markt.de-Fahrzeugteile-LexikonG-Lader |
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Bildquelle: Wikimedia Commons \\ Albert Handtmann Metallgusswerk GmbH & Co. KG \\ 02.08.2012

Bezug zum Kraftfahrzeug
Aufgeladener Motor, G-Lader
Maschine, Motor
Verbrennungsluft, Erhöhung der Luftmasse, Aufladung
Allgemeine Beschreibung
Ein sogenannter G-Lader stellt eine weitere Möglichkeit dar, einem Verbrennungsmotor zusätzliche Verbrennungsluft zuzuführen. Der Name ist eine Ableitung der inneren Form, da die ineinanderkämmenden Spiralen an die Form eines "G"s erinnern. Diese Technik konnte sich allerdings nicht dauerhaft am Markt bewähren, da viele Motoren, und insbesondere sich hier die Lader selbst, als sehr reparaturanfällig erwiesen. Das Prinzip ist ähnlich dem eines Kompressors , daher kann hier auch auf ein nahezu gleiches Aufbauschema zurückgegriffen werden.
Funktionsbeschreibung
Herzstück eines G-Laders sind die zwei ineinanderkämmenden Spiralen. Die eine, hier mit dem gelben Pfeil gekennzeichnet, ist fest in das Gehäuse eingebracht. Die andere, hier mit dem blauen Pfeil gekennzeichnet, ist dagegen beweglich. Darüber hinaus ist sie mit einem entsprechenden Dichtmaterial versehen.
Angetrieben wird der Lader, wie ein Kompressor auch, über Keil-, Keilrippen- oder Zahnriemen. Die Srehbewegung wird auf ein internes Ritzel, hier mit dem braunen Pfeil gekennzeichnet, übertragen, das wiederum eine Exzenterwelle, hier mit einem lilanen Pfeil gekennzeichnet, antreibt. Diese ist mit der Trägerplatte, hier mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet, der beweglichen Spirale verbunden. Erfährt die Exzenterwelle nun eine Drehbewegung, wird die gesamte Trägerplatte in einer Kreisbahn permanent verschoben, wodurch die bewegliche Spirale sich, auf ihre Länge bezogen, von vorne nach hinten über die feste Spirale bewegt und somit die Luft vom Eintritt, hier mit dem cyanen Pfeil gekennzeichnet, zum Austritt, hier mit dem orangenen Pfeil gekennzeichnet, befordert und so verdichtet.
Wie bei einem Kompressor auch, wird überschüssige Frischluft über eine Regelklappe zurückgeführt.
Im Gegensatz zu einem
Abgasturbolader
konnte durch diese Technik das sogenannte Turboloch vermieden werden.
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