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Zubehör für Reiter

Westernzubehör - Ausrüstung für den Reiter

Grafik Zubehör fürs Westernreiten Abgesehen von einem Westernsattel, braucht ein Westernreiter auch geeignete Kleidung und Accessoires. (Zum Vergrößern einfach klicken)

Souverän wie ein Cowboy und mit gewisser Lässigkeit mit schönen, starken Pferden zu arbeiten - davon träumen auch in Deutschland immer mehr Reiter und Reiterinnen. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Reiterhöfe auf diesen Trend eingestellt. Sie züchten und bilden geeignete Pferde aus und bieten interessierten Pferdeliebhabern Unterricht im Westernreiten an. Manche verkaufen zusätzlich das passende Westernzubehör; es gibt aber auch zahlreiche Händler, die sich auf Zubehör für Westernpferde und Westernreiter spezialisiert haben. Die Zahl der Vereine wächst ebenfalls. Wer sich intensiv mit dieser anspruchsvollen Art des Reitens beschäftigt und sein Können mit Gleichgesinnten messen möchte, hat in Deutschland zahlreiche Turnieren für verschiedene Leistungsklassen zur Auswahl. Das Westernreiten, bedarf einer besonderen Ausrüstung für Pferd und Reiter. In diesem Ratgeber haben wir die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für den Reiter zusammengestellt.

Westernreiten - wie aus einer speziellen Arbeitsweise mit Pferden ein anspruchsvoller Sport wurde

Vermutlich gibt es nur wenige Fernsehzuschauer oder Kinobesucher, die keinen Spaß an einem gut gemachten Western haben. Die spannenden Geschichten von tapferen Cowboys, die gemeinsam mit dem Sheriff gegen Bösewichte kämpfen, haben jedoch mit dem harten Cowboy-Alltag kaum Gemeinsamkeiten. Im realen Leben ist die Arbeit der Cowboys auch heute noch extrem hart. An vielen Tagen sitzen die braungebrannten Männer (und auch Frauen) bis zu 16 Stunden im Sattel, um die Viehherden in den riesigen Weidegebieten zusammenzutreiben. Reitende Viehhirten gibt es jedoch nicht nur in Nordamerika. In Argentinien, Chile, Venezuela, Australien und anderen Ländern werden diese geschickten Reiter jedoch nicht Cowboys, sondern Gauchos, Huasos, Vaqueros oder Stockmen genannt.

Unterschied zum klassischen Reiten

Lang andauerndes Reiten, das ist sowohl für den Reiter, als auch für das Pferd eine enorme Belastung. Darum hat sich im Laufe der Zeit eine bestimmte Reittechnik entwickelt, die heute in Anlehnung an den 'Wilden Westen' als Westernreiten bezeichnet wird. Es heißt, spanische Vaqueros hätten diese Technik entwickelt. Später wurde diese ausdauernde Art des Reitens von den Nordamerikanern weiterentwickelt und wurde als Westernreiten populär. Charakteristisch für das Westernreiten sind Gangarten, die dem Reiter ein relativ bequemes Sitzen ermöglichen. Die Pferde, die diese Gangarten erlernen können, mussten jedoch erst gezüchtet werden oder es mussten geeignete Pferderassen ausgewählt werden, die sich entsprechend ausbilden lassen. Typisch ist ebenfalls das einhändige Reiten der Cowboys. Die Erklärung ist einfach: Die Cowboys brauchen eine freie Hand, um beim Einfangen der Tiere das Lasso zu schwingen.

Welche Ausrüstung wird benötigt?

Das wichtigste Zubehör ist zweifellos der Sattel. Ein typischer Westernsattel mit Sattelhorn zeichnet sich durch eine breite Sitzfläche, lange Steigbügel und einen erhöhten hinteren Rand (cantle) aus. Diese charakteristische Sattelform hat den Vorzug, dass der Reiter sehr bequem sitzt und ohne Probleme lange Zeit im Sattel verbringen kann. Außerdem bietet ein Westernsattel dem Reiter ein Höchstmaß an Sicherheit. Selbst bei schnellen Wendungen, kann der Reiter oder die Reiterin sicher im Sattel bleiben. Welches Gebiss verwendet wird, hängt nicht zuletzt vom Ausbildungsstand des Pferds und von den Fertigkeiten des Reiters ab. Anfänger verwenden zunächst das Snaffle Bit. Das ist ein gebrochenes Gebiss, das auch als Wassertrense bezeichnet wird. Mit dem Snaffle Bit wird beidhändig geritten. Erfahrene Westernreiter auf einem gut ausgebildeten Pferd nutzen das Curb Bit. Das Curb Bit lässt sich mit der Kandare vergleichen, wie sie bei der englischen Art des Reitens zum Einsatz kommt. Dieses nicht gebrochene Gebiss ermöglicht dem Reiter eine verfeinerte Hilfegebung. Das Curb Bit setzt ein einhändiges Reiten voraus. Wegen der starken Hebelwirkung besteht hohe Verletzungsgefahr. Darum darf das Curb Bit ausschließlich von erfahrenen Reitern verwendet werden.

Bekleidung für Westernreiter

Bild Mehrere Cowboystiefel in verschiedenen Farben Westernstiefel sind beim Turnier Pflicht. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Ausführungen, passend zu jedem Outfit.

Westernreiter legen nicht nur bei einem Turnier großen Wert auf das passende Outfit, das sich deutlich von der Kleiderordnung eines klassischen englischen Reitturniers unterscheidet. Die Bekleidung der Westernreiter ist deutlich farbenfroher und vor allen Dingen ist sie praktisch und wetterfest, denn vor allen Dingen auf diese Kriterien kam es bei der harten Arbeit in den Weiten des Wilden Westens an.

  • Beinbekleidung:
    Derbe Jeans gehören zu den klaren Favoriten, wenn es um die passende Beinbekleidung geht. Darüber werden Chaps gestülpt, die für zusätzlichen Schutz der Beine sorgen. Besonders dekorativ wirken Chaps mit Fransen. Gerne werden auch Stoff- oder Lederhosen verwendet. Lederhosen haben den Vorteil, dass sie im Sommer kühlend wirken. Sie passen sich nach einer gewissen Tragezeit dem Körper genau an und sind winddicht. Die Hose sollte lang genug sein und über die Stiefel reichen.
  • Oberbekleidung:
    Ergänzt werden die Jeans durch langärmlige Hemden oder Blusen. Darüber wird gern eine Weste oder auch eine passende Jacke getragen. Sollten Sie Handschuhe tragen, sollten die Enden von den Ärmeln bedeckt sein. Für Frauen gibt es verschieden geschnittene Blusen oder Slinkys mit oder ohne Weste.
  • Westernstiefel:
    Besonderes Augenmerk richten Westernreiter auf das Schuhwerk. Westernstiefel sind beim Turnier Pflicht. Als besonders geeignet erweisen sich Stiefel, die über den Knöchel herausragen. So sind die Gelenke zuverlässig geschützt und werden gut gestützt. Hohe Absätze verhindern ein Rutschen durch die Steigbügel. Westernstiefeletten haben einen etwas kürzeren Schaft als die Westernstiefel. Achten Sie darauf, dass die Stiefel fest sitzen und wasserbeständig sind.

Accessoires ergänzen das Westernoutfit

Accessoires runden das Outfit eines Westernreiters perfekt ab. Hier kann man ein wenig spielen und ausprobieren.

Bild Strohballen mit Lasso und Cowboyhut Ein Westernhut darf bei einem Turnier auf keinen Fall fehlen, meist ist er aus Filz, kann aber auch aus Leder sein.
  • Westernhut:
    Was wäre ein Cowboy oder Cowgirl ohne einen zünftigen Hut? Hierbei kommt es nicht nur auf die markante Form und die liebevollen Details an, sondern besonders auf eine gute Qualität. Der Westernhut schützt vor Sonne, Wind und Regen. Westernhüte sind meist aus Stroh und Filz gefertigt. Es gibt sie auch in Leder und mit Verzierungen.
  • Handschuhe:
    Das Gleiche gilt ebenfalls für die Handschuhe, die das Outfit abrunden und den Händen Schutz bieten.
  • Sporen:
    Das i-Tüpfelchen des Western-Outfits sind Sporen aus Eisen oder Edelstahl. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Sporen mindestens einen Durchmesser von 1,5 cm haben müssen und mit einer kugelförmigen Endung ausgestattet sein sollten.
  • Gürtel:
    Gürtel sind meistens (dunkel-) braun oder schwarz und sollten zum restlichen Outfit passen. Beliebt sind zudem dekorative Gürtelschnallen.
  • Sonstiges:
    Krawatten, Tücher, Broschen oder Schleifen am Kragen können das Outfit perfekt abrunden.

Turnierausrüstung

Je erfahrener und geübter ein Westernreiter wird und je tiefer er in die Feinheiten dieser Reitweise eindringt, desto größer wird bei den meisten der Wunsch, an einem der attraktiven Turniere teilzunehmen. In Deutschland werden die Turniere durch die EWU (Erste Westernreiter Union) veranstaltet. Sie organisieren jährlich etwa 250 Turniere in allen Leistungsklassen mit circa 42.000 Starts.
Vor der Teilnahme an einem Turnier muss die Ausrüstung noch einmal auf den Prüfstand kommen. Das Regelwerk ist relativ kompliziert, da es für die verschiedenen Leistungsklassen unterschiedliche Vorschriften gibt. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt sich zum Beispiel das Buch "Turnierausrüstung: Das ist erlaubt" zu.
Die Vorschriften beziehen sich sowohl auf die Ausrüstung als auch auf die Kleidung. Für ein Turnier oder eine Prüfung wird allgemein saubere, ordentliche Kleidung gefordert. Das Gesamtbild sollte harmonisch wirken und auf die Farbe des Pferdes abgestimmt sein. Es muss nicht unbedingt der "Cowboylook" sein: Die Kleidung darf ruhig modern und stilvoll sein. Zum Beispiel sind aber kurzärmlige Hemden oder Blusen nicht zugelassen. Ab Leistungsklasse II ist ein Curb Bit vorgeschrieben. Ausgenommen von dieser Regel sind Westernpferde im Alter zwischen vier und sechs Jahren.

Spezielle Westernpferderassen

Ursprünglich waren es vor allen Dingen nordamerikanische Pferderassen, die als Westernpferde bezeichnet wurden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Rassen, die speziell für das Westernreiten gezüchtet und ausgebildet wurden:

Im weiteren Sinne werden auch andere Pferderassen, die eine fachgerechte Ausbildung genossen haben, als Westernpferde bezeichnet. Europäische Westernreiter schätzen zum Beispiel Freiberger oder Haflinger als Westernpferde. Und sogar Maultiere - das sind Kreuzungen aus Hauspferdstute und Eselhengst - bewähren sich beim Westernreiten. Maultiere haben im Vergleich zu vielen Pferden durchaus Vorteile, weil sie sich relativ leicht züchten lassen und ausdauernder sind als viele andere Pferderassen.

Eigenschaften, die ein gutes Westernpferd auszeichnen

Bild Westernreiter auf einem Pferd im Wasser Westernpferde müssen über eine gute Ausdauer verfügen. Dafür müssen sie gut trainiert und ausgebildet werden.

Ausdauer und eine gewisse Unempfindlichkeit sind wichtige Eigenschaften, die beim Westernreiten gewünscht sind. Außerdem wird von einem guten Westernpferd erwartet, dass es weitgehend eigenständig arbeitet. Darüber hinaus sollte das Pferd einen Körperbau aufweisen, der zu Gangarten passt, die sich bequem sitzen lassen. Darum werden für das Westernreiten Pferde mit einer Widerristhöhe von 140 bis 160 cm bevorzugt.
Außerdem schätzen Westernreiter Pferde mit einem "rechteckigen Rahmen", wie es in der Sprache der Züchter heißt. Das heißt, der Rücken sollte bei großer Schulter und langer Hüfte eher kurz ausfallen. An den klassischen nordamerikanischen Westernpferderassen lassen sich diese Kriterien gut erkennen. Sie wurden genau so gezüchtet, damit sie sich perfekt für die charakteristische Reitweise der Cowboys eignen.

 

Unterricht im Westernreiten

Sie sind neugierig geworden und brennen darauf, sich in die Geheimnisse des Westernreitens einweihen zu lassen? Die Chancen, dass es auch in der näheren Umgebung Ihres Wohnortes einen Reiterhof gibt, der sich auf das Westernreiten spezialisiert hat, ist recht groß. Falls Sie im Internet keinen Anbieter finden, der Unterricht im Westernreiten erteilt, hilft vielleicht eine Nachfrage auf einem der Reiterhöfe weiter. Alternativ können Sie sich an einen Verein wenden oder ein Turnier besuchen. Die Westernreiter und -reiterinnen sind in den meisten Regionen durch ein enges Netzwerk verbunden und kennen sich gegenseitig recht gut. Dort kann Ihnen garantiert jemand einen guten Tipp geben, wer Ihnen fachgerechten Reitunterricht geben könnte.

Worauf sollten Reitschüler achten?

Bild junges Mädchen sattelt ein schwarzes Pferd Bei guten Reitschulen, wird die entsprechende Ausrüstung bereitgestellt, welche auch gut gepflegt sein sollte.

Schauen Sie sich verschiedene Reitschulen an, bevor Sie sich für einen bestimmten Anbieter entscheiden.
Kriterien, an denen Sie eine gute Reitschule erkennen:

  • Große, saubere Boxen für die Pferde
  • Ausreichender Freilauf
  • Kleine Schülergruppen
  • Bereitstellung guter Ausrüstung

Westernreiten im Urlaub erlernen

Alternativ gibt es die Möglichkeit, während des Urlaubs erste Erfahrungen im Westernreiten zu sammeln. Das kann ein Aufenthalt in Nordamerika sein, aber es gibt auch in Deutschland empfehlenswerte Anbieter von Reiterferien. Dort können Anfänger konzentriert ausprobieren, ob es ihnen gelingt, das richtige Körpergefühl zu entwickeln und den Einklang mit dem Pferd aufzubauen. Nach und nach lernt der Anfänger, Zügel und Beinhilfen gezielt einzusetzen, um dem Pferd die Impulse zu geben. Spürt der Anfänger zum ersten Mal die Balance zwischen Reiter und Pferd, hat er garantiert sein Herz an das Westernreiten verloren.

Ausrüstung für den Reitunterricht

Vor Sturzverletzungen würde ein normaler Westernhut den Reiter nicht bewahren. Während des Westernreitunterrichts werden daher ebenfalls die üblichen Reithelme getragen, die es im englischen Reitstil gibt. Es gibt auch Kombinationen aus sicherer Reitkappe und Westernhutüberzug.Generell sind die Anforderungen an die Bekleidung beim Unterricht nicht so streng wie bei den Prüfungen. Besonders Reiter, die vom englischen Reitstil wechseln, tragen meist noch jahrelang ihre alte Reitausrüstung. Für Wind und Wetter empfiehlt sich noch ein Regenschutz. Geeignet sind dafür Wachsmäntel, die es mit oder ohne Kapuze gibt. Sie sollten bis hin zu den Knöcheln reichen. Um dem Pferd Informationen weiterzugeben, werden zum Teil Sporen mit stumpfen Zacken gebraucht. Diese sollen sogar harmloser als Reitgerten sein.

 

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