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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Schmuckdesigner?

Bild Diamantring Kreativität und Geschicklichkeit sind Voraussetzungen für Schmuckdesigner.

Der Beruf des Schmuckdesigners

Schmuckdesignerinnen und Schmuckdesigner stellen aus Werkstoffen wie Gold, Silber, Platin und Edelsteinen Schmuck her, entweder als Einzelstücke oder als Vorlagen für die Serienproduktion. Schmuckdesignerinnen und -designer sind am gesamten Prozess von der ersten Planung, über die Entwicklung eines Entwurfs bis hin zur Herstellung des fertigen Stücks beteiligt.

Neben künstlerischem Talent, Kreativität, Geschick und Sorgfalt müssen Schmuckdesignerinnen und Schmuckdesigner mit Kunden umgehen und diese von ihren Ideen überzeugen können. Sie müssen flexibel sein und in der Lage, ihre Arbeit zu organisieren. Darüber hinaus ist es sicher hilfreich, wenn sie ihre Schmuckstücke beispielsweise auf Messen präsentieren können.

Einkommen eines Schmuckdesigners

Je mehr Berufserfahrung eine Schmuckdesignerin/ein Schmuckdesigner hat und je mehr Verantwortung sie/er übernimmt – beispielsweise Budget- und Personalplanung, Vertragsverhandlungen, Projektmanagement – desto höher ist das Gehalt, das in der Regel zwischen 2.500 und 4.000 Euro brutto betragen kann. Hinzu kommen können noch Zulagen und leistungsabhängige Sonderzahlungen, sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Welche Aufgabengebiete gehören zur Arbeit des Schmuckdesigners?

Schmuckdesigner entwerfen einerseits Schmuckstücke nach eigenen Vorstellungen und nach Kundenwünschen. Andererseits setzen Sie Ihre Entwürfe mit viel handwerklichem Geschick und Kreativität in die Tat um. In vielen Fällen arbeiten Designer für Schmuck selbstständig im eigenen Atelier. Aber auch in Werkstätten von Juwelierbetrieben und Schmuckgeschäften werden Schmuckdesigner angestellt. Designer für Schmuck bearbeiten Edelmetalle und andere Materialien händisch und fassen Edelsteine, Verschlüsse und Knopfmechanismen in Ihre Arbeiten ein. Zu den Arbeitstechniken gehören das Entwurfzeichnen sowie das Kratzen, Schleifen, Ätzen, Schmelzen, Polieren und Feilen. Auch das Versilbern, Vergolden und Gravieren wird von Schmuckdesignern durchgeführt. Neben dem Entwerfen und Herstellen von Schmuckstücken müssen Designer für Schmuck auch stets auf eine gute Kundenanbindung achten und regelmäßig an Messebesuchen teilnehmen. Schmuckdesigner präsentieren Ihre Kunstwerke in Ausstellungen und auf Märkten, oder aber im eigenen Geschäftslokal. Aus diesem Grund ist eine betriebswirtschaftliche Tätigkeit auch Teil des Aufgabengebietes eines Schmuckdesigners.

Was muss ich für die Tätigkeit als Schmuckdesigner mitbringen?

Bild Schmuck Kreativität und handwerkliches Geschick sind für Schmuckdesigner sehr wichtig.

In erster Linie solltest Du eine hohe Affinität zu künstlerischen Arbeiten und viel Kreativität mitbringen. Auch ein künstlerisches bzw. handwerkliches Geschick ist überaus wichtig für Schmuckdesigner, da Du in diesem Beruf mit vielen kleinen Details, Werkzeugen und Materialien hantierst. Zusätzlich solltest Du über ein gutes Sehvermögen und ein gutes Auge-Hand-Koordinationsvermögen verfügen. Ebenfalls wichtig ist eine große Sorgfalt sowie die Liebe zum Detail. Designer für Schmuck lernen ihren Beruf zumeist an einer Kunstschule oder im Rahmen eines Lehrgangs an einer künstlerischen Hochschule. In vielen Fällen wird für die Aufnahme an einer Kunstschule ein künstlerischer Eignungstest verlangt, den Du bestehen musst. An Hochschulen wird in der Regel die allgemeine Hochschulreife, sowie ein positiv absolvierter Eignungstest als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben. Du kannst aber auch den Lehrberuf des Goldschmieds absolvieren. Hierfür musst Du Dich bei einem entsprechenden Betrieb um eine Lehrstelle bewerben, für die Du für gewöhnlich keine schulischen Abschlüsse mitbringen musst. Viele Goldschmiede-Meister wünschen sich allerdings Lehrlinge, die über eine gute Allgemeinbildung, sprich über die allgemeine Hochschulreife, verfügen.

Wie werde ich Schmuckdesigner?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, um Schmuckdesigner zu werden. Entweder Du absolvierst eine Goldschmiedelehre, oder Du startest ein Designstudium. Viele Schmuckdesignstudenten haben zuerst eine Goldschmiedelehre absolviert, um im Anschluss Ihre Fertigkeiten und Kenntnisse auf akademischen Niveau zu verfeinern. Zusätzlich gibt es einige private Ausbildungsinstitute, wie Kunstschulen, die Dir eine Ausbildung zum Schmuckdesigner anbieten. Eine Lehre zum Silber- oder Goldschmied dauert etwa dreieinhalb Jahre und wird im jeweiligen Betrieb abgehalten. Für ein Designstudium musst Du ebenfalls mit einem Zeitaufwand von etwa drei bis vier Jahren rechnen. Private Lehrgänge im Bereich Schmuckdesign dauern in der Regel etwa zwei Jahre lang. Je nach Ausbildungsbetrieb- bzw. Insititut werden unterschiedliche Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt. Als Goldschmied kannst Du Dich auf Juwelen oder auf die Herstellung von Ketten aus Edelmetallen spezialisieren. Silberschmiede konzentrieren sich auf Metall oder Email. In einer Lehre hat der praktische Ausbildungteile einen hohen Stellenwert. Im Designstudium wird vermehrt auf Kunst und Design eingegangen. Kunstschulen bieten oft eine gute Mischung zwischen Handwerk und Kunst und offerieren zumeist auch einen betriebswirtschaftlichen Ausbildungsteil für die Arbeit als selbstständiger Schmuckdesigner.

Wie sieht es mit nach der Ausbildung für Schmuckdesigner aus?

Nach erfolgreicher Absolvierung einer Goldschmiedeausbildung kannst Du den Meisterbrief erwerben und selbst zum Ausbildungsbetrieb werden. Da sich viele Schmuckdesigner selbstständig machen, ist es überaus wichtig, sich mit sozialen Netzwerken und der Öffentlichkeitsarbeit zu beschäftigen. Als Designer für Schmuck kannst Du aber auch als Künstler Deine Werke in Ausstellungen präsentieren und an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Verwandte Berufe des Schmuckdesigners sind, neben dem Goldschmied, Künstler, Designer sowie Berufe aus der Metallbearbeitung.

 

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