Hauskatze Rasseportrait: Charakter, Farben und Zucht
Kurzinfo Katzenrasse:

- Ursprung: Afrika, Asien
- Fellfarben: alle
- Besonderheiten: viele verschiedene Ausprägungen, gute Jägerin
- Rassestandards: keine
Allgemein
Die Hauskatze steht den Rassekatzen gegenüber. Zu den Hauskatzen zählen unterschiedlichste Typen von Fellfarben und Wuchstypen. Sie werden nicht nach bestimmten und strengen Züchtungsbestimmungen gezüchtet. Sie sind sehr aktive und intelligente Katzen. Hauskatzen werden auf Bauernhöfen oft als Mäuseschreck eingesetzt. Aber gegenüber dem Menschen verhalten sie sich sehr friedlich. Bei guter Pflege kann die Hauskatze 15-18 Jahre alt werden.
Körperbau und Aussehen
Je nach Verbreitungsgebiet und Lebensumständen variieren Hauskatzen in Größe und Felllängen. In kälteren Regionen sind sie oft stämmiger mit langen Fell, in der Wärme leben eher kleinere Katzen mit kurzen Fell. Meist ist die Hauskatze eher schlank. Sie hat einen rundlichen Kopf und normal große Pfoten. Die Tiere wiegen zwischen 3 und 5 Kilogramm. Die typische Fellzeichnung ist das Tabby-Muster (dunkler Aalstrich und dunkle Querstreifen über den Körper). Hauskatzen gibt es aber inzwischen mit allen möglichen Fellfarben und -zeichnungen.Herkunft und Geschichte
Die Hauskatze stammt von der norafrikanischen Wildkatze ab. Die Katze wurde vor über 9500 Jahren domestiziert. Sie wurde von Menschen als Jäger von unerwünschten Ungeziefer eingesetzt. Im frühren Ägypten (3. Jahrhundert vor Christus) wurde die Katze sogar verehrt, da die Katze für Fruchbarkeit, Liebe und Schönheit stand. Es entstand ein Katzenkult. Auch in Indien stand die Hauskatze mit der Religion in Verbindung. Im Mittelalter erwies sich die Katze als notwendig. Vorallem auf Schiffen war sie ein treuer Begleiter, um Ratten und Mäuse von den Vorräten fernzuhalten. Erst mit der Industrialisierung nach dem 17. Jahrhundert wurde die Hauskatze vom reinen Nutztier zum beliebten Heimtier.
