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Westernsattel

Westernsattel
Das Westernreiten, das sich an die Reitweise der Cowboys anlehnt, bedarf einer besonderen Ausrüstung für Pferd und Reiter. In diesem Ratgeber haben wir Ihnen die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für den Reiter zusammengestellt.
Turnierausrüstung
Für ein Turnier oder eine Prüfung wird allgemein saubere, ordentliche Kleidung gefordert. Das Gesamtbild sollte harmonisch wirken und auf die Farbe des Pferdes abgestimmt sein. Es muss nicht unbedingt der "Cowboylook" sein: Die Kleidung darf ruhig modern und stilvoll sein:
- Westernstiefel und Westernhut : Diese beiden Utensilien sind beim Turnier Pflicht. Der Westernhut schützt vor Sonne, Wind und Regen. Westernhüte sind meist aus Stroh und Filz gefertigt. Es gibt sie auch in Leder und mit Verzierungen. Westernstiefeletten haben einen etwas kürzeren Schaft als die Westernstiefel. Achten Sie darauf, dass die Stiefel fest sitzen und wasserbeständig sind. Sie sollten keinen zu hohen Absatz haben.
- Oberbekleidung: Angemessen sind langärmelige, ordentliche Hemden. Sollten Sie Handschuhe tragen, sollten die Enden von den Ärmeln bedeckt sein. Für Frauen gibt es verschieden geschnittene Blusen oder Slinkys mit oder ohne Weste.
- Hose: Es werden Stoff- oder auch Lederhosen verwendet. Lederhosen haben den Vorteil, dass sie im Sommer kühlend wirken. Sie passen sich nach einer gewissen Tragezeit dem Körper genau an und sind winddicht. Die Hose sollte lang genug sein und über die Stiefel reichen. Teilweise werden auch Chaps getragen. Diese sind erlaubt, aber keine Pflicht.
- Accessoires: Beliebt sind zudem Gürtel mit dekorativer Gürtelschnalle. Krawatten, Tücher, Broschen oder Schleifen am Kragen können das Outfit abrunden.
Ausrüstung für den Reitunterricht
Vor Sturzverletzungen würde ein normaler Westernhut den Reiter nicht bewahren. Während des Westernreitunterrichts werden daher ebenfalls die üblichen Reithelme getragen, die es im englischen Reitstil gibt. Es gibt auch Kombinationen aus sicherer Reitkappe und Westernhutüberzug.Generell sind die Anforderungen an die Bekleidung beim Unterricht nicht so streng wie bei den Prüfungen. Besonders Reiter, die vom englischen Reitstil wechseln, tragen meist noch jahrelang ihre alte Reitausrüstung. Für Wind und Wetter empfiehlt sich noch ein Regenschutz. Geeignet sind dafür Wachsmäntel, die es mit oder ohne Kapuze gibt. Sie sollten bis hin zu den Knöcheln reichen. Um dem Pferd Informationen weiterzugeben, werden zum Teil Sporen mit stumpfen Zacken gebraucht. Diese sollen sogar harmloser als Reitgerten sein.
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