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Startseite Ratgeber Katzen Wie oft urinieren Katzen am Tag?

Ratgeberübersicht Katzen

Wie oft urinieren Katzen am Tag?

Die Vorfahren der Hauskatze stammen aus dem Nahen Osten. Als Wüstentiere haben sie ein schwach ausgeprägtes Durstgefühl. Dinge wie Futter und Stress beeinflussen das Trink- und Urinierverhalten zusätzlich. Doch wie oft sollte eine gesunde Katze pro Tag urinieren?

Wie häufig urinieren Katzen pro Tag im Durchschnitt?

Katze steigt ins Katzenklo Die Häufigkeit des Urinierens kann unterschiedlich ausfallen.

Die meisten Katzen urinieren zwei- bis viermal täglich, aber es gibt keine abschließende Antwort darauf, wie oft Deine Katze am Tag urinieren sollte. Denn die Häufigkeit hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend ist Konstanz. Wenn Du eine Veränderung in den Toilettengewohnheiten Deiner Katze feststellst, wende Dich bitte schnell an den Tierarzt!

Die normale Trinkmenge von Hauskatzen wird in der wissenschaftlichen Literatur mit bis zu 45 ml pro Tag und Kilogramm Körpergewicht angegeben. Eine Katze mit vier Kilogramm Körpergewicht kann also etwa 180 ml Wasser pro Tag trinken. Diese Menge wird täglich in Form von Urin auch wieder abgesetzt. Häufigkeit und Absatzmenge sind nicht unbedingt jeden Tag gleich, sondern variieren. Je nachdem was gefressen und wie viel getrunken wurde, wie aktiv oder stressig der Tag war, muss die Katze seltener oder häufiger auf die Katzentoilette und produziert kleinere oder größere Urinknödel. Auch Krankheiten und Medikamente können einen Einfluss auf Menge und Häufigkeit des Urinabsatzes haben.

Ist die Katze krank, wenn sie nur einmal am Tag oder nur alle zwei Tage pinkelt?

Es ist nicht normal, dass Katzen den Harn lange Zeit zurückhalten und völlig ungewöhnlich, wenn eine Katze überhaupt nicht uriniert. Uriniert die Katze nur ein Mal am Tag oder alle zwei Tage, liegt ein Problem vor. Das Problem muss nicht zwangsläufig eine Krankheit sein, kann aber zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung führen. Den Urin lange Zeit zurückzuhalten ist nicht gesund, es begünstigt die Entstehung einer Infektion und der Rückstau des Urins kann zu Nierenversagen führen. Wenn eine Katze zu selten auf die Toilette geht, kann es an folgenden Dingen liegen:

Katze liegend Normalerweise urinieren Katzen zwei bis viermal pro Tag.
  • Katze nimmt zu wenig Flüssigkeit auf (mehrere Wasserquellen mit frischem Wasser müssen immer für das Tier erreichbar sein)
  • Stress durch andere Katzen oder Hunde im Haushalt (Dominanzverhalten, Katze möchte nicht am anderen Tier vorbeilaufen)
  • Zu wenige Katzentoiletten vorhanden. Die goldene Regel lautet: pro Katze eine Katzentoilette plus eine Katzentoilette extra. Bei zwei Katzen macht das drei Katzenklos!)
  • Stress durch Umzug oder Besuch/Handwerker im Haus
  • Katze mag die Katzenstreu nicht
  • Katzentoilette ist nicht sauber genug und die Katze hält den Urin absichtlich zurück
  • Katze ist zu dick und inaktiv, um oft genug auf die Toilette zu gehen
  • Katze leidet an einer Krankheit. Dieser Zustand kann lebensbedrohlich sein

Geht die Katze zu selten auf die Toilette, kann sie krank sein. Zum Beispiel können Blasensteine, eine Blasenentzündung, Harngries (Kristalle im Urin) oder eine Verstopfung der Harnröhre die Ursache sein. Aber auch wenn sie nicht krank und durch andere Dinge am Toilettengang gehindert wird, erhöht es das Risiko für die Entstehung von Harnabsatzproblemen, die binnen 48 Stunden lebensbedrohlich werden können.

Im schlimmsten Fall kann Deine Katze die Harnblase nicht mehr entleeren, weil der Harnleiter blockiert ist. In einem solchen Fall kann das Tier ohne Notfallbehandlung sterben. Eine Katze, die kaum oder keinen Urin absetzen kann, stellt einen Notfall dar. Bitte wende Dich umgehend an einen Tierarzt!

Ist es normal, wenn sie sehr häufig in kleinen Mengen uriniert?

alte Katze Bei älteren Katzen kann Inkontinenz die Ursache sein.

Geht die Katze häufig auf die Toilette und setzt dabei immer nur kleine Mengen ab, deutet dies auf eine Erkrankung hin. Ursachen können sein:

  • Blasenentzündung
  • Harnwegsinfektion
  • Harnsteine
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Nierenversagen
  • Traumata der Harnwege
  • Bestimmte Krebsarten
  • Erhöhter Kalziumspiegel
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Inkontinenz

Eine Blasenentzündung kann häufiges Urinieren hervorgerufen. Oft gehen damit Schmerzen einher. Aufgrund der Schmerzen beim Wasserlassen kann die Katze miauen oder schreien. Auch Blut kann im Urin sichtbar sein. Blasenentzündungen müssen vom Tierarzt mit Antibiotika behandelt werden.

alte Katze schläft Oft können mit zu häufigem Urinieren auch Schmerzen verbunden sein.

Beim Diabetes ist die Konzentration von Zucker im Blut erhöht. Dadurch verspürt das Tier vermehrt Durst und trinkt mehr. Zudem wird der Nahrung mehr Wasser entzogen. Insgesamt sammelt sich schnell viel Urin in der Blase und die Katze muss häufig aufs Katzenklo. Die Krankheit bedarf einer langfristigen Therapie mit Insulin und oft auch eine Futterumstellung.

Auch beim erhöhten Kalziumspiegel und einer Überfunktion der Schilddrüse trinkt das Tier mehr als gewöhnlich. Dadurch entsteht der häufige Harndrang. Beide Erkrankungen lassen sich mit Medikamenten gut behandeln.

Inkontinenz ist bei älteren Katzen nicht ungewöhnlich. In jedem Fall solltest Du Dich an einen Tierarzt wenden, wenn Deine Katze auf einmal häufig und dabei nur kleine Mengen uriniert.

Gibt es Unterschiede zwischen Katzenrassen und Katzenalter?

Grundsätzlich können Katzen aller Rassen und jeden Alters an Harnabsatzstörungen beziehungsweise an Erkrankungen der ableitenden Harnwege leiden. Einige Rassen, wie etwa Perserkatzen, neigen zu vermehrter Harnsteinbildung. Jüngere Katzen (zwischen zwei und sechs Jahren) sind häufiger von Harnsteinen beziehungsweise Harngries betroffen als ältere Tiere. Kater haben ein erhöhtes Risiko für Verstopfungen der Harnröhre. Zu wenig Aktivität (bei Wohnungshaltung) und Übergewicht sind weitere Faktoren für Erkrankungen der ableitenden Harnwege.

Kann Fütterung Einfluss auf die Häufigkeit haben?

Katze trinkt aus Eimer Bekommt die Katze Trockenfutter, muss sie zusätzlich viel trinken.

Dank ihrer Vorfahren, der aus dem Nahen Osten stammenden Falbkatzen (Felis silvestris lybicader), sind Hauskatzen daran gewöhnt, den Großteil ihres Wasserbedarfs über die Nahrung zu decken. Dosenfutter enthält etwa 80 Prozent Feuchtigkeit (ähnlich wie Beutetiere) und versorgt die Katze gut mit Feuchtigkeit. Der Feuchtigkeitsgehalt im Trockenfutter liegt bei maximal 14 Prozent. Katzen, die ausschließlich Trockenfutter essen, müssen zusätzlich ausreichend trinken, was leider nicht bei allen Tieren klappt. Ob die Katze Feucht- oder Trockenfutter frisst, kann also Einfluss darauf haben, wie oft sie uriniert.

Außerdem beeinflusst das Futter den pH-Wert des Urins und den Mineralstoffhaushalt im Blut. Beide Faktoren spielen bei der Entstehung von Krankheiten (Kristallbildung, Blasenentzündung) eine Rolle. Insgesamt ist die richtige Fütterung für die Gesundheit des Harnsystems der Katze wichtig.

Wann sollte man einen Tierarzt aufsuchen?

Tierarzt untersucht Katze Mit dem Gang zum Tierarzt sollte nicht zu lange gewartet werden.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sofort mit dem Tierarzt Kontakt aufzunehmen, wenn Veränderungen in den Toilettengewohnheiten der Katze auftreten. In der Tierarztpraxis wird abgeklärt, ob es sich um ein behandlungsbedürftiges Problem handelt. Tierärzte haben viel Erfahrung und schon eine einfache Harnuntersuchung bringt Gewissheit.

Zu den möglichen Veränderungen zählen:

  • Tier sucht Katzentoilette deutlich häufiger auf.
  • Die Katzentoilette ist neuerdings übermäßig gefüllt.
  • Tier kann trotz krampfhafter Versuche kaum oder keinen Urin absetzen.
  • Der Urin ist dunkel oder rot verfärbt (mit Blut versetzt).
  • Beim Toilettenbesuch miaut oder schreit das Tier.
  • Das Tier schleift das Hinterteil am Boden oder leckt den Intimbereich auffällig oft/stark.
  • Das normalerweise stubenreine Tier ist plötzlich unsauber (uriniert außerhalb der Katzentoilette).

Weil sich an Verhaltensänderungen Probleme und Krankheiten frühzeitig erkennen lassen, tun Katzenbesitzer gut daran, die Gewohnheiten ihrer Samtpfoten im Blick zu behalten.

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