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Was muss man bei einer standesamtlichen Hochzeit beachten?

Grafik standesamtliche Hochzeit Bei der Planung der standesamtlichen Hochzeit sollte man einiges beachten, von der Planung des Termins bis zu benötigten Dokumenten. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Um in Deutschland eine rechtsgültige Ehe zu schließen, bedarf es einer standesamtlichen Trauung. In vielen Orten kann die Trauzeremonie in einer selbst ausgewählten Location durchgeführt werden. Die standesamtliche Trauung kann durch die Auswahl eines passenden Trauspruches und schöner Musik individuell gestaltet werden. Im folgenden Ratgeber erhältst Du wichtige Tipps, wie die standesamtliche Hochzeit abläuft, welche Dokumente benötigt werden, wann der Termin gemacht wird und vieles mehr.

Wie läuft die standesamtliche Trauung ab?

Die standesamtliche Hochzeit dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten. Sie hat gewöhnlich folgenden Ablauf:

  1. Das Brautpaar wird durch den Standesbeamten begrüßt.
  2. Die Personalien des Brautpaares sowie der Trauzeugen werden festgestellt (gültiger Personalausweis).
  3. Brautpaar, Trauzeugen und Hochzeitsgäste betreten das Trauzimmer und nehmen Platz.
  4. Der Standesbeamte hält eine Ansprache und Rede.
  5. Er fragt das Brautpaar, ob sie die Ehe schließen möchten.
  6. Bei einer Bejahung erfolgt der Ausspruch, dass die Verlobten nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind.
  7. Es folgen der Ringwechsel und der Kuss.
  8. Der Standesbeamte liest den Ehebucheintrag vor.
  9. Brautpaar, Trauzeugen und Standesbeamte unterschreiben den Ehebucheintrag. Hat sich der Familienname eines Ehegatten verändert, muss er bereits mit seinem neuen Hinternamen unterschreiben.
  10. Den Abschluss bildet die Gratulation durch Standesbeamten und Hochzeitsgäste.
Bild Ringe Tauschen bei Trauung Erst wenn Braut und Bräutigam der Eheschließung zustimmen, werden die Ringe getauscht.

Jeder Standesbeamte wandelt den Ablauf etwas ab, doch die genannten Grundelemente sind in jeder standesamtlichen Trauung zu finden. Zuletzt verabschiedet der Standesbeamte alle Anwesenden. Die offizielle Trauungszeremonie ist damit beendet. Wer mehr Romantik in seine standesamtliche Hochzeit hineinbringen möchte, kann dies gern im Vorfeld mit dem Standesbeamten absprechen, beispielsweise passende Musik, die an bestimmter Stelle gespielt wird, oder das Vortragen eines Ehegelübdes. Wünsche, die den meist 30-minütigen Rahmen der Zeremonie nicht sprengen, werden gern erfüllt.

Wie erfolgt die Anmeldung und welche Unterlagen werden benötigt?

Die Anmeldung zur Eheschließung, die früher als Aufgebot bezeichnet wurde, muss durch beide Partner persönlich erfolgen. Ist einer bei der Anmeldung verhindert, ist es möglich, eine Vollmacht auszustellen. Es gibt aber auch Fälle, bei denen keine Bevollmächtigung erlaubt ist, sodass beide Partner persönlich erscheinen müssen. Dies ist der Fall, wenn einer eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, nicht im Bundesgebiet geboren oder adoptiert wurde, mehrere Vorehen hatte oder im Ausland geschieden wurde. Beide Partner benötigen auf jeden Fall ihre Ausweispapiere, das heißt, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Was beim Standesamt noch vorgelegt werden muss, ist von der individuellen Lebenslage abhängig. Wer noch nicht verheiratet war, volljährig ist und von Geburt an deutscher Staatsangehöriger ist, benötigt für die standesamtliche Hochzeit folgendes:

  • Geburtsurkunde
  • Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde, falls Verlobte nicht im Ort des jeweiligen Standesamtes wohnen

Partner, die bereits verheiratet waren, benötigen folgendes:

  • Heiratsurkunde und Scheidungsurteil oder Sterbeurkunde des ehemaligen Partners
  • Abstammungsurkunde
  • Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde bei Verlobten, die in einem anderen Ort wohnen als das Standesamt beheimatet ist

Bei gemeinsamen in Deutschland geborenen Kindern:

  • Abstammungsurkunde des Kindes

Nicht gemeinsame sowie nicht aus der vergangenen Ehe stammende, in Deutschland geborene Kinder:

  • Abstammungsurkunde des Kindes
  • Urteil vom Gericht mit Sorgerechtsregelung
Bild Hochzeit mit Kind Für die Anmeldung werden die Abstammungsurkunden von (gemeinsamen) Kindern benötigt.

Wer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht besitzt, benötigt für die standesamtliche Hochzeit einen Nachweis der Staatsangehörigkeit und ein Ehefähigkeitszeugnis. All diese Unterlagen dürfen bei der Anmeldung maximal ein halbes Jahr alt sein.

Wann muss der Termin für die standesamtliche Hochzeit gemacht werden?

Bei der Anmeldung zur Eheschließung auf dem Standesamt sind einige Zeitspannen zu beachten. Sie kann maximal sechs Monate vor dem Hochzeitstermin erfolgen. Du kannst jedoch mit dem Standesbeamten vorher schon Einzelheiten der Trauung absprechen. Wunschtermine bedürfen manchmal einer längeren Frist. Viele Standesämter bieten vor der Frist des halben Jahres Reservierungen an. Es kann aber auch sehr schnell gehen. Wenn alle erforderlichen Dokumente vorhanden sind, ist es teilweise möglich, dass sich das Paar heute anmeldet und morgen schon heiratet.

Muss man bei dem Standesamt heiraten, wo man wohnt?

Soll am Wohnort geheiratet werden, wird die standesamtliche Hochzeit am Standesamt des Wohnsitzes angemeldet. Falls die Eheschließung in einem anderen Standesamt durchgeführt werden soll, so ist auch dies möglich. Die Anmeldung zur Eheschließung erfolgt dann am Standesamt des eigenen Wohnorts und dieses leitet die Unterlagen gewöhnlich weiter. Hierfür können extra Kosten entstehen. Eine Trauung außerhalb des Wohnsitzes wird gern von Paaren gewählt, die für ihre Trauung ein besonders schönes Ambiente gefunden haben oder die in ihrem Heimatort getraut werden möchten, dort aber nicht mehr wohnen.

Mit welchen Kosten muss gerechnet werden?

Die standesamtliche Trauung ist mit einigen Kosten verbunden. Die genaue Höhe ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Was auf jeden Fall bezahlt werden muss, sind rund 60 Euro für die Anmeldung der Eheschließung. Für die Ehe- und Geburtsurkunden werden etwa 13 Euro und für das Stammbuch 15 bis 40 Euro fällig. Auch die Beglaubigungen der Unterlagen kosten meist Geld. Für eine Trauung an Samstagen entstehen häufig zusätzliche Gebühren, meist in der Höhe von 70 bis 200 Euro. Ein Zuschlag wird zudem verlangt, falls das Paar an einer speziellen Außenstelle heiraten möchte, beispielsweise in einem Schloss oder in einer Burg. Ob dies möglich ist, solltest Du im Vorfeld im Standesamt erfragen.

Ist eine standesamtliche Hochzeit verpflichtend, wenn man kirchlich heiraten will?

Bild kirchliche Trauung Normalerweise ist eine standesamtliche Trauung Voraussetzung für eine kirchliche Heirat.

Die kirchliche Trauung ist für viele Brautpaare der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Die standesamtliche Hochzeit ist jedoch viel wichtiger. Nur dadurch wird die Ehe gültig. Auch Paare, die kirchlich heiraten möchten, können darauf nicht verzichten. Die Kirchen setzen meist eine standesamtliche Trauung voraus.

Wer darf bei der standesamtlichen Trauung anwesend sein?

Die standesamtliche Hochzeit wird meistens nur mit engen Verwandten, Freunden und Bekannten gefeiert. Alle anderen, die ebenso etwas vom freudigen Ereignis haben möchten, warten gewöhnlich vor dem Standesamt. Hier findet häufig ein Sektempfang statt. Auch dieser kann mit dem Standesamt im Vorfeld besprochen werden. Trauzeugen sind heutzutage nicht mehr vorgeschrieben, sodass Du standesamtlich ohne oder mit Trauzeugen heiraten kannst. Viele Paare halten dennoch an der Tradition fest. Falls Ihr Euch für Trauzeugen entscheidet, könnt Ihr sie frei wählen. Sie müssen jedoch volljährig sein und sich ausweisen. Der Trauzeuge bestätigt die Eheschließung bei der standesamtlichen Trauung durch eine Unterschrift. Sollte der Trauzeuge kein Deutsch sprechen, muss an einen Dolmetscher gedacht werden. Hierfür entstehen zusätzliche Kosten.

 

In Deutschland ist für eine rechtsgültige Eheschließung eine standesamtliche Hochzeit erforderlich. Dies waren die bürokratischen Hürden, die vor der romantischen Zeremonie überwunden werden müssen und die Informationen, was es beim Anmelden zur Eheschließung zu beachten gibt. In Bezug auf das Namensrecht gibt es folgende Möglichkeiten: Die gesamte Familie kann den Namen der Frau oder des Mannes annehmen, jeder Ehepartner behält seinen eigenen Namen oder einer nimmt einen Doppelnamen an.


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