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Startseite Immobilien Grundstücke Bebautes Grundstück in zentrumsnaher... (99099 Erfurt)

Bebautes Grundstück in zentrumsnaher Wohnlage

Preis: 1.450.000,00 €

Immobilie 
Immobilie
Lageplan
Flurkarte
Luftbild
Vorderansicht mit Zufahrt
Vorderansicht
Eingangsbereich
Aufzüge
Flur
Treppenhaus
Ehemaliger Speisesaal
Ehemalige Küche
Ehemaliges Büro
Rückwärtiger Bereich
Blick auf den Garagenhof
Gebäude 6 und 7
Gebäude 8 und 9
Wohn- bzw. Gästehaus
Blick - Peter-Vischer-Weg
Blick - Buddestraße
Grundriss- Erdgeschoss
Grundriss - Kellergeschoss
Regelgrundriss 1.-7. Geschoss
Gebäudequerschnitt
Energieausweis
   
   
Bezug
sofort
Referenznummer
EFVK.VK-105334/0003-01.3000.
Online-ID
2B4QM4W
Grundstücksfl.
ca. 12.543,00 m²
Kontaktdaten des Inserenten
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Wieland Brendgen
Ellerstraße 56
53119 Bonn
Telefon: +49 361 3482217
Telefax: +49 361 3482120

Lage

Das Grundstück befindet sich südöstlich vom Zentrum der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt im Stadtteil Daberstedt. Die Entfernung zum Stadtzentrum beträgt ca. 1.000 m. Das Grundstück ist im östlichen und nördlichen Bereich durch Wohnbebauung begrenzt. Gleich östlich befindet sich eine kleine Kirche. Südlich schließt ein großes Grundstück der Landespolizei an; u.a. ist hier das Landeskriminalamt untergebracht. An der westlichen Grundstücksgrenze verläuft in Nord-Süd-Richtung die vierspurige Straße Am Schwemmbach, von dieser zweigt der Peter-Vischer-Weg als kurze Stichstraße ab. An der gegenüberliegenden Seite der Straße Am Schwemmbach schließt sich Geschosswohnungsbau an. Insgesamt macht das Quartier einen gepflegten Eindruck.
Weiter westlich befinden sich die Parkanlage Südpark und das derzeit zur neuen Multifunktionsarena Arena Erfurt umgebaute Steigerwaldstadion, die nur wenige Gehminuten entfernt liegen. Nördlich an die Arena schließen sich weitere Sportstätten wie eine Eislaufhalle und ein Hallenbad an.
Die Umgebungsbebauung ist von zwei- bis fünfgeschossigen Wohnhäusern, einer kleinen Gartenanlage sowie Bürogebäuden geprägt. Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen sind fußläufig erreichbar. Der Standort ist durch den ÖPNV gut erschlossen. Die Verkehrsanbindung und die Wohnlage werden als gut eingeschätzt.
Die Liegenschaft wurde ursprünglich von der Bezirksverwaltung des DDR-Zolls und später von der Bundesfinanzverwaltung als Verwaltungssitz genutzt und ist nun für die zivile Anschlussnutzung freigegeben.

Ausstattung

Das Bürogebäude (Gebäude 2) wurde im Jahre 1987 in Stahlbetonskelettbauweise errichtet. Die Etagen werden über ein zentrales Treppenhaus und zwei Aufzüge erschlossen; von einem Mittelgang gehen jeweils die Einzelbüros ab. Das EG besteht zu einem großen Teil aus einer ehemaligen Großküche und einem Speisesaal. Das Gebäude verfügt über Lager- und Archivräume. Sowohl die Kücheneinrichtungen als auch eine im KG ehemals vorhandene Sauna- und Fitnessanlage wurden inzwischen entfernt. Die verbliebenen technischen Anlagen sind veraltet, der Innenausbau stellt zum Teil noch DDR-Standard bzw. Niveau der 1990er Jahre dar. Die Fenster mit Stahlrahmen sind teilweise undicht; die Höhe der Fensterbrüstungen entspricht nicht den heutigen Baunormen. Insgesamt befindet sich das Bürogebäude in einem sanierungs- bzw. modernisierungsbedürftigen Zustand, ist aber nach einer durch die Verkäuferin eingeholten gutachtlichen Einschätzung in der Grundstruktur gesund.
Das vollunterkellerte Wohnhaus (Gebäude 3) mit einer Nutzfläche von ca. 115,70 m² wurde 1954 in monolithischer Bauweise mit Satteldach (Ziegeleindeckung) und Holzverbundfenstern errichtet. Das Gebäude hat einen Zugang von Norden und einen Kellereingang von Süden. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss befinden sich zwei kleine nicht abgeschlossene Wohnungen. Das Kellergeschoß ist aufgrund von Feuchteschäden nicht nutzbar. Die Innenausstattung sowie die technischen Anlagen sind veraltet. Auch dieses Gebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand.
Die sieben Werkstatt- und Garagengebäude wurden Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts errichtet (siehe Lageplan). Der Zustand dieser Gebäude entspricht ihrem Nutzungszweck und Alter.
Die 112 PKW-Stellplätze sind mit Betonpflastersteinen oder Rasensteinen befestigt.
Der Energieausweis für das Hauptgebäude liegt vor; Energieausweise für die Nebengebäude werden, soweit erforderlich, nachgereicht.

Objekt

Das eingefriedete Grundstück ist mit einem achtgeschossigen, vollunterkellerten Bürogebäude, sieben Garagen-/Werkstattgebäuden und einem Wohnhaus (sogenanntes Gästehaus), bebaut. Das Objekt hat innerhalb (68 Stellplätze) und außerhalb (48 Stellplätze) der eingefriedeten Liegenschaft insgesamt 112 PKW-Stellplätze. Die Zufahrt ist sowohl über den Peter-Vischer-Weg als auch über die Buddestraße möglich. Die Liegenschaft hat ca.1.211 m² Verkehrsfläche, ca. 2.854 m² bebaute Fläche, ca. 3.194 m² befestigte Fläche, ca. 4.201 m² Grünfläche und ca. 1.083 m² Parkfläche. Die nördliche Grenze der Flurstücke 72/1 und 72/4 befindet sich ca. 1 m jenseits der Umzäunung. Der Streifen wird von Mietern der Wohnliegenschaft Buddestraße 8 und 9 vertragslos genutzt und ist teilweise mit Gartenhäusern bzw. Geräteschuppen bebaut.
Hinweise:
Eine Teilfläche von ca. 185 m² ist zur Begradigung der südlichen Grenze an den Nachbarn veräußert. Auf dieser Fläche befindet sich ein Garagengebäude und ein Heizleitungsschacht der früheren Fernwärme. Die Vermessung und der Abriss der zwei Gebäude erfolgt durch den Käufer der Teilfläche, der zudem auf der neuen Grenze die bestehende gemauerte Einfriedung schließt. Dies ist bei der zum Verkauf stehenden Grundstücksfläche von ca. 12.543 m² (vorbehaltlich der Vermessung der Abgabefläche an den Nachbarn) berücksichtigt worden.

Von den 48 Stellplätzen außerhalb der eingefriedeten Liegenschaft sind 41 Stellplätze unbefristet vermietet; die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende. Die Mieteinnahmen betragen im Jahr 7.380 €.

Sonstiges

Das Grundstück ist ortsüblich erschlossen (Gas, Wasser und Strom).
Der bisherige, über ein Nachbargrundstück herangeführte Fernwärmeanschluss ist abgetrennt und zurückgebaut. Obwohl das Objekt im Fernwärmesatzungsgebiet liegt, ist ein Anschluss aus technischen Gründen nicht möglich.
Auf Grund der vormaligen Nutzung stellt sich das Grundstück faktisch noch als Sonderbaufläche - Einrichtungen des Bundes dar (ein Bebauungsplan besteht nicht, im Flächennutzungsplan ist für die Liegenschaft dargestellt Wohnbaufläche i.S.v. § 1 Abs.1 Nr. 1 BauNVO). Die Stadt Erfurt hat gesprächsweise die Entwicklung zu einem Wohnbaustandort begrüßt. Es ist davon auszugehen, dass jedenfalls für überwiegende Teile der Liegenschaft sich künftige Nutzungen oder Vorhaben nicht allein nach § 34 BauGB beurteilen lassen, sondern es (wenigstens) eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes bedarf. Insbesondere für die künftige architektonische Gestaltung des Hochhauses wünscht die Stadt einen Wettbewerb.
Insbesondere stellt die Stadtverwaltung die Entwicklung sich wie folgt vor:
- Wohnen an dem Standort ist vorstellbar,
- Vollständige Erhaltung des Hochhauses oder teilweise ist möglich,
- keine Einzelhandelsnutzung,
- Planung über einen Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP) sowie Einladungswettbewerb (kein europaweites Verfahren, sondern eher Realisierungswettbewerb bis LPH 5),
- Bestandteil des Realisierungswettbewerbs neben dem Städtebau sollte auch die architektonische Gestaltung des Hochhauses sein (Öffnungen, Umbau, Loggien, Balkone etc.) und
- Stellplatznachweis für das Hochhaus in einer Tiefgarage kann im Wettbewerb erörtert/gelöst werden.

Ausstattung

  • Erschließung: voll erschlossen
empfehlen

Kontakt


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Straße
Peter-Vischer-Weg 18
Ort
99099 Erfurt
Anzeigentyp
Gewerbliches Angebot