gratis

Anzeige aufgeben

Kostenlos, lokal und einfach

Anzeige aufgeben
Startseite Ratgeber Kleinsäuger Kaninchenfutter: Was ist giftig und was gesund?

Kaninchenratgeber

Was ist für Kaninchen giftig: Was dürfen Hasen nicht fressen?
Giftige, unverträgliche Pflanzen für HasenBei der Fütterung der knabberwütigen Kleintiere müssen Halter auf giftige Pflanzen achtgeben.

Die Wildform des Hauskaninchens frisst sich quer durch die grüne Blätterauswahl der Natur: Gräser, Blätter, Kräuter, Rinden und Zweige sind begehrte Nahrungsquellen. Kaninchen selektieren von Natur aus einen Teil an unverträglichen Pflanzen bzw. Giftpflanzen aus ihrer Nahrung heraus – dies klappt jedoch nur, wenn eine entsprechend große Auswahl an Futter zur Verfügung steht. Umso genauer müssen Sie als Halter darauf achten, welche Pflanzen Sie den Hasenzähnchen reichen.

Wohnung und Garten kaninchensicher gestalten

Hasen haben den Ruf, überall und jederzeit ihren Weg zäumende Gegenstände anzuknabbern. Sowohl in der Wohnung als auch im Garten lauern dabei grüne Gefahren in Form von Pflanzen. Viele Haustiere können exotische Pflanzen nicht als solche identifizieren und sind aufgrund der bisherigen Haltungsumstände nicht mehr in der Lage, bei der Nahrungsaufnahme entsprechend zu selektieren. Bei Pflanzen werden unverträgliche und giftige unterschieden. Hier steht der Halter in der Pflicht, gesundheitsfördernde Pflanzen zu reichen (siehe auch: Was frisst Ihr Kaninchen? - Kleiner Ratgeber über Futtermittel).

Differenzieren: unverträgliche und giftige Pflanzen

Unverträglich ist nicht gleich zu setzen mit giftig. Vielmehr bedeutet „unverträglich“, dass der Verzehr größerer Mengen ebendieser Pflanzen zu langfristigen Gesundheitsschäden führen kann. Im Falle von bereits vorgeschädigten Tieren können bestehende gesundheitliche Probleme ausgelöst oder gar verstärkt werden.

Als in hohem Maße unverträglich gelten Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln und Schnittlauch. Der Verzehr ruft beim Kaninchen starke Blähungen hervor. Unterlassen Sie das Füttern mit Speisezwiebeln, diese entfalten im Hasenmagen giftige Wirkungen.

Ähnlich verhält es sich mit dem überwiegenden Teil an Kohlarten: Weiß-, Rot- und Rosenkohl rufen bei Überfütterung schwere Blähungen und/oder Durchfall hervor. Selbiges gilt für das Reichen von rohen Hülsenfrüchten wie Linsen, Erbsen und Bohnen. Rohe Bohnen sind darüber hinaus giftig und können die Gesundheit des Hasen dauerhaft schädigen. Vorsicht auch im Umgang mit Kartoffeln: Im Rohzustand enthält das Knollengewächs schlecht verdauliche Stärke; die grünen Stellen, die Triebe und das Grün sind giftig.

Als zu scharf gelten besagte Zwiebelgewächse, Rettich und Radieschen. Reichen Sie ebendiese nur in kleinen Mengen.

Als schwach giftig wird wiederum Rhabarber (aufgrund des hohen Anteils an Oxalsäure) eingestuft.

Achtung gilt auch bei der Fütterung von Obst. Steinobst wie Kirsche, Pfirsich, Pflaume, Nektarine und Mirabelle enthält viel Zucker; übermäßiger Verzehr kann Durchfall begünstigen. Schwere Verdauungsstörungen werden auch durch die Aufnahme exotischer Früchte wie Cherimoya, Curuba, Granatapfel, Guaven, Physalis, Kumquat, Litschi, Mangos und Papaya hervorgerufen. Vergiftungen werden durch den Verzehr mancher Avocadosorten hervorgerufen.

Leicht bis stark giftig sind u. a. die folgenden Pflanzen:

Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuß, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobskreuzkraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.
 

Weiterführende Informationen erhalten Sie im Kaninchenratger: Die richtige Ernährung für Ihr Kaninchen.

 

Bild: © George Hodan / pixabay.com

 

 

 

Aktuelle Kaninchen Kleinanzeigen

 

Löwenkopf-Farbzwergmix Babys

Hallo ich verkaufe meine Löwenkopf-Farbzwergmix Kaninchenbabys, sie wurden am 30.10.18 geboren und sind nun mittlerweile schon 12 Wochen alt.
Ich habe einen dunkelbraunen Rammler und ein hellbraunes...

5 €

08539 Rosenbach (Vogtland)

Heute, 09:17

Junges Thüringer Kaninchen Böckchen aus Hobby Zucht in liebevolle Hände abzugeben

Hier sehen sie unser junges Thür. Kaninchen Böckchen, welches jetzt ca. 7 Monate alt ist. Wir können es leider nicht behalten aus Platz Gründen und möchten es nun aus unserer kleinen Hobby Zucht  in...

35 €

07613 Heideland (Thüringen)

Gestern, 15:13

Zwergkaninchen

Zwergkaninchen Löwenköpfchen viele schöne Farben
aus langjähriger Zucht ab 15 Euro zu verkaufen

15 €

99444 Blankenhain

Gestern, 13:05

Zwergwiddermixe

Wir dürfen ab dem Wochenende ausziehen.
Wir wachsen hier in Aussenhaltung auf, können aber problemlos in artgerechte Innenhaltung ziehen.
Die beiden farbigen sind Mädels, der kleine weiße ist ein...

40 €

14167 Berlin

15.01.2019

Wunderschoner Zwergwidder 9 Wochen männlich

Bildschöner zweifarbiger Schwarz/Weißer Zwergwidder Rammler 9 Wochen abzugeben. 
Weiße Blesse auf der Stirn, weiße Ohren," 4 Socken" und Schnäuzchen.
Aussenhaltung gewöhnt.

40 €

85293 Reichertshausen

15.01.2019

3 Hasenbabys

Die wunderschönen 3 sind nun ca 13 Wochen alt und können von der mama ausziehen dürfen... Sie werden nur zu zweit am besten zu dritt abgeben aber auch zu einem vorhandenen Hasen abgeben und nicht in...

30 € VB

34314 Espenau

15.01.2019

Verwandte Themen im Ratgeber: