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Mit Klinkerriemchen Akzente schaffen

Ob Außenmauer, Wohnraum oder Küche – Klinkerriemchen eignen sich nicht nur für die Außenfassade eines Hauses, auch im Innenbereich verbreiten sie einen wundervoll rustikalen Charme. Klinkerriemchen sind echte Ziegel. Besondere Akzente setzen Klinkerriemchen aus Natursteinklinker, die in Innenräumen verlegt werden.

Vor allem im Zuge der Renovierung eines Raumes bietet die Verwendung dieses Materials zahlreiche Möglichkeiten, bestimmte Stellen hervorzuheben oder einfach den Wohnstil zu unterstreichen. Ob mit Klinkerriemchen ein offener Kamin symbolisiert werden soll oder ein Wandornament geschaffen wird, bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen.

 

 

Das richtige Verlegen der Klinkerriemchen im Innenbereich

  • Nachdem Sie die passenden Klinkerriemchen ausgewählt haben, benötigen Sie noch: Fliesenkleber , ein Schneidegerät und Fliesen-Werkzeug , das also auch zum Fliesenlegen benutzt wird. Bei Klinker aus Naturstein muss Natursteinkleber verwendet werden, da herkömmlicher Kleber eine Verfärbung des Natursteins verursachen kann.
  • Entfernen Sie eventuell vorhandene Tapeten und achten Sie darauf, dass der Untergrund tragfähig und eben ist. Denn Klinker hält, wie auch Wandfliesen, nur auf festem Untergrund.
  • Unebenheiten werden mit einer entsprechenden Spachtelmasse geebnet. Befinden sich im Putz lose Stellen, müssen diese zuerst abgeschlagen und neu verputzt werden.
  • Da Klinker ein Naturprodukt ist, sind leichte Farbunterschiede normal. Bei größeren Verlegeflächen ist es wichtig, die in den Kartons enthaltenen Klinkerriemchen miteinander zu vermischen, um diese Farbunterschiede auszugleichen und ein einheitlich wirkendes Verlegebild zu erhalten. Legen Sie am besten die Ziegel vor sich aus um ein Bild zu erhalten.

 

 

Verlegen im Verbund - mit Fugen

  • Wie beim Verlegen von Fliesen wird der Kleber auf die Wand aufgetragen und die einzelnen Klinkersteine in das Kleberbett gelegt.
  • Eine harmonische Wirkung wird beim Verlegen im Verbund erzielt. Dazu werden die Reihen abwechselnd um eine halbe Fliese versetzt gelegt und jede zweite Reihe mit einer halben Fliese begonnen.
  • Beim Verklinkern bis zur Decke wird die erste Reihe ganz oben gesetzt und von oben nach unten gearbeitet.
  • Die unterste Reihe am Fußboden wird auf die benötigte Höhe geschnitten. Ist die Abschlussreihe an der Decke niedriger als die anderen Reihen, resultiert daraus ein optisch unruhiges Bild. Im Fußbodenbereich fällt der Höhenunterschied nicht auf.
  • Ob auf Stoß geklebt wird oder eine Fuge bleibt, ist eine Frage des persönliches Geschmacks und wie groß die verklebte Fläche ist.
  • Wird mit Fuge verlegt, muss die Farbe des Verfugungsmaterials mit Bedacht ausgewählt werden, um eine harmonische Wirkung zu erzielen. Das zum Verfügen verwendete Material beeinflusst die Wirkung einer Verfliesung maßgeblich. Bei bereits farbigen Klinkerfliesen verstärkt sich die Wirkung zusätzlich und setzt starke Kontraste.
  • Wenn Sie Hilfe im Innenbereich benötigen, lassen Sie sich von einem Fliesenleger beraten.

 

 

Klinkerriemchen für die Fassade

Natürlich lassen sich die echten Ziegel auch im Außenbereich zur Fassadengestaltung und Fassadensanierung einsetzen. In Verbindung mit Wärmedämmverbundsystem lassen sich Fassaden wartungsfrei und modern gestalten. 

Mehr über Klinker

Klinker sind äußert hart gebrannte Ziegel. Die Brenntemperaturen sind bei der Herstellung so hoch, dass die Poren des Brenngutes geschlossen werden. Klinker nehmen daher kaum Wasser auf und sind gegen alle Temperaturen sehr widerstandsfähig. Der Name " Klinker " stammt von dem Klang, wenn zwei Klinker zusammengeschlagen werden.

Zur Herstellung von Klinker werden Ton sowie Schamotten und Feldspäten verwendet. Durch verschiedene Tonfarben lassen sich vielfältige Farbnuancen erreichen. Für die Herstellung von Mauersteinen werden die Ausgangsstoffe Ton und Wasser vermengt und industriell im Strangpressverfahren geformt. Für spezielle Anwendungen zum Beispiel bei der Restaurierung denkmalgeschützter Bauwerke werden handgeformte Klinker eingesetzt. Bei der ersten Trocknung reduziert sich der Wassergehalt auf ca. 3 %. Danach werden Klinker bei 1100 bis 1300 °C im Tunnelofen gebrannt, im Gegensatz zu 800 bis 1200 °C bei normalen Ziegeln.

 

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