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Kaninchenratgeber

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Kaninchenratgeber: Typische Krankheiten und deren Symptome

Einführung

Kaninchen Es gibt viele Gründe warum ein Kaninchen krank werden kann.

Kaninchen haben bei vielen Laien den Ruf, krankheitsresistente Tiere zu sein, deren natürliche Todesursache üblicherweise Altersschwäche ist. Sie als Kaninchenbesitzer werden möglicherweise ganz andere Erfahrungen gemacht haben. Tatsächlich sind Kaninchen zwar grundsätzlich recht robust, ihnen drohen aber wie allen anderen Haus- und Nutztieren eine Vielzahl von möglichen Erkrankungen. Einige davon sind eher harmlos, andere können den Langohren ausgesprochen gefährlich werden. Um bei Kaninchen Krankheiten durch Vorbeugung zu vermeiden beziehungsweise richtig einschätzen zu können, sollten Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Kaninchen-Krankheiten verschaffen. Dabei wird Ihnen das erworbene Know-how helfen, entsprechende Symptome richtig einordnen zu können und ihren Kaninchen demenstprechend die notwendige, oft tierärztliche Behandlung zukommen zu lassen.

 

Anzeichen für ein gesundes Tier

Bild Kaninchenkrankheiten Übersicht Alle Symptome und Krankheiten auf einen Blick! Einfach klicken um zu vergrößern   Es gibt Krankheiten, die nicht auf den ersten Blick und auch nicht auf den zweiten erkennbar sind. Auf der anderen Seite kann bei Vorliegen bestimmter, auf einen guten Gesundheitszustand hinweisender Vorgaben davon ausgegangen werden, dass dem Tier nichts fehlt. Bei einem bewegungsfreudigen, mit Appetit fressenden Kaninchen, das klare, von Trübungen oder Absonderungen freie Augen hat, dessen Nase nicht läuft und bei dem keine Verschmutzungen am Hinterkörper zu erkennen sind, wird man üblicherweise von einem guten Gesundheitsstatus ausgehen können.

 

Myxomatose

Die wohl auch in der nichtkaninchenaffinen Öffentlichkeit bekannteste viruelle Kaninchenkrankheit dürfte die im deutschsprachigen Raum oft als "Kaninchenpest" bezeichnete Myxomatose sein. Abhängig von der Intensität des Virenangriffs liegt die Sterblichkeitsrate bei den betroffenen Populationen bei etwa 25 bis 100 %. Die durch ein zur Gattung der Pocken-Erreger zählendes Virus übertragene Myxomatose wird seit den 1950er Jahren in Australien gezielt zur Dezimierung von Wildkaninchen eingesetzt. Der kurzsichtige Ansatz eines französischen Grundbesitzers den Virus 1952 auf seinem Landsitz gegen ihm lästige Wildkaninchen einzusetzen, führt im Europa zu regelmäßigen Myxomatose-Endemien bei Wildbeständen. Da die vor allem im Frühling und Sommer auftretende Krankheit insbesondere durch Mücken und Flöhe übertragen wird, sind auch die im Vergleich zu den häufig abgehärteten Wildkaninchen anfälligeren Hauskaninchen unmittelbar betroffen. Der Virus kann auch durch Kontakt mit bereits infizierten Artgenossen oder durch Aufnahme von infiziertem Futter übertragen werden.
Symptomatisch sind im Anfangsstadium (zwei bis drei Tage nach Anstreckung) Veränderungen im Augenbereich wie Rötungen, Schwellungen und Ausfluss. Können diese Symptome noch auch auf Reizungen oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen hinweisen, deuten im fortgeschrittenen Myxomatose-Verlauf auftretende Apathien sowie den ganzen Kopf, den Genitalbereich und Gliedmaßen betreffende teigig-weißliche Schwellungen und aufbrechende Beulen (Myxome) auf Myxomatose hin. Bei hochvirulenter Ansteckung ist eine Heilung nach Behandlung mit Antibiotika möglich, aber selten. Der Tod tritt in der Regel etwa zwei Wochen nach der Ansteckung ein. Kaninchenbesitzer sollten ihre Tiere zur Vermeidung von Myxomatose unbedingt regelmäßig schutzimpfen lassen.

 

Chinaseuche

Kaninchen Eine gute Stallhygiene beugt gegen viele Krankheiten vor Weniger bekannt als Myxomatose ist die umgangssprachlich "Chinaseuche" genannte RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease = Kaninchen-Blutungsseuche). Wie Myxomatose ist auch RHD, sobald Symptome erkennbar sind, eine in sehr vielen Fällen tödlich verlaufende Erkrankung. Bei vielen Tieren bleibt die Ansteckung allerdings unbemerkt und bricht nicht aus. Der in mehreren Varianten auftretende RHD-Virus wurde erstmals Mitte der 1980er Jahre in China nachgewiesen. Der bis zu einem halben Jahr ansteckend bleibende, praktisch überall (in Futter und Ausscheidungen, auf Arbeitsgeräten und Fell von Artgenossen, usw.) lebensfähige Virus wird entweder durch Insekten übertragen oder vom Tier direkt aufgenommen. Der Virus verursacht bei RHD-Ausbruch im Ergebnis schwerwiegende Blutgerinnungsstörungen. Typische Hinweise sind Atemnot, Apathie, Futterverweigerung und Blut in den Ausscheidungen. RHD-infizierte Tiere sterben in der Regel nach Auftreten der Symptome, die im Endstadium von Krämpfen begleitet werden, innerhalb von maximal zwei Tagen. Medizinische Abhilfe ist fast immer nicht mehr möglich. Auch bei der RHD empfehlen sich dringend als letztlich einzig wirksame medizinische Maßnahmen vorbeugende, alljährlich aufzufrischende Schutzimpfungen.

Enzephalitozoonose

Die häufige, von Protozoen (einzelligen Kleinstlebewesen) übertragene Infektionserkrankung Enzephalitozoonose ist unter Kaninchenbesitzern wegen der charakteristischen schiefen Kopfhaltung der erkrankten Tieren auch als "Schiefkopf" bekannt. Weitere Symptome der das zentrale Nervensystem befallenden Erkrankung sind mangelnde Koordinationsfähigkeit der Tiere: Befallene Tiere taumeln häufig umher, verlieren das Gleichgewicht oder drehen sich im Kreis. Oft sind auch Lähmungserscheinungen zu beobachten. Ohne rasche medizinische Hilfe tritt regelmäßig der Tod ein. Da für Ansteckung der Kontakt mit dem Urin infizierte Artgenossen ursächlich, ist peinliche Hygiene bei der Stallhaltung eine gute Voraussetzung, das Ansteckungsrisiko zu mindern.

Leber- und Darm-Kokzidosen

Kaninchen Wenn Ihre Kaninchen gut fressen ist das ein gutes Zeichen Haltungshygiene empfiehlt sich auch für die Vermeidung der in mehreren Ausformungen und Intensitätsgraden auftretenden Kokzidose. Im Kaninchendarm lebende und mit dem Kot ausgeschiedene Eimeria-Parasiten, die Kokzidien, werden bei mangelnden Hygieneverhältnissen bei der Haltung von anderen Tieren aufgenommen. In Folge können insbesondere in den Gallengängen (Leber-Kokzidose) und im Darm schwere Schädigungen auftreten. Typische Symptome der insbesondere bei Jungtieren auftretenden und von Futter- und Wasserverweigerung begleitenden Erkrankungen sind bei Darm-Kokzidose vor allem massiver, dünnflüssiger Durchfall, in dem unter Umständen auch Blutspuren zu erkennen sind. Bei Leber-Kokzidose treten dagegen oft Verstopfungen und Bauchaufblähungen auf. Unbehandelt können Kokzidosen insbesondere bei noch nicht ausgewachsenen Tieren durch Abmagerung und Flüssigkeitsverlust zum Tode führen. Durchfall und Aufblähung können aber auch Symptome für eine Reihe weiterer, zum Teil schwerwiegender Erkrankungen wie Magenverstopfung und Trommelsucht sein.

Kaninchenschnupfen

Beim fachsprachlich "Pasteurellose" genannten, durch bakterielle Infektionen im Zusammenspiel mit Negativfaktoren wie Zugluft oder schlechten Haltungsbedingungen hervorgerufenem Kaninchenschnupfen sind Symptome wie Niesen, Atemnot und Nasen-Ausfluss und -Verklebungen üblich. Trotz des verniedlichenden Namens ist der Kaninchenschnupfen überaus ernstzunehmend. Ob die Symptome auf eine harmlose Erkältung oder auf Kaninchenschnupfen hinweisen, muss ein Tierarzt feststellen. Unbehandelt führt Pasteurellose zu ernsthaften, vereinzelt mit Mittelohrentzündungen (Kopfschiefhaltung) kombinierten Atemwegs- und Lungenentzündungen, die häufig, manchmal rasch, manchmal erst nach Jahren erheblichen Leidens, zum Tod führen.

Zahnprobleme

Schwellungen im Kieferbereich sowie Speichelausfluss und Essunlust sollten für Kaninchenbesitzer Anlass sein, überprüfen zu lassen, ob nicht Zahnproblematiken vorliegen.

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Bildquelle:

Bild 1 © Photok.dk / Fotolia.com

Bild 2 : Pixabay.com / Felber

Bild 3 : Focusfinder/Fotolia.com

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