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Klaus Wollny In den Fängen der Mafia ISBN 978 3842 300 422 € 12,00 erhältlich im Buchhandel oder Amazon, auch als ebook

Klaus Wollny In den Fängen der Mafia  ISBN 978 3842 300 422   € 12,00 erhältlich im Buchhandel oder Amazon, auch als ebook - Pforzheim 

Klaus Wollny In den Fängen der Mafia  ISBN 978 3842 300 422

 € 12,00

Der bekannte Architekt Jürgen Wernau geht für ein Jahr nach Kalifornien. Dort lernt er die Hotelbesitzerin Diana Lee kennen. Doch Diana wendet sich seinem Bruder Michael zu. Jürgen verfällt dem Alkohol. Durch einen Verkehrsunfall stirbt Diana. Michael verzweifelt. Der Fremde Arnold Kaiser rettet ihm vor dem Selbstmord. Michael erfährt, dass Arnolds Frau Rebecca brutal entführt wurde und bietet ihm seine Hilfe an. Sie stoßen in Kroatien auf eine Mafia, die Frauenhandel im großem Stil betreibt. Rebecca wird in Kroatien mit einem Mann vor einer Jacht gesehen. Die kroatische Dolmetscherin Andrina Suker verliebt sich in Michael. Sie kommt jedoch gegen den Schatten von Diana nicht an und wendet sich dem Unternehmer Harald Herzog zu. Die Ungarin Rubia Vasilescu plant aus dem Gefängnis mit einer Mitgefangenen einen Ausbruchversuch. Jürgen verliebt sich in Rubia, doch die Gefängniszeit hat bei ihr tiefe Spuren hinterlassen. Daraufhin zerbricht Jürgens Lebenswille. Michael erkennt zu spät seine Liebe zu Andrina. Wird Rubia letzten Endes zu Jürgen wieder zurückfinden? Kann Michael Andrina wieder zurückgewinnen?  Und was ist mit Rebecca?

 

Es war heiß. Sehr heiß. Die Junisonne schickte schon seit zwei Wochen ihre glühenden Strahlen auf die ausgetrocknete Erde. Selbst der Wind hatte sich verabschiedet und die dünne heiße Luft drückte auf die Atemwege. Eine Mittagstemperatur von 35 Grad zwang viele Menschen in ihren Häusern zu bleiben und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Atmosphäre mit einem Orkan entlud.

Viele Trauernden hatten sich trotz der unbarmherzigen Hitze zu der Beerdigung von Diana Wernau und den beiden Töchtern Lydia und Carmen eingefunden. Sehr viele hatten in der Leichenhalle keinen Platz mehr und so konnten sie die Predigt des Pfarrers nur aus den angebrachten Lautsprechern hören. Bei den Trauergästen meinte man, eine undefinierte Spannung zu erkennen. Ein leises Tuscheln und Murmeln machte immer wieder die Runde. Dann kam der Zeitpunkt, wo der weiße Sarg mit Rosen bedeckt aus der Halle gezogen wurde. Zwei gleiche, aber kleinere Särge, mit weißen Rosen, wurden jeweils von vier Grabträgern getragen. Der Trauerzug setzte sich in Bewegung. Die Trauergäste gingen mit versteinerten Mienen den breiten Friedhofsweg, flankiert von Hängebirken, bis sie am Ende des Weges angelangt waren. Neben einer großen Linde war ein breites Grab ausgehoben. Immer wieder sah man, wie viele den Friedhofweg zurückblickten, als ob sie jemanden erwarten. Der hagere, aber sehr große Pfarrer hielt eine aufwühlende Grabpredigt und er konnte seinen Unmut und Ärger nicht unterdrücken, als er mit ungehaltener Tonart sagte, dass es der Ehemann der verstorbenen Diana Wernau und seinen beiden Töchtern Lydia und Carmen nicht für nötig hielt sich zu verabschieden.  Danach sang der Schützenverein von Kaiserslautern Time to say goodbye Die darauffolgende Stille welche dann eintrat, ließen die Anwesenden wie zu Statuen versteinert erscheinen. Selbst der Pfarrer war in sich versunken, hielt die Bibel verkrampft fest und starrte auf den Friedhofsweg. Schließlich gab er den Grabträgern ein Zeichen, die Särge zu letzte Ruhestätte herunterzugleiten. Diese blickten zuerst mit unverständlicher Miene zum Pfarrer, dann in die Runde der Anwesenden, um dann langsam den großen weißen mit roten Rosen bedeckten Sarg in die Gruft herunterzulassen. Dann folgten die beiden kleinen Särge. Leise stimmte der Kirchenchor an So nimm denn meine Hände.

Plötzlich kam Unruhe auf. Alle Blicke richteten auf den Friedhofsweg. Ein Mann mittleren Alters rannte mit hohem Tempo der Trauergemeinde entgegen. Er hatte große Mühe gerade zu laufen, er schwankte, stürzte, richtete sich wieder auf, lief weiter und erreichte schnaufend die Grabstätte. Er war mit einer schwarzen Jeans und einem pastellfarbigen blauen Hemd bekleidet. Die Anwesenden starrten den großen, kräftig gebauten Ankömmling an, als wäre er vom Himmel gefallen. Seine blonde Löwenmähne hing wirr herunter, seine blauen Augen waren rot unterlaufen und sein Gesicht von seelischem Schmerz entstellt. Am Grab faltete er die Hände und sprach mit schluchzender Stimme das Vaterunser. Als er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, versuchten ihn zwei seiner Mitarbeiter zu stützen. Er stieß sie ab und beachtete auch nicht den herbeigeeilten Pfarrer. Er kniete nieder, sein Kopf fiel auf den Boden und verharrte dort weinend in dieser Stellung. Die Zeit schien still zu stehen und man bekam das Gefühl, dass er nicht mehr fähig war, aufzustehen. Plötzlich warf er den Kopf in die Höhe, schaute zum Himmel und mit einem markerschütternden Schrei stieß er aus: „NEIN! NEIN! NEIN!“ Viele der Trauergäste falteten ihre Hände zum Gebet und einige hatten Tränen in den Augen. Michael Wernau erhob sich abrupt, wendete sich vom Grab ab, rannte schreiend den Friedhofweg zurück und verschwand.

Wie eine Antwort Gottes hatte sich der Himmel verdunkelt. Ein gewaltiger Blitz ließ die Trauernden zusammenzucken und der Donner gab seine Antwort.

 

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