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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Tierarzt?

Bild Tierarzt Tierärzte kümmern sich um das Wohlbefinden von Tieren.

Ein Tierarzt kümmert sich in erster Linie um das Wohlbefinden unterschiedlicher tierischer Wesen. Er untersucht diese, erhebt Befunde, diagnostiziert Krankheiten, legt Therapiemaßnahmen fest und führt tiermedizinische Behandlungen und Eingriffe durch. Es gibt aber auch diverse andere Arbeitsmöglichkeiten. In diesem Beitrag erfährst du Details zu den unterschiedlichen Aufgabengebieten eines Tierarztes, die benötigte Ausbildung und wichtige Voraussetzungen zur Ausübung dieses Berufes!

Das Gehalt eines angestellten Tierarztes bewegt sich je nach Bundesland durchschnittlich zwischen 1500 Euro und 3200 Euro brutto. Das Anfangsgehalt steigt mit der Berufserfahrung. Wenn sich ein Tierarzt oder eine Tierärztin nach einigen Jahren Praxiserfahrung selbstständig macht, ist ein deutlich höheres Gehalt möglich. Allerdings steigt mit der Selbstständigkeit auch die Arbeitszeit an und das gesamte wirtschaftliche Risiko muss selbst getragen werden.

Wie wird man Tierarzt?

Um Tierarzt zu werden, muss man zwingend ein Studium der Veterinärmedizin absolvieren. Dazu braucht es als Voraussetzung unbedingt ein sehr gutes Abitur, da die Studienplätze außerordentlich begehrt sind. Hat man diese Hürde genommen, kann man sich an einer der fünf Universitäten in Deutschland bewerben, die den Studiengang anbieten (München, Leipzig, Berlin, Hannover und Gießen). Dort wird in Fächern wie Innere Medizin, Chirurgie oder Gynäkologie das nötige Fachwissen vermittelt. Das Studium gliedert sich in theoretische und praktische Phasen. Abgeschlossen wird es mit dem Staatsexamen und der Approbation zum Tierarzt.

Bild Tierarzt bei der Arbeit Der Weg zum praktizierenden Tierarzt ist lang.

Das Studium selbst dauert fünf bis sechseinhalb Jahre und unterteilt sich in Vorklinik (vier Semester: Studienbeginn und Vorphysikum) und Klinik (mindestens sechs Semester: Physikum). Ein Großteil der (zahlreichen) Prüfungen findet mündlich in kleineren Gruppen statt. Wenn du dann am Ende noch das Staatsexamen meisterst, bist du approbierter Tierarzt. Die Spezialisierung auf bestimmte Tierarten beziehungsweise Fokussierung auf einen differenzierten Bereich erfolgt normalerweise übrigens nicht während des Studiums, sondern erst danach. Praktika sind allerdings schon im Zuge der fünf- bis sechseinhalbjährigen Ausbildung zu machen. Du kannst diese beispielsweise in einer Tierarztpraxis oder -klinik, einem Zoo oder einer Lebensmittelkontrolle sowie vielen anderen Institutionen absolvieren.

Sei dir bewusst, dass das veterinärmedizinische Studium mit intensivem Lernen verbunden ist. Du musst dir extrem viel theoretisches Wissen aneignen und dich anschließend auch praktisch beweisen. Neben einem starken Willen, Durchhaltevermögen und Disziplin solltest du Begeisterung für das Begreifen naturwissenschaftlicher und medizinischer Zusammenhänge mitbringen. Selbstverständlich ist es essenziell, dass du Tiere magst und respektierst. Hier eine kleine Checkliste (je mehr Fähigkeiten du ankreuzen kannst, desto geeigneter bist du als Tierarzt):

  • Interesse an medizinischen Zusammenhängen
  • Sympathie und Respekt für Tier, Mensch und Umwelt
  • Empathie (Einfühlungsvermögen) für Menschen (denn häufig müssen auch die Tierhalter verstanden und "behandelt" werden)
  • Kommunikations-, Führungs- und Organisationstalent
  • Durchsetzungsvermögen
  • Wunsch nach selbständiger und verantwortungsvoller Arbeit
  • körperliche und mentale Belastbarkeit (starke Nerven und Gelassenheit auch in schwierigen Situationen)
  • Flexibilität (kein Problem mit unregelmäßigen Arbeitszeiten)

Welche Aufgaben hat ein Tierarzt?

Tierärzte und Tierärztinnen können in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen tätig werden. In einer klassischen Tierarztpraxis übernehmen sie je nach Schwerpunkt die Behandlung von kranken Klein- und/oder Großtieren. Sie verabreichen Impfungen, versorgen Wunden oder bandagieren Verletzungen. In hoffnungslosen Fällen müssen sie Tiere auch einschläfern. In der Forschung befassen sich Tierärzte mit dem Seuchenschutz und der Entwicklung von Medikamenten. Auch in der Lebensmittelkontrolle und in Schlachthöfen sind Tierärzte angestellt, um die Qualität der Lebensmittel zu sichern.

Wie es nach der Ausbildung weitergeht

Bild kranker Hund Tierärzte werden stets gebraucht und haben ausgezeichnete Berufsaussichten.

Ein Tierarzt hat ausgezeichnete Berufsaussichten. Dies liegt zu einem großen Teil an den breit gefächerten Branchen, in denen seine Kenntnisse und Fertigkeiten benötigt werden. Je nachdem, für welche Spezialisierung du dich entscheidest, bildest du dich in den entsprechenden Bereichen weiter. Die Spezialisierung kann entweder hinsichtlich der Tierarten (Klein- oder Großtiere, Heim- oder Nutztiere etc.) oder auch in Bezug auf die Fachgebiete (Tierschutz, Tierernährung, Pharmakologie, Innere Medizin etc.) erfolgen. So promovierst du und erhältst den Doktortitel. Darüber hinaus wirst du eventuell zum Fachtierarzt und/oder European Diplomate.

Wie in jedem medizinischen Beruf musst du dich auch als Tierarzt dein Leben lang weiterbilden. Erwirb durch ausgewählte Fortbildungsmaßnahmen stets neues Wissen in deinen Fachgebieten oder lerne ergänzend andere Tierarten oder Gebiete kennen.

Alternativen zum Beruf des Tierarztes

Tierarzt ist ein extrem anspruchsvoller Beruf, der dir von der Ausbildung bis zur tatsächlichen Ausübung einiges abverlangt. Möchtest du zwar Verantwortung für Tiere übernehmen und diesen mit aller Kraft helfen, aber keine medizinischen Eingriffe vornehmen, empfiehlt sich die Ausbildung zum Tierpfleger.


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Bild 2: © Kirill Kedrinski / Fotolia.com
Bild 3: © pixabay.com / tpsdave

 

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