Perserkatze Rasseportrait: Charakter, Farben und Zucht
Kurzinfo Katzenrasse:

- Ursprung: Iran, früheres Persien
- Fellfarben: alle
- Besonderheiten: das sehr lange Fell benötigt tägliche und gründliche Pflege
- Rassestandars: FIFe Kategorie I, PER (Persian); GCCF 1–13, 50–55
Allgemein
Im 17. Jahrhundert kamen die ersten persischen Katzen nach Europa. Die Perserkatze wurde aber erst durch Züchtungen mit den typischen Attributen kleiner und kurzer Köper, runder Kopf und sehr flache Nase ausgestattet. 1970 enstanden in Amerika Massenzüchtungen. Die Perserkatze ist eine ruhige und ausgeglichene Katze. Ihr wird nachgesagt, dass sie die friedlichste Katzenrasse ist. Bei Perserkatzen ist zu beachten, dass die Fellpflege sehr aufwendig ist. Täglich muss das lange Fell gekämmt und gesäubert werden, um eine Verfilzung zu verhindern.
Körper und Aussehen
Da die Perserkatze in vielen Ländern gezüchtet wird, gibt es viele Unterschiede im Körperbau. Es gibt aber einen gewissen Standard beim Erscheinungsbild der Perserkatze. Sie ist sehr stämmig mit kurzen Beinen und einem gedrungenem Körper. Typisch sind der massige runde Kopf und das lange seidige Fell. Mit den verschiedenen Züchtungen entstanden die Perserkatzen mit den abgeflachten Nasen. Die "Stupsnase" ist für die Perser inzwischen zum Erkennungsmerkmal geworden. Perserkatzen werden in allen Fellfarben und -zeichnungen gezüchtet.Geschichte und Herkunft
Die Perserkatze stammt wahrscheinlich von einer Kreuzung aus einer nordischen Langhaarkatze, die in den Iran gebracht wurde, und einer türkischen Angorakatze ab. So entstand das typische lange und weiche Fell der Perserkatze. Im Iran bzw. frühen Persien verbreitete sich die Perserkatze, die von ihrem Herkunftsland auch ihren Namen erhalten hat. Zu Beginn der Züchtungen hatte die Perser viele Gemeinsamkeiten mit der Maine Coon. Später entwickelten Züchter die typischen Kennzeichen der Perser.
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