicht durchschütteln. Die deutschen Sekthersteller erwirtschaften ca. 1,6 Milliarden Euro im Jahr - 18 Prozent davon allein über Silvester. Nicht nur die Korken schießen zu Neujahr in die Luft, sondern auch jede Menge Feuerwerk. Jedes Jahr werden dabei allein in Deutschland mehr als 120 Millionen Euro Umsatz mit Feuerwerkskörpern gemacht. Ein explodierender Kracher kann im näheren Umkreis einen Lärmpegel von ca. 160 Dezibel erreichen. Das ist lauter als ein startendes Düsenflugzeug.

Da Feuerwerksbatterien, Raketen oder Böller in die Kategorie 2 der Feuerwerksprodukte fallen, dürfen sie nur an mindestens 18-jährige und zwischen dem 29. und dem 31. Dezember verkauft werden. Abfeuern darf man sie dabei nicht in der Nähe von Krankenhäusern, Kirchen oder Kinder- und Seniorenheimen. Außerdem nur im Zeitraum vom 31. Dezember bis zum 1. Januar, es sei denn man hat eine Sondergenehmigung.

An Neujahr versuchen viele Menschen die guten Vorsätze umzusetzen. Am Abend davor wird dafür noch reichlich zugegriffen. Das letzte Essen im Jahr fällt meist sehr üppig aus. Ob Käse-, Fleischfondue oder Raclette. Mit 350 kcal pro 100 Gramm ist z. B. Raclettekäse eine richtige Kalorienbombe. Dazu kommen süße oder alkoholische Getränke und Snacks, die für zusätzliche Kalorien sorgen. Zum Nachtisch noch ein Eis oder zum Schokoladenbrunnen? Trotz Obst wartet dort noch mehr potenzieller Hüftspeck auf Sie. Am besten in Maßen genießen und in der Silvesternacht ohne viel Alkohol feiern. Wer ins neue Jahr tanzt, kann gleich etwas für die guten Vorsätze tun.

Glück im neuen Jahr

Für das neue Jahr wünschen wir Freunden und Bekannten oft Glück - nicht selten in Form von Glücksbringern. Besonders verbreitet ist dabei z. B. das Glücksschwein. Seit der Antike steht es für Wohlstand, Fruchtbarkeit und Stärke. Diese Eigenschaften sollen sich auch auf den Besitzer des Schweins übertragen. Das vierblättrige Kleeblatt ist sehr selten. Deshalb braucht man viel Glück um es überhaupt erst zu finden. Wer es schafft, soll auch weiterhin Glück im Leben haben. Der Schornsteinfeger ist auch ein Symbol für Glück. Als Häuser noch mit Kaminen beheizt wurden verhinderte der regelmäßige Besuch des Schornsteinfegers einen Hausbrand. Diese Tätigkeit wird also mit Glück verbunden. Der Marienkäfer gilt auch seinem Namen nach als Bote Marias. Deswegen soll er Kinder beschützen und Kranke heilen.

Um das Glück nicht zu vertreiben, sollten Sie übrigens kein Geflügel, vor allem keine Gänse verärgern. Nach altem Glauben fliegt sonst das Glück mit der Gans davon. Ob das neue Jahr Glück bringt, oder was sonst auf einen zukommt, dass versuchen jedes Jahr viele Menschen durch Bleigießen zu erfahren. Kleine Bleifiguren werden dabei in einem Löffel über einer Kerzenflamme geschmolzen und anschließend in eine Schüssel mit kaltem Wasser gegossen. Die Figur, die entsteht, oder ihr Schatten, soll das Schicksal im kommenden Jahr andeuten. Ein Hufeisen beispielsweise soll für positive Geschäfte stehen, eine Pistole oder ein Käfer für Betrug in der Beziehung und eine Palme soll die Erfüllung eines großen Wunsches voraussagen. Zum Glück ist beim Erraten der Figuren immer viel Spielraum für Interpretationen.



 

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